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15.03.2009, 12:32


tradersjournal


TOP THEMEN
.Know How: Eine profitable
Strategie, um auch und gerade
im aktuellen Markt bestehen
zu können
.Van Tharp Kolumne:
Traden mit E-Mini-Futures
TRADERS
Mehr Wissen
AAAAAAAAAAAAAAAAAA LLLLLLL LL LLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLL EEES WAS MAN ZUM TRADEN BRAUCHT
nJournalNR. 04/09
25.02.2009
Inhalt
1. Editorial
2. Newstrading
Fabasoft:
Spekulation mit doppeltem Boden
3. Trading Inside
Gold vor Schwächephase
5. Indexanalyse
DAX – Die 4.000 Punkte sind gefallen, jetzt …
7. Anlagezertifikate
Amazon – Potenzial ist noch nicht erschöpft
8. Know How
Eine profitable Strategie, um auch und gerade
im aktuellen Markt bestehen zu können
11. Van Tharp Kolumne
Traden mit E-Mini-Futures – Teil I
13. Buchbesprechung
Das Trader Coaching
16. Leserbriefe
17. Chartgalerie
Dialog Semiconductor, Bayer, Manz, Euro in Yen
19 . Szenemonitor
21. Neues aus dem Web
Editorial

Nicht gerade Faschingsstimmung an den
Märkten: Der DAX stand zuletzt im Herbst
2004 so tief, beim DOW ist es elf Jahre her,
der Nikkei sah diese Tiefen gar vor einem
Vierteljahrhundert. Und die fundamentalen
Daten und Prognosen sind nicht
gerade ermutigend, um die Gegenrichtung
einzuschlagen. Die neue Schätzung
der Deutschen Bank, welche für das BIP in
Deutschland einen Einbruch von gut 5%
voraussagt, dürfte angesichts der Entwicklung
beim Export und den Investitionen
nicht zu pessimistisch sein. Ob die diversen
Konjunkturprogramme noch dieses Jahr
greifen muss man erst abwarten, und der
Konsum alleine mag zwar noch stabil sein,
mehr aber auch nicht.
Während bei uns die Verhältnisse angesichts
dieser katastrophalen Entwicklung
(noch) ruhig sind, brodelt es an vielen
Ecken der Welt und auch Europas. Einige
europäische Staaten könnten bei einer sich
hinziehenden Krise ernste Refinanzierungsschwierigkeiten
bekommen. Der Markt für
Staatsanleihen explodiert, alleine die USA
und Europa werden 2009 neue Anleihen im
Volumen von mindestens 3 Bio. US-Dollar
aufnehmen, das ist ein Drittel mehr als 2008.
Die Aufnahmebereitschaft der Investoren
ist aber nicht unbegrenzt; außerdem wird
nun auch bei den Staaten vermehrt nach
Risiko differenziert. So erklären sich erhebliche
Zins-Spreads von bis zu 3% zwischen
Anleihen verschiedener EU-Staaten. Ein


fach gesprochen traut der Markt Deutschland
eher als Irland zu, seine Schulden auch
künftig begleichen zu können. Wenn die EU
als einheitlicher politischer und wirtschaftlicher
Raum wahrgenommen werden will,
muss sie der Ankündigung vom Herbst, keine
systemrelevanten Banken pleite gehen
zu lassen, eine weitere folgen lassen: Kein
EU-Staat wird zahlungsunfähig werden.
Gemeinsame Anleihen (dabei gibt es verschiedene
Ausgestaltungsmöglichkeiten)
sind ein Weg, der von einer offensiveren
EZB-Politik begleitet werden muss. Falls
die Aufnahmefähigkeit der Investoren sich
tatsächlich erschöpfen sollte, dann wird die
EZB eben – ganz wie die Fed in den USA –
selber Anleihen kaufen müssen und damit
die Geldmenge stark ausweiten. Der Widerstand
dagegen ist schon absehbar, aber
ebenso die zunehmende Einflussnahme der
Politik. Am Ende wird sich die Führung der
Zentralbank dem politischen Druck beugen,
die Alternative könnte sonst sein dass
sie ihre Unabhängigkeit verliert. ..
Langfristig sind das fatale Entwicklungen
insbesondere für die Geldwertstabilität,
aber die Frage ist ob man sich derzeit überhaupt
etwas anderes als Kurzfristdenken
erlauben kann. Wir müssen irgendwie die
nächsten ein bis zwei Jahre überstehen,
ohne dass uns das ganze System um die
Ohren fliegt.

Viel Spaß beim Lesen wünscht
Daniel Kühn


02 I Newstrading I TRADERSJournal Mehr Wissen

Newstrading

Fabasoft: Spekulation
mit doppeltem Boden


Das E-Government-Unternehmen hat 15 Mio. EUR cash auf der hohen Kante, wiegt an der Börse aber nur 13 Mio. EUR.
Billig, fand auch der Gründer und Vorstand und gab prompt ein Übernahmeangebot ab …

1,60 EUR bietet Leopold Bauernfeind – für
bis zu 1,1 Mio. Aktien „seines“ Unternehmens
Fabasoft. In diesem Fall kann man
das wohl wirklich so sagen, denn direkt und
indirekt hält der Gründer und Vorstand bereits
5,3 Mio. Aktien (62%). Bei vollständiger
Annahme käme er auf eine Beteiligungsquote
von 75%. Allerdings müssen mindestens
500.000 Aktien angedient werden,
damit die Offerte bindend ist.
Gut möglich, dass Bauernfeind von der Börse
die Nase voll hat und mittelfristig ein

Delisting plant. Oder aber eine große Sonderausschüttung?
Das Unternehmen ist für
seine Größe völlig überkapitalisiert…
Fabasoft ist u.a. in den Bereichen E-Government
(Software und Dienstleistungen
für die öffentliche Verwaltung), GRC (Governance,
Risikomanagement und Compliance)
tätig und Content Applications
(Fachanwendungen) tätig. Denkbar, dass
die Gesellschaft wegen ihrer Ausrichtung
von den diversen Konjunkturprogrammen
in der EU profitiert. Die gemeldeten Zah-

Fabasoft AG
ISIN: AT000785407
Besprechungskurs:
1,54 EUR
Aktienzahl: 8,5 Mio.
Börsenwert:
13 Mio. EUR
Internet:
fabasoft
len dagegen waren eher mau: Nach neun
Monaten des Geschäftsjahres 2008/09
verbuchte Fabasoft 14,8 Mio. EUR Umsatz
(Vorjahr 16,5 Mio. EUR), ein EBITDA von
-0,5 Mio. EUR (+1,5 Mio. EUR) und ein EBIT
von -2,0 Mio. EUR.

