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Trainee
Anmeldedatum: 31.12.2008 Beiträge: 43 Chats: 0
|  15.03.2009, 11:53
tradersjournal
TOP THEMEN .Finanzkrise: 24. Kapitalanlegertagung in Zürich .Van Tharp Kolumne: Die vier Grundprinzipien des Van Tharp Institute – Teil II TRADERS Mehr Wissen AAAAAAAAAAAAAAAAAA LLLLLLL LL LLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLL EEES WAS MAN ZUM TRADEN BRAUCHT nJournalNR. 03/09 10.02.2009 Inhalt 1. Editorial 2. Newstrading CFC Industriebeteiligungen: Goldene Zeiten für Sanierer? 3. Trading Inside Mais mit Dreiecksformation vor Stabilisierung 5. Indexanalyse Nasdaq 100 startet weiteren Aufwärtsschub bis… 7. Anlagezertifikate Gold – Das Kaufsignal ist etabliert 8. Know How Dauerhafte Tradingerfolge 9. Finanzkrise 24. Kapitalanlegertagung in Zürich 11. Van Tharp Kolumne Die vier Grundprinzipien des Van Tharp Institute – Teil II 13. Leserbriefe 14. Buchbesprechung Tradingstrategien (nicht) nur für Extremsituationen 17. Chartgalerie Metro, Douglas, Roth + Rau, E.ON 20 . Szenemonitor 22. Neues aus dem Web Editorial
Was für ein US-Präsident! Und was für ein Unterschied zum Vorgänger George W. Bush, der seinen Spitznamen „lame duck“ (lahme Ente) umso mehr zu Recht verdient. Ein Stakkato an neuen Initiativen, eine Überzeugungskraft wie sie nur wenige Charismatiker je hatten, und – zumindest scheinbar – eine moralische Integrität, wie man sie in Politikerkreise für gewöhnlich nicht findet (Freunde der Verschwörungstheorie, dass Obama nur eine Marionette des bösen Establishments ist , mögen bitte darüber hinweglesen). Besonders gefallen mir Obamas klare Worte zu den unerhörten Bonus-Exzessen der Banker und Manager. Es ist tatsächlich beschämend, dass in einem derartigen Katastrophenjahr wie 2008 nochmal über 20 Mrd. EUR an Prämien geflossen sind. Prämien für was muss man sich doch fragen! Für eine derart perfekte Beinahe- Zerstörung des ganzen Finanzsystems? Der Gipfel ist aber, dass diejenigen die sich an den staatlichen Tropf hingen und um Hilfe winselten ebenso dreist Boni an die Führungskräfte und Dividenden an die Aktionäre verteilten wie der Rest. Völlig zu Recht macht Obama daher klar, dass in Zukunft diejenigen, die Staatshilfe beanspruchen, eine Kappung der Managergehälter hinnehmen müssen. 500 TSD US- Dollar/ Jahr, das ist immer noch mehr als der US-Präsident verdient. Und der leistet mit absoluter Sicherheit mehr als diese
angeblichen Top-Kräfte, deren Haupttalent es ist den eigenen Profit auf Kosten der Allgemeinheit zu maximieren. Ich würde mir auch keine Gedanken machen, dass zu „diesen Löhnen“ (als wenn 500 TSD Dollar wenig Geld wären…) die Topkräfte nicht zu halten seien. Die völlig überzüchtete Finanzbranche wird wohl auf lange Zeit nicht mehr die Größe erreichen, die sie die letzten Jahre einnehmen konnte. Und so gibt es nun zwangsweise von New York bis London Legionen von Investmentbankern, deren beruflicher Existenzzweck dauerhaft in Frage gestellt wird. Wenn hier die Marktgesetze noch funktionieren, dann müssen die Branchenlöhne, die zuvor ungesund explodiert waren und auch auf der Gehaltsebene die Entrückung der Finanz-von der Realwirtschaft belegten, auf Normalmaß schrumpfen. Jede Krise hat eben auch ihre guten Seiten... Die Aktienmärkte scheinen so langsam ihre Böden zu finden. Das Jahr 2009 ist auch spannend, weil es die Chance hat den Statistik-Mythos „Januar-Indikator“ zu widerlegen. Demnach sei ein Börsenjahr mit schlechtem Januar (und dieser Januar war einer der miesesten überhaupt!) mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch insgesamt schlecht. Ich setze auf die Ausnahme, die die Regel bestätigt!
Viel Spaß beim Lesen wünscht Daniel Kühn
02 I Newstrading I TRADERSJournal Mehr Wissen
Newstrading
CFC Industriebeteiligungen: Goldene Zeiten für Sanierer?
Sanierungsspezialisten wie Aurelius, Arques und eben auch CFC bekommen oft Unternehmen „geschenkt“. Unprofitable Gesellschaften in Sondersituationen oder in Randbereichen, die von Konzernen abgestoßen werden sollen. Die Aktie der CFC ist dabei sogar fast noch günstiger als geschenkt: Obwohl der Konzern profitabel ist, liegt der Börsenwert nur marginal über dem Cashbestand. TJ sprach mit Vorstand Marcus Linnepe
Ist die Finanzkrise eher Chance oder Risiko der 08er-Gewinn wohl bei rund 12-15 Mio.
TJ-Fazit:
für das Geschäftsmodell von CFC? Einerseits EUR. Aussagekräftiger sind da rein operative 18 Mio. EUR Börsenwert klingt angesteigt der Deal-Flow natürlich enorm an, „drei Erträge fürs laufende Jahr, festlegen lassen
sichts der Fundamentaldaten äubis vier Deals pro Tag“ bekommt Linnepe will sich Linnepe allerdings verständlicher
ßerst günstig. Für 2009 wäre das ein angeboten. Andererseits: In der Wirtschafts-weise nicht. Analystenschätzungen sagen
KGV von 3, ohne Berücksichtigung krise sind die „gekauften“, ohnehin meinst für 2009 einen Umsatz von 245 Mio. EUR des Cashbestandes! Allerdings ist angeschlagenen Unternehmen auch eher und ca. 6 Mio. EUR Gewinn voraus. Aller-natürlich die Frage, inwieweit man anfällig dafür, insolvent zu gehen. Bisher ge-dings gilt es zu bedenken: 1. Es ist nach wie überhaupt für 2009 eine Prognose abgeben kann. Man sollte auch
schah dies allerdings noch nicht – muss aber vor Krise, Prognosen also schwierig. Und 2. immer mit der Pleite des einen oder
ständig im Hinterkopf behalten werden. will Linnepe dieses Jahr noch 4 bis 5 Unanderen Portfoliounternehmens
Momentan hat CFC folgende Unternehmen ternehmen akquirieren. Nach der Restzah
rechnen, das ist nun mal Teil des im Portfolio: Den Kochgeschirrhersteller lung aus einem Portfolioverkauf hat er dazu
Geschäfts -und CFC wird schlechtem Berndes, den Einbauküchenhersteller For-mehr als 15 Mio. EUR zur Verfügung.
