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»China bewältigt Krise besser / Rohstoffe aussichtsreich

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29.03.2009, 13:51


GodmodeTraderF rex
CFD
Forex & CFDs:
Das Beste aus zwei Welten
Ausgabe 1009 – 09.03.2009
GodmodeTraderF rex
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Forex & CFDs:
Das Beste aus zwei Welten
Ausgabe 1009 – 09.03.2009
Makrodaten-Check

Kleine Lichtblicke und mittlere Katastrophen...

Video-Check

Die jetzigen Aktienbörsen sind schwächer als 1931!

CFD Trading

Der GodmodeTrader Chartlehrgang

Wimpel – Fallbeispiele

Seite 9 Chartanalysen

Major Currencies: EUR/CHF, EUR/USD

Devisen Galerie: USD/CAD

&Inhaltsverzeichnis
Seite 1 Editorial
Seite 2
Seite 5
Seite 6
Seite 8
Seite 11 Neues aus dem Web

Seite 12 Forex Snapshot

Tendenzen ausgewählter Währungspaare

Makro View: Großbritannien im Abwärtsstrudel

Finanz- und Wirtschaftskrise trifft die Briten besonders hart

Seite 12 Impressum/Disclaimer


Editorial

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Zum ersten mal seit 80 Jahren wird die Weltwirtschaft in 2009
nicht mehr wachsen. Das sagt nicht irgendwer, sondern die
altehrwürdige Weltbank, die damit den Einzug des Realismus auch
bei den staatlichen Auguren einläutet. Zwar wird es kleine Inseln
des gemäßigten Wachstums geben, die globale Verflechtung
der Ökonomien sorgt aber dafür, dass letztlich keiner verschont
wird. Alle Abkopplungstheorien haben sich als falsch erwiesen,
auch das Riesenreich China ist noch sehr lange nicht soweit, dass
es autark stabil leben könnte (auch wenn das vermutlich das
Ziel der dortigen Regierung ist). Das ist nun mal die Folge der
Globalisierung, geliebt und verteufelt zugleich.
Eine der größten Risiken der aktuellen Krise ist denn auch, dass
die Öffentlichkeit die Globalisierung als Mitschuldigen identifiziert
und die Politik daraufhin versucht, das Rad zurückzudrehen und
zu einem schädlichen Protektionismus zurückzukehren. Die
Öffnung der Weltwirtschaft aber war einer der größten Treiber
des Wachstums der letzten Jahrzehnte, gerade auch in den
Industrienationen. Es liegt nicht nur im ureigensten Interesse eines
Exportlandes wie Deutschland, dass der freie Welthandel weiter
liberalisiert wird. Es ist auch eine moralische Verpflichtung, den
Entwicklungsländern die gleiche Chance zu Wohlstand zu geben
wie wir sie selbst hatten.
Trotzdem ist natürlich die Versuchung in den einzelnen Staaten

groß, heimische schwächelnde Branchen mit protektionistischen
Maßnahmen zu schützen. Es hat sich jedoch in der Geschichte
gezeigt, dass dies langfristig nicht nur nicht funktioniert, sondern
das gesamte Land in seiner Entwicklung lähmt. Die Fehlallokation
von Ressourcen verschlingt finanzielles und personelles Kapital.
In der jetzigen Krise ist es von allergrößter Bedeutung, bei der
Schaar an geplanten und herbeigerufenen staatlichen Eingriffen
die Trittbrettfahrer unter den „Opfern“ auszusieben – nämlich
jene Unternehmen/Branchen, die ein strukturelles Problem
haben, das lediglich durch die Finanzkrise verschärft, aber
nicht ausgelöst wurde. Es darf kein Tabu sein, auch ein größeres
Unternehmen fallen zu lassen, wenn es auf Dauer nicht alleine
überlebensfähig ist. Das alleine muss das Kriterium sein, und nicht
die Zahl der Arbeitsplätze die dabei vakant sind. Denn man kann
sie ohnehin nicht dauerhaft sichern, wenn das Unternehmen
nur mit Staatshilfen überleben kann. Manchmal ist ein schneller,
schmerzhafter Schnitt erträglicher als der Daueraufenthalt in der
Intensivstation.

Viele Grüße

Ihr Daniel Kühn
Chefredakteur tradersjournal

Seite 1

Makrodaten-Check
Wirtschaftsdaten:

Kleine Lichtblicke und mittlere Katastrophen...

Börsianer haben es nicht leicht: Tag für Tag werden sie mit Wirtschaftsdaten überflutet. Um zur rechten Zeit die richtigen Entscheidungen
treffen zu können, sollte man die wichtigsten Informationen nicht nur verstehen, sondern auch einzuordnen wissen.
Wir werden Sie in Zukunft an dieser Stelle über die wichtigsten Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA informieren und erläutern, was die
Informationen für die Börsen bedeuten.


Während die Aktienkurse nahezu ungebremst in die Tiefe stürzen, zeigen sich von konjunktureller Seite erste kleine Lichtblicke. Im Moment
überwiegen allerdings noch die Katastrophenmeldungen. Von einer Trendwende zu sprechen wäre deshalb zu früh…


Montag:

Der deutsche Einkaufsmanagerindex für Februar notiert bei
32,1. Erwartet wurde der deutsche Index mit einem Stand von
32,2. Das Vormonatsniveau hatte bei 32,0 gelegen.

Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone notiert im Februar
bei 33,5. Im Vorfeld war mit einer Bestätigung der Erstschätzung
von 33,6 gerechnet worden. Im Vormonat hatte der
Index bei 34,4 notiert.

Die offizielle Vorabschätzung für die Inflation in der Eurozone
für Februar geht von einer Jahresteuerung von 1,2 % aus.
Im Monat zuvor hatte die Jahresteuerung bei 1,1 % gelegen.

Die persönlichen Auslagen sind in den USA im Januar um
0,6% gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg im Bereich von
0,3%. Im Vormonat waren die persönlichen Auslagen um -1.0%
gefallen.

Die persönlichen Einkommen sind in den Vereinigten
Staaten im Januar um 0,4 % gestiegen. Erwartet wurde ein
Rückgang um 0,2 %. Im Vormonat waren die Einkommen um
0,2 % gesunken. Damit wurde der Vormonatswert von zuvor
veröffentlichten -0,2 % unrevidiert belassen.

Die US-amerikanischen Bauausgaben sind im Januar um

-3,3% gesunken. Erwartet wurde ein Rückgang um 1,5 %. Im
Vormonat waren die Bauausgaben in den USA um -2,4 % zurückgegangen.
Damit wurde der Vormonatswert von zuvor veröffentlichten
- 1,4 % nach unten revidiert.
Der US-amerikanische ISM Index notiert im Februar bei 35,8.
Erwartet wurde er im Bereich 33,8. Im Vormonat hatte der Index
noch bei 35,6 notiert.

