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Trainee
Anmeldedatum: 31.12.2008 Beiträge: 43 Chats: 0
|  15.03.2009, 12:04
GodmodeTraderF rex CFD Forex & CFDs: Das Beste aus zwei Welten Ausgabe 0709 – 16.02.2009 GodmodeTraderF rex CFD Forex & CFDs: Das Beste aus zwei Welten Ausgabe 0709 – 16.02.2009 Makrodaten-Check
Wirtschaftsdaten: Deutsche Konjunktur im freien Fall
Video-Check
Öl & Gas-Sektor im Blick
CFD Trading
Der GodmodeTrader Chartlehrgang
Fallbeispiele
Seite 7 Chartanalysen
Major Currencies: EUR/USD, USD/JPY
Devisen Galerie: EUR/TRY
&Inhaltsverzeichnis Seite 1 Editorial Seite 2 Seite 4 Seite 5 Seite 6 Seite 9 Neues aus dem Web
Seite 11 Forex Snapshot
Tendenzen ausgewählter Währungspaare
Makro View: Ungarischer Forint auf Rekordtief zum Euro
Seite 10 Impressum/Disclaimer
Editorial
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
„Eine Depression ist vollkommen ausgeschlossen...“
Der globale Handel ist in den Monaten November, Dezember und Januar mit einer Schärfe eingebrochen, die sich nur mit der Großen Depression vergleichen lässt. Allein im November ist der Welthandel um sechs Prozent gegenüber dem Vormonat geschrumpft. Der deutsche Export, der im November um gut elf Prozent in die Knie gegangen war, rauschte im Dezember um weitere vier Prozent in den Keller.
Analysten befürchten für das erste Quartal einen weiteren Einbruch beim Welthandel in Höhe von rund acht Prozent. Und da die Experten in jüngster Zeit immer wieder durch ihre viel zu optimistischen Schätzungen auffallen, sollte man da noch einen Zuschlag einkalkulieren.
In Summe dürfte sich eine Schrumpfung des Welthandels von deutlich mehr als 20 Prozent ergeben, und zwar innerhalb kürzester Zeit. Zwischen 1929 und 1932 war der Welthandel um rund 30 Prozent eingebrochen. Solche Werte könnten wir bereits im Herbst wieder sehen, und wie es aussieht ganz ohne den vielfach kritisierten Protektionismus der Großen Depression.
Mit anderen Worten: Wofür die Weltwirtschaftskrise nach 1929 einige Jahre benötigte, das erledigt „unsere Krise“ in wenigen Monaten. Eine Bärenmarktrallye, womöglich eine sehr
dynamische, ist längst überfällig, das ist uns auch klar. Doch wir warnen davor, das Gerede einiger Kollegen zu glauben, die jetzt einen neuen Bullenmarkt heraufziehen sehen. Wegen der ausufernden Liquidität womöglich.
Derartige Ratschläge erteilen diese Kollegen seit Sommer 2007. Insbesondere die zahllosen Trendfolger und Zyklen-Zauberer holen sich seither eine blutige Nase nach der anderen. Lassen Sie sich nicht schon wieder für dumm verkaufen: Im Jahr 2008 hat eine Weltwirtschaftskrise begonnen, die noch lange nicht am Ende ist.
Es sieht so aus, als würden sich die Anleger der Illusion hingeben, dass die Mega-Rettungspakete, die jetzt überall geschnürt werden, ihre Wirkung nicht verfehlen werden. Und unser aller Messias Barack Obama wird die Sache schon richten.
Wie wir die Lage jetzt einschätzen und was wir unseren Lesern raten, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs, die in Kürze erscheint.
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Mit den besten Grüßen Ihr Andreas Hoose Chefredakteur antizyklischer-boersenbrief
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Makrodaten-Check Wirtschaftsdaten: Deutsche Konjunktur im freien Fall
Börsianer haben es nicht leicht: Tag für Tag werden sie mit Wirtschaftsdaten überflutet. Um zur rechten Zeit die richtigen Entscheidungen treffen zu können, sollte man die wichtigsten Informationen nicht nur verstehen, sondern auch einzuordnen wissen. Wir werden Sie in Zukunft an dieser Stelle über die wichtigsten Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA informieren und erläutern, was die Informationen für die Börsen bedeuten.
Um 2,1 Prozent ist die Wirtschaftsleistung in Deutschland im vierten Quartal 2008 geschrumpft. Es ist der größte Rückgang seit der Wiedervereinigung. Die Horror-Prognose von Norbert Walter, dem Chefvolkswirt der Deutschen Bank, der bereits im Herbst einen Abschwung in 2009 von bis zu vier Prozent angekündigt hatte, und dafür viel Kritik einstecken musste, erscheint plötzlich sogar noch zu optimistisch.
Montag:
Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist der Gesamtumsatz im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland im Dezember um 12,6 % gesunken. Im Vormonat hatte das Minus 6,5 % betragen (revidiert von -6,4 %), im Oktober wurde ein Rückgang um 3,2 % verzeichnet. Der Inlandsumsatz ist im Dezember-Jahresvergleich um 9,2 % gefallen, der Umsatz mit dem Ausland um 16,6 %.