Geld nie gutes hinterherwerfen (im mat, das Telco-Unternehmen Elcon Sys-Unterschied zu so manchem Großtemtechnik, das Elektronikunternehmen
CFC Industriebeteiligungen ISIN: DE000A0LBKW6 Besprechungskurs: 2,80 EUR Aktienzahl: 6,4 Mio. Börsenwert: 18 Mio. EUR Internet: cfc-eu konzern). Nach einem Radikalaus- Letron, und den Damenmoden-Hersteller
verkauf muss die Aktie technisch den Boden finden. Auf alle Fälle interes
delmod. Das Textilunternehmen Rosner sant mit einem glänzenden Chance
(ebenso Damenmode) wurde soeben dem Risiko-Verhältnis!
Konzern hinzugefügt. Allein der Textilbereich soll 2009 ca. 100 Mio. EUR Umsatz machen, im Gesamtkonzern wurden 2008 rund 175 Mio. EUR umgesetzt. Wegen eines Sondereffektes (Teilverkauf des Portfolios) lag
Anzei
03 I Trading Inside I TRADERSJournal Mehr Wissen
Trading Inside
Commitment of Traders (CoT)
Mais mit Dreiecksformation vor Stabilisierung
Die Rohstoffpreise haben in 2008 große Preishochs gebildet, die in den kommenden 12 Monaten nicht wieder im Blick stehen werden. „Boom and Bust“-Zyklen bei nachwachsenden Rohstoffen wie Sojabohnen, Weizen oder auch Mais zeigen für die vergangenen 40 Jahre immer wieder starke Anstiegsphasen an, die dann heftig korrigiert werden und von Seitwärtsbewegungen abgelöst werden, in denen es lediglich zu temporären Preisrallies kommt. Der Hintergrund dieser Muster ist die Möglichkeit, die Produktion aufgrund von gestiegenen Preisen relativ schnell ausweiten zu können. Dies ist bei Erdöl oder Industriemetallen in dieser Form nicht möglich. Der Maispreis hat zwischen Juni und Dezember in lediglich 6 Monaten 60% Kursverlust verzeichnet und stabilisiert sich zuletzt. Im CoT-Report vom 03.02.2009 besitzen die Commercials eine Netto-Long-Positionierung von 52.106 Kontrakten, zuletzt hatten sie vor über drei Jahren sowie in den Jahren der breiten Bodenbildung in 2004/5 eine größere Netto-Long-Positionierung. Das bemerkenswerte an der Positionierung der Commercials ist der Umstand, dass sie eine größere Netto-Long-Positionierung als im Dezember 2008 besitzen, obwohl die Preise momentan auf einem höheren Niveau liegen. Ihr Verhalten spricht damit für eine preisliche Bodenbildung auf diesem erhöhten Niveau. Im Preischart ergibt sich eine Art Fehlausbruch auf der Unterseite, der eine V-Form als Umkehrformation besitzt. Die Bewegung seit dem Preishoch im Januar wirkt korrektiv und die Dreiecksformation lässt eine Ausbruchsbewegung nach oben erwarten. Saisonal bildet der Mais üblicherweise einen kleinen Preisboden aus und steigt dann bis März.
TJ-FAZIT CBei Mais wird zwar kein neuer Boom beginnen, es bildet sich jedoch eine Stabilisierung der Preise, die aufgrund des Verhaltens der Commercials eine Rally erwarten lässt, welche bei einem Ausbruch aus der Dreiecksformation bereits das Thema der kommenden Tage sein dürfte. Alexander Hirsekorn, wellenreiter-invest ahirsekornwellenreiter-invest
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05 I Indexanalyse I TRADERSJournal Mehr Wissen
Indexanalyse
Nasdaq 100 startet weiteren Aufwärtsschub bis…
Rückblick: Noch im November kam es im Nasdaq 100 zu einem weiteren Kurseinbruch bis knapp über die Marke von
1.000 Punkten. Der Index konnte sich anschließend fangen und zunächst bis auf 1.251 Punkte, zum Jahreswechsel auch auf 1.286 Punkte erholen. Die Notierungen fielen mit Beginn des neuen Jahres ebenfalls zurück, allerdings zeigte der Index gegenüber dem Gesamtmarkt relative Stärke. Der Unterstützungsbereich um 1.149 Punkte konnte in der Summe gehalten werden, bevor es darüber in den vergangenen Wochen wieder deutlich nach oben ging. Das Hoch bei 1.286 Punkten wird somit erneut erreicht. Charttechnischer Ausblick: Der Index kann zunächst im Bereich der 1.286 Punkte nochmals nach unten abprallen, deutlich unter 1.251 Punkte sollten die Notierungen dabei allerdings nicht mehr nachgeben. Geht es anschließend über 1.286 Punkte auf ein neues Hoch auf Schlusskursbasis, dann bietet sich Folgepotenzial bis in den Bereich
1.330 Punkte, mittelfristig bis auf 1.383 Punkte. Abgaben unter 1.175 Punkte müssen aus Sicht der Bullen vermieden werden, da i9n diesem Fall bereits wieder Verluste bis auf 1.091-1.019 Punkte drohen. Marko Strehk
Kursverlauf seit 17.07.2008 (log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Tag) Kursstand: 1.281,65 Punkte Chart: Nasdaq 100 D Spekulation auf steigenden Nasdaq 100:
Name: MINI LONG ZERTIFIKAT auf Nasdaq 100 WKN: 721785 ISIN: NL0000266849 Fälligkeit: open end Bezugsverhältnis: 0,01 Strike: 882,00 Punkte KnockOut: 940,00 Punkte Kursstand: 2,91:2,94 Euro Hebel: 3,39
Spekulation auf fallenden Nasdaq 100:
Name: MINI SHORT ZERTIFIKAT auf Nasdaq 100 WKN: AA1D9P ISIN: NL0006463432 Fälligkeit: open end Bezugsverhältnis: 0,01 Strike: 1.640 Punkte KnockOut: 1.540 Punkte Kursstand: 2,73:2,76 Euro Hebel: 3,44
Anlage Idee: Die angelaufene Rallye kann gehebelt sejr gut über den Mini- Long mit der WKN: 721785 gehandelt werden. Es bietet sich an, gegebenen- falls einen Rücksetzer auf 1.251 Punkte abzuwarten oder bei einem Ausbruch über 1.286 Punkte aufzuspringen. Er- reicht der Index die 1.383 Punkte, dann bietet sich für die wahrscheinliche Ab- wärtsreaktion der Mini-Short mit der WKN: AA1D9P an. Gehebelt kann dieses Zertifikat auf für einen noch möglichen Rückfall unter die 1.175 Punkte genutzt werden.
