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15.03.2009, 12:04


GodmodeTraderF rex
CFD
Forex & CFDs:
Das Beste aus zwei Welten
Ausgabe 0709 – 16.02.2009
GodmodeTraderF rex
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Forex & CFDs:
Das Beste aus zwei Welten
Ausgabe 0709 – 16.02.2009
Makrodaten-Check

Wirtschaftsdaten: Deutsche Konjunktur im freien Fall

Video-Check

Öl & Gas-Sektor im Blick

CFD Trading

Der GodmodeTrader Chartlehrgang

Fallbeispiele

Seite 7 Chartanalysen

Major Currencies: EUR/USD, USD/JPY

Devisen Galerie: EUR/TRY

&Inhaltsverzeichnis
Seite 1 Editorial
Seite 2
Seite 4
Seite 5
Seite 6
Seite 9 Neues aus dem Web

Seite 11 Forex Snapshot

Tendenzen ausgewählter Währungspaare

Makro View: Ungarischer Forint auf Rekordtief zum Euro

Seite 10 Impressum/Disclaimer

Editorial

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

„Eine Depression ist vollkommen ausgeschlossen...“

Der globale Handel ist in den Monaten November, Dezember
und Januar mit einer Schärfe eingebrochen, die sich nur mit
der Großen Depression vergleichen lässt. Allein im November
ist der Welthandel um sechs Prozent gegenüber dem Vormonat
geschrumpft. Der deutsche Export, der im November um gut
elf Prozent in die Knie gegangen war, rauschte im Dezember
um weitere vier Prozent in den Keller.

Analysten befürchten für das erste Quartal einen weiteren
Einbruch beim Welthandel in Höhe von rund acht Prozent. Und
da die Experten in jüngster Zeit immer wieder durch ihre viel
zu optimistischen Schätzungen auffallen, sollte man da noch
einen Zuschlag einkalkulieren.

In Summe dürfte sich eine Schrumpfung des Welthandels von
deutlich mehr als 20 Prozent ergeben, und zwar innerhalb
kürzester Zeit. Zwischen 1929 und 1932 war der Welthandel um
rund 30 Prozent eingebrochen. Solche Werte könnten wir bereits
im Herbst wieder sehen, und wie es aussieht ganz ohne den
vielfach kritisierten Protektionismus der Großen Depression.

Mit anderen Worten: Wofür die Weltwirtschaftskrise nach
1929 einige Jahre benötigte, das erledigt „unsere Krise“ in
wenigen Monaten. Eine Bärenmarktrallye, womöglich eine sehr

dynamische, ist längst überfällig, das ist uns auch klar. Doch wir
warnen davor, das Gerede einiger Kollegen zu glauben, die
jetzt einen neuen Bullenmarkt heraufziehen sehen. Wegen der
ausufernden Liquidität womöglich.

Derartige Ratschläge erteilen diese Kollegen seit Sommer 2007.
Insbesondere die zahllosen Trendfolger und Zyklen-Zauberer
holen sich seither eine blutige Nase nach der anderen. Lassen
Sie sich nicht schon wieder für dumm verkaufen: Im Jahr 2008
hat eine Weltwirtschaftskrise begonnen, die noch lange nicht
am Ende ist.

Es sieht so aus, als würden sich die Anleger der Illusion hingeben,
dass die Mega-Rettungspakete, die jetzt überall geschnürt
werden, ihre Wirkung nicht verfehlen werden. Und unser aller
Messias Barack Obama wird die Sache schon richten.

Wie wir die Lage jetzt einschätzen und was wir unseren Lesern
raten, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Antizyklischen
Börsenbriefs, die in Kürze erscheint.

Anmeldemöglichkeit (1) :

Das Drei-Monats-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs

Anmeldemöglichkeit (2) :

Das Jahres-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs

Mit den besten Grüßen
Ihr Andreas Hoose
Chefredakteur antizyklischer-boersenbrief

Seite 1

Makrodaten-Check
Wirtschaftsdaten: Deutsche Konjunktur im freien Fall


Börsianer haben es nicht leicht: Tag für Tag werden sie mit Wirtschaftsdaten überflutet. Um zur rechten Zeit die richtigen Entscheidungen
treffen zu können, sollte man die wichtigsten Informationen nicht nur verstehen, sondern auch einzuordnen wissen.
Wir werden Sie in Zukunft an dieser Stelle über die wichtigsten Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA informieren und erläutern, was die
Informationen für die Börsen bedeuten.


Um 2,1 Prozent ist die Wirtschaftsleistung in Deutschland im vierten Quartal 2008 geschrumpft. Es ist der größte Rückgang seit der Wiedervereinigung.
Die Horror-Prognose von Norbert Walter, dem Chefvolkswirt der Deutschen Bank, der bereits im Herbst einen Abschwung in 2009
von bis zu vier Prozent angekündigt hatte, und dafür viel Kritik einstecken musste, erscheint plötzlich sogar noch zu optimistisch.


Montag:

Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist der Gesamtumsatz im
verarbeitenden Gewerbe in Deutschland im Dezember um
12,6 % gesunken. Im Vormonat hatte das Minus 6,5 % betragen
(revidiert von -6,4 %), im Oktober wurde ein Rückgang um 3,2 %
verzeichnet. Der Inlandsumsatz ist im Dezember-Jahresvergleich
um 9,2 % gefallen, der Umsatz mit dem Ausland um 16,6 %.