Im Saison- und arbeitstäglich bereinigten Vergleich zum Vormonat verlor der Umsatz-Volumenindex im Dezember um 6,0 % zu nach -4,2 % im Vormonat und +/-0,0 % zwei Monate zurück. Im Inlandsgeschäft sank der Index dabei um 4,5 %, im Auslandsgeschäft fiel er um 7,9 %.
Die deutsche Handelsbilanz weist für Dezember einen Überschuss in Höhe von 6,9 Mrd. Euro aus nach 9,9 Mrd. Euro (revidiert von 9,7 Mrd. Euro) im Vormonat und 10,5 Mrd. Euro ein Jahr zuvor. Aufgelaufen sind im aktuellen Jahr bereits 178,2 Mrd. Euro, verglichen mit 195,3 Mrd. Euro im Vergleichszeitraum im Vorjahr.
Die Leistungsbilanz in Deutschland zeigt im Dezember Saldo ein Plus in Höhe von 12,3 Mrd. Euro. Im Vormonat lag der Überschuss bei 8,7 Mrd. Euro (revidiert von 8,6 Mrd. Euro), im Vorjahr bei 16,5 Mrd Euro.
Die Ausfuhren sind bis zum Dezember zum Vorjahr um 2,8 % auf 814,5 Mrd. Euro geklettert. Die Einfuhren nach Deutschland sind innerhalb des Jahres bis zum Dezember um 5,8 % auf 992,7 Mrd. Euro gestiegen.
Dienstag:
Die US-amerikanischen Lagerbestände im Großhandel sind gleichzeitig um 1,4 % zurückgegangen. Erwartet wurde ein Rückgang im Bereich 0,7 % nach zuvor -0,9 %. Damit wurde der Vormonatswert von veröffentlichten -0,6 % weiter in Minus revidiert.
Die britische Leistungsbilanz weist für Dezember ein Defizit in Höhe von 3,6 Mrd. Britische Pfund aus, nach einem Minus von 4,0 Mrd. im Vormonat.
Das Handelsdefizit liegt bei -7,4 Mrd. Pfund nach zuvor -8,1 Mrd. Pfund. Die Dienstleistungsbilanz weist hingegen einen
Überschuss in Höhe von 3,8 Mrd. Pfund aus. Im Vormonat hatte das Plus hier noch bei 4,1 Mrd. Pfund gelegen.
Mittwoch:
Die Verbraucherpreise sind zum Vormonat um 0,5 % gefallen nach zuletzt +0,3 %. Die Jahresteuerung liegt bei +0,9 % nach zuvor 1,1 %.
Der für Europa berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland hat sich im Januar gegenüber dem Vorjahr um 0,9 % erhöht. Im Monatsvergleich sank der harmonisierte Index um 0,6 %. Die Schätzung vom 28. Januar 2009 wurde damit bestätigt.
Die Schwedische Reichsbank setzt die Zinsen um 1 Basispunkte auf nunmehr 1 % von zuvor noch 2 %.
Der Wirtschaftsklimaindikator der Eurozone für das erste Quartal ist auf 45,8 zurückgegangen von noch 50,8 im vierten Quartal. Ein Jahr zuvor hatte der Wirtschaftsklimaindex bei 81,4 gestanden.
Der Index für die aktuelle Lage notiert bei 41,1 nach noch 61,7 im Vorquartal. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte der Indikator noch bei 112,1 notiert. Der Indikator für die Erwartungen steigt auf 49,6, verglichen mit 41,9 im vierten Quartal 2008. Im entsprechenden Quartal vor einem Jahr lag der Indikator noch bei 55,8. Die aktuelle Veröffentlichung setzt den Abwärtstrend der letzten Quartale weiter fort.
Die US-amerikanische Handelsbilanz weist für Dezember ein Defizit in Höhe von 39,93 Mrd. US-Dollar aus. Erwartet wurde ein Minus im Bereich 36 bis 37 Mrd. US-Dollar. Im Vormonat hatte das Defizit noch bei 41,58 Mrd. US-Dollar gelegen. Somit wurde der Vormonatswert von zunächst veröffentlichten -40,4 Mrd. US-Dollar weiter ins Minus revidiert.
Die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind in der vorangegangenen Woche um 1,4 % bzw. 4,7 Mio. Barrel gestiegen, nach zuvor +7,2 Mio. Barrel.
Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um -1,2 % bzw. 2,6 Mio. Barrel verrin-
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Makrodaten-Check gert, nach zuletzt einem Plus in Höhe von 0,3 Mio. Barrel.
Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um -0,7 % bzw. 1,0 Mio. Barrel gefallen, nach zuvor -1,4 Mio. Barrel.
Das US-amerikanische Haushaltsdefizit liegt im Januar bei 83,815 Mrd. US-Dollar. Erwartet wurde ein Minus in Höhe von 75 bis 79,5 Mrd. US-Dollar. Ein Jahr zuvor hatte das Defizit in den Vereinigten Staaten bei 83,6 Mrd. US-Dollar gelegen.
Donnerstag:
„Die Konjunkturaussichten sind weiterhin mit einer außergewöhnlich großen Unsicherheit behaftet. In Bezug auf das Wirtschaftswachstum überwiegen insgesamt nach wie vor eindeutig die Abwärtsrisiken.“ heißt es im Monatsbericht der EZB.