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07 I Anlagezertifikate I TRADERSJournal Mehr Wissen
Anlagezertifi kate
Gold – Das Kaufsignal ist etabliert
Rückblick: Wie in den vergangenen Wochen beschrieben, ist die Ausgangslage für das neue Jahre im Goldpreis sehr bullisch. Der Kursverlauf korrigierte das Jahr 2008 über, nachdem gleich zum Beginn des Jahres ein Hoch bei
1.032 $ markiert wurde. Diese Konsolidierung stellt sich übergeordnet als bullische Flaggenformation dar. Dabei fiel Gold vor allem im Herbst stark zurück und erreichte die bei 694 $ liegende Unterstützungszone. Ab November sprangen die Notierungen oberhalb dieses Kursniveaus wieder an, um sich dem Abwärtstrend bei 880 $ zu nähern. Dieser wird nun im neuen Jahr klar nach oben durchbrochen. Gold erreicht bereits die bei 931 $ liegende Widerstandsmarke. Charttechnischer Ausblick: Die Ausbruchsbewegung aus der Korrektur des vergangenen Jahres ist bei Gold vollzogen, ein neues Kaufsignal damit etabliert. Der Kursverlauf kann nun durchaus noch im Bereich der 931 $ konsolidieren und einen Rücksetzer auf den gebrochenen Abwärtstrend bei 870 $ ausbilden. Dies bleibt abzuwarten und würde das bullische Chartbild nicht gefährden. Geht es dann über die 931 $ auf Wochenschlusskursbasis, dann ist der Weg bis auf 1032 $ frei. Abgaben unter 840 $ sollten aus Sicht der Bullen vermieden werden.
Marko Strehk
Kursstand: 903,55 $ Open-End-Tracker-Zertifikat auf Gold
WKN: BN2GLD ISIN: DE000BN2GLD5 Laufzeit: open end Bezugsverhältnis: 1:1 Aktueller Briefkurs: 89,43 Euro Währungsgesichert: Ja
Anlage Idee: Um langfristig von dem generierten Kaufsignal zu profi tieren, bietet sich das Open End Tracker Zertifikat mit der WKN: BN2GLD an. Dieses Zertifikat entwickelt sich unbegrenzt mit dem Goldpreis, so dass erste Positionen bereits eröffnet werden können. Diese sind vergrößerbar, wenn der Anstieg auch über 931 $ klar gelingt. Eine Absicherung bietet sich dann unter 845 $ an. Vor allem ist das Zertifi kat währungsgesichert, so dass die Entwicklung des Wechselkurses EUR/USD keinen Einfluss besitzt. Dies ist vor allem langfristig entscheidend, da Gold sich teilweise in enger Korrelation mit dem Währungspaar entwickelt.
08 I Know How I TRADERSJournal Mehr Wissen
Know How
Dauerhafte Tradingerfolge
Wann steige ich in einen Trade ein und wann am besten aus? Das ist die alles entscheidende Frage – darin sind sich alle Trader einig. Die richtige Antwort auf diese Frage zu finden, eine perfekte Lösung, mit der man niemals verliert und immer nur gewinnt, der heilige Gral des Tradings – der große Traum eines jeden Traders.
Auch die erfolgreichsten Top-Trader erleiden Verluste – aber Ihre Gewinne überwiegen bei Weitem. Sie wissen genau welche Strategien in welchen Marktsituationen funktionieren.
Seit 1999 beschäftig sich Rene Berteit, technischer Analyst und Trader bei GodmodeTrader. de, intensiv mit den Märkten und dem Trading von Aktien, Währungen, Rohstoffen und den großen Indizes wie dem Dow Jones und dem Dax. Sein Fokus liegt aktuell auf dem Trading des Dow Jones und des Dax im kurzfristigen Zeitfenster. Dabei nutzt er eine spezielle Methodik um dem Markt kontinuierlich Gewinne zu entlocken, seine Antwort auf die Fragen aller Fragen - das Ausbruchstrading.
Rene Berteit: Das Ausbruchstrading ist nicht neu, ganz im Gegenteil. Es hat den Crash 1929 genau so überdauert wie die aktuelle Finanzkrise nur scheint diese einfache Methodik ein bisschen in Vergessenheit geraten zu sein, sie ist angesichts der hochkomplexen Möglichkeiten in der technischen Analyse einfach nicht mehr „in“ - zumindest kann ich mich diesem Eindruck manchmal nicht erwehren. Vielleicht liegt es daran, dass Sie mit einem Ausbruchstrade niemals am Tief kaufen oder am Hoch verkaufen bzw. Shorten werden. Vielleicht auch daran, dass Sie mit dem Traden von Ausbrüchen in
Seitwärtsphasen einige Versuche brauchen werden, um in einen erfolgreichen Trade zu gelangen? Vielleicht aber auch deshalb, weil es zu einfach scheint - es fehlt die Mystik, das große Geheimnis?
Dies sind durchaus Argumente, nur darf dabei nicht vergessen werden, dass quasi jede markante Bewegung, ob in Aktien, in Rohstoffen, im Dax oder im Dow Jones, sei es im 5 Minutenchart oder auf Wochenbasis mit einem Ausbruch beginnt. Aus brüche aus Trendlinien, Formationen, Ranges oder einfach über lokale Hochs und Tiefs bilden die Basis einer jeden großen Bewegung und hier zeichnen sich Ausbrüche aus Kurshochs und -tiefs besonders aus, denn Sie werden keine Trendbewegung finden, in der es nicht mindestens zu einem Ausbruch über solche Hochs und Tiefs kommt.
Sie sind skeptisch? Hier ein Beispiel:
Jedes dieser lokalen Hochs und Tiefs stellt einen potenziellen Kauf- bzw. Verkaufstrigger dar. Können Sie ein potenzielles Hoch im Chart ausmachen, bietet Ihnen dieses die Möglichkeit, eine sogenannte Stoppbuy - Order leicht über diesem Hoch zu platzieren. Vice versa bietet Ihnen jedes so Tief die Möglichkeit, eine Verkaufsorder - eine Stoppsell - Order - zu platzieren, sobald sie ein solches Tief ausmachen können.