Im Saison- und arbeitstäglich bereinigten Vergleich zum Vormonat
verlor der Umsatz-Volumenindex im Dezember um
6,0 % zu nach -4,2 % im Vormonat und +/-0,0 % zwei Monate
zurück. Im Inlandsgeschäft sank der Index dabei um 4,5 %, im
Auslandsgeschäft fiel er um 7,9 %.

Die deutsche Handelsbilanz weist für Dezember einen Überschuss
in Höhe von 6,9 Mrd. Euro aus nach 9,9 Mrd. Euro (revidiert
von 9,7 Mrd. Euro) im Vormonat und 10,5 Mrd. Euro ein
Jahr zuvor. Aufgelaufen sind im aktuellen Jahr bereits 178,2
Mrd. Euro, verglichen mit 195,3 Mrd. Euro im Vergleichszeitraum
im Vorjahr.

Die Leistungsbilanz in Deutschland zeigt im Dezember Saldo
ein Plus in Höhe von 12,3 Mrd. Euro. Im Vormonat lag der Überschuss
bei 8,7 Mrd. Euro (revidiert von 8,6 Mrd. Euro), im Vorjahr
bei 16,5 Mrd Euro.

Die Ausfuhren sind bis zum Dezember zum Vorjahr um 2,8
% auf 814,5 Mrd. Euro geklettert. Die Einfuhren nach Deutschland
sind innerhalb des Jahres bis zum Dezember um 5,8 % auf
992,7 Mrd. Euro gestiegen.

Dienstag:

Die US-amerikanischen Lagerbestände im Großhandel sind
gleichzeitig um 1,4 % zurückgegangen. Erwartet wurde ein Rückgang
im Bereich 0,7 % nach zuvor -0,9 %. Damit wurde der Vormonatswert
von veröffentlichten -0,6 % weiter in Minus revidiert.

Die britische Leistungsbilanz weist für Dezember ein Defizit
in Höhe von 3,6 Mrd. Britische Pfund aus, nach einem Minus
von 4,0 Mrd. im Vormonat.

Das Handelsdefizit liegt bei -7,4 Mrd. Pfund nach zuvor -8,1
Mrd. Pfund. Die Dienstleistungsbilanz weist hingegen einen

Überschuss in Höhe von 3,8 Mrd. Pfund aus. Im Vormonat hatte
das Plus hier noch bei 4,1 Mrd. Pfund gelegen.

Mittwoch:

Die Verbraucherpreise sind zum Vormonat um 0,5 % gefallen
nach zuletzt +0,3 %. Die Jahresteuerung liegt bei +0,9 % nach
zuvor 1,1 %.

Der für Europa berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex
für Deutschland hat sich im Januar gegenüber dem
Vorjahr um 0,9 % erhöht. Im Monatsvergleich sank der harmonisierte
Index um 0,6 %. Die Schätzung vom 28. Januar 2009
wurde damit bestätigt.

Die Schwedische Reichsbank setzt die Zinsen um 1 Basispunkte
auf nunmehr 1 % von zuvor noch 2 %.

Der Wirtschaftsklimaindikator der Eurozone für das erste
Quartal ist auf 45,8 zurückgegangen von noch 50,8 im vierten
Quartal. Ein Jahr zuvor hatte der Wirtschaftsklimaindex bei 81,4
gestanden.

Der Index für die aktuelle Lage notiert bei 41,1 nach noch
61,7 im Vorquartal. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte der
Indikator noch bei 112,1 notiert. Der Indikator für die Erwartungen
steigt auf 49,6, verglichen mit 41,9 im vierten Quartal
2008. Im entsprechenden Quartal vor einem Jahr lag der Indikator
noch bei 55,8. Die aktuelle Veröffentlichung setzt den
Abwärtstrend der letzten Quartale weiter fort.

Die US-amerikanische Handelsbilanz weist für Dezember ein
Defizit in Höhe von 39,93 Mrd. US-Dollar aus. Erwartet wurde
ein Minus im Bereich 36 bis 37 Mrd. US-Dollar. Im Vormonat
hatte das Defizit noch bei 41,58 Mrd. US-Dollar gelegen. Somit
wurde der Vormonatswert von zunächst veröffentlichten -40,4
Mrd. US-Dollar weiter ins Minus revidiert.

Die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories)
sind in der vorangegangenen Woche um 1,4 % bzw. 4,7 Mio.
Barrel gestiegen, nach zuvor +7,2 Mio. Barrel.

Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den
USA im Wochenvergleich um -1,2 % bzw. 2,6 Mio. Barrel verrin-

Seite 2

Makrodaten-Check
gert, nach zuletzt einem Plus in Höhe von 0,3 Mio. Barrel.

Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das
Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten
Staaten um -0,7 % bzw. 1,0 Mio. Barrel gefallen, nach
zuvor -1,4 Mio. Barrel.

Das US-amerikanische Haushaltsdefizit liegt im Januar bei
83,815 Mrd. US-Dollar. Erwartet wurde ein Minus in Höhe von
75 bis 79,5 Mrd. US-Dollar. Ein Jahr zuvor hatte das Defizit in
den Vereinigten Staaten bei 83,6 Mrd. US-Dollar gelegen.

Donnerstag:

„Die Konjunkturaussichten sind weiterhin mit einer außergewöhnlich
großen Unsicherheit behaftet. In Bezug auf das Wirtschaftswachstum
überwiegen insgesamt nach wie vor eindeutig
die Abwärtsrisiken.“ heißt es im Monatsbericht der EZB.