TJ-Fazit:
In diesen Zeiten sind günstige Be-
wertungen zwar nicht gerade eine
Seltenheit. Aber zu so einem Preis
in eine Aktie reinzukommen, die
ganz offensichtlich auch noch der
Vorstand (der wohl am besten deren
Wert kennt) am liebsten ganz für sich
hätte, bietet doch einen besonderen
Reiz. Die Gesellschaft hat bereits
mehrfach Aktien zurückgekauft,
zuletzt zu 3 EUR(!) Das könnte wieder
geschehen, zumal Bauernfeind so
seinen Anteil elegant weiter steigern
könnte. Die Aktie hat 50% Potenzial
bei sehr geringem Risiko!
Anzei



03 I Trading Inside I TRADERSJournal Mehr Wissen

Trading Inside

Commitment of Traders (CoT)


Gold vor Schwächephase


Übergeordnete Aufwärtstrends fi ndet man
an den Kapitalmärkten lediglich bei Staatsanleihen
und bei Gold. Die US-Staatsanleihen
zeigen jedoch erste deutliche Anzeichen
von relativer Schwäche, da sie von den
fallenden Aktienkursen in 2009 nicht mehr
profitieren können und daher nicht mehr als
„sicherer Hafen“ der Investoren angesehen
werden. Als „sicherer Hafen“ wird zuletzt
der Goldpreis angesehen, so dass dieser
heute einen näheren Blick wert ist. Der
Goldpreis profitiert üblicherweise in einem
Umfeld eines fallendes US-Dollars bzw. einer
negativen Realverzinsung (Realverzinsung =
Inflationsrate CPI – Zinssatz 10jährige Staatsanleihen).
Beide Faktoren sind momentan
nicht positiv für den Goldpreis zu werten.
Der jüngste Kursanstieg geht überwiegend
auf die Investmentnachfrage der Investoren
zurück, die Mittelzuflüsse in Gold-ETFs sind
sehr hoch ausgefallen. Insofern ist der primäre
Treiber des jüngsten Preisanstiegs auf
spekulatives Interesse bzw. Investmentnachfrage
zurückzuführen.
Die Positionierung der Marktteilnehmer am
Terminmarkt im CoT-Report vom 17.02.2009
lässt aber erkennen, dass das weitere Potential
auf der Oberseite aber sehr begrenzt
ausfällt. Die Commercials besitzen bei einem
Preis von 968 US-Dollar bereits eine NettoShort-
Positionierung von 200.798 Kontrakten,
die Kaufkraft der trendfolgenden
Großspekulanten lässt nur noch wenig
Potential bis zu ihrer vorherigen Rekordpositionierung
im Juli 2008 erkennen. Da
der Goldpreis bis zum Freitag auf die runde
Marke von 1.000 US-Dollar angestiegen ist
und diese intraday kurzfristig übertroff en
hat, dürfte die Kaufkraft der Trendfolger
zunächst erschöpft sein. Die runde Marke
von 1.000 US-Dollar ist als ein sehr starker
psychologischer Widerstand anzusehen, der
wahrscheinlich erst im vierten Anlauf über


wunden werden wird. Der jüngste Anlauf
ist jedoch erst der zweite Versuch an dieser
Marke.
Ein Warnhinweis für fallende Goldpreis gibt
zudem das Verhalten der Minenaktien, die
einem Preishoch bei Gold üblicherweise
vorauslaufen. Die Minenaktien waren aus
einer Dreiecksformation nach oben ausgebrochen,
allerdings setzte damit ein Verlust
an Momentum bei der Aufwärtsbewegung
ein. Sie notieren lediglich leicht oberhalb
des Hochpunktes vom 17.12., während der
Goldpreis 110 US-Dollar höher notiert und zudem
niedriger als im September 2008, als der
Goldpreis etwa 70-80 US-Dollar niedriger notierte.
Insofern zeigt sich bei den Minenaktien
eine deutliche relative Schwäche gegenüber
der Entwicklung des physischen Preises. Eine
solche relative Schwäche ging in der Vergangenheit
Hochpunkten im Goldpreis voraus.

TJ-FAZIT
CDer Goldpreisanstieg hat am Frei-
tag mit dem Intradaypreishoch
von 1.006 US-Dollar zunächst
einmal ein Kursziel erreicht und
dürfte danach zur Schwäche nei-
gen. Als Szenario ist eine Preis-
korrektur mit der Ausbildung
einer Tasse-Henkel-Formation
gegenüber einem bearishen
Doppelhoch als Ende der Haus-
sebewegung 2001-2008/9 zu
bevorzugen.
Alexander Hirsekorn,
wellenreiter-invest
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Natürlich sind mit den Gewinnmöglichkeiten auch entsprechende Verlustrisiken verbunden. Unsere Produkte sind stark risikobehaftet und deshalb nur für
erfahrene Anleger geeignet. Sie sollten nur Beträge einsetzen, deren Verlust Sie sich leisten können. Beim Trading Account können auch über das eingesetzte
Kapital hinaus Verluste entstehen. Näheres erfahren Sie unter cmcmarkets/risiken


05 I Indexanalyse I TRADERSJournal Mehr Wissen

Indexanalyse


DAX – Die 4.000 Punkte sind gefallen, jetzt …


Rückblick: Die seit Oktober laufende
Stabilisierung im DAX wurde in den
vergangenen Wochen beendet. Nachdem
der Index sich oberhalb der 4.015
Punkte fangen konnte gelang zunächst
bis zum Jahreswechsel ein Anstieg an
eine gebrochene Trendkanal-Unterkante.
Diese wurde dann während
eines zweiten Erholungsversuchs im
Februar nicht mehr erreicht, bei 4.600
Punkten setzten erneut Verkäufe ein.
Diese haben den Index bei schwachen
Vorgaben des US Marktes nun auch unter
die Marke von 4.000 Punkten gedrückt.
Ausgehend von 3.817 Punkten
setzt nun eine Stabilisierung ein, das
Potenzial auf der Oberseite ist allerdings
vorerst begrenzt.

Charttechnischer Ausblick: Kurzfristig kann
die Gegenbewegung im DAX durchaus
noch ausgedehnt werden. Ein Pullback
bis auf 4.015 Punkte, gegebenenfalls
auch an die bei 4.100 Punkten liegende
gebrochene Aufwärtstrendlinie ist
möglich. Anschließend muss aber ein
weiteres Abrutschen bis in den Bereich

3.619 Punkte einkalkuliert werden.
Hier sollte der Index erneut eine Erholung
starten. Nur wenn eine direkte
Rückeroberung von 4.100 Punkten auf
Schlusskursbasis gelingt hellt sich das
Chartbild wieder auf. Dann sind Gewinne
bis auf 4.308 Punkte, darüber
bis 4.600 Punkte möglich.
Marko Strehk

Spekulation auf
steigenden DAX:
Name: MINI LONG ZERTIFIKAT auf DAX
WKN: 237443
ISIN: NL000256329
Fälligkeit: open end
Bezugsverhältnis: 0,01
Strike: 3.105 Punkte
KnockOut: 3.190 Punkte
Kursstand: 7,07:7,08 Euro
Hebel: 5,19
Kursverlauf seit 09.07.2008 (log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)
Kursstand: 3.909,09 Punkte
Chart: DAX
Spekulation auf
fallenden DAX:
Name: MINI SHORT ZERTIFIKAT auf DAX
WKN: AA1FZP
ISIN: NL0006484719
Fälligkeit: open end
Bezugsverhältnis: 0,01
Strike: 5.286 Punkte
KnockOut: 5.180 Punkte
Kursstand: 13,65:13,66 Euro
Hebel: 3,03
Anlage Idee: Erreicht der Index noch-
mals den Bereich 4.000 Punkte, dann
bietet sich der Mini Short mit der WKN:
AA1FZP an, um von einem Rückfall in
Richtung 3.619 Punkte gehebelt zu pro-
fitieren. Positionen können dann ober-
halb der 4.100 Punkte abgesichert wer-
den. Dort bietet sich bei einem Anstieg
auf Schlusskursbasis darüber dann auch
der Einsatz des Mini-Long mit der WKN:
237443 an. Alternativ kann das Zerti-
fikat auch genutzt werden, mit einem
engen Stopp-Loss, falls der Index die
3.619 Punkte erreicht.

//boerse-go/themen/automobile //boerse-go/themen/automobile
Die Automobilbranche steckt in der Krise.

Erfahren Sie auf BoerseGo, wie es weiter geht.