Grundsätzlich böten sich Ihnen bei allen Hochs und Tiefs potenzielle Einstiegsgelegenheiten. Aber es ist nicht wirklich sinnvoll, jedes dieser lokalen Hochs und Tiefs durchzuhandeln. Rene Berteit
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09 I Finanzkrise I TRADERSJournal Mehr Wissen
Finanzkrise
24. Kapitalanlegertagung in Zürich Die Zfu-Tagungen in Zürich (zfu.ch) sind seit jeher ein besonderes Schmankerl, da in dem hochkarätigen Teilnehmerfeld auch ausgewiesene Contrarians und Mahner zu Wort kommen. So ist es denn auch nicht überraschend, dass die Versammlung in 2009 ganz im Zeichen der von
vielen vorausgesagten Krise stand…
Und so war es zunächst die große Bärenversammlung in Zürich: Fast scheint es, als seien die ewigen Mahner am Ziel angekommen, da angesichts des Krisenjahres 2008 die Erkenntnis vieler Investoren reifte, dass das Finanzsystem in dieser Form nicht überlebensfähig sein kann. Das Pendel schlägt von Laissez-faire, Deregulierung und freiem Welthandel in Richtung Interventionismus und Quasi-Sozialismus. So sieht es z.B. Barclays-Chefvolkswirt Thorsten Polleit, der vor allem die Wettbewerbsnachteile von gesunden Banken durch die Staatsgarantien für angeschlagene Institute kritisiert. Er zitiert Friedrich von Hayek, einer der wich
tigsten Vertreter der österreichischen Nationalökonomie:“ Eine Gesellschaft, die den Wettbewerb beseitigt oder die Gewinne sozialisiert, zerstört die eigene Dynamik“. Polleits Gedanken zu einem „Finanzsystem 2.0“ sehen eine Rückkehr zum Goldstandard und damit eine wirkliche Währungsreform vor. Um eine komplette Absicherung der Bilanzsummen der Banken im Euro-Raum mit Zentralbank-Gold zu erreichen, müsste der Goldpreis nach seinen Berechnungen auf
40.000 Euro / Unze ansteigen. Berücksichtigt man die ungleiche Verteilung des Goldes unter den einzelnen Ländern, dann erscheint ein solcher Ansatz allerdings realitätsfremd. Generell versäumte es kein Referent, auf Gold in physischer Form hinzuweisen, dieser sei ein unverzichtbarer Baustein eines Depots. Als Goldexperte bezeichnete Paul van Eeden (Cranberry Capital) ein rein auf Vertrauen basierendes Geldsystem sogar als „Schwachsinn“, lehnte aber eine Goldpreisbindung ab und überraschte mit der Aussage, dass der Goldpreis momentan leicht überbewertet sei. Nach seinem Modell würde der faire Wert von Gold knapp unterhalb von 800 US-Dollar liegen. Tagungsleiter Philipp Vorndran wusste das Auditorium mit einer Anekdote zu erheitern, die Euro-Skeptiker interessieren
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10 I Finanzkrise I TRADERSJournal Mehr Wissen
Fortsetzung – Finanzkrise – 24. Kapitalanlegertagung in Zürich
dürfte. So gebe es bereits Menschen, die sich aufgrund von Bonitätsgründen nur bestimmte Euro-Scheine haben ausbezahlen lassen. Sie akzeptierten nur solche, die aus Deutschland, der Niederlande oder Österreich stammen (und entsprechend ein X, P oder N vor der Seriennummer haben). Der momentane Börsenstar und Inbegriff des Börsenbären, Prof. Noriel Roubini, meldete sich mit einer weiteren Hiobs-Prognose zu Wort. Nach seinen Berechnungen betrage der gesamte Abschreibungsbedarf der US-Banken 3,6 Bio. US-Dollar (3.600 Milliarden US-Dollar). Angesichts eines kumulierten Eigenkapitals von 1,5 Bio-US- Dollar, seine die US-Banken de facto insolvent bzw. überschuldet, ähnliches gelte auch für Großbritannien. Die wirtschaftliche Beschreibung für die USA nannte er „Stag-Deflation“. Da die Arbeitslosigkeit auf 9 bis 10% steigen werde und gleichzeitig die Nachfrage gering sei, würden Löhne und Preise nicht anziehen können. Die lang laufenden Zinsen sollten hingegen mittelfristig wieder steigen, da sich die Staaten weiter verschulden würden. Roubini plädiert für eine radikale Bereinigung des US-Finanzsystems, wobei sogar Tabubrüche einkalkuliert werden müssen. Die Schulden der Banken und Haushalte müssten runter, „notfalls durch Vertragsbruch“. Roubini schlägt also eine erzwungene Abwertung aller Schulden vor, was auf der Gegenseite (diejenigen die die Forderungen halten) einer Teilenteignung entspricht. Wichtig sei eine nachhaltige Vertrauensbildung. Was Roubini hingegen nicht erwähnte, war der Umstand, dass solche Maßnahmen von der heutigen Generation an Politikern nicht erwartet werden können und dass diese wohl auch kaum vertrauensfördern wirken können. Für den S&P 500 sieht er ein Kursziel von etwa 500 bis 600 Punkten. Felix Zulauf sieht das Deleveraging jetzt auf den Verbraucher zukommen, wofür er in den USA weitere 3 bis 5 Jahre veranschlagt.