Die Industrieproduktion in der Euro-Zone ist im saisonbereinigten
Monatsvergleich im Dezember um 2,6 % gesunken. Im
Vormonat war die Produktion der Eurozonen-Industrie um 2,2
% (revidiert von -1,6 %) gefallen. Im Jahresvergleich hat die Produktion
in der Industrie um 12 % abgenommen nach zuvor -8,4
%. Damit wurde der für den Vormonat veröffentlichten Rückgang
von -7,7 % nach unten revidiert.

Der US-amerikanische Umsatz im Einzelhandel ist im Januar
um 1 % gestiegen. Erwartet wurde ein leichter Umsatzrückgang
von 0,2 bis 0,3 %. Im Vormonat war der Umsatz des Einzelhandels
in den Vereinigten Staaten noch um 2,7 % gefallen. Es ist

der erste Umsatzanstieg seit sieben Monaten. Analysten hatten
mit einem Rückgang um 0,8% gerechnet.

Unser Kommentar:

Der erste Umsatzanstieg im US-amerikanischen Einzelhandel seit
sieben Monaten, das ist ein seltener Lichtblick in diesen Tagen.
Doch so wie die Dinge liegen, sollte man das vorerst nicht überbewerten.
Die Menge an schlechten Nachrichten ist insgesamt weiterhin
erdrückend.

Ohne die Autoverkäufe ist der Einzelhandelsumsatz in den USA
um 0,9 % gestiegen. Gerechnet wurde mit einem Rückgang im
Bereich von 0,2 bis 0,4 %. Einen Monat zuvor war noch ein Rückgang
um 3,2 % zu verzeichnen gewesen (revidiert von -3,1 %).

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA
auf 623.000 gefallen. Erwartet wurden 585.000 bis 610.000
neue Anträge nach zuvor 631.000 (revidiert von 626.000).

Die US-amerikanischen Lagerbestände sind im Dezember um
1,3 % zurückgegangen, verglichen mit -1,1 % im November (revidiert
von -0,7 %). Erwartet wurde für Dezember ein Rückgang
um 0,6 bis 1,2 %. Die Umsätze sind gleichzeitig um 3,2 % gefallen
nach noch -5,7 % im Vormonat (revidiert von -5,1 %). Mit
der aktuellen Veröffentlichung liegt das Verhältnis Lagerhaltung
zum Umsatz (Inventories/Sales Ratio) in den USA nun bei 1,44.
Im November hatte das Verhältnis noch bei 1,41 gelegen.

Die US-amerikanischen Erdgasvorräte („Nat Gas Inventories“)
sind in der letzten Woche um 159 Bcf auf 2.020 Bcf zurückge-

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Makrodaten-Check
gangen. In der vorangegangenen Woche waren die Bestände
in den USA um 195 Bcf geschrumpft, im Vorjahr hatten sie bei

1.976 Bcf gelegen.
Freitag:

Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im vierten Quartal zum
Vorquartal saison-, preis- und kalenderbereinigt um 2,1 % gefallen
nach -0,5 % im Quartal zuvor. Zum Vergleichsquartal des
Vorjahres fiel das BIP um 1,6 %, kalenderbereinigt um 1,7 %.

Unser Kommentar:

Passend zu einem Freitag, dem 13. kam die Botschaft, dass die
Wirtschaft in Deutschland um 2,1 Prozent geschrumpft ist, so stark
wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Die Analysten hatten lediglich
eine Schrumpfung der deutschen Wirtschaftsleistung um
1,8 Prozent vorhergesagt. Dass die Kurse an den Börsen daraufhin
nicht sofort in den freien Fall übergegangen sind, deutet darauf
hin, dass auf dem gedrückten Kursniveau einiges an schlechten
Nachrichten verarbeitet ist.

Die Kfz-Neuzulassungen sind im Bereich der EU und der
EFTA im Januar verglichen mit dem Vorjahr um 27,0 % gefallen
nach -17,8 % im Vormonat und -25,8 % im Monat davor.

Das Bruttoinlandsprodukt in der Euro-Zone ist gemäß der ersten
offiziellen Vorabschätzung im vierten Quartal um 1,5 % gefal


len nach -0,2 % im vorangegangenen Quartal. Im Jahresvergleich
liegt das Wachstum bei -1,2 % nach 0,6 % im Quartal zuvor.

Der vorläufige Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan
für die USA notiert im Februar bei 56,2. Erwartet wurde er
im Bereich 60,2 bis 62,0. Im Vormonat hatte der Index noch bei
61,2 notiert.

Wie wir die Lage jetzt einschätzen und was wir unseren Lesern
raten, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Antizyklischen
Börsenbriefs, die in Kürze erscheint.

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Zum Autor:


Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs
und Geschäftsführer des Antizyklischen Aktienclubs. Börsenbrief
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Anlagestrategien! Informationen finden Sie unter

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Forex Video-Check


Öl & Gas-Sektor
im Blick
Von und mit Jochen Stanzl,
Chefredakteur Rohstoff-Report
Klicken Sie auf den Pfeil, um das Video auf der Webseite von GodmodeTrader anzusehen.
MEDIA CENTER
s
Seite 4

CFD Trading CFD Trading
CFD Profi-Trading


K+S AG –
Interessante Einstiegsgelegenheit …


K+S AG– Kürzel SDF (DE)– Aktuell: 43,20 Euro

Charttechnische Situation: Bis auf 26,79 Euro stürzten die Notierungen
auch hier im Oktober ab. Seitdem gelang eine umfassende
Stabilisierung des Kursverlaufes, eine Bodenbildung deutet sich an.
K+S AG konnte sich aus einer großen symmetrischen Dreiecksformation
in den vergangenen Wochen nach oben lösen. Zuletzt kam es zu
einem Pullback, welcher auf der Oberkante des Dreiecks jetzt wieder
gekauft wird. Die Aktie sollte sich bei einem Ausbruch aus der engen
Konsolidierung der Vortage, welcher aktuell anläuft, wieder deutlich
nach oben absetzen. Im Falle eines Anstieges über den Bereich 46,50
Euro sind auch 55,00 Euro erreichbar.