In den USA stiegen die Ausgaben für Öl vom Jahr 1999 bis 2007 von 80 auf
900 Milliarden US-Dollar – dies entspricht quasi einer Erhöhung der
Besteuerung für alle Bevölkerungsschichten um 33 Prozent.

Erdöl ist Auslöser der Kreditkrise.

Verbraucher kaufen keine neuen Autos mehr.

Wie die Autokonzerne darauf reagieren erfahren Sie auf der neuen Webseite zur Autokrise auf:
//boerse-go/themen/automobile
Ein Service der BörseGo AG



07 I Anlagezertifikate I TRADERSJournal Mehr Wissen

Anlagezertifi kate

Amazon – Potenzial ist noch nicht erschöpft


Rückblick: Amazon gehört mittelfristig
zu den stärksten Aktien des Technologiesektors
und ist auch vor allem
nach dem letzten Quartalsbericht
wieder sehr gefragt. Dabei gelang es,
eine seit Oktober ausgebildete inverse
SKS-Trendwendeformation nach oben
aufzulösen. Die Aktie erreichte nach
dem Ausbruch über die Triggerlinie
(schwarz), welcher mit einem Gap Up
erfolgt, auch gleich ein Niveau oberhalb
der wichtigen 61,15 $. Hier kam
es dann in den vergangenen Wochen
zu einer Konsolidierung auf hohem
Niveau, während der Gesamtmarkt
wieder deutlich unter Druck geriet.
Ausgehend von 61,15 $ können sich
die Notierungen nun bereits nach
oben lösen.

Charttechnischer Ausblick: Bei Amazon ist
ein Kaufsignal aktiv, welches auch
mittelfristig noch weiter steigende
Notierungen andeutet. Ein anstieg bis
in den Bereich 78,00 $ an den dort liegenden
Abwärtstrend wird möglich.
Bei sehr schwachem Gesamtmarkt
muss aber einkalkuliert werden,. Dass
Amazon noch einmal einen Pullback
auf das Ausbruchniveau der Trendwendeformation
bis 58,00 $ ausbildet. Hier
sollten die Notierungen dann aber spätestens
wieder nach oben abprallen.

Marko Strehk

Kursstand: 65,60 $
Discount-Zertifikat
auf Amazon
WKN: BN2CKU
ISIN: DE000BN2CKU0
Laufzeit: 18.12.2009
Bezugsverhältnis: 1:1
Cap: 50,00 $
Aktueller Briefkurs:
33,29 Euro (ca. 42,61 $)
Seitwärtstrendite: 17,34 %
Sicherheitspuff er: 19,80 %
Chance: 3
Risiko: 1
Anlage Idee: Profitieren lässt sich
an der charttechnischen Situation bei
Amazon über das Discount-Zertifikat
mit der WKN: BN2CKU. Dieses Zertifi-
kat bietet die Möglichkeit einer Rendi-
te von 17,34 % bis zum Laufzeitende,
selbst wen Amazon noch einmal auf
50,00 $ zurück fallen sollte. Verluste
sind darüber hinaus erst ab 42,61 $
zum Ende der Laufzeit möglich. Dieses
Niveau sollte die Aktie allerdings aus
charttechnischer Sicht nicht mehr er-
reichen, der Bereich 48,30 $ bietet eine
gute Unterstützung. Um diese Rendi-
te mit einem Direktinvestment, dann
ohne Sicherheitspuffer, zu erzielen, ist
ein anstieg bis auf 77,00 $ an den mit-
telfristigen Abwärtstrend nötig.

08 I Know How I TRADERSJournal Mehr Wissen

Know How

Eine profitable Strategie, um
auch und gerade im aktuellen
Markt bestehen zu können

Was sind bedeutende Hochs und Tiefs?

Bevor wir jetzt aber zu Einstiegstaktikten kommen können, müssen
wir erst einmal klären, was bedeutende Hochs und Tiefs sind,
mit denen ein Trend definiert wird - und hier haben wir schon ein
erstes kleineres Problem.
Meine Erfahrung hat gezeigt, dass es nicht sinnvoll ist, die Märkte
mit all ihren Facetten in eine konkrete Formel zu pressen. Dies wird
der Vielfältigkeit oft nicht gerecht und so wird es auch schwierig,
ein bedeutendes Hoch/Tief für alle Märkte gleich und vor allem
auch sehr konkret zu defi nieren.

Es wäre wirklich von Vorteil, sagen zu können, ein bedeutendes Hoch
sieht in allen Märkten und in allen Zeiteinheiten wie folgt aus:


Aber so ist es nunmal nicht. Wichtigstes Merkmal von bedeutenden
Hochs und Tiefs ist, dass die vorangegangenen Bewegungen und
auch die nachfolgenden Bewegungen sowohl zeitlich als auch
preislich ausreichend gewesen sein müssen und hier spielt die
Erfahrung eine nicht unwesentliche Rolle.
So bevorzuge ich bspw. im Dax 5 Minutenchart nur Hochs und Tiefs,
die aus mindestens 5 Kerzen gebildet wurden. Der potentiellen
Hoch-Kerze und links und rechts davon mindestens zwei Kerzen.
Die Kerzen links vor dem potentiellen Hoch sollten ansteigen, die
rechts davon fallen. Treten hier bspw. Insides auf, so erweitert sich
die Bedingung von zwei Kerzen links auf drei Kerzen links.
Im Dow Jones 5 Minutenchart hingegen stellen auch Hochs und Tiefs
die nur aus drei Kerzen gebildet wurden, ein bedeutendes Hoch und
Tief dar und bei Aktien auf Tagesbasis sollten es wiederum mehr als nur
3 Kerzen sein. Sie sehen, es ist schwierig, hierfür eine genaue Formel zu
entwickeln, sondern hier braucht es ein bißchen Erfahrung/Übung.

An dieser Stelle verweise ich einmal auf die diversen Artikel in der
Rubrik "Sie fragen – wir antworten" des Coachingpakets, in denen wir
die Frage etwas tiefgreifender aufgegriffen haben. Coachingpaket:

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09 I Know How I TRADERSJournal Mehr Wissen

Fortsetzung – Know How – Eine profitable Strategie …

Die Einstiegstaktiken

Mit der obigen Trenddefinition und der damit verbundenen Festlegung,
sich in Richtung des Trends positionieren zu wollen, habe ich
drei grundlegende Möglichkeiten, in den Markt einzusteigen.

Taktik 1 – Die sofortige Market Order

Sobald ich den Trend ausgemacht habe, könnte ich direkt eine
Market Order aufgeben, um mich in Richtung des Trends zu positionieren
und so auf eine Fortsetzung des Trends zu spekulieren.
Dies macht aber vor allem aus Chance-Risiko-Gesichtspunkten eher
nur zufälligerweise Sinn, wie der folgende Chart zeigt:
Der Trend ist zu diesem Zeitpunkt aufwärts gerichtet (steigende
Hochs und Tiefs) und ich könnte direkt mit dem aktuellen Kurs
von 4.418 Punkten eine Longposition im Dax aufmachen. Diese
müsste ich dann mit einem Stopploss unterhalb des letzten
roten Kreises (letzte bedeutende Tief ) absichern, womit ich ein
sehr großes Stopploss hätte. Darüber hinaus kaufe ich mich mit
Blick auf den laufenden Aufwärtsswing seit dem letzten Tief auch
relativ teuer ein und kein Swing hält ewig. Wir sind dem Ende des
Swings definitiv schon näher, als noch zu Preisen von 4.390 oder