Rund 20% betrage der Rückgang des Nettovermögens der Privathaushalte in den USA, was das Verbraucherverhalten nachhaltig ändern dürfte und zu einer höheren Sparquote in der Zukunft führen dürfte. In Europa sei der Konsument besser aufgestellt, während die Banken Eigenkapitalprobleme haben. Dies zu ändern sei oberstes Gebot. Bei den Rohstoffen sieht Zulauf den Zyklus als beendet an, die Inflationsraten und Zinsen bleiben niedrig (Überkapazitäten), der Euro steht laut dem Schweizer Vermögensverwalter vor einer Zerreißprobe wegen der unterschiedlichen Entwicklung der Euro-Staaten. Die lang laufenden Zinsen (Bund-Rendite) sieht er in der Tendenz noch einmal auf 2% fallen, allerdings bewege sich der Abwärtstrend der Renditen bei Staatsanleihen in der letzten Phase ihrer Bewegung. Der Goldpreis sei bei einem Ausverkauf in Richtung 700 US-Dollar in diesem Jahr ein Kauf, für den S&P 500 rechnet er ähnlich wie Roubini mit einem Risiko von etwa 600 Punkten. Marc Faber (Dr. Doom) sieht das Jahr 2007 als ein Scheidejahr einer Generation an. Man werde später danach entscheiden, ob man vor oder nach 2007 geboren wurde. Faber sieht zudem die geopolitischen Risiken stark steigen. Die US-Staatsanleihen seien die nächste Blase, die platzen werde. Chancen
sieht der Antizykliker vor allem in Rohstoff werten, die extrem überverkauft sind, und mittlerweile auch in Technologiewerten an der Nasdaq. Insofern war Faber in diesem Jahr bei weitem nicht so skeptisch wie es sein Spitzname „Dr. Doom“ ausdrücken würde. Der optimistischste Referent im Plenum war Folker Hellmeyer, Chefvolkswirt der Bremer Landesbank, die nach seinen Aussagen keine einzigen „toxischen Wertpapiere“ im Bestand hatten und haben. Hellmeyer erwartet für 2009 eine Erholung im DAX in Richtung der Marke von etwa 6.000 Punkten und findet Blue Chip Aktien attraktiv, da das Gros der Aktien auf ihre Bewertung zum Buchwert gefallen sind. Der Behavioral Finance-Analyst Alfons Cortes ist anhand seiner Momentummodelle auch zuversichtlicher und hat bereits 45% seiner Gelder in Aktien investiert und gab sich zuversichtlich für Aktien, da die Stimmung im vierten Quartal 2008 seltene Extremwerte erreicht habe. Den Goldpreis sah er hingegen in einer Transformationsphase. Diese Zwischenphase sei seiner Ansicht nach noch nicht zu bewerten, ob es sich um eine anbahnende Trendwende zum negativen oder lediglich eine längere Korrekturphase handeln würde.
Daniel Kühn und Alexander Hirsekorn
TJ-FAZIT CDie Stimmung war düsterer als jemals zuvor, dies zeigen Themen wie eine Goldpreisbindung zu einem aus heutiger Sicht astronomischen Kurs. Die Probleme aus der Kreditkrise werden sich aber nach Ansicht aller Experten nicht in kürzester Zeit wieder in Wohlgefallen auflösen, die Auswirkungen werden vor allem realwirtschaftlich auch ein Begleiter zu Beginn der kom- menden Dekade bleiben. Insofern liegt der Konsens der Experten auf einer zunächst anhaltend deflationären Phase aufgrund zu hoher Verschuldungs- kennziffern beim Verbraucher, so dass eine neue nachhaltige Boomphase nicht zu erwarten ist, sondern sich allenfalls „Scheinblüten“ als temporäre Verbesserungen für 2009 zeigen sollten. Dazu beitragen wird der neue Trend des Kapitalmarktes 2009, der unter dem Motto „Big government“ steht.
T 11 I Van Tharp Kolumne I TRADERSJournal Mehr Wissen eil IIT 11 I Van Tharp Kolumne I TRADERSJournal Mehr Wissen eil II Die vier Grundprinzipen des Van Tharp Institute
– Welche Tradingchancen ergeben sich 2009?
von Van K. Th arp, Ph.D.
Wo liegen in diesem Jahr die größten Handelschancen? Und gibt es sie überhaupt? Nehmen wir beispielsweise die Märkte in den USA. Hier hat das renommierte Finanzmagazin Barron’s 10 Experten zu den Aussichten des US- Aktienmarktes im Jahr 2009 befragt. Alle 10 Fachleute sind derselben Meinung – die Aktienkursen werden auf das Jahr gerechnet zwischen 10 und 20 Prozent steigen! Ich denke, dass es sicherlich Tage geben wird, an denen wir solche Kurssteigerungen sehen werden, aber ich bezweifele dies für das Gesamtjahr 2009.
In den Medien wird häufig kolportiert, dass die Märkte ihren Boden am 21. November 2008 gefunden hätten, als der S&P-500 Index unter die Marke von 740 Punkten gefallen war. Weiterhin wird behauptet, dass sich die Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte 2009 wieder erholen wird. Ich habe dazu eine ganz andere Meinung und sage, dass sich sowohl die Märkte als auch die Wirtschaft nicht so schnell erholen werden. Die meisten Leute die in den Medien darüber spekulieren, dass eine wirtschaftliche Trendwende bevorsteht, haben keine Ahnung von der Materie über die sie berichten! Die erste Handelswoche
im neuen Jahr begann zwar freundlich, doch zeichnete sich hier schon ein klarer Trend hin zu einer volatilen Seitwärtsbewegung der Märkte ab. Wenn man bedenkt, dass der Markt in der schlechtesten Woche in 2008 rund 18 Prozent verloren hatte – und dies ist noch gar nicht so lange her
– dann kann man das derzeitige Börsenniveau natürlich als Beginn eines volatilen Bullenmarktes deuten. Ich meine hingegen, dass es sich hierbei nur um einen statistischen Zufallstreffer handelt, der einem ein solches Signal vorgaukelt, denn wir sollten unser Augenmerk eher auf einen mittelfristigen Zeitraum legen um zu beurteilen, wohin die Märkte tendieren werden. Nur weil sich in die Börsen von ihren Tiefstständen leicht erholt haben, ist dies noch lange kein Indikator für eine andauernde Trendwende. Dazu ist der Beurteilungszeitraum einfach zu kurz.
Sind Aktien aktuell tatsächlich billig?
Lassen Sie mich dies näher erläutern. Allein wenn man sich den Chart des S&P 500 auf Jahresbasis anschaut, kann man alles Mögliche hineininter
pretieren. Mancher sieht Flaggen, eine Kopf-Schulter-Formation, oder eine Seitwärtsbewegung mit einer Range von 200 Punkten. Dabei kann sich der Markt bei dieser Art von Range sowohl nach unten als auch nach oben bewegen – doch niemand kann dies genau vorhersagen. Außer die Medien natürlich – Sie haben ja bekanntlich das Ende der Bärenmarkte auf den 21. November 2008 gelegt! Die Medien sagen, Aktien sind derzeit billig. Ich stellen mir bei solchen Aussagen allerdings gerne die Frage: Billig, im Vergleich zu was?
Verglichen mit dem Kursniveau zu Beginn des Jahres 2008 sind die Aktien sicher billig, dies sieht man deutlich an den niedrigen KGVs der im S&P 500 gelisteten Unternehmen. Aber das ist ja nur ein einziges Bewertungskriterium und spiegelt nicht im Entferntesten das Gesamtbild wider.
Die Medien sagen ferner, man sollte sich jetzt mit Unternehmensanleihen eindecken. Doch Vorsicht, denn meiner Ansicht nach, ist dies die nächste große Blase, die platzen wird! Wenn man genau hinsieht, reißt die Zahl der schlechten Nachrichten aus Unternehmenskreisen nicht ab. So mussten
12 I Van Tharp Kolumne I TRADERSJournal Mehr Wissen
Fortsetzung – Van Tharp Kolumne
allein im Jahr 2008 rund 140.000 Großhandelsunternehmen schließen. Die Auslastung von Fabriken beläuft sich in einigen Gegenden der USA auf unter 75 Prozent der möglichen Kapazitäten und vielen Unternehmen schließen den laufenden Betrieb, sobald die Quote 70 Prozent erreicht hat!
