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Trainee
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|  15.03.2009, 11:47
RohstoffReport Update 6. Jahrgang | Ausgabe 03 vom 03. bis 10. Februar 2009 Ein Service der BörseGo AG Monat Topthemen März 2009 Rohstoffinvestments mit CFDs April 2009 Rohstoffinvestments mit Fonds Mai 2009 Rohstoffinvestments mit Zertifikaten Wochenkommentar von Jochen Stanzl Sonderthemen im Rohstoff-Report in 2009 Ein Service der BörseGo AG Monat Topthemen März 2009 Rohstoffinvestments mit CFDs April 2009 Rohstoffinvestments mit Fonds Mai 2009 Rohstoffinvestments mit Zertifikaten Wochenkommentar von Jochen Stanzl Sonderthemen im Rohstoff-Report in 2009 Alle Kurse und Neuigkeiten zum internationalen Öl- und Gassektor Jetzt neu auf: //boerse-go/sektoren/oelgasLNG-Aktien Kurslisten von Gasaktien aus Russland Spannende Nachrichten und Hintergrundberichten Kurslisten von Ölkonzernen aus Europa, Asien, Russland, USA .. .... .. Aktuelle Markteinschätzung
Getreide
Die Sojabohnenpreise fielen Anfang Februar auf ein Tief bei 9,35 USDollar/ Scheffel, stiegen aber bis zuletzt wieder auf 10,01 US-Dollar /Scheffel an. Die „Februarpause“ (siehe Rohstoff-Report 03) wirkte sich damit nur geringfügig auf die Preise aus. Die Dürre in Südamerika verhindert wohl weitere Preisabgaben: Immerhin erlebt Argentinien die trokkenste Zeit seit fast einem halben Jahrhundert. Unterdessen verkündete China, weitere 2,5 Millionen Tonnen Soja vom Weltmarkt einkaufen zu wollen, was die Exportaussichten für US-Sojabohnen verbessert. Die Aussichten für steigende Sojapreise in den kommenden Wochen stehen gut.
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RohstoffReport Update 6. Jahrgang | Ausgabe 03 vom 03. bis 10. Februar 2009 2 Die Maispreise fielen zuletzt auf den niedrigsten Stand seit 1 3/4 Monaten und notieren nun nur noch knapp über dem 2-Jahrestief aus dem Dezember. Dieses Tief lag 62 Prozent unter dem Hoch aus dem Juni 2008. Größter Belastungsfaktor ist weiterhin der Ölpreis, der auf einem niedrigen Niveau notiert. Dies vermindert die Absatzchancen für Mais zur Ethanolherstellung. Doch ist seit einigen Tagen beim Ölpreis wieder „Leben“ zu beobachten. Es scheint, als würden neue Tiefs zunächst ausbleiben. Händler nutzen dies zum Aufbau von Longpositionen. Die Maispreise werden außerdem durch die Dürre in Lateinamerika gestützt. Der Ölpreis bleibt aber der stärkste Einflussfaktor für den Maispreis aktuell.
Die Weizenpreise bewegen sich zwischen einer Spanne vom jüngst erreichten 4-Monatshoch und dem 1 1/2-Jahrestief aus dem Dezember. Das Dezembertief lag 64 Prozent unter dem Junihoch aus dem letzten Jahr. Der Weizenpreis ist weiterhin neutral zu werten. Sowohl das US- Landwirtschafsministerium (USDA) als auch der Internationale Getreiderat (IGC) rechnen mit einem Produktionsüberhang. Das würde zu einer Erhöhung der Lagerbestände bei Weizen von 119 auf 148 Millionen Tonnen führen. Laut IGC-Schätzung vom 29. Januar steht bei Weizen eine Weltproduktion von 687 Millionen Tonnen einem Konsum von 658 Millionen Tonnen gegenüber. Indes spielt auch bei Weizen eine Dürre eine Rolle, jedoch dieses Mal nicht in Lateinamerika, sondern in China. Der Norden der Volksrepublik erlebt eine Dürre, da es schon seit Wochen nicht mehr regnet. Wettervorhersagen zufolge soll der Regen weiter ausbleiben. 9,3 Millionen Hektar Weizen in sechs Hauptanbaugebieten sind von der schweren Dürre betroffen. Eine Ausweitung der Dürre ist zu erwarten. Das meldet das Ministerium für Landwirtschaft. Nahezu 43 Prozent des Winterweizens seien betroffen. Im Vergleich dazu wurden in derselben Zeitspanne im vergangenen Jahr 600.000 Hektar Weizen von Dürre heimgesucht.