4.400 Punkten.
Taktik 2 – Der Ausbruch

Eine der einfachsten und auch inhaltlich sinnvollsten Einstiegsmöglichkeiten
wäre, direkt den Ausbruch über/unter bedeutende
Hochs/Tiefs zu handeln. Damit wird ein bestehender Trend erneut
bestätigt bzw. falls es sich um den ersten Ausbruch in die Richtung
handelt, ein neuer Trend gestartet.
Dieser Einstieg macht also vor allem charttechnisch viel Sinn, denn
ihm liegt mit Blick auf die Marktphilosophie eine wichtige Aussage
"Der Trend ist intakt" zu Grunde. Das "Problem" eines Ausbruchseinstiegs
ist jedoch, dass auch hier in der Regel größere Stopps
akzeptiert werden müssen, womit sich das Chance-Risiko-Verhältnis
verschlechtert, bzw. im Umkehrschluss der Markt relativ weit
laufen muss, um Vielfache dieses anfänglichen Stopps verdienen
zu können.
In den folgenden Charts sehen Sie ein paar Beispiele für Ausbruchstrades
aus dem Dax von gestern und heute:

Taktik 3 – Der Pullbackeinstieg

Die dritte grundlegende Möglichkeit sich in Richtung eines Trends
zu positionieren besteht darin, Korrekturen entgegen dem aktuellen
Trend abzuwarten und sich dann in dieser zu Positionieren.
Das Hauptargument für diese Taktik ist, dass damit aktiv versucht
werden kann, über ein kleineres Stopploss bessere Chance-Risiko-
Verhältnisse zu erzielen.
Im Rahmen von Pullbackeinstiegen gibt es jetzt unendlich viele unterschiedliche
Möglichkeiten, wie Sie einen solchen Einstieg timen
können. So ist eine Methode an Fibonacciretracements einzusteigen
(antizyklisch). Eine andere Möglichkeit besteht darin, einzelne Kerzenhochs
und -Tiefs als Triggermarken für eine prozyklische Order zu
nutzen. Auch kleinere Chartformationen in einem solchen Pullback,
Candlesticks oder sogar der Wechsel auf eine kleinere Zeiteinheit und
hier dann bspw. wieder der Handel eines Ausbruchs ist möglich. Die
folgenden Grafiken sollen dies schematisch veranschaulichen:


Pullbackeinstieg mittels des 61iger Retracements:


Pullbackeinstieg über Kerzenhochs/Tiefs:



10 I Know How I TRADERSJournal Mehr Wissen

Fortsetzung – Know How – Eine profitable Strategie …

Pullbackeinstieg in einem kleineren Zeitrahmen und dort über
einen Ausbruch:


Zusammenfassung

Um in einen Trend einzusteigen, muss dieser ersteinmal über die
Lage der Hochs und Tiefs zueinander definiert werden. Ist dies
gelungen, so bieten sich dem Trader drei grundlegende Möglichkeiten,
sich in einem solchen Trend zu positionieren. Hier können
prozyklische Ansätze wie der Ausbruchstrade oder auch das Einstoppen
über kleinere Zeitrahmen in einen übergeordneten Trend

genau so genutzt werden, wie antizyklisch orientiere Einstiege
mittels Retracements.
Jede dieser Einstiegsvarianten hat ihre Vor- aber auch Nachteile, so
dass der Trader für sich entscheiden muss, welche dieser Taktiken er
in seinem Trading aktiv anwenden möchte. Dabei steht einer Kombination
dieser Taktiken natürlich nichts entgegen. Im Gegenteil,
aus Risikogesichtspunkten ist diese sogar zu empfehlen.

Autor: Rene Berteit – Technischer Analyst und
Coach bei GodmodeTrader
Das nächste Tradingseminar von Rene Bereit
und Rüdiger Born findet am 09. März 2009 in
München statt. Der Titel lautet : "Die perfekten
Ein- und Ausstiegssignale"
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Wiederholt sich die
große Depression? Die Ähnlichkeiten sind frappierend: Auch
damals platzte synchron eine Blase bei
Aktien, Rohstoffen und Immobilien.
Banken gingen reihenweise Pleite.
Das System funktionierte nicht mehr.
Stehen wir am Vorabend einer neuen
großen Depression?
Erfahren Sie alles zur Finanzkrise auf:
boerse-go/themen/finanzkrise
Alle Infos zur Finanzkrise finden Sie auf: boerse-go/themen/finanzkrise
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T 11 I Van Tharp Kolumne I TRADERSJournal Mehr Wissen eil IT 11 I Van Tharp Kolumne I TRADERSJournal Mehr Wissen eil I
Traden mit E-Mini-Futures


– und was ein Sportreporter
d amit zu tun hat
von D.R. Barton, Ken Long und Van K. Th arp, Ph.D.


Nachdem ich schon 14 Stunden im
Flugzeug von Sydney nach San Francisco
verbracht hatte, entspannte ich
mich ein wenig in der Lounge meiner
Airline am Flughafen, bevor es zurück
in meine Heimat an der Ostküste der
USA ging, was weitere fünf Stunden
in Anspruch nehmen sollte. Plötzlich
hörte ich eine mir wohlbekannte, markante
Stimme aus der anderen Ecke
der Lounge. Die Stimme gehörte dem
weltbekannten Sportreporter Chris
Berman, das Aushängeschild des US-
Sportsenders ESPN sport network.

Ich konnte nicht einfach weiterreisen
ohne jemanden zu begrüßen, der mich
über all die Jahre hinweg so hervorragend
unterhalten und informiert hatte.
So ging ich also hinüber zu Chris,
stellte mich vor und wir begannen eine
Unterhaltung. Chris war dabei so umgänglich
und freundlich, wie ich ihn
aus dem Fernsehen kannte. Er fragte
mich nach meinen Reiseerfahrungen
und erzählte mir, dass er auch auf dem
Weg zurück in seine Heimat war. Danach
verabschiedete er sich von mir, da
sein Flug aufgerufen wurde, und ging.
Dann, 20 Sekunden später, drehte er
um, kam noch mal zurück gelaufen
und sagte zu mir, „Wenn mein Vater hier
wäre, würde er von mir wollen, dass ich
mich ihnen ausführlich vorstelle“. Dann
fragte er nach meinem Namen und erzählte
mir über das Promi-Golfturnier
Pebble Beach Pro Am an dem er gerade

teilgenommen hatte und er stimmte
auch zu, dass ich für meinen Sohn ein
Foto von ihm schießen konnte (obwohl
wir beide wussten, dass die Aufnahme
für mich selbst bestimmt war).

Ich war begeistert von meiner Begegnung
mit dieser prominenten Persönlichkeit
und seiner Integrität. Zudem
ist er genial in seinem Schaff en und
versteht von seiner Materie wirklich
etwas.

Was aber hat diese Begegnung mit
dem Thema Trading zu tun? Nun,
dieses Treffen hat meine Gedanken
auf einen anderen Mann gebracht, der
viele Parallelen mit Berman aufzeigt
und den ich ihnen unbedingt vorstellen
möchte. Es ist mein guter Freund
und Geschäftspartner Christopher
Castroviejo. Christopher hat viele der
Eigenschaften, die Bergman auch hat

– unter anderem ist auch er genial und
versteht sein Handwerk außerordentlich
gut. Mein Freund zählt übrigens
mit 37 Jahren Markterfahrungen zu
den Veteranen an der Wall Street.
Ich will ihnen ein wenig mehr über
Christopher und seinen Background
erzählen, denn seine Story ist schon interessant.
Danach kommen wir zum eigentlichen
Thema und ich sage ihnen,
wie Chris auf das aktuelle Marktumfeld
reagiert und wie er den E-Mini-Index
intraday tradet.

Ich hatte das Vergnügen, mit vielen
erfolgreichen Profi tradern zusammen
zu handeln – Aber Chris ist der Beste
von Ihnen. Sein Erfolg kam allerdings
nicht über Nacht.