Trading: Ein Einstieg bietet sich bei K+S an, sofern das Hoch der
Vortage überwunden werden kann. Eine Stopp-Buy-Order lässt sich
entsprechend bei 43,62 Euro platzieren. Der Stopp-Loss kann bereits
bei 41,35 Euro gesetzt werden. Mehr als 1,00 % des Depotwertes
sollten in einer Tradingposition nicht riskiert werden.

K+S AG: Einstieg: Stopp-Buy Order: 43,62 Euro
Stopp-Loss gesamt: 41,35 Euro
Risiko bis Stopp Loss: 5,20 %
Möglicher Gewinn bis 46,50 Euro (CRV ca. 1,27)
Möglicher Gewinn bis 55,00 Euro (CRV ca. 5,01)
Möglicher Gewinn bis 62,11 Euro (CRV ca. 8,15)
K+S AG – Interessante Einstiegsgelegenheit …
Marvell Techn.: Einstieg: Kauf zur Eröffnung
Stopp-Loss gesamt: 7,50 $
Risiko bis Stopp-Loss: - 8,42%
Möglicher Gewinn bis 9,76 $ (CRV ca. 2,28)
Marvell Techn. – Bestätigung des Kaufsignals läuft an
Marvell Techn. –
Bestätigung des Kaufsignals läuft an


Marvell Techn. – Kürzel MRVL (US)– Aktuell: 8,19 $

Charttechnische Situation: Marvell Technology befindet sich seit
Oktober in der Ausbildung einer inversen SKS-Trendwendeformation.
Die Aktie konnte sich dabei auch bereits über die bei 7,74 $ liegende
Triggerlinie bei erhöhtem Volumen absetzen und ein entsprechendes
Kaufsignal generieren. An den Vortagen kam es nun zu einem Rücksetzer,
welcher auf dem Ausbruchsniveau wieder aufgefangen wird.
Geht es aus dieser kurzfristig gebildeten bullischen Flagge nach oben
heraus, dann werden 9,76 $ mittelfristig erreichbar. Der Einstieg lässt
sich eng mit einem Stopp-Loss absichern.

Trading: Ein Einstieg bietet sich bei Marvell Tech. direkt zur folgenden
Eröffnung an. Der Stopp-Loss kann in diesem Fall relativ eng bei 7,50 $
gesetzt werden. Mehr als 1,00 % des verfügbaren Kapitals sollte aber
keinesfalls riskiert werden.

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Weitere Informationen zu CFDs finden Sie unter //godmode-trader/cfds/overview/

Seite 5

Der GodmodeTrader Chartlehrgang
Der GodmodeTrader Chartlehrgang:
Fallbeispiele
Beispiel 2) Dell: Auch bei Dell kam es in 2004 zur Ausbildung einer
steigenden Dreiecksformation. Die Aktie brach daraus dynamisch
aus, bildete einen Rücksetzer auf die Dreiecksoberkante und
explodierte anschließend zum Kursziel.


Beispiel 4) SBA Communications: Die Aktie bildete eine steigende
Dreiecksformation im bestehenden Aufwärtstrend aus und brach
daraus Anfang Oktober aus. Der dynamische Anstieg von der
Dreiecksoberkante konnte gekauft werden, was wir auch im Aktien
Premium Trader getan haben. Ein Erreichen des Kurszieles steht
noch aus, die Aktie dürfte dieses aber noch erreichen.


Beispiel 3) Lam Research: Die Aktie bildete eine Dreiecksformation
bis Herbst 2005 aus und brach dann mit einem
Volumenschub daraus nach oben aus. Zwei Rücksetzer auf Beispiel 5) Akamai: Hier kommt es aktuell zu einer Ausbruchsdie
Oberkante, welche auf Schlusskursbasis nicht mehr durch-bewegung aus einer steigenden Dreiecksformation unterhalb
brochen wurde, boten Einstiegsmöglichkeiten. des bisherigen Rallye-Hochs. Erkennbar ist das stark erhöhte


Volumen, welches das generierte Kaufsignal stützt. Bei Akamai
würde ich dieses Kaufsignal direkt handeln, da das Dreieck sehr
flach verläuft. Die Entwicklung bleibt zu beobachten.


Beispiel 6) ENI: ENI befindet sich im übergeordneten Aufwärtstrend in einer langfristigen steigenden Dreiecksformation. Ein
Ausbruch über 25,17 Euro sollte ein Kaufsignal auslösen, welches aber noch aussteht. Die Konsolidierung unterhalb der Dreiecksunterkante
legt im Falle eines Ausbruchs einen direkten Einstieg nahe. Siehe Video: //godmode-trader/wissen/
index.php/Chartlehrgang:Steigendes_Dreieck

Fortsetzung des GodmodeTrader-Chartlehrgangs in der nächsten Ausgabe des Forex & CFD-Reports.