Aktuelle Markteinschätzung
Soft-Commodities
Die Orangensaftpreise im Dezember waren die niedrigsten seit 4 1/3 Jahren. Man sollte meinen, dass die Gegenbewegung bei fast allen Rohstoffen auch bei den Preisen für gefrorenes Orangensaftkonzentrat, kurz FCOJ, angekommen ist. Doch weit gefehlt: Die Preise bewegen sich in einer engen Handelsspanne nur knapp über dem Tief. Die negativen Faktoren verhindern jeden Kursanstieg. In den Lagerhallen in den USA liegen 109 Millionen Gallonen Orangensaftkonzentrat, das ist per Stichtag am 17. Januar ein Anstieg zum Vorjahr um 55 Prozent. In den steigenden Lagerbeständen spiegelt sich die niedrige Nachfrage nach Orangensaft auf Einzelhandelsebene. Sie fällt schon seit drei Jahren. Die berühmten Silberstreifen am Horizont fehlen aber nicht: In den letzten Tagen gab es vermehrt Frostwarnungen in Florida, dem Hauptanbaugebiet für Zitrusfrüchte und Orangen in den USA. Doch auch wenn es zu Ernteverlusten kommen würde, dürfte der Markt auf die hohe Angebotssituation fokussiert bleiben. Mehr als eine kurzfristige Rallye ist in diesem Fall nicht zu erwarten. China als potenzielle „Nachfragehoffnung“ bleibt aus: Der Markt für Orangensaftkonzentrat ist in China noch
ein Nischenmarkt und verschwinden klein im Vergleich mit den großen Märkten Brasilien und USA. Eine Bodenbildung der Preise bleibt bei Orangensaftkonzentrat das optimistischste Szenario.
Zucker ist in der letzten Woche über den Widerstand bei 13 US- Cents/Pfund nach oben ausgebrochen. Das ist aus technischer Sicht positiv zu bewerten. Seit einigen Tagen ist auch beim Ölpreis wieder „Leben“ zu beobachten. Es scheint, als würden neue Tiefs zunächst ausbleiben. Händler nutzen dies zum Aufbau von Longpositionen. Ein weiterer Ölpreisanstieg würde die Ethanolnachfrage und damit die Zuckernachfrage beflügeln.
Die australische Zuckerernte könnte wegen Unwetter und schweren Regenfällen geringer ausfallen, als erwartet. Wie der australische staatliche Wetterdienst meldet, fielen in der Woche bis zum Dienstag im Norden von Queensland mehr als 800 Millimeter Regen. Für mehrere Städte wurden Flutwarnungen ausgesprochen. In der Region werden sehr viele Zuckerrüben angebaut.
Die Zuckerproduktion in Indien, dem zweitgrößten Zuckeranbauland der Erde, wird in den vier Monaten bis zum 31. Januar um 20 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreszeitraum liegen. Wie der Industrieverband National Federation of Cooperative Sugar Factories am Mittwoch mitteilt, wurden im genannten Zeitraum nur 9,5 Millionen Tonnen Zucker produziert, nach 11,83 Millionen Tonnen im Jahr zuvor. Durch die niedrigere Ernte könnte Indien das erste Mal seit Jahren gezwungen sein, Zucker vom Weltmarkt einzukaufen. Indien könnte Schätzungen des Industrieverbands bis zum 30. September insgesamt eine Million Tonnen Zucker importieren.
Aktuelle Markteinschätzung
Energie und Öl
Neue, schlechte Wirtschaftsdaten wurden vom Aktienmarkt in der letzten Woche ignoriert und als das behandelt, was sie waren: Daten der Vergangenheit, die größtenteils den Monat Dezember betrafen. Die Märkte besannen sich auf die Zukunft und insbesondere auf angekündigte Konjunkturmaßnahmen in Europa und den USA. EZB-Chef Trichet gab einen Hinweis auf eine Zinssenkung der EZB im März. Analysten von Goldman Sachs halten dann sogar eine Zinssenkung um 50 Basispunkte für möglich. Im US-Senat erzielten am Wochenende Demokraten und Republikaner eine Einigung zum geplanten Konjunkturprogramm der Regierung. Das ausgehandelte Paket umfasst ein Volumen von rund 780 Milliarden Dollar. Damit wurde wegen dem Widerstand der Republikaner der von der Regierung ursprünglich vorgelegte Entwurf um über 150 Milliarden Dollar gekürzt. Das Weiße Haus hat den Kompromiss begrüßt. Zuvor warnte Präsident Barack Obama vor katastrophalen Folgen für die Wirtschaft, falls das Paket zu keiner Verabschiedung gelangt. Die Aktienmärkte stiegen vor diesem Nachrichtenhintergrund an
– der DAX überstieg das erste Mal seit 17 Tagen die Marke von 4550 Punkten.