Die Industrieproduktion in der Euro-Zone ist im saisonbereinigten Monatsvergleich im Dezember um 2,6 % gesunken. Im Vormonat war die Produktion der Eurozonen-Industrie um 2,2 % (revidiert von -1,6 %) gefallen. Im Jahresvergleich hat die Produktion in der Industrie um 12 % abgenommen nach zuvor -8,4 %. Damit wurde der für den Vormonat veröffentlichten Rückgang von -7,7 % nach unten revidiert.
Der US-amerikanische Umsatz im Einzelhandel ist im Januar um 1 % gestiegen. Erwartet wurde ein leichter Umsatzrückgang von 0,2 bis 0,3 %. Im Vormonat war der Umsatz des Einzelhandels in den Vereinigten Staaten noch um 2,7 % gefallen. Es ist
der erste Umsatzanstieg seit sieben Monaten. Analysten hatten mit einem Rückgang um 0,8% gerechnet.
Unser Kommentar:
Der erste Umsatzanstieg im US-amerikanischen Einzelhandel seit sieben Monaten, das ist ein seltener Lichtblick in diesen Tagen. Doch so wie die Dinge liegen, sollte man das vorerst nicht überbewerten. Die Menge an schlechten Nachrichten ist insgesamt weiterhin erdrückend.
Ohne die Autoverkäufe ist der Einzelhandelsumsatz in den USA um 0,9 % gestiegen. Gerechnet wurde mit einem Rückgang im Bereich von 0,2 bis 0,4 %. Einen Monat zuvor war noch ein Rückgang um 3,2 % zu verzeichnen gewesen (revidiert von -3,1 %).
Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA auf 623.000 gefallen. Erwartet wurden 585.000 bis 610.000 neue Anträge nach zuvor 631.000 (revidiert von 626.000).
Die US-amerikanischen Lagerbestände sind im Dezember um 1,3 % zurückgegangen, verglichen mit -1,1 % im November (revidiert von -0,7 %). Erwartet wurde für Dezember ein Rückgang um 0,6 bis 1,2 %. Die Umsätze sind gleichzeitig um 3,2 % gefallen nach noch -5,7 % im Vormonat (revidiert von -5,1 %). Mit der aktuellen Veröffentlichung liegt das Verhältnis Lagerhaltung zum Umsatz (Inventories/Sales Ratio) in den USA nun bei 1,44. Im November hatte das Verhältnis noch bei 1,41 gelegen.
Die US-amerikanischen Erdgasvorräte („Nat Gas Inventories“) sind in der letzten Woche um 159 Bcf auf 2.020 Bcf zurückge-
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Makrodaten-Check gangen. In der vorangegangenen Woche waren die Bestände in den USA um 195 Bcf geschrumpft, im Vorjahr hatten sie bei
1.976 Bcf gelegen. Freitag:
Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im vierten Quartal zum Vorquartal saison-, preis- und kalenderbereinigt um 2,1 % gefallen nach -0,5 % im Quartal zuvor. Zum Vergleichsquartal des Vorjahres fiel das BIP um 1,6 %, kalenderbereinigt um 1,7 %.
Unser Kommentar:
Passend zu einem Freitag, dem 13. kam die Botschaft, dass die Wirtschaft in Deutschland um 2,1 Prozent geschrumpft ist, so stark wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Die Analysten hatten lediglich eine Schrumpfung der deutschen Wirtschaftsleistung um 1,8 Prozent vorhergesagt. Dass die Kurse an den Börsen daraufhin nicht sofort in den freien Fall übergegangen sind, deutet darauf hin, dass auf dem gedrückten Kursniveau einiges an schlechten Nachrichten verarbeitet ist.
Die Kfz-Neuzulassungen sind im Bereich der EU und der EFTA im Januar verglichen mit dem Vorjahr um 27,0 % gefallen nach -17,8 % im Vormonat und -25,8 % im Monat davor.
Das Bruttoinlandsprodukt in der Euro-Zone ist gemäß der ersten offiziellen Vorabschätzung im vierten Quartal um 1,5 % gefal
len nach -0,2 % im vorangegangenen Quartal. Im Jahresvergleich liegt das Wachstum bei -1,2 % nach 0,6 % im Quartal zuvor.
Der vorläufige Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan für die USA notiert im Februar bei 56,2. Erwartet wurde er im Bereich 60,2 bis 62,0. Im Vormonat hatte der Index noch bei 61,2 notiert.
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Zum Autor:
Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs und Geschäftsführer des Antizyklischen Aktienclubs. Börsenbrief und Aktienclub, das komplette Servicepaket für die Freunde antizyklischer Anlagestrategien! Informationen finden Sie unter
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Forex Video-Check
Öl & Gas-Sektor im Blick Von und mit Jochen Stanzl, Chefredakteur Rohstoff-Report Klicken Sie auf den Pfeil, um das Video auf der Webseite von GodmodeTrader anzusehen. MEDIA CENTER s Seite 4
CFD Trading CFD Trading CFD Profi-Trading
K+S AG – Interessante Einstiegsgelegenheit …
K+S AG– Kürzel SDF (DE)– Aktuell: 43,20 Euro
Charttechnische Situation: Bis auf 26,79 Euro stürzten die Notierungen auch hier im Oktober ab. Seitdem gelang eine umfassende Stabilisierung des Kursverlaufes, eine Bodenbildung deutet sich an. K+S AG konnte sich aus einer großen symmetrischen Dreiecksformation in den vergangenen Wochen nach oben lösen. Zuletzt kam es zu einem Pullback, welcher auf der Oberkante des Dreiecks jetzt wieder gekauft wird. Die Aktie sollte sich bei einem Ausbruch aus der engen Konsolidierung der Vortage, welcher aktuell anläuft, wieder deutlich nach oben absetzen. Im Falle eines Anstieges über den Bereich 46,50 Euro sind auch 55,00 Euro erreichbar.