Wie ich schon sagte, kann mein Freund
auf 37 Jahre Börsenerfahrung zurückblicken.
Seine in dieser Zeit erzielten
Gewinne und sein Track Record sind
dabei an der Wall Street zu einer Art
Legende geworden.

Die Mitarbeit von Chris in Unternehmen
wie Smith Barney, J.P. Morgan,
eine Partnerschaft bei Bear Stearns,
sowie sein Engagement als Berater
der Vatican Bank, waren dabei für seine
Karriere sehr wertvoll. Hier sind einige
eindruckvolle Highlights seines Könnens:
So machte er aus einem Startkapital
von $10,000 in nur vier Wochen
die Summe von $178,000. Acht Jahre
hintereinander erzielte er als Manager
eines Hedge Fonds einen Gewinn von
mindestens 43 % p.a.

Dass die Börse keine Einbahnstraße ist,
musste aber auch Chris erfahren. So
verlor er einmal in nur wenigen Monaten
$15 Millionen Dollar, davon 1,5
Millionen seines eigenen Geldes. Doch
Chris stellte sicher, dass er nicht nur aus
seinen gewinnbringenden Trades die
richtigen Lehren zog, sondern gerade
auch aus den Verlustbringern. “Man
muss seine Performance ständig im


12 I Van Tharp Kolumne I TRADERSJournal Mehr Wissen

Fortsetzung – Van Tharp Kolumne

Auge behalten und seine Tradingstrategien
permanent an die Marktgegebenheiten
anpassen. Zu Beginn meiner
Karriere war ich der Meinung, dass man
einfach seine Gewinne erzielen und
gut verwalten muss, aber dann sah ich
ein, dass es eigentlich nur darum geht,
seine Verluste zu kontrollieren – nur
so gehört man auf lange Sicht zu den
Gewinnern beim Trading.“

Da ich als Autor so viel von Christopher
Castroviejo über Trading und Money
Management gelernt habe, befragte
ich ihn, wie er die Lage an den Finanzmärkten
aktuell einschätzt:

Chris, was sagst Du zu Bedingungen,
die derzeit an den US-Börsen herrschen?


Derzeit werden die Märkte ganz klar
von den Maßnahmen und Program


men der Regierung geprägt und von
deren Ankündigungen. Dass Firmen
zunehmend staatliche Hilfen erhalten,
erfreut zwar die Anleger und treibt
kurzfristig die Aktienkurse nach oben,
dies ist aber Augenwischerei und spiegelt
nicht die Realität wider. Die Krise
ist noch lange nicht vorbei.

Du bist ein großer Fan multipler time
frames. Wie kann man dieses Konzept
für den Intradayhandel nutzen?

Ich schaue mir Charts an, unter der Prämisse,
die wirklichen Schlüsselstellen
zu fi nden.
Das Konzept der multiplen time frames
hilft mir einfach dabei, bei der Auswahl
bessere Entscheidungen zu treff en. So
kann ich auch gegen eine kurzfristige
Bewegung traden, wenn ich genau
weiß, dass im längerfristigen Betrach


tungszeitraum eine Schlüsselstelle ersichtlich
ist, die eine sehr große Wahrscheinlichkeit
anzeigt, dass der Markt
die Richtung wechseln wird.

Das ist vergleichbar, mit dem Schrumpfen
der Wellenhöhe während eines
Wechsels der Gezeiten. Ein- oder zweimal
die Woche bekommen wir set-ups
für großartige Tradingmöglichkeiten
in einem Zeitfenster von 5 Minuten
angezeigt, und das nur dadurch, dass
wir verstehen was auf dem 60 Minuten
Chart vorsichgeht.

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in der nächsten Ausgabe

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13 I Buchbesprechung I TRADERSJournal Mehr Wissen

Buchbesprechung

Das Trader Coaching


– So werden Sie zum Gewinner
Von Th omas Vittner

Der Autor beschreibt mit brillant einfachen
Worten, worauf es beim Trading tatsächlich
ankommt. Er gibt Tipps zur täglichen
Handelspraxis, warnt vor den Fallen, die
auf einen Trader lauern, und zeigt vor allem
eines: gutes Trading muss nicht kompliziert
sein. Im Gegenteil, die vorgestellten Ansätze
sind an Einfachheit kaum zu überbieten
und der Erfolg gibt ihm recht. Vittner
räumt zugleich mit einigen Mythen auf, die
sich hartnäckig in den Köpfen vieler Trader
eingenistet haben, und zeigt dazu Alternativen.
Dieses Buch ist ein leidenschaftliches
Plädoyer für alle Trader, die den Kampf mit
ihrem größten Feind, mit sich selbst, auf
sich nehmen möchten. Trading, so Vittner,
ist keine Geheimwissenschaft, und auch als
Privatier kann man erfolgreich sein. Sein
Rat: Achten Sie auf das Wesentliche und
ignorieren Sie alle Störgeräusche.

Der Autor berichtet zudem über die tägliche
Handelsvorbereitung und gibt Einblick
in seine Strategie. Vittner erklärt
auch, wie man sich selbst coacht und welche
Fragen sich ein Trader stellen muss.
Gedanken zum Moneymanagement sowie
zahlreiche Praxistipps machen Traders’
Coaching zu einem Meilenstein für Einsteiger
und Profis.

Wie alles begann

Vittner nimmt den Leser zu Beginn des
Buches mit auf eine Reise zu den Anfängen
seines Börsenlebens. Die Liebe zu
den Märkten entwickelte sich bei ihm
Ende 2001, Anfang 2002. Er war zu diesem
Zeitpunkt in der Wiener Niederlassung
einer großen internationalen Versicherung
beschäftigt und durfte in der

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in einem ganz anderen Fachbereich dieses


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wenn Sie nur wenige Stunden am Tag
zum Traden haben
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erfolgreich sein können
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Carl-Wilhelm Düvel Philipp Kahler

14 I Buchbesprechung I TRADERSJournal Mehr Wissen

Fortsetzung – Buchbesprechung – Das Trader Coaching

Unternehmens beschäftigt war, hörte er
dort auch erstmals etwas von »Fondsgebundenen
Lebensversicherungen«,
von Aktienquoten und vom Eurostoxx
sowie von anderen Sparprodukten, die
in irgendeiner Form mit den Kapitalmärkten
verknüpft waren. Sein Interesse
war geweckt, und der Gedanke, sich mit
dem Thema Börse und Aktien näher zu
beschäftigen, ließ ihn nicht mehr los. So
begann er mit seiner Recherche zuerst
im Internet und holte sich einige grundlegende
Infos über die Kapitalmärkte. Er
wusste zu dieser Zeit gerade einmal, wie
man das Wort »Aktie« schreibt, doch er
war fasziniert und wollte es unbedingt
auf eigene Faust versuchen.
Damals wusste er noch nicht, dass er damit
seine Bestimmung gefunden hatte
und dass der Weg zum Trader, Coach und
Autor beschwerlich und auch mit Verlusten
verbunden sein würde.