RohstoffReport Update 6. Jahrgang | Ausgabe 03 vom 03. bis 10. Februar 2009 3 Der Ölpreis dürfte auf eine weitere Entspannung an den Aktienmärkten ebenfalls mit weiteren Preisanstiegen reagieren. Der Handel mit Erdöl und mit anderen Rohstoffen bleibt zwar weiterhin eine schwierige Angelegenheit. Die hohe Volatilität ist schwer zu beherrschen. Trotzdem scheint es seit Jahresbeginn wieder eine steigende Risikobereitschaft der Investoren bei Rohstoffen zu geben. Besonders das anhaltende Wachstum bei den Vermögenseinlagen börsennotierter Rohstoffe wie ETCs ist ermutigend: Laut Barclays halten Investoren in den USA und Europa 5,6 Milliarden US-Dollar an börsennotierten Rohstoffen – das ist ein neuer Rekord. Das meiste Geld wanderte in Öl und Gold. Gold erweist sich als gute Anlage – Öl bisher nicht, da die Preise sich nicht vom Fleck bewegen und die Contango-Struktur der Terminkurve Investoren Rollverluste beschert. Erdöl bleibt – zumindest für den Moment – vor allem für kurzfristig orientierte Marktteilnehmer geeignet.
Aktuelle Markteinschätzung
Edelmetalle
Ich muss meine Einschätzung der Vorwochen an dieser Stelle anpassen. Bisher schrieb ich:
„Was an dieser Stelle in den vergangenen Rohstoff-Reports prognostiziert wurde, wird jetzt Realität. Die Goldpreise steigen in Richtung der 1000Dollar- Marke, und die Schmucknachfrage bricht ein. Der Goldpreisanstieg steht daher auf tönernen Füßen.“
Dass die Schmucknachfrage fällt, gilt weiterhin. Aber: Es gibt neue Nachfrager. Sie sind stärker denn je:
Denn es gilt: Steigende Goldpreise locken Anleger an und führen zu einem Anstieg der Investmentnachfrage (börsennotierte Goldprodukte,
ETCs etc.) und zu einem sensiblen Rückgang der Goldschmucknachfrage. Die Schmucknachfrage Indiens könnte nach Einschätzung des indischen Goldschmuckverbands Bombay Bullion Association auf den niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt einbrechen, stiege der Goldpreis in den kommenden Monaten weiter. Im Januar wurden nur noch 1,8 Tonnen Gold importiert, nach 18 Tonnen im letzten Jahr. Im Gesamtjahr 2008 fielen die indischen Goldimporte um 45 Prozent auf 450 Tonnen. Der schwache Trend hält im Februar bislang an.
In den acht Jahren seit dem Jahr 2000 lag der durchschnittliche indische Goldimport bei 400-800 Tonnen jährlich. In diesem Jahr könnte Indien nur noch 100 Tonnen importieren, so Ashish Roy, Rohstoffhändler in Bombay. Das wäre die niedrigste Menge jemals.
Dem gegenüber steht die Investmentnachfrage nach Gold-ETFs: Sie stieg im letzten Jahr um 316 Tonnen im Jahr 2008 – um 250 Tonnen in 2007
– und um 257 Tonnen im Jahr 2006. Im Januar alleine wurden 111 Tonnen Gold über ETFs erworben. Ein Rückgang der indischen Goldimporte im Jahr 2008 um rund 368 Tonnen steht also ein Anstieg der Investmentnachfrage um 316 Tonnen gegenüber. Im Januar ist die Bilanz erstmals positiv: Indien importierte nur 1,8 Tonnen Gold – ETF-Käufer erforderten hingegen die Hinterlegung ihrer Vermögenseinlagen mit 111 Tonnen Gold. Hielte dieser Trend an, so könnte die Goldnachfrage der Investoren die neue treibende Kraft am Goldmarkt sein. Vor allem deswegen, weil weiter steigende Goldpreise zu einer noch schneller wachsenden Gold-ETF- Nachfrage durch trendfolgende Investoren führen würde.