Trading: Ein Einstieg bietet sich bei K+S an, sofern das Hoch der Vortage überwunden werden kann. Eine Stopp-Buy-Order lässt sich entsprechend bei 43,62 Euro platzieren. Der Stopp-Loss kann bereits bei 41,35 Euro gesetzt werden. Mehr als 1,00 % des Depotwertes sollten in einer Tradingposition nicht riskiert werden.
K+S AG: Einstieg: Stopp-Buy Order: 43,62 Euro Stopp-Loss gesamt: 41,35 Euro Risiko bis Stopp Loss: 5,20 % Möglicher Gewinn bis 46,50 Euro (CRV ca. 1,27) Möglicher Gewinn bis 55,00 Euro (CRV ca. 5,01) Möglicher Gewinn bis 62,11 Euro (CRV ca. 8,15) K+S AG – Interessante Einstiegsgelegenheit … Marvell Techn.: Einstieg: Kauf zur Eröffnung Stopp-Loss gesamt: 7,50 $ Risiko bis Stopp-Loss: - 8,42% Möglicher Gewinn bis 9,76 $ (CRV ca. 2,2 Marvell Techn. – Bestätigung des Kaufsignals läuft an Marvell Techn. – Bestätigung des Kaufsignals läuft an
Marvell Techn. – Kürzel MRVL (US)– Aktuell: 8,19 $
Charttechnische Situation: Marvell Technology befindet sich seit Oktober in der Ausbildung einer inversen SKS-Trendwendeformation. Die Aktie konnte sich dabei auch bereits über die bei 7,74 $ liegende Triggerlinie bei erhöhtem Volumen absetzen und ein entsprechendes Kaufsignal generieren. An den Vortagen kam es nun zu einem Rücksetzer, welcher auf dem Ausbruchsniveau wieder aufgefangen wird. Geht es aus dieser kurzfristig gebildeten bullischen Flagge nach oben heraus, dann werden 9,76 $ mittelfristig erreichbar. Der Einstieg lässt sich eng mit einem Stopp-Loss absichern.
Trading: Ein Einstieg bietet sich bei Marvell Tech. direkt zur folgenden Eröffnung an. Der Stopp-Loss kann in diesem Fall relativ eng bei 7,50 $ gesetzt werden. Mehr als 1,00 % des verfügbaren Kapitals sollte aber keinesfalls riskiert werden.
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Weitere Informationen zu CFDs finden Sie unter //godmode-trader/cfds/overview/
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Der GodmodeTrader Chartlehrgang Der GodmodeTrader Chartlehrgang: Fallbeispiele Beispiel 2) Dell: Auch bei Dell kam es in 2004 zur Ausbildung einer steigenden Dreiecksformation. Die Aktie brach daraus dynamisch aus, bildete einen Rücksetzer auf die Dreiecksoberkante und explodierte anschließend zum Kursziel.
Beispiel 4) SBA Communications: Die Aktie bildete eine steigende Dreiecksformation im bestehenden Aufwärtstrend aus und brach daraus Anfang Oktober aus. Der dynamische Anstieg von der Dreiecksoberkante konnte gekauft werden, was wir auch im Aktien Premium Trader getan haben. Ein Erreichen des Kurszieles steht noch aus, die Aktie dürfte dieses aber noch erreichen.
Beispiel 3) Lam Research: Die Aktie bildete eine Dreiecksformation bis Herbst 2005 aus und brach dann mit einem Volumenschub daraus nach oben aus. Zwei Rücksetzer auf Beispiel 5) Akamai: Hier kommt es aktuell zu einer Ausbruchsdie Oberkante, welche auf Schlusskursbasis nicht mehr durch-bewegung aus einer steigenden Dreiecksformation unterhalb brochen wurde, boten Einstiegsmöglichkeiten. des bisherigen Rallye-Hochs. Erkennbar ist das stark erhöhte
Volumen, welches das generierte Kaufsignal stützt. Bei Akamai würde ich dieses Kaufsignal direkt handeln, da das Dreieck sehr flach verläuft. Die Entwicklung bleibt zu beobachten.
Beispiel 6) ENI: ENI befindet sich im übergeordneten Aufwärtstrend in einer langfristigen steigenden Dreiecksformation. Ein Ausbruch über 25,17 Euro sollte ein Kaufsignal auslösen, welches aber noch aussteht. Die Konsolidierung unterhalb der Dreiecksunterkante legt im Falle eines Ausbruchs einen direkten Einstieg nahe. Siehe Video: //godmode-trader/wissen/ index.php/Chartlehrgang:Steigendes_Dreieck
Fortsetzung des GodmodeTrader-Chartlehrgangs in der nächsten Ausgabe des Forex & CFD-Reports.