Trading schrittweise lernen

Wenn sich jemand für das Trading zu
interessieren beginnt, dann packt er die
Sache vermutlich so an, als ob er sich in
ein x-beliebiges anderes Fachgebiet einarbeiten
möchte. Auf die gleiche Art, wie er
versuchen würde, sich zum Beispiel Knowhow
über Buchhaltung oder Marketing
anzueignen, beschafft sich der Interessent
entsprechende Fachliteratur und legt auf
eigene Faust mit dem Lernen los. Wenn er
nach einiger Zeit bemerkt, dass er allein
dasteht und nicht weiterkommt, besucht
er ein erstes Fachseminar, um sein Wissen
zu erweitern. Wird mehr daraus und
das Interesse steigert sich, dann werden
ganze Kursreihen oder Studien belegt. So
wird der Aspirant über die Monate und
Jahre zum absoluten Experten auf diesem
Wissensgebiet. Doch nur mit Fachwissen
wird man eine Tätigkeit wie das Trading

nie meistern können. Trading bedeutet
Praxis und Erfahrung. Vor allem bedeutet
es auch, sich unter Kontrolle zu haben
und selbstständig zu sein. Das sind Herausforderungen
und Tugenden, die man
nicht durch die Aufnahme von Fachwissen
bewältigen kann, denn es geht beim Trading
weniger um das Erlernen von Fachwissen
als vielmehr um die Änderung des
Verhaltens geht, nähern sich die meisten
Trader diesem Unterfangen mit einer ganz
falschen Vorstellung im Hinblick auf das,
was es zu lernen gibt und was für den Erfolg
ausschlaggebend ist.

Wäre es daher nicht ideal, wenn der angehende
Trader sich nicht völlig allein
durch die auf ihn zukommenden Herausforderungen
kämpfen müsste? Wenn er
jemanden hätte, der ihm die richtigen Fragen
stellt und ihm im richtigen Moment so
weit bringt, sich die angemessenen Ratschläge
selbst zu erteilen? Genau jetzt sind
wir beim Titel dieses Buches angelangt.
»Das Trader-Coaching«.

Der Inhalt

Im theoretischen Teil des Buches behandelt
der Autor die Fragen, warum sich Trader
diese Tätigkeit überhaupt ausgesucht
haben, auf welchem Weg Sie an Ihr Ziel
gelangen können und was Sie, wenn Sie es
erreicht haben, dort eigentlich vorhaben.
Allgemeines Fachwissen über die Kapitalmärkte,
dass der Trader benötigt wird
ebenso vermittelt, wie Wissen über Money
Management, Technische- und Fundamentalanalyse
sowie die Wahl des Brokers
und die verschiedenen Handelssysteme.
Im praktischen Teil des Werkes wird dem
Leser gezeigt, wie er das Gelernte auch
in die Praxis umsetzten kann, um sich
schrittweise ein erstes Tradingsystem auf
den leib zu schneidern.

Einen großen Platz in diesem Buch nimmt
die Betrachtung der wichtigsten psychologischen
Komponenten ein, die ein Trader
mitbringen sollte. Der Autor ist der
Meinung, das »Behavioural Finance«, den
größten Anteil am Börsenerfolg hat. Ausführlich
beschreibt er die mentale Seite
des Tradings, die sich hinter Sätzen verbirgt,
wie »Der Trend ist dein Freund« oder
»Greife nie in ein fallendes Messer« oft
weiß man nämlich nicht, wie diese Fehler
überhaupt entstehen und durch welche
falschen Glaubenssätze oder genetischen
Veranlagungen des Menschen sie bedingt
sind. Adam Smith alias George Goodman,
ein bekannter amerikanischer Finanzmanager
und Autor, hat folgenden interessanten
Satz gesagt: »Wenn Sie sich selbst
nicht kennen, ist Wall Street ein teurer Ort,
um es herauszufinden!« Dieser Gedanke
wird den Leser durch das gesamte Kapitel
begleiten.

Das Kapitel »Erfolg im Trading – worauf
es ankommt« ist ein weiteres Highlight in
diesem Buch. Vittner zeichnet ein Bild der
Erfolgskomponente und Eigenschaften die
man braucht, um auf Dauer erfolgreich
zu traden. Dazu gehören beispielsweise
Disziplin, Verzicht, Durchhaltevermögen,
Selbstvertrauen, Selbstständigkeit und
Flexibilität. Die grundsätzliche Marktanschauung
eines Traders wird spannend
vermittelt, dass ist etwas, über das man
in anderen Büchern so gut wie gar nichts
liest.

Das Thema Money Management wird natürlich
auch bespielt – und sehr anschaulich
in Verbindung mit der Entwicklung
eines Handelssystems verdeutlicht.

Die weiteren Kapitel beschäftigen sich mit
Controlling und Backoffice, mit Ein- und
Ausstiegsstrategien, und der Frage: Wie


15 I Buchbesprechung I TRADERSJournal Mehr Wissen

Fortsetzung – Buchbesprechung – Das Trader Coaching

werde ich Vollzeittrader und welche Risiken
und Chancen ergeben sich aus diesem
Schritt? Abgerundet wird das Buch durch
zahlreiche und vor allem lehrreiche Exkurse
und ein gutes Literaturverzeichnis.

Abschließend ist zu sagen: Wirklich toll
und einzigartig an diesem Buch, ist die

Art und Weise wie der Autor an die Materie
herangeht und den Leser auch tatsächlich
beratend an die Hand nimmt. Diese
Lektüre löst jede Menge »A-ha-Effekte«
aus und ist zudem leicht verständlich geschrieben.


TJ-FAZIT
CBerät den Leser umfassend über
alle wichtigen Bereiche des Tra-
dings
CBeschreibt Themen, die in den
meisten anderen Büchern so gut
wie gar nicht vorkommen
CAnfänger und Profis werden
an der Art und Weise wie der
Autor schreibt, ihre helle Freude
haben.
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16 I Leserbriefe I TRADERSJournal Mehr Wissen

Leserbriefe:

Ihre Fragen an die TJ-Redaktion


Fragen bitte an infotradersjournal


Hallo TJ-Team,
Ich habe eine Frage zu dem in den Medien
oft genannten „Gelddrucken“, das
die USA angeblich betreiben. So wie ich
das ver stehe, verschuldet sich doch der
Staat massiv (vor allem im Ausland), so
dass doch prinzipiell gar kein neues Geld
entsteht, jedenfalls netto betrachtet. Wird
das nicht etwas verfälscht dargestellt?
Vielen Dank schon mal für Ihre Antwort!

Sie sprechen ein derzeit äußerst wichtiges
Thema an. Tatsächlich muss man (vor allem
im Hinblick auf die Auswirkungen auf die
Inflation) beim Thema Staatsverschuldung/
Geldschöpfung verschiedene Fälle unterscheiden.
Bleiben wir in den USA: Wenn
die USA Staatsanleihen ausgeben und sie
im Inland gekauft werden, dann findet im
Grunde nur eine Umschichtung statt, die
Geldmenge erhöht sich nicht. Etwas anders
liegt der Fall dann schon, wenn z.B. China
als Käufer auftritt und dafür Yuan in Dollar

tauscht. Tatsächlich steigt dann die Menge
an umlaufenden Dollars, was auch sofort
einleuchtet. Netto betrachtet haben Sie
natürlich Recht, denn die Schulden
müss(t)en ja irgendwann wieder zurückgezahlt
werden…der Soforteffekt ist aber
eine Geldmengenerhöhung. Das ist aber
immer noch nicht das, was man als „Gelddrucken“
bezeichnen könnte.
Kommen wir nun zur Fed, der amerikanischen
Zentralbank. Diese hat tatsächlich
die Lizenz zum Gelddrucken, und zwar im
eigentlichen Sinne (Notenausgabe) und
auch im buchtechnischen Sinn. Und diese
virtuelle Druckerpresse kommt nun zum
Einsatz. Was Sie und ich gerne könnten, darf
und tut die Fed: Sie kann an den Märkten
mehr oder weniger nach Belieben einkaufen
gehen ohne das Geld dafür zu haben, seien
es Aktien, Derivate oder eben Staatsanleihen.
Die Fed kann das Geld selber schöpfen,
sie erhöht einfach ihre Bilanzsumme, und
das in einem rapiden Tempo. Im Sommer