Unser Kommentar:

Die Analysten haben dazu gelernt und im Vorfeld die Erwartungen
an den ISM-Index vorsichtshalber deutlich herunter geschraubt –
man will sich ja nicht jede Woche aufs Neue blamieren. Und siehe

da: Der ausgewiesene Wert war tatsächlich besser als erwartet.
Mit 35,8 notiert der Index allerdings weiterhin auf niedrigem Rezessionsniveau…


Dienstag:

Die japanische Geldmenge ist im Februar saisonbereinigt um
6,4 % gestiegen.

Das Bruttoinlandsprodukt der Schweiz ist im vierten Quartal
um 0,3 % gesunken. Im dritten Quartal hatte die Leistung um
0,1 % abgenommen. Im Vergleich zum Quartal ein Jahr zuvor
fiel die Wirtschaftsleistung um 0,6 %, nach +1,4 % im dritten
Quartal.

Im Januar 2009 ist die deutsche Erwerbslosenquote saisonbereinigt
mit 7,3 % erstmals seit 16 Jahren niedriger als die der
USA mit 8,1 %.

Die deutschen Großhandelspreise sind im Januar gegenüber
dem Vormonat um 0,4 % gesunken nach -3,2 % im Vormonat.
Im Jahresvergleich ist der Preisindex des Großhandels in
Deutschland um 5,9 % gefallen nach zuvor -4,2 %.

Der US-amerikanische Index zu den anstehenden Hausverkäufen
ist im Januar um 7,7 % gefallen. Erwartet wurde hingegen
ein Rückgang um rund 3,5 %. Im Vormonat hatte der Index
revidiert bei 4,8 % gestanden.

Unser Kommentar:

Einer der Dreh- und Angelpunkte für eine Erholung der US-amerikanischen
Konjunktur ist der Immobilienmarkt. Während viele
Experten seit längerer Zeit mit einer leichten Entspannung rechnen,
tut ihnen die Realität diesen Gefallen nicht: Der Index der
anstehenden Hausverkäufe ist erneut stärker eingebrochen als
erwartet.

Mittwoch:

Der deutsche Großhandelsumsatz ist im Januar gegenüber

Seite 2

Makrodaten-Check
dem Vorjahresmonat um 5,9 % gefallen. Im kalender- und saisonbereinigten
Vergleich zum Vormonat ist der Umsatz des
Großhandels um 0,4 % gefallen.

Der deutsche Dienstleistungsindex für Februar notiert bei
41,3. Erwartet wurde der Index bei 41,6. Im Vormonat hatte er
noch bei 45,2 gestanden.

Der Dienstleistungsindex für die Eurozone notiert in der
zweiten Veröffentlichung für Februar bei 39,2. Damit wurde die
offizielle Vorabschätzung von 38,9 nach oben revidiert. Im Vormonat
hatte der Index bezüglich der Dienstleistungen noch bei
42,2 gestanden.

Unser Kommentar:

Der Dienstleistungsindex für die Euro-Zone ist minimal besser
ausgefallen als erwartet. Nur unverbesserliche Optimisten mögen
daraus eine anstehende Trendwende ableiten. Zur Erinnerung: Ein
Wert unter 50 weist auf konjunkturelle Kontraktion hin. Mit einem
Wert von 39,2 ist der Index davon noch ein gutes Stück entfernt.

Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone notiert in der zweiten
Veröffentlichung für Februar insgesamt bei 36,2. Bereits im Vormonat
hatte er bei 36,2 gelegen. Gerechnet wurde ebenfalls mit einem
Stand von 36,2.

Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau
ist im Berichtsmonat gegenüber dem Vorjahr um real um 42 %
eingebrochen. Die Inlandsnachfrage ist zum Vorjahr dabei um 31
% gesunken, die Auslandsnachfrage gleichzeitig um sogar 47 %
zurückgegangen.

Der britische CIPS Dienstleistungsindex für Februar notiert bei 43,2.
Im Monat zuvor hatte der Index über die Dienstleistungen noch bei
42,5 gestanden. Erwartet wurde hingegen der Service-Index bei
etwa 41,8.

Die Entlassungsankündigungen sind in den USA im Februar auf

186.350 zurückgegangen. Im Vormonat waren es noch 241.749
gewesen.
Endlich einmal eine gute Nachricht: Wenn die Unternehmen planen,
weniger Mitarbeiter zu entlassen, dann kann das in der gegenwärtigen
Lage nur positiv sein. In den kommenden Wochen
wird man darauf achten müssen, ob das nur ein Strohfeuer war
oder ob sich ein Trend daraus entwickelt.

Im Februar ist die Zahl der privat Beschäftigten außerhalb der
Landwirtschaft in den USA um 697.000 gefallen. Im Vormonat hatte
das Minus noch bei 614.000 gelegen und wurde somit von den
zuvor veröffentlichten 522.000 weiter ins Minus revidiert.

Der US-amerikanische ISM Non-Manufacturing Index (NMI) für Februar
notiert bei 41,6 %. Erwartet wurde der NMI im Bereich 41,3 %
nach zuvor 42,9 %.

Die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind
in der vorangegangenen Woche um 700.000 Barrel gefallen, nach
zuvor noch +700.000 Barrel.

Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA
im Wochenvergleich um 200.000 Barrel ausgeweitet, nach zuletzt
einem Plus in Höhe von 3,4 Mio. Barrel.

Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das
Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten
Staaten um 1,7 Mio. Barrel geklettert, nach zuvor +0,8 Mio.
Barrel.

Donnerstag:

Die Zahl der Baugenehmigungen ist in Australien im Januar
auf Monatsbasis um 4,3 % auf 9.300 gesunken. Zum Vorjahr er


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Makrodaten-Check
gibt sich daraus ein Minus in Höhe von 31,7 %. Saisonbereinigt
waren die australischen Baugenehmigungen zum Vormonat
um 3,7 % nach unten gegangen, auf Jahresbasis bedeutet das
ein Minus in Höhe von 33,5 %.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr
2008 Kraftfahrzeugteile und Kraftfahrzeuge im Wert von
174,1 Mrd. Euro exportiert. Das waren 5,4 % wenigerr als im
Vergleichszeitraum ein Jahr zuvor.

Der deutsche Einzelhandelsumsatz ist im Januar gegenüber
dem Vorjahr nominal um 1,2 % gefallen nach zuvor +1,0 % (revidiert
von +2,1 %),real war ein Rückgang um 1,3 % zu verzeichnen,
nach zuletzt noch +0,4 % (revidiert von -0,4 %).