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Major Currencies: EUR/USD, USD/JPY EUR/USD Kurs: 1,2752 USD
Tageschart (log) seit 14.07.2008 (1 Kerze = 1 Tag)
US-Dollar gegenüber japanischem Yen – Kaufenswert erst bei Anstieg über …
Rückblick: Der US-Dollar befindet sich gegenüber dem japanischen Yen seit Juni 2007 in einem Abwärtstrend. Das letzte Jahrestief markierte USD/JPY am 17.12.2008 bei 87,17 JPY, wo eine deutliche Kurserholung bis an den Widerstandsbereich aus Horizontalwiderstand und EMA50 (blau) bei 93,58 -93,95 JPY startete. Diese Erholung wurde wieder bis ans Tief bei 87,17 JPY abverkauft. Seit Ende Januar erholt sich USD/JPY wieder und attackiert nun zum zweiten Mal den Kreuzwiderstand aus exp. GDL 50 (EMA50) und kurzfristigem Abwärtstrend bei 91,45 - 92,10 JPY. Das kurzfristige Chartbild ist neutral mit zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Der US-Dollar zeigt kurzfristig Stärke gegenüber dem Yen und notiert an der entscheidenden Hürde bei 91,54 - 92,10 JPY. Ob diese angesichts der mittel-fristigen Schwäche überwunden werden kann, bleibt zunächst abzuwarten. Das bärische Szenario bleibt noch zu bevorzugen, so lange USD/JPY unterhalb von 92,40 JPY notiert. Unterhalb von 89,50 JPY könnte es zu einem erneuten Test des Tiefs bei 87,17 JPY kommen. Fällt der US-Dollar dann signifikant unter 87,17 JPY zurück, droht eine weitere Abwertung gegenüber dem Yen bis zunächst 82,00 - 83,00 JPY und darüber hinaus ans mittelfristige Abwärtsziel der Tiefs aus 1995 bei 79,80 JPY. Bei einem Tagesschluss oberhalb von 92,50 JPY wäre hingegen eine Kurserholung bis 94,60 und 97,00 - 98,00 JPY möglich. Signifikant aufgehellt wird das massiv angeschlagene Chartbild jetzt erst bei einer Rückkehr über 103,00 JPY, erst dann wären wieder deutlicher steigende Kurse möglich.
Euro gegenüber US-Dollar – Es drohen weitere Abschläge
Rückblick: Der Euro markierte gegenüber US-Dollar noch im Juli 2008 ein neues Allzeithoch bei 1,6037 USD startete eine massive Abwärtsbewegung. Bis auf 1,2328 USD brach EURUSD ein, bevor Ende Oktober eine Kurserholung startete. Im Dezember gewann diese deutlich an Fahrt, das Währungspaar kletterte kräftig bis auf 1,4717 USD. Seit Mitte Dezember befindet sich EUR/USD wieder im Rückwärtsgang und notiert wieder an der flach ansteigende Aufwärtstrendlinie seit Oktober. Das kurzfristige Chartbild ist neutral mit jetzt deutlich bärischer Tendenz zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Es könnte jetzt wieder Ver-kaufsdruck aufkommen, die Kursmuster der letzten Tage und die abgebrochene Erholung könnten jetzt die Verkäufer locken. Unterhalb von 1,2830 USD bleibt das Währungspaar wieder anfällig für weitere Abgaben. Erfolgt ein Ausbruch nach unten, also ein Rückfall unter 1,2700 USD, wird ein neues Verkaufsignal ausgelöst. Dann sollte der Euro weiter bis 1,2548 und darunter zum Oktobertief bei 1,2328 USD zurückfallen. Oberhalb von 1,2951 USD wäre ein Anlauf auf das obere Ende bei 1,3078 - 1,3157 USD möglich. Geht es jetzt signifikant über den Widerstandsbereich bei 1,3078 - 1,3139 USD, wo auch die wäre exp. GDL 50 (EMA50) auf Tagesbasis notiert, wäre eine Erholung bis ca. 1,3380 USD möglich. Erst oberhalb von 1,3380 USD entstehen neue Kaufsignale, erst dann wäre eine deutlichere Erholung bis 1,3771 - 1,3882 USD möglich.
USD/JPY Kurs: 91,86 JPY
Tageschart (log) seit 15.07.2008 (1 Kerze = 1 Tag)
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Devisen-Galerie: EUR/TRY EUR/TRY Kurs: 2,1159 TRY
Tageschart (log) seit 09.07.2008 (1 Kerze = 1 Tag)
Euro gegenüber türkischer Lira – Entscheidung wird fällig
Rückblick: Der Euro erreichte gegenüber der türkischen Lira nach einer Rallyebewegung im Oktober, im Dezember und beinahe auch im Januar das Hoch aus 2006 bei 2,1965 TRY. Dort prallte EUR/TRY bislang immer nach unten hin ab, wobei die Rücksetzer jeweils höhere Zwischentiefs markierten. Seit Mitte Januar ist es ruhig geworden um das Währungspaar, EUR/TRY zeigte relativ wenig Bewegung und tendierte moderat abwärts. Aktuell zieht das Währungspaar wieder leicht an und notiert am kurzfristigen Abwärtstrend. Das mittelfristige Chartbild hat weiterhin bullische Tendenz, die Kursmuster der letzten Monate zeigen bullischen Druckaufbau. Sehr kurzfristig ist das Chartbild neutral einzustufen.