2008 lag diese noch unter einer Billion US-
Dollar, bis Ende 2008 hat sie sich schon
mehr als verdoppelt und dieses Jahr könnte
sie auf 5 Billionen steigen. Die Fed hat bereits
angekündigt, neue Staatsanleihen zu
kaufen, sie tut dies direkt (im Primärmarkt)
und auch im Sekundärmarkt, also an der
Börse. Formal betrachtet bleibt der Staat
natürlich Schuldner, und die Fed ist Gläubiger.
Das witzige an dieser Konstruktion ist
aber, dass die Fed-Gewinne zum Großteil an
den Staat fließen (auch wenn die Zentralbank
formal betrachtet in Privateigentum
von 12 Banken steht). Und nun raten Sie
mal, woraus der Fed-Gewinn überwiegend
besteht? Zinserträge aus Staatsanleihen…
ein monetäres perpetuum mobile. Das ist
übrigens auch der Grund, warum meines
Erachtens die USA nominal betrachtet nie
in den Bankrott gehen werden. Was diese
Entwicklung allerdings für die Geldwertstabilität
bedeutet, werden wir wohl in den
nächsten 5 bis 10 Jahren sehen.

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ISBN 978-3-89879-436-7
Bestell-Nr. FM436
»Philipp Kahler tradet, programmiert und berät. Er ist ein rein techni-
scher Händler. Nachrichten, Fundamentaldaten und
Ähnliches nehmen keinen Einfl uss auf seine Handelsentscheidungen.
Die Grundlage für die Handelsentscheidung ist einzig der Chart
mit seiner Kursinformation.«
VTAD e. V. (Verein der Technischen Analysten Deutschlands e. V.)

17 I Chartgalerie I TRADERSJournal Mehr Wissen

Chartgalerie (Teil 1)


DIALOG SEMICONDUCTOR erreicht zentralen Widerstandsbereich

Dialog Semiconductor - WKN: 927200 - ISIN: GB0059822006, Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 0,84 Euro
Kursverlauf vom 06.01.2006 bis 25.02.2009 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche)

Rückblick: Als Aktionär von Dialog Semiconductor hatte
in den letzten Jahre keine große Freude an der Entwicklung
der Aktie. Selbst in der guten Börsenphase ab März 2003
bis in den Sommer 2007 hinein konsolidierte die Aktie nur
in einem großen symmetrischen Dreieck seitwärts.
Aus diesem Dreieck brach die Aktie im Juli 2008 nach
unten aus. Dies löste eine Verkaufswelle bis auf das aktuell
Allzeittief bei 0,41 Euro aus.
Dieses Tief aus dem Oktober 2008 war Ausgangspunkt
einer Erholung, die noch immer andauert. In der laufenden
Woche erreicht die Aktie den Abwärtstrend seit Oktober
2007 bei aktuell 0,85 Euro. Minimal darüber, nämlich bei
0,90 Euro liegt die exp. GDL 50. Oberhalb dieser GDL wäre
Platz bis ca. 1,23-1,30 Euro, also an die Unterkante des
großen Dreiecks.

Charttechnischer Ausblick: Durchbricht die Aktie von
Dialog Semiconductor den Widerstandsbereich 0,85 - 0,90
Euro, dann besteht die Chance auf eine weitere Rallye bis
ca. 1,23 - 1,30 Euro.
Kommt es allerdings an dem benannten Widerstandsbereich
wieder zu starkem Verkaufsdruck, dann droht eine
Verkaufswelle bis 0,41 und 0,17 Euro.


BAYER – Das wäre jetzt eine Shortchance, denn ...

Bayer - WKN: 575200 - ISIN: DE0005752000, Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 40,11 Euro
Kursverlauf vom 08.07.2008 bis 25.02.2009 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)

Rückblick: Die Bayer Aktie erreichte Anfang des Jahres
den Widerstandsbereich bei 45,16 - 45,72 Euro, wo
sie nach unten hin abprallte und anschließend relativ
trendlos oberhalb von 41,50 Euro konsolidierte. Anfang
dieser Woche rutschte sie schließlich unter die 41,50
Euro Marke zurück und generierte damit ein kurzfristiges
Verkaufsignal.
Nach wie vor ist die Bayer Aktie einer der stärkeren Werte
im Dax, dennoch kippt das Chartbild jetzt leicht zu Gunsten
der Bären.

Charttechnischer Ausblick: So lange die Bayer Aktie
jetzt unterhalb von 41,50 Euro notiert, wäre sie interessant
für Shortpositionen. Ein zweiter Rücklauf bis 41,50 - 41,80
Euro wäre noch möglich, aber nicht mehr nötig. Tendenziell
sollten in den kommenden Tagen und Wochen fallende
Kurse bis 36,50 und schließlich 33,05 Euro folgen.
Eine nachhaltige Rückkehr über 42,35 Euro würde das
bärische Szenario zunächst kippen. Interessant für Longpositionen
wird die Aktie aber erst bei einem signifikanten
Anstieg über 45,72 - 46,35 Euro. Erst dann wäre mit einer
deutlicheren Aufwärtsbewegung bis 50,26 und 57,50 Euro
zu rechnen.



18 I Chartgalerie I TRADERSJournal Mehr Wissen

Chartgalerie (Teil 2)


MANZ - Verkaufen spätestens bei …

Manz Automation - WKN: A0JQ5U - ISIN: DE000A0JQ5U3, Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 25,77 Euro
Kursverlauf vom 08.07.2008 bis 20.02.2009 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)


EURO in YEN mit Kaufsignal – Was ist möglich?

Der Euro wird in verschiedenen anderen Währungen gehandelt. In dieser charttechnischen Besprechung betrachten wir den
Euro (EUR) gegenüber dem japanischen (JPY) Yen. Der Euro wird hier in Yen gehandelt, d. h. steigt das Währungspaar EUR/JPY,
wertet der Yen ab. Umkehrt kann man sagen: Der Euro wertet dann auf.

Euro gegenüber japanischem Yen - Kürzel: EUR/JPY - ISIN: EU0009652627, Kursstand: 124,69 JPY
Kursverlauf vom 23.07.2008 bis 25.02.2009 (log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)

Rückblick: Die Aktie von Manz durchbrach am Freitag
das Tief bei 28,30 Euro, das sie am 12.12.2008 ausgebildet
hatte. Damit kam es zu einem Fortsetzungssignal
in der Abwärtsbewegung seit dem Allzeithoch vom
04.06.2008.
Bis gestern fiel die Aktie bereits auf 23,19 Euro zurück. Auf
diesem Niveau zeigte sich gestern ein gewisses Kaufinteresse.
Die Aktie konnte sogar eine bullische Reversalkerze
ausbilden.
Heute morgen legt der Wert zunächst deutlich zu. Aber
dieser Kurssprung ist wohl nur Bestandteil eines Rebounds
an die gebrochene Unterstützung bei 28,30 Euro.

Charttechnischer Ausblick: Die Aktie von MANZ könnte
also kurzfristig noch einmal auf 28,30 Euro ansteigen. Aber
spätestens dort sollte der Verkaufsdruck wieder Überhand
nehmen. Anschließend ist mit starken Abgaben bis ca.
18,51 Euro zu rechnen.
Ein Ausbruch über 33,15 Euro wäre als Kaufsignal zu sehen.
In diesem allerdings wenig wahrscheinlichem Fall
wären eine kurzfristige, starke Rallye auf 43,43 Euro zu
erwarten.