Dann bleibt noch die Frage: Was passiert, wenn die Leute aufhören Staatanleihen zu kaufen, weil sie mit diesen Papieren kaum noch Renditen erzielen? Auch darüber haben sich die Leute, die nur rosige Aussichten für 2009 verbreiten, keine Gedanken gemacht!
Das weitere Vorgehen und die Chancen in der Krise
Bei diesen düstern Aussichten wäre die einzig logische Vorgehensweise, seine Bestände zu liquidieren und Cash zu halten – doch die Zentralbank möchte dies anscheinend nicht – sonst würden sich die Gutgabenzinsen nicht dem Nullniveau nähern. Dann doch lieber investieren oder traden. Da ich für den
Aktienmarkt mit einer längerfristigen Seitwärtsbewegung rechne und für die meisten Rohstoffmärkte und für Immobilien gar einen Bärenmarkt erwarte, sind hier nun meine allgemein gehaltenen Vorschläge für das Handelsjahr 2009:
• Nehmen Sie den Markt genau unter die Lupe, auf dem Sie handeln wollen. • Achten Sie darauf, dass die Positionsgröße die Sie handeln auch Ihrem Kontostand angemessen ist. • Nutzen Sie im aktuellen Umfeld lieber Systeme, die auf kurzfristige Handelsstrategien ausgelegt sind. Wenn Sie zum Beispiel davon ausgehen, dass die Börsen im Gesamtsjahr 10 bis 15 Prozent zulegen werden, Sie aber einen Gewinn in dieser Höhe an einem einzigen Tag generieren können, warum sollten Sie dann darauf ein ganzes Jahr lang warten? Das macht doch keinen Sinn. • Sollten Sie ein vermeidliches Schnäppchen ausmachen, prüfen Sie es ganz genau – auch auf die langfristige Sicht – und investieren Sie nicht mehr als 3 bis 5 Prozent ihres Tradingkontos in diese Position. Viel Erfolg bei Ihren Handelsgeschäften!
TJ-FAZIT
C Die Finanzmarktkrise ist noch nicht vorbei.
C Gefahren lauern vor allem bei Rohstoffen und Immobilien.
C Selektives Vorgehen lohnt sich in jedem Fall.
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13 I Leserbriefe I TRADERSJournal Mehr Wissen
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Sehr geehrtes TradersJournal Ich beziehe mit auf Herr Kühn's Beitrag: "Der Goldstandard: Ein praktikables Konzept für das neue Jahrtausend?", den ich in godmode-trader las. Er schreibt dort: "Wenn man eine Summe von 40.000 EUR, dafür bekommt man in manchen Gebieten schon eine kleine Eigentumswohnung, mit einer Unze Gold, 31,1 Gramm!, deckt, dann kann man es gleich sein lassen. Von einem inneren Wert in die Höhe zu sprechen ist wohl leicht daneben kalkuliert." Herr Kühn unterliegt hier wohl einem Trugschluss: Würde man den Goldstandard einführen, würde Papiergeld einer Hyperinflation unterliegen. Somit könnte man nie und nimmer mit 40'000 EUR eine Wohnung kaufen, sondern man müsste vielleicht 2 Mio. EUR bezahlen, was dann ca. 60 Unzen entsprechen würde. Da Gold aus einem Wertschöpfungsprozess heraus entsteht, hat es sehr wohl einen 'inneren' Wert, nämlich dessen Herstellkosten, welche bei ca. $200 liegen. Wenn also Geld durch Gold gedeckt ist, kann keine Hyperinflation in astronomischem Ausmasse entstehen. Zudem, wenn der Goldpreis fallen würde, würden alle anderen Preise für Waren und Leistungen auch fallen, denn alles ist ja mit Gold gedeckt. So wird man also auch wenn Gold auf ein Minimum fällt, immer noch ca. 60 Unzen für eine Wohnung bezahlen müssen. Dahingegen tendiert der Herstellungswert von Papier- und Buchgeld gegen Null. Wenn also die Leistung und Arbeit mit Papiergeld gedeckt ist, wird im Falle ei
ner Geldentwertung auf ein Minimumwert, welcher eben bei NULL liegt, eine Wohnung trotzdem nicht für Null EUR zu kaufen sein, denn ich glaube selbst Herr Kühn wird nicht gratis arbeiten wollen. Ich hoffe das leuchtet Ihnen und Herr Kühn ein. Weiter schreibt er: "Die diversen Goldstandards in der Geschichte sind allesamt von den Regierenden wieder abgeschaff t worden…schon alleine dieser Fakt sollte der Diskussion Einhalt gebieten." Wie er darauf kommt, dass Regierungen vernünftig handeln, bleibt er dem Leser schuldig. Man sollte sich erstens fragen: Wo sind diese Regierungen heute? Zweitens, und noch wichtiger: Warum hat man den Goldstandard scheinbar immer wieder eingeführt? Das kann doch nur heissen, das da was schief gegangen sein muss und man nun wieder zurück zum alt bewährten gefunden hat. (stark gekürzt….)
Sie beziehen sich auf folgenden Artikel:
//boerse-go/artikel/zeigen/ articleId/1149391
Sie schreiben einerseits:“ Würde man den Goldstandard einführen, würde Papiergeld einer Hyperinflation unterliegen. Somit könnte man nie und nimmer mit 40'000 EUR eine Wohnung kaufen, sondern man müsste vielleicht 2 Mio. EUR bezahlen“ und dann: „Wenn also Geld durch Gold gedeckt ist, kann keine Hyperinflation in astronomischem Ausmaße entstehen“. Na was denn jetzt? Wenn ich Sie richtig verstehe, sind Sie der Meinung, dass bei Einführung des Goldstandards das Papiergeld sofort drastisch ent
wertet würde, und dann aber stabil bliebe? Ich nehme jetzt mal Ihr Beispiel auf: Was vorher 40.000 EUR kostet, dafür muss man nach dem Tag X dann 2 Mio. EUR zahlen…das ist das 50-fache – quasi über Nacht 4000% Inflation also. Ich möchte Sie mal darauf hinweisen, dass wir derzeit eine Infl ationsrate von ca. 0% haben, und in den Jahren davor bei 1-3% p.a. waren. Die 4000% Inflation, die Sie off ensichtlich gerne als Preis für darauf folgende Stabilität in Kauf nehmen, könnten wir ebenso gut in rund 40 Jahren mit jeweils 10% Infl ationsrate abarbeiten (Zinseszins eingerechnet, wobei wir so hoch praktisch nie lagen seit Gründung der Bundesrepublik). Wäre das nicht angenehmer?