Charttechnischer Ausblick: Die Chancen auf eine weitere, mittelfristige Aufwertungsphase des Euro gegenüber der Lira sind nach wie vor gegeben, wobei EUR/TRY aktuell weit weg von einem Kaufsignal notiert. Oberhalb von 2,1454 TRY wäre ein weiterer Anlauf auf den Widerstandsbereich bei 2,1965 -2,2319 TRY möglich. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über den mittelfristiger BUY Trigger bei 2,1965 -2,2319 TRY, wird ein mittelfristiges Kaufsignal generiert. Dann könnte es zu einer beschleunigten Aufwärtsbewegung bis 2,3500 und 2,5200 -2,5700 TRY auf Sicht der kommenden Monate kommen. Unterhalb von 2,0672 TRY hingegen wird eine Fortsetzung der laufenden Abwärtskorrektur bis 1,9630 - 1,9900 TRY und darunter ggf. 1,8645 - 1,9000 TRY möglich.
Weitere Forex-Analysen, die gerade auf Godmode-Trader erschienen sind:
USD/SEK
//godmode-trader/de/boerse-analyse/US-Dollargg- schwedischer-Krone-Ausbruch-Longchance,a1161339,c29. html
EUR/CZK
//godmode-trader/de/boerse-analyse/Euro-ggtschechischer- Krone-Rallye-beschleunigt-sich,a1161243,c29. html
GBP/USD
//godmode-trader/de/boerse-analyse/Pfund-inUS- Dollar-Jetzt-wieder-hoch,a1159721,c29.html
EUR/JPY
//godmode-trader/de/boerse-analyse/Euro-inYen- Kursrutsch-koennte-direkt-starten,a1158679,c29.html
EUR/NOK
//godmode-trader/de/boerse-analyse/Eurogg- norwegischer-Krone-koennte-jetzt-wieder-interessantwerden- fuer,a1158403,c29.html
EUR/CHF
//godmode-trader/de/boerse-analyse/Euro-inFranken- Baerischer-Druckaufbau,a1158377,c29.html
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Neues aus dem Web Wirtschaftsminister gegen Enteignung der HRE- Aktionäre
Der neue Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat sich gegen eine Enteignung der Aktionäre des angeschlagenen Hypothekenfinanzierers Hypo Real Estate ausgesprochen. Jede andere Lösung sei besser als eine Enteignung, sagte der CSU-Politiker der „Bild“-Zeitung. Das Wirtschaftsministerium prüfe derzeit Alternativen zu einer Enteignung. Er erwarte, dass es zu einer „schnellen, plausiblen Entscheidung“ kommen werde.
Lesen Sie mehr unter //boerse-go/artikel/zeigen/ articleId/1160871
In Japan bricht BIP fast 13 Prozent ein
In Japan ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im abgelaufenen Quartal um 12,7 Prozent geschrumpft. Damit verzeichnete die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft die stärkste Kontraktion seit dem Ölschock aus dem Jahr 1974 und den dritten Quartalsrückgang in Folge. Dies berichteten Regierungsstellen. Die von Bloomberg erhobene Schätzung unter Volkswirten sieht eine Schrumpfung von 11,6 Prozent vor.
Lesen Sie mehr zum Thema unter //boerse-go/ artikel/zeigen/articleId/1160767
Japanische Wirtschaft könnte im März-Quartal um 20% schrumpfen
Die japanische Wirtschaft könnte im laufenden Quartal um annualisiert 20 Prozent schrumpfen. Davon geht das Japan Research Institute aus. In diesem Fall würde die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft die größte Kontraktion in einem Quartal seit dem Ende des zweiten Weltkriegs erleiden. Im abgelaufenen Quartal schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt um annualisiert 12,7 Prozent. Dies entspricht dem stärksten Rückgang seit dem Ölschock im Jahr 1974.
Lesen Sie mehr zum Thema unter //boerse-go/ artikel/zeigen/articleId/1160767
Luftgüterverkehr bricht um fast 30% ein
Der internationale Flughafen in Hong Kong berichtete gestern, dass der Luftgüterverkehr um knapp 30% im Januar gegenüber dem Vorjahr eingebrochen sei. Speziell die Ausfuhren nach Europa und Nord Amerika haben stark nachgelassen.