Im kalender- und saisonbereinigten Vergleich zum Vormonat
ist der Umsatz des Einzelhandels um nominal 0,5 % gesunken
nach zuletzt noch -0,2 %, real um 0,6 % zurückgegangen nach
+0,5 % im Vormonat.

Die Einnahmen der öffentlichen Haushalte in Deutschland
sind in den vieri Quartalen 2008 gegenüber dem entsprechenden
Vorjahreszeitraum um 5,3 % auf 292,8 Mrd. Euro gestiegen.
Gleichzeitig kletterten die öffentlichen Ausgaben um
4,0 % auf nun 304,6 Mrd. Euro. Der Saldo aus den Einnahmen
und Ausgaben führt zu einem kassenmäßigen Finanzierungsdefizit
der öffentlichen Haushalte in Höhe von 11,8 Mrd. Euro.
Verglichen mit dem Vorjahresquartal ist das Defizit somit um
rund drei Milliarden Euro gesunken.

Das Bruttoinlandsprodukt ist in der Euro-Zone im vierten
Quartal um 1,5 % gefallen. Im vorangegangenen Quartal hatte
das Quartalswachstum bei -0,2 % gelegen. Im Jahresvergleich
liegt das Wachstum bei -1,3 % nach 0,6 % im Quartal zuvor. Hier
wurde die zuvor veröffentlichte Vorabmeldung von -1,2 nach
unten revidiert.

Der Monster Beschäftigungsindex aus den USA notiert für Februar
bei 122. Im Vormonat lag der Index noch bei 118, ein Jahr
zuvor hatte er bei 165 notiert.

Die Bank of England senkt die Zinsen um 50 Basispunkte auf
nun 0,5 %. Damit war im Vorfeld mehrheitlich gerechnet worden.


Die Europäische Zentralbank senkt die Zinsen um 50 Basispunkte
auf jetzt 1,50 %. Damit war im Vorfeld bereits gerechnet
worden.

Die US-amerikanische Arbeitsproduktivität ist im Nonfarm
Business im vierten Quartal saisonbereinigt und annualisiert
um 0,4 % zurückgegangen. Erwartet wurde hingegen ein An


stieg um 0,8 bis 1,1 %. Auf das Jahr gesehen kletterte die Produktivität
im Nonfarm Business im vierten Quartal jedoch um
2,2 %.

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA
auf 639.000 gefallen. Erwartet wurden 655.000 neue Anträge
nach zuvor 670.000 (revidiert von 667.000).

Die Lohnstückkosten (im Nonfarm Business) sind im vierten
Quartal in den Vereinigten Staaten saisonbereinigt zum Vorquartal
um 5,7 % gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg nur im
Bereich zwischen 3,4 und 3,8 %. Auf Jahressicht kletterten die
Lohnstückosten in den USA um 1,8 %.

Die US-amerikanischen Industrieaufträge sind im Januar um
1,9 % gefallen. Erwartet wurde ein Rückgang im Bereich 2,1 bis
3,5 %. Im Vormonat waren die Industrieaufträge um 4,9 % gesunken.
Damit wurde der Vormonatswert von -3,9 % weiter ins
Minus revidiert.

Unser Kommentar:

Und noch ein kleiner Lichtblick: Die Fallgeschwindigkeit bei den
US-amerikanischen Industrieaufträgen geht zurück. Die Zahlen
waren obendrein etwas weniger schlimm als befürchtet. Sollte
daraus ein Trend werden, könnte sich die Konjunktur vielleicht
wieder fangen. Wir werden beobachten, ob sich die Entwicklung
fortsetzt.

Die US-amerikanischen Erdgasvorräte („Nat Gas Inventories“) sind
in der letzten Woche um 102 Bcf auf 1.793 Bcf zurückgegangen. In
der vorangegangenen Woche waren die Bestände in den USA um
101 Bcf geschrumpft, im Vorjahr hatten sie bei 1.523 Bcf gelegen.

Freitag:

Die Zahl der Beschäftigten in ausgewählten Dienstleistungsbereichen
insgesamt ist in Deutschland im vierten
Quartal letzten Jahres gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,9
% gestiegen. Gleichzeitig ist der Umsatz um 2,0 % gewachsen.
Der Beschäftigungsanstieg ist am deutlichsten im Bereich der
wirtschaftlichen Dienstleistungen (+0,9 %) und der Datenverarbeitung
und Datenbanken (+5,3 %) ausgefallen.

Im Dezember ist die Zahl der Insolvenzen in Deutschland insgesamt
im Vergleich zum Vorjahresmonat um 12,4 % auf 12.568
gestiegen. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist dabei
binnen gleicher Frist um 13,1 % auf 2.237 geklettert. Im Zeitraum
Januar bis Dezember 2008 ist die Zahl der Insolvenzen
insgesamt verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum
um 6,5 % auf 155.202 gefallen, während die Unternehmensinsolvenzen
in Deutschland im Vergleich um 4,5 % auf

29.291 zurückgegangen sind.
Seite 4

Makrodaten-Check
Die deutsche Rohstahlproduktion ist im Februar zum Vorjahresmonat
um 31,6 % gesunken. Gegenüber dem Vormonat
fiel die Produktion von Rohstahl jedoch um 3,3 %. Saison- und
kalenderbereinigt ergab sich allerdings ein Anstieg in Höhe von
15,7 %. Die Roheisenproduktion ist im Februar binnen Jahresfrist
in Deutschland um 35,8 % gesunken. Zum Vormonat sank
die Produktion von Roheisen um 13,8 %.

Unser Kommentar:

Von Lichtblick kann man hier nicht sprechen, von Katastrophe
schon eher: Die Stahlproduktion in Deutschland stürzt mit nie gesehener
Rasanz in die Tiefe. Das deutet darauf hin, dass wir im Herbst
noch sehr schlechte Zahlen vom Arbeitsmarkt sehen werden.

Die US-amerikanische Arbeitslosenquote liegt im Februar bei 8,1%.
Erwartet wurde die Quote mit 7,9 % nach 7,6 % im Vormonat.

Die Zahl der Beschäftigten (ohne Landwirtschaft) ist in den USA im
Februar um 651.000 zurückgegangen. Erwartet wurde hingegen
ein Rückgang um 650.000 neue Arbeitsplätze. Der Vormonatsrückgang
wurde von 598.000 auf nun 655.000 nach unten revidiert.

Die durchschnittlichen Stundenlöhne sind in den USA im Februar
um 0,2 % gegenüber dem Vormonat gestiegen. Erwartet wurde ein
Anstieg um 0,2 %. Im Vormonat waren die Stundenlöhne um 0,2 %
(revidiert von 0,3 %) geklettert.