Seite 6

Major Currencies: EUR/USD, USD/JPY
EUR/USD Kurs: 1,2752 USD

Tageschart (log) seit 14.07.2008 (1 Kerze = 1 Tag)

US-Dollar gegenüber japanischem Yen –
Kaufenswert erst bei Anstieg über …

Rückblick: Der US-Dollar befindet sich gegenüber dem
japanischen Yen seit Juni 2007 in einem Abwärtstrend. Das letzte
Jahrestief markierte USD/JPY am 17.12.2008 bei 87,17 JPY, wo
eine deutliche Kurserholung bis an den Widerstandsbereich aus
Horizontalwiderstand und EMA50 (blau) bei 93,58 -93,95 JPY
startete. Diese Erholung wurde wieder bis ans Tief bei 87,17 JPY
abverkauft. Seit Ende Januar erholt sich USD/JPY wieder und
attackiert nun zum zweiten Mal den Kreuzwiderstand aus exp. GDL
50 (EMA50) und kurzfristigem Abwärtstrend bei 91,45 - 92,10 JPY.
Das kurzfristige Chartbild ist neutral mit zu werten.

Charttechnischer Ausblick: Der US-Dollar zeigt kurzfristig Stärke
gegenüber dem Yen und notiert an der entscheidenden Hürde bei
91,54 - 92,10 JPY. Ob diese angesichts der mittel-fristigen Schwäche
überwunden werden kann, bleibt zunächst abzuwarten. Das
bärische Szenario bleibt noch zu bevorzugen, so lange USD/JPY
unterhalb von 92,40 JPY notiert. Unterhalb von 89,50 JPY könnte
es zu einem erneuten Test des Tiefs bei 87,17 JPY kommen. Fällt
der US-Dollar dann signifikant unter 87,17 JPY zurück, droht eine
weitere Abwertung gegenüber dem Yen bis zunächst 82,00 - 83,00
JPY und darüber hinaus ans mittelfristige Abwärtsziel der Tiefs aus
1995 bei 79,80 JPY. Bei einem Tagesschluss oberhalb von 92,50 JPY
wäre hingegen eine Kurserholung bis 94,60 und 97,00 - 98,00 JPY
möglich. Signifikant aufgehellt wird das massiv angeschlagene
Chartbild jetzt erst bei einer Rückkehr über 103,00 JPY, erst dann
wären wieder deutlicher steigende Kurse möglich.


Euro gegenüber US-Dollar –
Es drohen weitere Abschläge

Rückblick: Der Euro markierte gegenüber US-Dollar noch im Juli
2008 ein neues Allzeithoch bei 1,6037 USD startete eine massive
Abwärtsbewegung. Bis auf 1,2328 USD brach EURUSD ein, bevor
Ende Oktober eine Kurserholung startete. Im Dezember gewann
diese deutlich an Fahrt, das Währungspaar kletterte kräftig bis auf
1,4717 USD. Seit Mitte Dezember befindet sich EUR/USD wieder
im Rückwärtsgang und notiert wieder an der flach ansteigende
Aufwärtstrendlinie seit Oktober. Das kurzfristige Chartbild ist neutral
mit jetzt deutlich bärischer Tendenz zu werten.

Charttechnischer Ausblick: Es könnte jetzt wieder Ver-kaufsdruck
aufkommen, die Kursmuster der letzten Tage und die abgebrochene
Erholung könnten jetzt die Verkäufer locken. Unterhalb von 1,2830 USD
bleibt das Währungspaar wieder anfällig für weitere Abgaben. Erfolgt
ein Ausbruch nach unten, also ein Rückfall unter 1,2700 USD, wird ein
neues Verkaufsignal ausgelöst. Dann sollte der Euro weiter bis 1,2548
und darunter zum Oktobertief bei 1,2328 USD zurückfallen. Oberhalb
von 1,2951 USD wäre ein Anlauf auf das obere Ende bei 1,3078 - 1,3157
USD möglich. Geht es jetzt signifikant über den Widerstandsbereich
bei 1,3078 - 1,3139 USD, wo auch die wäre exp. GDL 50 (EMA50) auf
Tagesbasis notiert, wäre eine Erholung bis ca. 1,3380 USD möglich. Erst
oberhalb von 1,3380 USD entstehen neue Kaufsignale, erst dann wäre
eine deutlichere Erholung bis 1,3771 - 1,3882 USD möglich.

USD/JPY Kurs: 91,86 JPY

Tageschart (log) seit 15.07.2008 (1 Kerze = 1 Tag)


Seite 7

Devisen-Galerie: EUR/TRY
EUR/TRY Kurs: 2,1159 TRY

Tageschart (log) seit 09.07.2008 (1 Kerze = 1 Tag)


Euro gegenüber türkischer Lira –
Entscheidung wird fällig

Rückblick: Der Euro erreichte gegenüber der türkischen Lira nach
einer Rallyebewegung im Oktober, im Dezember und beinahe auch
im Januar das Hoch aus 2006 bei 2,1965 TRY. Dort prallte EUR/TRY
bislang immer nach unten hin ab, wobei die Rücksetzer jeweils höhere
Zwischentiefs markierten. Seit Mitte Januar ist es ruhig geworden
um das Währungspaar, EUR/TRY zeigte relativ wenig Bewegung und
tendierte moderat abwärts. Aktuell zieht das Währungspaar wieder
leicht an und notiert am kurzfristigen Abwärtstrend. Das mittelfristige
Chartbild hat weiterhin bullische Tendenz, die Kursmuster der letzten
Monate zeigen bullischen Druckaufbau. Sehr kurzfristig ist das
Chartbild neutral einzustufen.