Lesen Sie mehr zum Thema unter //boerse-go/ artikel/zeigen/articleId/1160677
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Forex Snapshot Tendenzen ausgewählter Währungspaare
* Kurzfristige Tendenz: bis zu 2 Wochen ** Mittelfristige Tendenz: 1 Monat bis 3 Monate *** Langfristige Tendenz: 6 Monate bis 1 Jahr Der Kurs des angegebenen Währungspaares lautet immer in der zweiten Währung des Paares. Steigend _ Fallend + Neutral ) Währungspaar Kurs Tendenz kurzfristig* mittelfristig** langfristig*** EUR/USD 1,2752 ++) USD/JPY 91,86 ++) GBP/USD 1,4258 _)) USD/CHF 1,1676 _)) USD/CAD 1,2459 __) AUD/CAD 0,8102 )++ AUD/USD 0,6511 +)) AUD/JPY 59,63 +++ AUD/CHF 0,76 +)+ CHF/JPY 78,54 ++) CAD/JPY 73,63 )++ EUR/JPY 117,11 +)) EUR/CHF 1,4913 +)) EUR/TRY 2,1159 ___ EUR/CZK 29,181 __) EUR/GBP 0,8951 +__ EUR/HUF 303,74 ___ EUR/NOK 8,798 ___ EUR/PLN 4,8025 __) EUR/SEK 10,9001 ___ EUR/ZAR 12,8305 ))_ GBP/CHF 1,6656 ))+ GBP/CAD 1,778 _)) NZD/USD 0,5197 ))+ USD/DKK 5,8353 _)) USD/NOK 6,8913 )__ USD/SEK 8,5342 ))) SGD/USD 0,6588 +)) USD/MXN 14,59 ___ Herausgeber: BörseGo AG, Balanstraße 73 (Haus 11 / 3. OG), 81541 München Telefon: 089/767369-0, Fax: 089/767369-290 E-Mail: kundenserviceboerse-go Internet: boerse-go.ag Handelsregister-Nr: HRB 131073 Amtsgericht München
Internet: boerse-go.ag Vorstand: Robert Abend, Thomas Waibel, Harald Weygand Aufsichtsratsvorsitzender: Theodor Petersen Aktiengesellschaft mit Sitz in München, Registergericht: Amtsgericht München, Register-Nr: HRB 169607, Umsatzsteueridentifikationsnummer gemäß § 27a UStG: DE207240211 Chefredakteur (v.i.S.d.P.): Daniel Kühn Redaktion: Jochen Stanzl, Thomas Gansneder Technischer Analyst: André Rain Head of Trading: Harald Weygand (GodmodeTrader) Satz & Layout: BörseGo AG
Redaktionsschluss: Montag 12:00 Uhr Erscheinungsweise & Umfang: typischerweise einmal pro Woche (Mo.)
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Makro View Ungarischer Forint auf Rekordtief zum Euro
Osteuropa-Währungen im Fokus (Teil 3)
Der ungarische Forint (HUF) ist am 04. Februar 2009 auf ein neues Allzeittief zum Euro abgerutscht. EUR/HUF überwand die psychologisch wichtige 300er-Marke und notierte im Hoch bei 304,74. Allein im laufenden Jahr hat das Währungspaar damit Kursgewinne von knapp 14% zu verzeichnen, seit Oktober 2008 sind es bereits 24%. Momentan läuft der Kampf um die runde 300er-Marke, bei deren Überwinden der nächste Aufwärtsschub zu erwarten ist.
Für die kräftigen Kursverluste des Forint, die auch im Vergleich zu den anderen osteuropäischen Währungen sehr hoch ausfallen, sind die Folgen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise verantwortlich, die die ungarische Ökonomie mit besonderer Härte treffen. War der Forint als Hochzinswährung unter internationalen Investoren mit Risikoneigung lange sehr beliebt, stoßen diese nun ungarische Anleihen massenhaft ab, nachdem Sorgen um das Banken- und Finanzsystem des Landes aufgekommen ist. Ungarischen Aktien ergeht es kaum besser, so dass die Landeswährung Forint im Zuge massiver Kapitalabflüsse immer tiefer absackt.
Auch die Lage der ungarischen Volkswirtschaft hat sich bedrohlich zugespitzt. Die europäische Entwicklungsbank (EBRD) prognostiziert für Ungarn mittlerweile einen Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) im laufenden Jahr von 2,0%. Noch im November hatte die EBRD mit einem leichten BIP-Plus von 0,2% kalkuliert. Aber selbst diese klar gesenkte Schätzung könnte sich noch als zu optimistisch erweisen, wie die jüngst veröffentlichten ungarischen Wachstumszahlen für das vierte Quartal 2008 demonstrieren: Bereits in diesem Zeitraum ist das ungarische BIP um 2,0% im Jahresvergleich gefallen, wobei im Konsens nur ein Minus von 1,5% erwartet worden war. Im dritten Quartal gab es noch ein moderates Plus von 0,8% zu vermelden.
Da die ungarische Ökonomie bereits sehr eng mit der Wirtschaft der Eurozone verknüpft ist, in die der Löwenanteil ihrer Exporte geht, leidet sie überproportional unter der sich dort ausbreitenden Rezession. Die ungarische Handelsbilanz verzeichnete im Dezember ein Defizit von 76,3 Millionen EUR, nachdem im November noch ein Überschuss von 109,3 Millionen EUR ausgewiesen worden war. Auf die
Anzeige Wiederholt sich die große Depression? Die Ähnlichkeiten sind frappierend: Auch damals platzte synchron eine Blase bei Aktien, Rohstoffen und Immobilien. Banken gingen reihenweise Pleite. Das System funktionierte nicht mehr. Stehen wir am Vorabend einer neuen großen Depression? Erfahren Sie alles zur Finanzkrise auf: boerse-go/themen/finanzkrise Alle Infos zur Finanzkrise finden Sie auf: boerse-go/themen/finanzkrise
Makro View fallenden Ausfuhren nach Westeuropa reagieren ungarische Unternehmen verstärkt mit Entlassungen und Produktionskürzungen. In der Konsequenz befindet sich die ungarische Industrieproduktion massiv im Abwind und wurde im Dezember mit -23,3% nach zuvor -9,9% vermeldet (Konsens -14,3%). Die Arbeitslosenquote legte hingegen zu und stieg im Dezember auf 8,0% nach 7,8% im Vormonat.