Es ist mir ein absolutes Rätsel, warum Sie unter solchen Prämissen für den Goldstandard sein können? (außer Sie sitzen auf haufenweise davon oder haben Schulden…). Die Prämisse, warum es bei der Einführung des Standards sofort zu Hyperinfl ation kommen muss ist mir auch nicht klar. Das Gold einen inneren Wert hat sehe ich genauso…mindestens so hoch wie die Förderkosten, da haben Sie völlig Recht . Weiter schreiben Sie: „Wie er darauf kommt, dass Regierungen vernünftig handeln, bleibt er dem Leser schuldig.“ Das habe ich natürlich nicht geschrieben. Warum sollte ich auch? Alles in allem konnte ich Ihnen in Teilen leider nicht folgen – und ich glaube auch nicht, dass es irgendjemanden gibt, der einen Goldstandard einführen will mit Folgen, wie Sie sie skizziert haben.
14 I Buchbesprechung I TRADERSJournal Mehr Wissen
Buchbesprechung
Tradingstrategien (nicht) nur für Extremsituationen
– Nutzen Sie Gier, Angst und Panik zu Ihrem Vorteil Von Philipp Kahler
Handelssysteme sind ein sehr guter Weg, um einen Tradingplan ohne Emotionen umzusetzen. Die Emotionen anderer Trader bewegen den Markt, sind für die Trends und Rückschläge des Marktes verantwortlich. Mit Handelssystemen kann man davon systematisch profitieren und so Jahr für Jahr ein positives Handelsergebnis erzielen. Der Computer, als persönlicher Handelsassistent, wird einen rechtzeitig über mögliche Chancen in den Märkten informieren. Als Trader übernimmt man die Entwicklung und die Umsetzung eines Tradingplans, der Computer erhält die Aufgabe, den Markt Tick für Tick in Realtime nach neuen Signalen zu durchsuchen. So entgeht einem keine Chance und man kann abseits der täglichen Hektik mit der Neuentwicklung von stabil arbeitenden, systematischen Tradingansätzen und der konsequenten Umsetzung der generierten Trades befassen.
Der Autor Philipp Kahler stellt sich in diesem Buch wichtige Fragen, beispielsweise warum viele Händler Verluste machen und nur die wenigsten regelmäßige Gewinne erzielen. Stimmt etwa das Instrumentarium der technischen Analyse nicht? Können viele Trader diese Muster immer nur im Nachhinein erkennen, nicht jedoch so
rechtzeitig, dass man sie zum Traden nutzen könnten? Seine Antwort darauf ist, dass meistens der Mensch selbst das schwächste Glied auf dem Weg zum Börsenerfolg ist. Es sind nicht die zweideutigen Aussagen der technischen Analyse, sondern meist die eigenen Fehler der Trader, welche die Rendite am Ende des Jahres schmälern. Mit Hilfe des Computers lassen sich Kahlers Meinung nach jedoch viele dieser Probleme beseitigen. Mit dem Rechner hat man ein Werkzeug zur Hand, mit dessen Hilfe man objektive Tests über die Chancen und Risken einer gewählten Tradingstrategie anfertigen kann. Man muss nicht mehr blind die Tradingstrategien des neuesten Gurus nachahmen, sondern kann seine eigenen Marktvorstellungen auf ihre Profitabilität überprüfen.
Die Grundlagen der Handelssysteme
Mit diesem Buch möchte der der Autor den Leser in das Thema systematischer Handel und Handelssystementwicklung einführen. Die ersten Kapitel des Buchs widmet sich daher der Beschreibung des Marktes. Wie entwickeln sich Kurse, was bedeuten die Begriffe Wahrscheinlichkeit, Mittelwert und Standardabweichung? Was kann man über den Zufall aussagen und wie beeinflusst
dies das eigene Risikomanagement? Dieses Wissen ist von Vorteil, wenn man neue Tradingstrategien entwickeln will. Kahler zeigt dem Leser die Fallen der Statistik, doch ebenso Möglichkeiten, um mit Hilfe der Statistik gute und schlechte Handelssysteme zu unterscheiden. Je mehr man über die Natur der Börse weiß, umso geringer ist die Gefahr, sich von dem nichts sagendem Kursgezappel verwirren zu lassen. Je mehr man über die der Natur der Börse weiß, desto einfacher wird es auch, Ausnahmesituationen zu erkennen und mit dem richtigen Trade zu nutzen. Wer sich noch nie mit dem Thema Statistik befasst hat, für den werden die ersten Seiten vielleicht etwas trocken und theoretisch klingen. Mit ein wenig Neugier sollten sie jedoch auch
15 I Buchbesprechung I TRADERSJournal Mehr Wissen
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Fortsetzung – Buchbesprechung – Tradingstrategien (nicht) nur für Extremsituationen
für Leser ohne mathematisches Vorwissen verständlich sein.
Im darauf folgenden Kapitel wird der Leser in eine besondere Art der computergestützten Charttechnik eingeführt. Anstatt nach den klassischen Mustern der technischen Analyse zu suchen, wird ein charttechnischer Ansatz vorgestellt, der auch einem Computer vermittelt werden kann, und mit dem der Rechner umgehen kann. Das Ziel dieses Ansatzes soll es sein, die signifi kanten Wendepunkte des Marktes zeitnah zu erkennen und sie für die Trenderkennung und die Platzierung der Stopps zu verwenden.
Nach der Charttechnik werden die verschiedenen Indikatoren vorgestellt. Was sind Indikatoren und was können sie einem über den Markt erzählen? Wie hoch ist ihre wirkliche Aussagekraft? Welche Indikatoren funktionieren und welche helfen einem auch dann, wenn sie sich nicht so
verhalten wie vermutet? Wie werden bestehende Ansätze verbessert, so dass die Interpretation einfach wird und sie sich komfortabel in Verbindung mit Handelssystemen verwenden lassen? Anhand von praktischen Beispielen bringt einem der Autor bekannte und neue Indikatoren und deren Anwendung näher. Es geht ihm dabei nicht um den neuesten Indikator aus der Raketentechnik, sondern darum, dass man als Trader Methoden kennen lernt, um sinnvoll mit Indikatoren zu arbeiten.