Charttechnischer Ausblick: Die Chancen auf eine weitere, mittelfristige
Aufwertungsphase des Euro gegenüber der Lira sind nach wie
vor gegeben, wobei EUR/TRY aktuell weit weg von einem Kaufsignal
notiert. Oberhalb von 2,1454 TRY wäre ein weiterer Anlauf auf den
Widerstandsbereich bei 2,1965 -2,2319 TRY möglich. Gelingt ein
nachhaltiger Ausbruch über den mittelfristiger BUY Trigger bei
2,1965 -2,2319 TRY, wird ein mittelfristiges Kaufsignal generiert.
Dann könnte es zu einer beschleunigten Aufwärtsbewegung bis
2,3500 und 2,5200 -2,5700 TRY auf Sicht der kommenden Monate
kommen. Unterhalb von 2,0672 TRY hingegen wird eine Fortsetzung
der laufenden Abwärtskorrektur bis 1,9630 - 1,9900 TRY und darunter
ggf. 1,8645 - 1,9000 TRY möglich.

Weitere Forex-Analysen, die gerade auf
Godmode-Trader erschienen sind:

USD/SEK

//godmode-trader/de/boerse-analyse/US-Dollargg-
schwedischer-Krone-Ausbruch-Longchance,a1161339,c29.
html

EUR/CZK

//godmode-trader/de/boerse-analyse/Euro-ggtschechischer-
Krone-Rallye-beschleunigt-sich,a1161243,c29.
html

GBP/USD

//godmode-trader/de/boerse-analyse/Pfund-inUS-
Dollar-Jetzt-wieder-hoch,a1159721,c29.html

EUR/JPY

//godmode-trader/de/boerse-analyse/Euro-inYen-
Kursrutsch-koennte-direkt-starten,a1158679,c29.html

EUR/NOK

//godmode-trader/de/boerse-analyse/Eurogg-
norwegischer-Krone-koennte-jetzt-wieder-interessantwerden-
fuer,a1158403,c29.html

EUR/CHF

//godmode-trader/de/boerse-analyse/Euro-inFranken-
Baerischer-Druckaufbau,a1158377,c29.html

Seite 8

Neues aus dem Web
Wirtschaftsminister gegen Enteignung der HRE-
Aktionäre

Der neue Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu
Guttenberg hat sich gegen eine Enteignung der Aktionäre
des angeschlagenen Hypothekenfinanzierers Hypo Real
Estate ausgesprochen. Jede andere Lösung sei besser als eine
Enteignung, sagte der CSU-Politiker der „Bild“-Zeitung. Das
Wirtschaftsministerium prüfe derzeit Alternativen zu einer
Enteignung. Er erwarte, dass es zu einer „schnellen, plausiblen
Entscheidung“ kommen werde.

Lesen Sie mehr unter //boerse-go/artikel/zeigen/
articleId/1160871

In Japan bricht BIP fast 13 Prozent ein

In Japan ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im abgelaufenen
Quartal um 12,7 Prozent geschrumpft. Damit verzeichnete die
weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft die stärkste Kontraktion
seit dem Ölschock aus dem Jahr 1974 und den dritten
Quartalsrückgang in Folge. Dies berichteten Regierungsstellen.
Die von Bloomberg erhobene Schätzung unter Volkswirten
sieht eine Schrumpfung von 11,6 Prozent vor.

Lesen Sie mehr zum Thema unter //boerse-go/
artikel/zeigen/articleId/1160767

Japanische Wirtschaft könnte im März-Quartal
um 20% schrumpfen

Die japanische Wirtschaft könnte im laufenden Quartal um
annualisiert 20 Prozent schrumpfen. Davon geht das Japan
Research Institute aus. In diesem Fall würde die weltweit
zweitgrößte Volkswirtschaft die größte Kontraktion in einem
Quartal seit dem Ende des zweiten Weltkriegs erleiden. Im
abgelaufenen Quartal schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt
um annualisiert 12,7 Prozent. Dies entspricht dem stärksten
Rückgang seit dem Ölschock im Jahr 1974.

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Luftgüterverkehr bricht um fast 30% ein

Der internationale Flughafen in Hong Kong berichtete gestern,
dass der Luftgüterverkehr um knapp 30% im Januar gegenüber
dem Vorjahr eingebrochen sei. Speziell die Ausfuhren nach
Europa und Nord Amerika haben stark nachgelassen.

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Seite 9

Forex Snapshot
Tendenzen ausgewählter Währungspaare


* Kurzfristige Tendenz: bis zu 2 Wochen
** Mittelfristige Tendenz: 1 Monat bis 3 Monate
*** Langfristige Tendenz: 6 Monate bis 1 Jahr
Der Kurs des angegebenen Währungspaares
lautet immer in der zweiten Währung des Paares.
Steigend _
Fallend +
Neutral )
Währungspaar Kurs Tendenz
kurzfristig* mittelfristig** langfristig***
EUR/USD 1,2752 ++)
USD/JPY 91,86 ++)
GBP/USD 1,4258 _))
USD/CHF 1,1676 _))
USD/CAD 1,2459 __)
AUD/CAD 0,8102 )++
AUD/USD 0,6511 +))
AUD/JPY 59,63 +++
AUD/CHF 0,76 +)+
CHF/JPY 78,54 ++)
CAD/JPY 73,63 )++
EUR/JPY 117,11 +))
EUR/CHF 1,4913 +))
EUR/TRY 2,1159 ___
EUR/CZK 29,181 __)
EUR/GBP 0,8951 +__
EUR/HUF 303,74 ___
EUR/NOK 8,798 ___
EUR/PLN 4,8025 __)
EUR/SEK 10,9001 ___
EUR/ZAR 12,8305 ))_
GBP/CHF 1,6656 ))+
GBP/CAD 1,778 _))
NZD/USD 0,5197 ))+
USD/DKK 5,8353 _))
USD/NOK 6,8913 )__
USD/SEK 8,5342 )))
SGD/USD 0,6588 +))
USD/MXN 14,59 ___
Herausgeber: BörseGo AG, Balanstraße 73
(Haus 11 / 3. OG), 81541 München
Telefon: 089/767369-0, Fax: 089/767369-290
E-Mail: kundenserviceboerse-go
Internet: boerse-go.ag
Handelsregister-Nr: HRB 131073
Amtsgericht München