Die aktuelle Situation am Goldmarkt ist also brandheiß. (!)
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Charts an der LME 6. Jahrgang | Ausgabe 03 vom 03. bis 10. Februar 2009 4 630000 1130000 1630000 2130000 2630000 3130000 Mai. 06 Nov. 06 Mai. 07 Nov. 07 Mai. 08 Nov. 08 Aluminium 0 20000 40000 60000 80000 100000 120000 140000 Mai. 06 Nov. 06 Mai. 07 Nov. 07 Mai. 08 Nov. 08 Blei 80000 180000 280000 380000 480000 580000 Mai. 06 Nov. 06 Mai. 07 Nov. 07 Mai. 08 Nov. 08 Kupfer 0 10000 20000 30000 40000 50000 60000 70000 80000 90000 100000 Mai. 06 Nov. 06 Mai. 07 Nov. 07 Mai. 08 Nov. 08 Nickel Aluminium Lagerbestände Kupfer Lagerbestände Zink Lagerbestände Blei Lagerbestände Nickel Lagerbestände Zinn Lagerbestände 50000 100000 150000 200000 250000 300000 350000 400000 06 06 07 07 08 08 Zink 0 2000 4000 6000 8000 10000 12000 14000 16000 Mai. 06 Nov. 06 Mai. 07 Nov. 07 Mai. 08 Nov. 08 Zinn
Basismetalle 6. Jahrgang | Ausgabe 03 vom 03. bis 10. Februar 2009 5 Aluminium – Klicken, um Profichart zu laden Kupfer – Klicken, um Profichart zu laden Zink – Klicken, um Profichart zu laden Blei – Klicken, um Profichart zu laden Nickel – Klicken, um Profichart zu laden Zinn – Klicken, um Profichart zu laden Trackbox Rohstoffe Trackbox Rohstoffe
Soft-Commodities 6. Jahrgang | Ausgabe 03 vom 03. bis 10. Februar 2009 6 Kaffee – Klicken, um Profichart zu laden Mais – Klicken, um Profichart zu laden Weizen – Klicken, um Profichart zu laden Kakao – Klicken, um Profichart zu laden Sojabohnen – Klicken, um Profichart zu laden Zucker – Klicken, um Profichart zu laden Trackbox Rohstoffe Trackbox Rohstoffe
Energie & Indizes 6. Jahrgang | Ausgabe 03 vom 03. bis 10. Februar 2009 7 Amex Gold Index – Klicken, um Profichart zu laden Brent – Klicken, um Profichart zu laden RICI Absolute Return – Klicken, um Profichart zu laden Amex Oil Index – Klicken, um Profichart zu laden Henry Hub Erdgas – Klicken, um Profichart zu laden S&P GSCI Total Return – Klicken, um Profichart zu laden Trackbox Rohstoffe Trackbox Rohstoffe
Video & Wochenperformance 6. Jahrgang | Ausgabe 03 vom 03. bis 10. Februar 2009 8 Video & Wochenperformance 6. Jahrgang | Ausgabe 03 vom 03. bis 10. Februar 2009 8 Rohstoffvideo der Woche
Klicken Sie auf den Pfeil, um das Video auf der Webseite von GodmodeTrader anzusehen. (Dauer: 7min.) MEDIA CENTER Hoffnungsschimmer in der Weltwirtschaft: Das müssen Sie beobachten! Von und mit Jochen Stanzl Chefredakteur von Rohstoff-Report .. godmode-trader Wochenperformance
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Terminausblick & Impressum 6. Jahrgang | Ausgabe 03 vom 03. bis 10. Februar 2009 9 Terminausblick
Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag 16:35 Uhr US Öllagerbestände API und EIA 20:00 Uhr USDA Broiler Hatchery 16:35 Uhr EIA Erdgasbericht 13:30 Uhr US Geflügelpreise 20:30 Uhr Commitment of Traders 22:00 Uhr Crop Progress Grain Stocks Rice Stocks Winterweizenauspflanzungen 22:00 Uhr Weather – Crop Summary 16:35 Uhr US Öllagerbestände API und EIA 20:00 Uhr USDA Broiler Hatchery 16:35 Uhr EIA Erdgasbericht 20:30 Uhr Commitment of Traders
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|  15.03.2009, 11:47
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preis bin ich noch nicht ganz sicher schlagt erst mal was vor.
bilder kommen morgen denk ich... [  Seite: 2, 3 ] | Black EJ6 | 27 | 1124 | 15.08.2010, 18:46  MTKVY710 |
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