Die Zahl der durchschnittlichen Wochenstunden liegt in den USA
im Februar bei 33,3. Damit war im Vorfeld bereits gerechnet worden.


Wie wir die Lage jetzt einschätzen und was wir unseren Lesern
raten, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Antizyklischen
Börsenbriefs, die in Kürze erscheint.

Anmeldemöglichkeit (1) :
Das Drei-Monats-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs


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Zum Autor:


Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs
und Geschäftsführer des Antizyklischen Aktienclubs.
Börsenbrief und Aktienclub, das komplette Servicepaket für die
Freunde antizyklischer Anlagestrategien! Informationen finden
Sie unter

antizyklischer-börsenbrief und
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Forex Video-Check


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Die jetzigen
Aktienbörsen sind
schwächer als 1931!
Von und mit Jochen Stanzl,
Chefredakteur Rohstoff-Report
Klicken Sie auf den Pfeil, um das Video auf der Webseite von GodmodeTrader anzusehen.
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Sixt AG – Key-Level gebrochen, jetzt…

Sixt AG– Kürzel SIX (DE)– Aktuell: 8,40 Euro

Charttechnische Situation: Sixt konnte sich nach einem Abverkauf
auf 8,70 ‚Euro ab Dezember stabilisieren. Die Aktie erholte sich
bis auf 12,61 Euro, fiel dann aber bereits im Januar wieder deutlich
zurück. Der jüngste Rückfall unter die 8,70 Euro hat nun ein Folgeverkaufssignal
ausgelöst. Dabei kann der Rücklauf an dieses Niveau
an den Vortagen als Bestätigung angesehen werden. Die Aktie sollte
nun unterhalb der 8,70 Euro wieder nach unten abdrehen und sich in
Richtung 7,65 Euro bewegen, Auch die Unterkante des mittelfristigen
Trendkanals bei 6,30 Euro ist nicht unerreichbar.

Trading: Ein Einstieg in eine Shortposition bietet sich bei Sixt AG direkt
an. Der Stopp-Loss lässt sich in diesem Fall bei 8,75 Euro platzieren.
Mehr als 1,00 % des Depotwertes sollten in einer Tradingposition
nicht riskiert werden.

Sixt AG: Einstieg: Short direkt
Stopp-Loss gesamt: 8,75 Euro
Risiko bis Stopp Loss: 4,17 %
Möglicher Gewinn bis 7,65 Euro (CRV ca. 2,14)
Möglicher Gewinn bis 6,30 Euro (CRV ca. 6,00)
Sixt AG – Key-Level gebrochen, jetzt…
IDS Scheer AG: Einstieg: Short unter 5,80 Euro
Stopp-Loss gesamt: 6,35 Euro
Risiko bis Stopp-Loss: - 9,48%
Möglicher Gewinn bis 5,25 Euro (CRV ca. 1,00)
Möglicher Gewinn bis 4,51 Euro (CRV ca. 2,35)
IDS Scheer AG – Richtungsentscheidung steht jetzt an
IDS Scheer AG –
Richtungsentscheidung steht jetzt an

IDS Scheer AG – Kürzel IDS (DE)– Aktuell: 5,90 Euro

Charttechnische Situation: IDS Scheer gehörte in den vergangenen
Wochen zu den Outperformern. Ausgehend von 4,51 Euro gelang der
Aktie eine stabile Aufwärtsbewegung bis in den Bereich einer bei 6,44
Euro liegenden Widerstandsmarke. Dieses Niveau konnte dann jedoch
nicht nach oben durchbrochen werden. Die Aktie rutschte dort auch
in der Vorwoche wieder ab und fiel auf den bei 5,85 Euro liegenden
Aufwärtstrend zurück. Wird dieser nun nach unten auf Schlusskursbasis
gebrochen, dann sind Abgaben bis auf 5,25 Euro wahrscheinlich.
Alternativ würde der Anstieg über 6,44 Euro ein Kaufsignal in Richtung
7,24 Euro auslösen.

Trading: Ein Short-Einstieg bietet sich bei IDS Scheer über eine StoppSell-
Order bei 5,80 Euro an. Der Stopp-Loss kann in diesem Fall bei 6,35
Euro in der Mitte der letzten Handelsspanne platziert werden. Alternativ
ist auch eine Long-Position möglich, wenn noch der anstieg über
6,44 Euro nachhaltig gelingt. Mehr als 1,00 % des verfügbaren Kapitals
sollte aber keinesfalls riskiert werden.

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Seite 6

Wiederholt sich die
große Depression?
Alle Infos zur Finanzkrise finden Sie auf:
boerse-go/themen/finanzkrise
Die Ähnlichkeiten sind frappierend: Auch damals
platzte synchron eine Blase bei Aktien, Rohstoffen
und Immobilien. Banken gingen reihenweise Pleite.
Das System funktionierte nicht mehr.

Stehen wir am Vorabend einer neuen
großen Depression?

Erfahren Sie alles zur Finanzkrise auf:



boerse-go/themen/finanzkrise Ein Service der BörseGo AG



Der GodmodeTrader Chartlehrgang:
Wimpel – FallbeispieleDer GodmodeTrader Chartlehrgang
Im letzten Beitrag zu den Fortsetzungsformationen habe
ich einige Flaggenformationen in konkreten Beispielen
dargestellt. Nun sollen auch die Wimpel näher betrachtet
werden. Im Grunde handelt es sich bei einem Wimpel um
eine einigermaßen symmetrische Dreiecksformation, die
sich innerhalb eines sta-bilen Trends bildet. Betrachtet
man einen vorherrschenden Auf-wärtstrend, so kommt
es innerhalb des Wimpels zum Abbau des überkauften
Zustands. Im Markt stellt sich dann nach einem Anstieg
ein Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage ein,
so dass sich der Kursverlauf wieder beruhigt. Gewinne
des voran gegangenen Anstieges werden bei einigen
Marktteilnehmern gesichert, was allerdings nicht zu einer
kompletten Trendwende führt. Der Kursverlauf hält sich
entsprechend auf dem erhöh-ten Niveau, was die zu diesem
Zeitpunkt weiter intakte Aufwärtsbewegung unterstreicht. Es
sollte also nur eine Frage der Zeit sein, bis die übergeordnete
Aufwärtsbewegung wieder aufgenommen wird.