Internet: boerse-go.ag
Vorstand: Robert Abend, Thomas Waibel,
Harald Weygand
Aufsichtsratsvorsitzender: Theodor Petersen
Aktiengesellschaft mit Sitz in München,
Registergericht: Amtsgericht München,
Register-Nr: HRB 169607,
Umsatzsteueridentifikationsnummer gemäß §
27a UStG: DE207240211
Chefredakteur (v.i.S.d.P.): Daniel Kühn
Redaktion: Jochen Stanzl, Thomas Gansneder
Technischer Analyst: André Rain
Head of Trading: Harald Weygand
(GodmodeTrader)
Satz & Layout: BörseGo AG

Redaktionsschluss: Montag 12:00 Uhr
Erscheinungsweise & Umfang:
typischerweise einmal pro Woche (Mo.)

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Disclaimer:

Diese Ausarbeitung dient ausschließlich Informationszwecken und
stellt weder eine Anlageempfehlung noch eine Aufforderung zum Kauf
oder Verkauf von Währungen oder sonstigen Finanzinstrumenten dar.
Darüber hinaus ersetzt sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte
Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Vermögensschäden
aller Art, die bei Verwendung der Ausarbeitung für die eigene Anlageentscheidung
unter Umständen auftreten, kategorisch ausgeschlossen.
Die in der Ausarbeitung enthaltenen Informationen wurden sorgfältig
zusammengestellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit
kann jedoch nicht übernommen werden. Einschätzungen und
Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers zum Zeitpunkt
der Erstellung. Vorhersagen zur Kursentwicklung von Währungen am
Spotmarkt, die auf früheren Preisen basieren, enthalten keine Garantie
für die Richtigkeit dieser Kurse. Informationen über die Währungspreise
werden uns von Dritten zur Verfügung gestellt. Obwohl wir glauben,
dass unsere Quellen zuverlässig und vertrauenswürdig sind, können
wir deren Genauigkeit, Vollständigkeit, Rechtzeitigkeit und korrekte
Reihenfolge nicht garantieren. Wir untersuchen weder die Anbieter der
Währungskurse, auf die sich unsere Prognosen beziehen, noch betrachten
wir irgendwelche Finanzdaten oder andere Informationen solcher
Anbieter. Daher stellen unsere Prognosen keine Analyse von kommerziellen
oder finanziellen Faktoren dar, die für künftige Bewegungen der
Währungskurse relevant sein können. Unsere Prognosen ziehen weder
die spezifische Situation, Erfahrung und das Risikoprofil eines einzelnen
Investors in Betracht, noch berücksichtigen sie die Steuerimplikationen
einer Anlage. Wir können den Erfolg einer Investition, die Sie aufgrund
unserer Informationen tätigen, nicht garantieren. Investitionen sind
stets mir Risiko verbunden. Aufgrund von politischen, wirtschaftlichen,
marktbedingten oder sonstigen Entwicklungen kann es zu Verlusten
kommen, im schlimmsten Fall sogar zum Totalverlust. Die Charts im
Godmode Devisen Report werden mit Teletrader Professional und Tradesignal
erstellt.

Seite 10

Makro View
Ungarischer Forint auf Rekordtief zum Euro


Osteuropa-Währungen im Fokus (Teil 3)

Der ungarische Forint (HUF) ist am 04. Februar 2009 auf ein
neues Allzeittief zum Euro abgerutscht. EUR/HUF überwand
die psychologisch wichtige 300er-Marke und notierte im
Hoch bei 304,74. Allein im laufenden Jahr hat das Währungspaar
damit Kursgewinne von knapp 14% zu verzeichnen,
seit Oktober 2008 sind es bereits 24%. Momentan läuft der
Kampf um die runde 300er-Marke, bei deren Überwinden
der nächste Aufwärtsschub zu erwarten ist.

Für die kräftigen Kursverluste des Forint, die auch im Vergleich
zu den anderen osteuropäischen Währungen sehr
hoch ausfallen, sind die Folgen der globalen Finanz- und
Wirtschaftskrise verantwortlich, die die ungarische Ökonomie
mit besonderer Härte treffen. War der Forint als
Hochzinswährung unter internationalen Investoren mit
Risikoneigung lange sehr beliebt, stoßen diese nun ungarische
Anleihen massenhaft ab, nachdem Sorgen um das
Banken- und Finanzsystem des Landes aufgekommen ist.
Ungarischen Aktien ergeht es kaum besser, so dass die Landeswährung
Forint im Zuge massiver Kapitalabflüsse immer
tiefer absackt.