Konjunkturprogramme zur Ankurbelung der lahmenden heimischen Wirtschaft kann sich Ungarn wegen des hohen Haushaltsdefizits nicht leisten, umgekehrt ist man sogar auf Kredite des Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Stabilisierung des heimischen Finanzsystems angewiesen. Die zwischenzeitlich aufgekommene Sorge, dass Ungarn die Bedingungen des IWF für die eingeräumte Kreditlinie nicht erfüllen könne, hatte zu einer neuen Abwertungswelle des Forint geführt. IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn lobte zuletzt jedoch die Fortschritte, die Ungarn in der Bewältigung der Finanzkrise gemacht hat, und betonte, das Land sei auf dem besten Wege, die eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen. Richtig überzeugend wirkten diese Aussagen aber nicht, denn die meisten Marktbeobachter wissen, dass bei der bereits absehbaren weiteren Konjunktureintrübung schnell das nächste Milliardenpaket fällig wird, bei dem ein Volumen von 20 Milliarden EUR schon nicht mehr ausreichen könnte.
Neben den wirtschaftlichen Fundamentaldaten spricht auch der ungarische Zinsausblick für fortgesetzte Kursverluste des Forint. Nachdem die ungarische Notenbank Anfang Februar
ihren Leitzins um 50 Basispunkte auf nun 9,50% zurückgeführt hat, bleibt die Zinssenkungsfantasie für Ungarn erhalten. Dies zeigen die Aussagen von Zentralbankmitgliedern, man habe eine noch stärkere Zinssenkung in Erwägung gezogen, sowie die Bemerkung, der wirtschaftliche Rücksetzer in Ungarn werde sich voraussichtlich heftiger ausgestalten als erwartet. Vize-Notenbankgouverneur Ferenc Karvalits betonte zudem, die Abwertung des Forint stelle kein Risiko für das Erreichen des mittelfristigen Inflationsziels von 3,0% dar. Mit einem Rückgang des Verbraucherpreisanstiegs von 3,5% im Dezember auf 3,1% im Januar herrscht Ruhe an der Inflationsfront, so dass von dieser Seite her keine Einwände gegen weitere Zinssenkungen bestehen, die wiederum den Abbau von EUR/HUF-Shortpositionen begünstigen.
Aus charttechnischer Sicht ist für EUR/HUF, das derzeit mit der 300er-Marke kämpft, nach dem Überwinden des am 4. Februar erreichten Rekordhochs bei 304,74 der Weg nach oben bis zunächst 315,00 frei. Bei anhaltend schlechten ungarischen Wirtschaftsdaten und einem Andauern der Finanzkrise sind mittelfristig Kurse von 335,00 möglich. Bei zwischenzeitlichen Kursrücksetzern erhält das Währungspaar starke Unterstützung in der Kursregion von 285,00286,10, wo sich die beiden Hochs von Juli 2006 sowie Oktober 2008 befinden. Oberhalb dieser Haltemarke bleibt der derzeitige Aufwärtstrend von EUR/HUF intakt.
Volker Zenk FXdirekt Bank
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Forex Snapshot Kursveränderung ausgewählter Währungspaare Änderung in % gg. Vorwoche
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Forex Snapshot Kursveränderung ausgewählter Währungspaare Änderung in % seit 01.01.2009
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|  15.03.2009, 12:04
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Hab mich im Forum... | minochisena | 3 | 1049 | 04.06.2008, 18:56  soulreaver1337 |  | Fall: Demjaniuk (damaliger KZ-Wärter) Hi Leute,
wollte euch Fragen, was Ihr so von dem Fall haltet, der gerade in den Medien präsent ist?
Für alle die es nicht wissen:
Herr D. ist ein 89 Jahre alter Mann, der sich in den USA niedergelassen hat. Er war früher im zweiten Weltkrieg in... | eM-Gee | 6 | 112 | 04.06.2009, 06:24  xXgaiaXx |  | Was soll man auf keinen Fall zu Weihnachten schenken ? Mal was zum Nachdenken, jetzt bin ich mal gespannt ^^
:P auf keinen Fall Kondome und Handschellen schenken... :laugh:
Viel Spass beim Voten... | Honda-Baby | 5 | 147 | 17.12.2009, 18:46  Dani-83 |  | PS3 Spiele: Def Jam Icon + Resistance Fall of Man So gut wie neu: 45,- EUR / Stück zzgl. Versand
Hatte die Spiele schon bei ebay drin - die wurden wieder rausgeschmissen weil beides 18er Versionen sind... | Julian_DelSol | 5 | 299 | 02.07.2007, 23:32  mgutt |
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