Dabei bietet es sich an, innerhalb des Wimpels, des kleinen
symmetrischen Dreiecks, auch die Volumenbewegung zu
betrachten. Das Volumen nimmt im Allgemeinen während
der Phase der Kursberuhigung ab. Wenn es dann zu einem
Ausbruch aus dem Wimpel nach oben kommt, sollte
sich dies auch in steigendem Volumen widerspiegeln.
Steigt das Volumen nicht mit an, besteht die Gefahr eines
Fehlausbruchs, denn das Kaufinteresse innerhalb der
übergeordneten Aufwärtsbewegung sollte klar zunehmen.
Teilweise zeigt sich auch bereits innerhalb der Wimpelspitze
eine deutlichere Zunahme des Volumens. Dies kann als
Anhaltspunkt für eine baldige Ausbruchsbewegung aus der
Formation gesehen werden.

Nachfolgend stelle ich auch innerhalb des Videoblogs drei
Beispiele für Wimpelformationen innerhalb eines laufenden
Aufwärtstrends dar. Diese sind entsprechend ihres Setups
aktuell:

Balda: Ab November kam es bei Balda zu einer starken
Rallye auf ein Hoch bei 9,63 Euro. Diese wurde anschließend
mehrere Wochen konsolidiert, wobei sich eine symmetrische
Dreiecksformation ausgebildet hatte. Zu dem Zeitpunkt,
als die Dreiecksspitze den mittelfristigen Aufwärtstrend
erreicht hatte, brach die Aktie bei hohem Volumen nach
oben trendbestätigend aus. Das sich bietende theoretische
Ziel um 12,10 Euro fällt hier auch mit einem Widerstand bei
11,95 Euro zusammen.

Ansoft bildete auf dem langfristigen Aufwärtstrend in den
Vorwochen eine Konsolidierung aus. Unterhalb des Hochs
wurde dabei ein kleines symmetrisches Dreiecks gebildet,
welches als Wimpel betrachtet werden kann. Ausgehend
vom Aufwärtstrend direkt in der Dreiecksspitze erfolgte
dann der Ausbruch nach oben mit erhöhtem Volumen.
Dies stellte das Einstiegssignal mit einem ersten Ziel bei
33,38 $ dar, welches mit der Oberkante des maßgebenden
Trendkanals zusammen fällt.

Bei Gammon Lake Resources, einer Aktie aus dem
Goldsektor, kam es in den vergangenen Wochen zu einer
Konsolidierung in der Form eines symmetrischen Dreiecks.
Dieses kann als Wimpel innerhalb der seit Oktober laufenden
Aufwärtsbewegung betrachtet werden, in welcher
gleichzeitig eine größere Doppel-bodenformation aufgelöst
wurde. Der Ausbruch aus der Dreiecksspitze erfolgt bei
hohem Volumen und bildete so das Einstiegssignal mit
einem Ziel bei 21,78 $.

Fortsetzung des GodmodeTrader-Chartlehrgangs in der
nächsten Ausgabe des Forex & CFD-Reports.

Seite 8

Major Currencies: EUR/CHF, EUR/USD
EUR/CHF Kurs: 1,4641 CHF

Tageschart (log) seit 11.08.2008 (1 Kerze = 1 Tag)

Euro gegenüber US-Dollar -
Was wird das da unten?

Rückblick: Der Euro markierte gegenüber US-Dollar noch im Juli
2008 ein neues Allzeithoch bei 1,6037 USD startete eine massive
Abwärtsbewegung. Bis auf 1,2328 USD brach EURUSD ein, bevor
Ende Oktober eine Kurserholung startete. Im Dezember gewann
diese deutlich an Fahrt, das Währungspaar kletterte kräftig bis auf
1,4717 USD.
Seit Mitte Dezember befindet sich EUR/USD wieder im
Rückwärtsgang, wobei die Abwärtsbewegung seit Mitte Januar
in einem flachen Abwärtstrendkanal verläuft. Aktuell notiert
das Währungspaar inmitten dieses Trendkanals. Das kurzfristige
Chartbild ist neutral, das mittelfristige bärisch zu werten.

Charttechnischer Ausblick: Der Euro zeigt sich sehr kurzfristig
richtungslos innerhalb des flachen Abwärtstrendkanals, klare
Handelssignale weiterhin fehlen. Geht es signifikant über das
Freitagshoch bei 1,2752 USD, wäre eine weitere Aufwärtswelle bis
ans obere Ende des flachen Abwärtstrendkanals der letzten Wochen
bei 1,2853 und zur exp. GDL 50 (EMA50) bei 1,2924 USD möglich.
Ein Ausbruch nach oben hin würde das kurzfristige Chartbild leicht
aufhellen, ein kleines Kaufsignal mit Zielen um 1,3500 USD entsteht
bei einem Tagesschluss oberhalb von 1,3078 USD.
Knickt der Euro hingegen wieder ein und fällt signifikant unter
1,2600 USD zurück, wären sofort wieder die Bären an der Reihe.
Fällt EUR/USD dann auch wieder nachhaltig unter 1,2511 USD
zurück, sollte es zu einem Abverkauf zum Oktobertief bei 1,2328
USD kommen. Unterhalb von 1,2300 USD könnte es zu einem
deutlichen Kursrutsch nach der moderaten Abwärtsbewegung der
letzten Wochen kommen.


Euro gegenüber Schweizer Franken -
Jetzt eine Shortchance?

Rückblick: Langfristig betrachtet notiert die Gemeinschaftswährung
Euro gegenüber dem Schweizer Franken seit 1993 in einer
Handelsspanne zwischen grob 1,45 und 1,68 CHF und pendelt
seitwärts. Ende Oktober 2007 wurde das obere Ende erreicht, bevor es
zu deutlichen Abgaben bis an das untere Ende kam.
Nach einer beschleunigten Abwertung erreichte der Euro Ende Oktober
2008 gegenüber dem Franken das Tief aus 2001 bei 1,4397 CHF. Dort
prallte das Währungspaar nach kurzem Fehlausbruch nach unten
wieder signifikant nach oben hin ab und erholt sich sehr deutlich bis
an die zentrale Widerstandsmarke bei 1,5861 CHF. An dieser Marke
kippte EUR/CHF wieder nach unten und erreichte Ende letzter Woche
neue Jahrestiefs.

Charttechnischer Ausblick: Nach dem Rückfall auf neue Tiefs ist
jetzt ein kleines Verkaufsignal aktiv, welches mit dem Rücklauf bis an
die 1,4695 CHF Marke im heutigen Handel zunächst bestätigt wird.
Prinzipiell könnte der Euro jetzt deutlich nach unten kippen und
gegenüber dem Franken bis 1,4301 - 1,4397 CHF abwerten. Darüber
hinaus könnte eine weitere Abwertung bis ca. 1,3500 - 1,3700 CHF auf
mittelfristige Sicht erfolgen.
Oberhalb von 1,4830 CHF hingegen wäre nochmals ein Rücklauf bis
1,5169 CHF möglich. Erst eine nachhaltige Rückkehr über 1,5200 CHF
hellt das kurzfristige Chartbild leicht auf.