Auch die Lage der ungarischen Volkswirtschaft hat sich
bedrohlich zugespitzt. Die europäische Entwicklungsbank
(EBRD) prognostiziert für Ungarn mittlerweile einen Rückgang
des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) im laufenden
Jahr von 2,0%. Noch im November hatte die EBRD mit einem
leichten BIP-Plus von 0,2% kalkuliert. Aber selbst diese klar
gesenkte Schätzung könnte sich noch als zu optimistisch erweisen,
wie die jüngst veröffentlichten ungarischen Wachstumszahlen
für das vierte Quartal 2008 demonstrieren: Bereits
in diesem Zeitraum ist das ungarische BIP um 2,0% im
Jahresvergleich gefallen, wobei im Konsens nur ein Minus
von 1,5% erwartet worden war. Im dritten Quartal gab es
noch ein moderates Plus von 0,8% zu vermelden.

Da die ungarische Ökonomie bereits sehr eng mit der Wirtschaft
der Eurozone verknüpft ist, in die der Löwenanteil
ihrer Exporte geht, leidet sie überproportional unter der
sich dort ausbreitenden Rezession. Die ungarische Handelsbilanz
verzeichnete im Dezember ein Defizit von 76,3 Millionen
EUR, nachdem im November noch ein Überschuss
von 109,3 Millionen EUR ausgewiesen worden war. Auf die

Anzeige
Wiederholt sich die
große Depression? Die Ähnlichkeiten sind frappierend: Auch
damals platzte synchron eine Blase bei
Aktien, Rohstoffen und Immobilien.
Banken gingen reihenweise Pleite.
Das System funktionierte nicht mehr.
Stehen wir am Vorabend einer neuen
großen Depression?
Erfahren Sie alles zur Finanzkrise auf:
boerse-go/themen/finanzkrise
Alle Infos zur Finanzkrise finden Sie auf: boerse-go/themen/finanzkrise

Makro View
fallenden Ausfuhren nach Westeuropa reagieren ungarische
Unternehmen verstärkt mit Entlassungen und Produktionskürzungen.
In der Konsequenz befindet sich die ungarische
Industrieproduktion massiv im Abwind und wurde im Dezember
mit -23,3% nach zuvor -9,9% vermeldet (Konsens
-14,3%). Die Arbeitslosenquote legte hingegen zu und stieg
im Dezember auf 8,0% nach 7,8% im Vormonat.

Konjunkturprogramme zur Ankurbelung der lahmenden
heimischen Wirtschaft kann sich Ungarn wegen des hohen
Haushaltsdefizits nicht leisten, umgekehrt ist man sogar auf
Kredite des Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Stabilisierung
des heimischen Finanzsystems angewiesen. Die zwischenzeitlich
aufgekommene Sorge, dass Ungarn die Bedingungen
des IWF für die eingeräumte Kreditlinie nicht erfüllen
könne, hatte zu einer neuen Abwertungswelle des Forint
geführt. IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn lobte zuletzt
jedoch die Fortschritte, die Ungarn in der Bewältigung der
Finanzkrise gemacht hat, und betonte, das Land sei auf dem
besten Wege, die eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen.
Richtig überzeugend wirkten diese Aussagen aber nicht,
denn die meisten Marktbeobachter wissen, dass bei der bereits
absehbaren weiteren Konjunktureintrübung schnell das
nächste Milliardenpaket fällig wird, bei dem ein Volumen von
20 Milliarden EUR schon nicht mehr ausreichen könnte.

Neben den wirtschaftlichen Fundamentaldaten spricht auch
der ungarische Zinsausblick für fortgesetzte Kursverluste des
Forint. Nachdem die ungarische Notenbank Anfang Februar

ihren Leitzins um 50 Basispunkte auf nun 9,50% zurückgeführt
hat, bleibt die Zinssenkungsfantasie für Ungarn erhalten.
Dies zeigen die Aussagen von Zentralbankmitgliedern,
man habe eine noch stärkere Zinssenkung in Erwägung gezogen,
sowie die Bemerkung, der wirtschaftliche Rücksetzer
in Ungarn werde sich voraussichtlich heftiger ausgestalten
als erwartet. Vize-Notenbankgouverneur Ferenc Karvalits
betonte zudem, die Abwertung des Forint stelle kein Risiko
für das Erreichen des mittelfristigen Inflationsziels von 3,0%
dar. Mit einem Rückgang des Verbraucherpreisanstiegs von
3,5% im Dezember auf 3,1% im Januar herrscht Ruhe an der
Inflationsfront, so dass von dieser Seite her keine Einwände
gegen weitere Zinssenkungen bestehen, die wiederum den
Abbau von EUR/HUF-Shortpositionen begünstigen.

Aus charttechnischer Sicht ist für EUR/HUF, das derzeit mit
der 300er-Marke kämpft, nach dem Überwinden des am 4.
Februar erreichten Rekordhochs bei 304,74 der Weg nach
oben bis zunächst 315,00 frei. Bei anhaltend schlechten
ungarischen Wirtschaftsdaten und einem Andauern der
Finanzkrise sind mittelfristig Kurse von 335,00 möglich. Bei
zwischenzeitlichen Kursrücksetzern erhält das Währungspaar
starke Unterstützung in der Kursregion von 285,00286,10,
wo sich die beiden Hochs von Juli 2006 sowie Oktober
2008 befinden. Oberhalb dieser Haltemarke bleibt der
derzeitige Aufwärtstrend von EUR/HUF intakt.

Volker Zenk
FXdirekt Bank


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Forex Snapshot
Kursveränderung ausgewählter Währungspaare
Änderung in % gg. Vorwoche

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Forex Snapshot
Kursveränderung ausgewählter Währungspaare
Änderung in % seit 01.01.2009

Seite 14
Nach obenprofil pn
Gast 

15.03.2009, 12:04


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