Rückblick: Nach dem Ausbruchsversuch auf neue Jahrestiefs
am 21.01.2009 pendelte das Währungspaar EUR/
JPY seitwärts in einer keilförmigen Handelsspanne, welche
zunächst den bärischen Charakter eines Keils im Abwärtstrend
erhielt.
Letzlich brach EUR/JPY aber aus diesem Keil nach oben hin
aus und generierte mit dem Anstieg über die Abwärtstrends
ein Kaufsignal. Die Folge war ein deutlicher Kurssprung am
gestrigern Tag, das sehr kurzfristige Chartbild ist wieder
bullisch zu werten.

Charttechnischer Ausblick: Der Euro könnte bei anhaltender
Yen Schwäche jetzt eine Erholung bis zum zentralen
Widerstandsbereich bei 131,59 - 133,00 JPY vollziehen.
Größere Kaufsignale ergeben sich aber erst bei einem nachhaltigen
Anstieg über 133,00 JPY.
Sehr kurzfristig wären nach dem deutlichen Anstieg gestern
noch Rücksetzer bis 122,00 und ggf. 120,40 - 120,60
JPY möglich, wo sich spekulative Longchancen ergeben
könnten. Unterhalb von 119,00 JPY allerdings könnten
wieder Abgaben bis 112,08 - 113,74 JPY folgen. Fällt EUR/
JPY nachhaltig unter 112,00 JPY zurück, drohen mittelfristig
fallende Notierungen bis ca. 99,00 - 100,00 JPY und
darunter an das Tief aus 2000 bei 88,95 JPY.


19 I Szenemonitor I TRADERSJournal Mehr Wissen
Brokerwahl 2009: Start am 1. März!
Auch dieses Jahr steigt au
19 I Szenemonitor I TRADERSJournal Mehr Wissen
Brokerwahl 2009: Start am 1. März!
Auch dieses Jahr steigt auf brokerwahl die Wahl zum
Broker des Jahres. Wie immer gibt es interessante Preise zu gewin-
nen, und unter den ersten 1000 Abstimmern wird zusätzlich ein
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1. März lohnt sich also!
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DAX-Änderungen zum 23. März /
Bekanntgabe am 4. März
Postbank und Infineon werden dem Deutschen Aktienindex wohl
bald nicht mehr angehören. Die Postbank wird in den MDAX
kommen, Infineon in den TecDAX.
Die heißesten Aufstiegsanwärter sind die Hannover Rück und
Fresenius (beide bisher MDAX). Die Umstellung zum 23. März ist
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31.03.2009 Frankfurt – Trading für Einsteiger
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23.04.2009 Berlin – Trading für Einsteiger
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08.06.2009 München – Daytrading LIVE
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09.06.2009
München – Trading für Einsteiger –
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18.06.2009 Frankfurt – Daytrading LIVE
Tagesseminar mit Birger Schäfermeier
19.06.2009
Frankfurt – Trading für Einsteiger –
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27.06.2009 Berlin – Kurzfristige Tradingstrategien für den Dax.
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06.07.2009 Berlin – Daytrading LIVE
Tagesseminar mit Birger Schäfermeier
07.07.2009 Berlin – Trading für Einsteiger – Das Aufbauseminar
Tagesseminar mit Birger Schäfermeier
„Es gibt nichts, was so verheerend ist, wie ein rationales
Anlageverhalten in einer irrationalen Welt“


(John Maynard Keynes)

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21 I Neues aus dem web I TRADERSJournal Mehr Wissen
Neues aus dem Web
Erreicht die Finanzkrise jetzt die Allianz?
Die Finanzkrise schlägt immer tiefere Kerben in die Aktienkurse,
wobei sämtliche Bankenwerte in 2009 bislang zu den Verlierern im
deutschen Leitindex zählen. Die Deutsche Bank verlor bis zum ge-
strigen Montag (23. Februar) rund 40 Prozent ihres Börsenwertes,
die Postbank 43,2 Prozent und die Commerzbank sogar 59,3 Pro-
zent.Dagegen sind die Versicherungskonzerne vergleichsweise
glimpflich davongekommen …
21 I Neues aus dem web I TRADERSJournal Mehr Wissen
Neues aus dem Web
Erreicht die Finanzkrise jetzt die Allianz?
Die Finanzkrise schlägt immer tiefere Kerben in die Aktienkurse,
wobei sämtliche Bankenwerte in 2009 bislang zu den Verlierern im
deutschen Leitindex zählen. Die Deutsche Bank verlor bis zum ge-
strigen Montag (23. Februar) rund 40 Prozent ihres Börsenwertes,
die Postbank 43,2 Prozent und die Commerzbank sogar 59,3 Pro-
zent.Dagegen sind die Versicherungskonzerne vergleichsweise
glimpflich davongekommen …
Hier geht’s weiter: //godmode-trader/de/boerse-
nachricht/Erreicht-die-Finanzkrise-jetzt-die-Allianz,a1168549.
html
Die Elliottwellen warnen bei GOLD – Wie soll
der Anleger damit umgehen ?
Der Goldpreis kann zwar noch ansteigen, aber insgesamt gesehen,
ist er wieder oben angekommen. Als Anleger sollten Sie zumindest
auf der Hut sein und die Kurse genau mitverfolgen.
Bei GodmodeTrader habe ich mich auf Elliottwellen Analysen
spezialisiert. Elliottwellen sind ein Teilgebiet der technischen
Analyse. Ein Vorteil der Elliottwellen ist das Früherkennen von mög-
lichen Fehlausbrüchen.
Hier geht’s weiter: //godmode-trader/de/boerse-
nachricht/Die-Elliottwellen-warnen-bei-GOLD-Wie-soll-der-
Anleger-damit-umgehen-,a1167147,c213.html
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Der DAX® konnte die 4.000er-Bastion
nicht halten - Euro-BUND-Future® ist an
der 126 gescheitert
Nicht nur die Karnevalsjecken im Rheinland dürften derzeit mit
einem leichten Kater zu kämpfen haben. Kaum besser ergeht es
derzeit den Akteuren am deutschen Aktienmarkt. Inzwischen mus-
ste der DAX® die Bastion in Form der Tiefpunkte bei 4.067/35/15
Punkten preisgeben. Damit ist die Kursentwicklung seit Herbst
vergangenen Jahres als absteigendes Dreieck zu interpretieren,
das den seit Januar 2008 dominierenden Abwärtstrend unter-
streicht.
Hier geht’s weiter: //godmode-trader/de/boerse-
nachricht/Der-DAX%AE-konnte-die-4000er-Bastion-nicht-
halten-Euro-BUND-Future%AE-ist,a1169455,c64.html
Niemand hat die Absicht,
eine Mauer zu bauen!
Natürlich hat auch niemand die Absicht eine Bank oder ein Un-
ternehmen zu enteignen! Ja so schnell kann es aber trotzdem
gehen. Erinnern Sie sich beispielsweise noch an das sogenannte
Investmentmodernisierungsgesetz? Dieses„Finanzmarkt- und Fi-
nanzplatzförderungsgesetz“ ist am 1. Januar 2004 in Kraft getreten.
Das Gesetz erlaubte beispielsweise erstmals die Aufnahme von
Hedgefonds in das deutsche Investmentrecht
Hier geht’s weiter: //godmode-trader/de/
boerse-nachricht/Niemand-hat-die-Absicht-eine-Mauer-zu-
bauen,a1168997,c64.html
“Unglaublich…
interaktive Charts mit Backtesting in meinem Browser
und es kostet mich keinen Cent.”
tradesignalonlinetradesignalonline
Nach obenprofil pn
Gast 

15.03.2009, 12:32


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