EUR/USD Kurs: 1,2653 USD

Tageschart (log) seit 05.08.2008 (1 Kerze = 1 Tag)


Seite 9

Devisen-Galerie: USD/CAD
USD/CAD Kurs: 1,2924 CAD

Tageschart (log) seit 29.07.2008 (1 Kerze = 1 Tag)


US-Dollar gegenüber kanadischem Dollar
formiert sich bullisch für…

Rückblick: Der US-Dollar markierte im November 2007 gegenüber
dem kanadischen Dollar ein Mehrjahrestief und startete eine kräftige
Kurserholung. Eine starke Rallye in der zweiten Jahreshälfte in 2008
ließ USD/CAD bis 1,3017 CAD ansteigen.

Seit diesem Hoch im Oktober pendelt das Währungspaar seitwärts,
wobei es sich in den letzten Tagen stark zeigte und wieder bis fast
an das Oktoberhoch ansteigen konnte. Die Seitwärtsbewegung
der letzten Monate ist tendenziell bullisch zu werten, Rücksetzer
werden auf immer höherem Niveau gekauft, größerer Verkaufsdruck
fehlt. Eine ähnliche Kursformation war in den letzten Monaten beim
Währungspaar USD/MXN zu beobachten und wurde bereits nach oben
hin aufgelöst. Das kurzfristige Chartbild ist neutral mit bullischer
Tendenz zu werten.

Charttechnischer Ausblick: Der US-Dollar könnte kurz vor einem
Ausbruch nach oben stehen und in Kürze weiter aufwerten gegenüber
dem kanadischen Dollar. Ein nachhaltiger Anstieg über 1,3017 CAD
würde weitere Kursgewinne bis 1,4005 - 1,4170 CAD ermöglichen.

Fällt das Währungspaar hingegen wieder per Tagesschluss unter
1,2450 CAD zurück, wird eine Abwärtskorrektur bis 1,2030 - 1,2050
und darunter ggf. sogar 1,1500 - 1,1600 CAD möglich.

Weitere Forex-Analysen, die gerade auf
Godmode-Trader erschienen sind:

USD/SEK

//godmode-trader/de/boerse-analyse/US-Dollargg-
schwedischer-Krone-Diese-Staerke-nutzen,a1180457,c29.
html

EUR/PLN

//godmode-trader/de/boerse-analyse/Euro-inZloty-
Kommt-noch-ein-Ruecksetzer,a1180445,c29.html

EUR/TRY

//godmode-trader/de/boerse-analyse/Euro-inLira-
So-geht-das-Ausbruch,a1178873,c29.html

US-Dollar Index

//godmode-trader/de/boerse-analyse/US-DollarIndex-
Da-ist-Druck-dahinter,a1178357,c29.html

EUR/SEK

//godmode-trader/de/boerse-analyse/Euro-ggschwedischer-
Krone-mit-unheimlicher-Staerke,a1177753,c29.
html

NZD/USD

//godmode -trader/de/boerse -analyse/
Neuseeland-Dollar-vor-weiterer-Abwertung-gg-US Dollar,
a1176517,c29.html

Seite 10

Neues aus dem Web
Jim Rogers: China bewältigt globale Krise
besser, Rohstoffe aussichtsreich

Gemäß dem Rohstoffexperten und der Investorlegende
Jim Rogers wird China mit Hilfe seiner Ausgaben zur
Konjunkturstimulierung besser über die weltweite Rezession
hinwegkommen als die USA und andere Länder. Die
Reserven Chinas würden der Regierung die Schaffung von
Investitionsprogrammen ermöglichen.

Hier geht’s weiter: //boerse-go/nachricht/JimRogers-
China-bewaeltigt-globale-Krise-besser-Rohstoffeaussichtsreich-
Gold-Silber,a1180261.html

Marktanalysen - Die Bullen trauen sich nicht aus
ihrem Versteck

Erneut mussten die Anleger eine herbe Enttäuschung an den
Weltmärkten verkraften. Was sich in der Vorwoche durch den
Bruch des kurzfristigen Aufwärtstrends schon abzeichnete,
beschleunigte sich in der vergangenen Woche noch zusätzlich.
Die Märkte rutschten mit Dynamik an die alten Tiefs vom Herbst
letzten Jahres und unterschritten diese zum Teil deutlich. So
schwand die Hoffnung auf eine ausgeprägte Bodenbildung
immer mehr.

Hier geht’s weiter: //godmode-trader/de/boersenachricht/
Marktanalysen-Die-Bullen-trauen-sich-nicht-ausihrem-
Versteck,a1179997,c64.html

Eingestürzt....

ist in dieser Woche auf tragische Art und Weise das Kölner
Stadt-Archiv mit z.T. unwiederbringlichen Unikaten. Es ist
eingestürzt, trotz vieler Warnungen im Vorfeld. Es wurden
Risse in den Wänden entdeckt und das Haus machte, wie man
jetzt lesen kann, unüberhörbare Geräusche. Es kam also nicht
aus heiterem Himmel, sondern es gab eine ganze Reihe von
Hinweisen aus der Bevölkerung und der Belegschaft.

Hier geht’s weiter: //godmode-trader/de/boersenachricht/
Eingestuerzt,a1179841,c64.html

Der DAX® macht weiter mit der Schlagseite –
Der Euro-BUND-Future weist markante Dochte
auf

Mit 3.638 Punkten hatte der DAX® auch am vergangenen
Freitag ein neues Verlaufstief zu verkraften. Zumindest auf
Schlusskursbasis konnte aber die Parallele (akt. bei 3.637
Punkten) zum kurzfristigen Baissetrend seit dem 6. Januar
verteidigt werden. Diese Tatsache ändert aber Nichts daran,
dass das Aktienbarometer weiterhin Schlagseite hat.

Hier geht’s weiter: //godmode-trader/de/boersenachricht/
Der-DAX%AE-macht-weiter-mit-der-Schlagseite---DerEuro-
BUND-Future-weist-,a1180147,c64.html

Seite 11

Forex Snapshot
Tendenzen ausgewählter Währungspaare


* Kurzfristige Tendenz: bis zu 2 Wochen
** Mittelfristige Tendenz: 1 Monat bis 3 Monate
*** Langfristige Tendenz: 6 Monate bis 1 Jahr
Der Kurs des angegebenen Währungspaares
lautet immer in der zweiten Währung des Paares.
Steigend _
Fallend +
Neutral )
Währungspaar Kurs Tendenz
kurzfristig* mittelfristig** langfristig***
EUR/USD 1,2653 ++)
USD/JPY 99 _))
GBP/USD 1,3865 +))
USD/CHF 1,1626 _))
USD/CAD 1,2945 __)
AUD/CAD 0,8226 )++
AUD/USD 0,6365 +))
AUD/JPY 62,88 )++
AUD/CHF 0,7393 +++
CHF/JPY 85,04 )+)
CAD/JPY 76,42 ))+
EUR/JPY 124,53 _))
EUR/CHF 1,4641 +))
EUR/TRY 2,287 ___
EUR/CZK 27,63 __)
EUR/GBP 0,9097 _)_
EUR/HUF 310,6 ___
EUR/NOK 8,9368 _)_
EUR/PLN 4,7469 __)
EUR/SEK 11,5624 ___
EUR/ZAR 13,3685 _)_
GBP/CHF 1,6085 +)+
GBP/CAD 1,7906 _)_
NZD/USD 0,4972 +++
USD/DKK 5,9197 _))
USD/NOK 7,1002 ___
USD/SEK 9,1871 _))
SGD/USD 0,6447 ++)
USD/MXN 15,2958 ___
Herausgeber: BörseGo AG, Balanstraße 73
(Haus 11 / 3. OG), 81541 München
Telefon: 089/767369-0, Fax: 089/767369-290
E-Mail: kundenserviceboerse-go
Internet: boerse-go.ag
Handelsregister-Nr: HRB 131073
Amtsgericht München

Internet: boerse-go.ag
Vorstand: Robert Abend, Thomas Waibel,
Harald Weygand
Aufsichtsratsvorsitzender: Theodor Petersen
Aktiengesellschaft mit Sitz in München,
Registergericht: Amtsgericht München,
Register-Nr: HRB 169607,
Umsatzsteueridentifikationsnummer gemäß §
27a UStG: DE207240211
Chefredakteur (v.i.S.d.P.): Daniel Kühn
Redaktion: Jochen Stanzl, Thomas Gansneder
Technischer Analyst: André Rain
Head of Trading: Harald Weygand
(GodmodeTrader)
Satz & Layout: BörseGo AG

Redaktionsschluss: Montag 12:00 Uhr
Erscheinungsweise & Umfang:
typischerweise einmal pro Woche (Mo.)

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Diese Ausarbeitung dient ausschließlich Informationszwecken und
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Darüber hinaus ersetzt sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte
Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Vermögensschäden
aller Art, die bei Verwendung der Ausarbeitung für die eigene Anlageentscheidung
unter Umständen auftreten, kategorisch ausgeschlossen.
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zusammengestellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit
kann jedoch nicht übernommen werden. Einschätzungen und
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der Erstellung. Vorhersagen zur Kursentwicklung von Währungen am
Spotmarkt, die auf früheren Preisen basieren, enthalten keine Garantie
für die Richtigkeit dieser Kurse. Informationen über die Währungspreise
werden uns von Dritten zur Verfügung gestellt. Obwohl wir glauben,
dass unsere Quellen zuverlässig und vertrauenswürdig sind, können
wir deren Genauigkeit, Vollständigkeit, Rechtzeitigkeit und korrekte
Reihenfolge nicht garantieren. Wir untersuchen weder die Anbieter der
Währungskurse, auf die sich unsere Prognosen beziehen, noch betrachten
wir irgendwelche Finanzdaten oder andere Informationen solcher
Anbieter. Daher stellen unsere Prognosen keine Analyse von kommerziellen
oder finanziellen Faktoren dar, die für künftige Bewegungen der
Währungskurse relevant sein können. Unsere Prognosen ziehen weder
die spezifische Situation, Erfahrung und das Risikoprofil eines einzelnen
Investors in Betracht, noch berücksichtigen sie die Steuerimplikationen
einer Anlage. Wir können den Erfolg einer Investition, die Sie aufgrund
unserer Informationen tätigen, nicht garantieren. Investitionen sind
stets mir Risiko verbunden. Aufgrund von politischen, wirtschaftlichen,
marktbedingten oder sonstigen Entwicklungen kann es zu Verlusten
kommen, im schlimmsten Fall sogar zum Totalverlust. Die Charts im
Godmode Devisen Report werden mit Teletrader Professional und Tradesignal
erstellt.

Seite 12

Makro View
Großbritannien im Abwärtsstrudel

Finanz- und Wirtschaftskrise trifft die Briten besonders hart

Das einstige Musterland Europas Großbritannien steckt tief in
der Rezession. Um satte 1,5% – und damit so stark wie seit 1980
nicht mehr – schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt im vierten
Quartal, nachdem es bereits in den drei Monaten bis Ende
September um 0,7% zurückgegangen war. Ein Grund für den
starken Rückgang war die Kaufzurückhaltung der Verbraucher:
Der private Konsum sank um 0,7% und damit so deutlich wie
seit 1991 nicht mehr. Der Einbruch der Industrieproduktion erreichte
im Dezember mit -9,4% im Jahresvergleich seinen bisherigen
Höhepunkt, nachdem bereits seit Mai negative Wachstumsraten
ausgewiesen worden waren.

Hinzu kommen die Probleme im britischen Bankensektor: Die
Finanzkrise trifft Großbritannien härter als andere EU-Staaten,
denn Banken und Versicherungen machen auf der Insel ein
Fünftel der Wirtschaftsleistung aus. Der Anteil der Industrie am
Bruttoinlandsprodukt lag dagegen 2007 nur noch bei 12,6%.
Um die Banken des Landes vor der Pleite zu bewahren, legte die
Regierung bereits zwei Milliarden-Rettungspakete auf. Nachdem
die Rekapitalisierung der Banken im Herbst mit staatlichen
Hilfsspritzen nicht die erhoffte Wirkung gebracht hatte, brachte
die britische Regierung jüngst das „Asset Protection Scheme“
auf den Weg. Dieses besagt, dass die Banken ihre „toxischen“
Posten, von faulen Hypothekenkrediten bis hin zu unverkäuflichen
Derivaten aus ihren Büchern ausklammern und außerhalb
parken dürfen. Die Risiken versichert dabei die Regierung,
wobei sie im Gegenzug Anteile der angeschlagenen Banken erhält.
Mit der Royal Bank of Scotland und Lloyds TSB, die diesen
Rettungsanker ergreifen mussten, ist damit der Anfang der Verstaatlichung
britischer Banken gemacht (Staatsbeteiligung bei
68% bzw. 77%). Die abgesicherten faulen Papiere allein dieser
beiden Banken belaufen sich auf 700 Milliarden GBP. Damit haben
die versicherten Risiken nur dieser beiden Institute bereits
ein größeres Volumen als die insgesamt im britischen Staatshaushalt
eingeplanten Ausgaben im Fiskaljahr 2008/2009 von
618 Milliarden GBP.

Dabei war der Wandel von der Industrie- zur modernen Dienstleistungsgesellschaft
einst die Triebfeder, die den wirtschaftlichen
Aufschwung Großbritanniens Ende des 20. Jahrhunderts
vorangetrieben hatte. Neue Steuerquellen belohnten die

Staatskasse für diese Weichenstellung. Noch 2007 entfielen
20% des Steueraufkommens auf den Finanzplatz London; er
war zum Rückgrat von Englands neuem Reichtum geworden
und erlaubte der Regierung, in Schulen und Krankenhäuser zu
investieren und ein reformfreudiges Image zu pflegen. Doch
mit der Finanz- und Bankenkrise zerplatzte in Großbritannien
auch der Traum vom Wirtschaftswunder.

Mittlerweile nähert sich die Zahl der Arbeitslosen im Königreich
der Zwei-Millionen-Marke. Ende Dezember 2008 waren nach
Angaben der britischen Statistikbehörde 1,97 Millionen Briten
ohne Job. Das war die höchste Zahl seit der Regierungsübernahme
der Labour-Partei im Jahr 1997. Im letzten Quartal 2008
stieg die Zahl der Arbeitslosen um 146.000, die Arbeitslosenquote
erreichte mit 6,3 Prozent ein Neunjahreshoch – und das
Ende der Fahnenstange dürfte noch lange nicht erreicht sein.

Ein düsteres Bild zeichnete auch der Chef der Bank of England
(BoE) Mervyn King. Nach seiner Einschätzung wird die Wirtschaft
im Jahr 2009 um 4% schrumpfen. Um die Wirtschaft anzukurbeln,
hat die BoE ihren Leitzins sukzessive auf nunmehr
nur noch 0,50% gesenkt. Die konventionellen Maßnahmen der
Geldpolitik sind damit ausgeschöpft; eine weitere Absenkung
in Richtung Null-Prozent-Marke bringt kaum noch einen wirtschaftlichen
Stimulus. Die BoE hat daher das nächste Kapitel
aufgeschlagen und sich auf den Pfad des so genannten „Quantitative
Easing“ begeben. Dies bedeutet nichts anderes als eine
Ausweitung der Geldmenge durch den Aufkauf von Staatsanleihen.
Angekündigt wurde zunächst der Erwerb von mittel-
und langfristigen Gilts in Höhe von 75 Milliarden GBP. Der Effekt
ist folgender: Durch den Anleihenkauf werden den Banken
zusätzliche 75 Milliarden GBP zur Verfügung gestellt. Diese, so
hofft man, werden wiederum als Kredite an die Wirtschaft vergeben.
Ob diese Maßnahmen greifen oder die Ankurbelung der
Kreditvergabe durch Liquiditätsbereitstellung möglicherweise
nur ein frommer Wunsch bleibt, weil der Bankensektor die zusätzlichen
Mittel eher zur Sanierung der eigenen Bilanzen nutzt
denn sie an die Wirtschaft weiterzugeben, bleibt offen.

Für das britische Pfund ist diese Gemengelage – tiefe Rezession
und Ausweitung der Geldmenge – Gift. Denn ein Anwerfen der

Seite 13

Makro View
Notenpresse birgt auch Risiken: Langfristig, wenn die rezessiven
Tendenzen abnehmen und es wirtschaftlich wieder aufwärts
geht, könnte die erhöhte Geldmenge die Inflation antreiben. Einen
tiefen Absturz des Pfunds verhindert lediglich die Tatsache,
dass es anderen Ländern zurzeit kaum besser ergeht – wenn
auch die Probleme beispielsweise in der Eurozone ein wenig
anders gelagert sind. Man denke hier nur an die Probleme in
Osteuropa und das starke Engagement westeuropäischer Banken
in dieser Region sowie die schlechte Haushaltsverfassung
einiger Mitgliedsländer der Eurozone.

Die Parität dürfte für EUR/GBP daher weiterhin ein unerreichbares
Ziel bleiben. Erholungen in Richtung 0,95er-Marke sehen
wir als eine gute Verkaufsmöglichkeit mit Ziel einer Rückkehr
zunächst in den niedrigen 0,90er-Bereich. Bei GBP/USD sind die
Vorzeichen klar negativ: Fällt „Cable“ unter die 1,3500, dürfte ein
Test der runden 1,3000 nicht lange auf sich warten lassen.

Tomke Hansmann
FXdirekt Bank


Seite 14

Forex Snapshot
Kursveränderung ausgewählter Währungspaare
Änderung in % gg. Vorwoche

1,00%
-2,37%
-3,09%
0,76%
0,66%
0,26%
-0,67%
-1,10%
1,11%
-1,19%
2,43%
1,28%
1,93%
5,40%
-2,89%
-1,43%
3,15%
-0,17%
1,94%
2,65%
1,89%
0,63%
-0,07%
-0,24%
-1,22%
1,22%
-0,82%
-1,37%
-0,45%
-6,00%-4,00%-2,00%0,00%2,00%4,00%6,00%
USD/SEKUSD/NOKUSD/MXNEUR/HUFEUR/NOKEUR/SEKEUR/PLNUSD/CADUSD/JPYEUR/ZAREUR/GBPUSD/DKKCHF/JPYUSD/CHFEUR/CZKEUR/TRYEUR/JPYAUD/CADAUD/JPYGBP/CADCAD/JPYEUR/CHFAUD/CHFSGD/USDEUR/USDAUD/USDGBP/CHFGBP/USDNZD/USD
Seite 15

Forex Snapshot
Kursveränderung ausgewählter Währungspaare
Änderung in % seit 01.01.2009

-14,59%
-5,91%
2,50%
-9,75%
-9,62%
-7,50%
-1,58%
-1,82%
2,62%
-0,36%
-1,89%
-4,47%
-2,13%
6,50%
3,29%
9,20%
-0,28%
3,49%
-4,29%
0,50%
8,95%
6,18%
14,51%
6,04%
-7,51%
18,08%
13,12%
2,89%
18,33%
-20,00%-15,00%-10,00%-5,00%0,00%5,00%10,00%15,00%20,00%
USD/SEKUSD/NOKUSD/MXNEUR/HUFEUR/NOKEUR/SEKEUR/PLNUSD/CADUSD/JPYEUR/ZAREUR/GBPUSD/DKKCHF/JPYUSD/CHFEUR/CZKEUR/TRYEUR/JPYAUD/CADAUD/JPYGBP/CADCAD/JPYEUR/CHFAUD/CHFSGD/USDEUR/USDAUD/USDGBP/CHFGBP/USDNZD/USD
Seite 16
Nach obenprofil pn
Gast 

29.03.2009, 13:51


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