Nach dem Durcharbeiten der Grundlagenkapitel hat man als Leser das nötige Werkzeug zur Handelssystementwicklung in der Hand. Mithilfe von vielen praktischen Beispielen kann man zudem diese Grundlagen vertiefen. Ziel ist es, dass man für sich selbst in etwa abschätzen kann, was möglich ist und was dem Reich der Phantasie überlassen bleibt. Die Beispiele können direkt umgesetzt werden oder als Ausgangsbasis für eigene Entwicklungen dienen.
Handelssysteme in der Praxis
Nachdem man jetzt über grundlegendes Marktwissen verfügt, werden in den weiteren Kapiteln einige in der Praxis verwendete Handelssysteme präsentiert. Dies dient dazu, dem Leser das Vorgehen bei der Systementwicklung zu verdeutlichen. Man lernt, wie Systeme aufgebaut sind, wie man sie testet, und wie man anhand dieser Ergebnisse einen tragfähigen Trading- und Risikoplan entwickelt.
Sollten man aber nicht planen, sich selbst in das Abenteuer Systementwicklung zu stürzen, sondern lieber auf den Einsatz von gekauften oder gemieteten Systemen vertrauen, dann hält dieses Kapitel alle Informationen zur Bewertung von Handelssystemen bereit. Wie wird die Performance des System beurteilt, wie sieht es mit der Stabilität der Ergebnisse aus? Wie universell einsetzbar ist das System, welches Risiko geht man beim Einsatz ein, welche Fehler darf man dabei nicht machen?
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16 I Buchbesprechung I TRADERSJournal Mehr Wissen
Fortsetzung – Buchbesprechung – Tradingstrategien (nicht) nur für Extremsituationen
Der Autor ist der Meinung, dass Glück an der Börse zwar nie schaden kann, doch mit den hier präsentierten Tradingansätzen und Handelssystemen wird Glück kein wesentlicher Faktor für den Tradingerfolgs des Einzelnen mehr sein.
Theorie der effi zienten Märkte
Sehr gut gefallen hat mir das Kapitel über die Theorie der effizienten Märkte. Sie besagt, dass der aktuelle Kurs immer alle verfügbaren Informationen abbildet. Dies ist schnell geschrieben, hat jedoch starke Auswirkungen darauf, wie man den Markt schlagen will. Am Markt bildet sich der nächste Kurs immer dort, wo die Mehrheit des kaufwilligen Kapitals genauso von seinem Vorteil überzeugt ist, wie es die Verkäufer von ihrem sind. Wenn jedoch alle verfügbaren Informationen im Kurs abgebildet sind, dann kann man sich, egal wie man es anstellt, keinen Vorteil gegenüber den anderen Marktteilnehmern herausarbeiten. Dies würde das Ende des Tradens und die Rückkehr zum Buy-andHold- Ansatz bedeuten.
Nun, ganz so effektiv sind die Märkte nicht, jedoch meist deutlich effektiver, als es den Händlern lieb ist. Um die Markteffi zienz zu verstehen, muss man sich zunächst mit dem Begriff Information auseinandersetzten. Information kann zum Beispiel eine noch nicht allgemein bekannte Nachricht sein. Ist man zum Beispiel ein gut informierter Händler und nutzt sein Informationsnetzwerk, um etwas aus der Vorstandsetage
einer interessanten AG zu erfahren, dann kommt man unter Umständen in den Besitz von Insider-Informationen. Setzt man diese Informationen in einen Trade um, hat das natürlich Auswirkungen am Markt. Hierzu eine Beispiel: Nachdem man erfahren hat, dass in den nächsten Tagen eine Übernahme einer bestimmten AG bevorsteht, beginnt man heute zu kaufen. Dadurch dass man nun kauft, es aber keine neuen Gründe gibt, die Aktie zu verkaufen, treibt man den Preis der Aktie nach oben. Dies wird man solange tun, bis der Aktienkurs dort steht, wo man das Übernahmeangebot erwartet. Ob der Trade ein Gewinn wird oder nicht, steht auf einem anderen Blatt. Von Bedeutung hierbei ist, dass man selbst die Markteffi zienz hergestellt hat! Auch wenn die Information über das bevorstehende Übernahmeangebot noch immer nicht allgemein bekannt ist, hat man selbst den Preis schon so weit getrieben, dass aus der Information über die Übernahme kein weiterer Gewinn zu ziehen ist. Es sind also alle Informationen, auch wenn sie nur ein Marktteilnehmer hat, im Preis der Aktie enthalten. Wie man derartige Informationen in ein gewinnbringendes Handelssystem umsetzt - erfährt man, wenn man das Buch selbst gelesen hat! Das klingt zu Anfang ein wenig wirr – doch dahinter verbirgt sich eine gründliche Beschreibung der psychologischen Komponenten des Glücksspiels. Warum spielen Menschen? Bis vor 100 Jahren schien darüber niemand wirklich viel nachgedacht zu haben. Anscheinend
TippJetzt bestellen unter: fi nanzbuchverlag Philipp Kahler, Tradingstrategien (nicht) nur für Extremsituationen – Nutzen Sie Gier, Angst und Panik zu Ihrem Vorteil 193 Seiten | ISBN: 978-3-89879-436-7 Preis: 29,90 € FinanzBuch Verlag, München 2008 FinanzBuch Verlag war offensichtlich, dass Leute zum Spaß spielten oder weil sie damit Geld zu gewinnen versuchten, oder beides. Viele Leute äußerten ihr Missfallen daran: Manche waren der Ansicht, es sei unmoralisch oder pietätlos; andere, es sei Verschwendung und führe nur zu weiteren Lastern; wieder andere meinten, es bringe soziale Probleme mit sich. Aber meistens war die Kritik schlichtweg die: Glücksspiel sei Zeit- und Geldverschwendung – nutzlos, aber nicht an sich schlecht. Wie dem auch sei, wie damals so auch heute spielten die meisten Leute. Doch es gibt Menschen die spielen vernünftig und es gibt welche die zocken, die alles verlieren. Brown beschönigt in diesem Kapitel nichts und erklärt aus mentaler Sicht die Unterschiede zwischen erfolgreichen Spielern und denjenigen die dem Druck nicht standhalten können.
TJ-FAZIT CDieses Buch zeigt ausführlich, wie man eigene und funktio- nierende Handelssysteme ent- wickelt. CDas Werk ist auch für Laien und Tradingneulinge sehr gut ge- eignet. CWenn man den Markt langfristig schlagen will – sollte man sich schnellstens mit den hier vorge- stellten Themen beschäftigen.
17 I Chartgalerie I TRADERSJournal Mehr Wissen
Chartgalerie (Teil 1)
METRO - Bullen haben kurzfristig Vorteile, aber ...
Metro - WKN: 725750 - ISIN: DE0007257503, Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 28,24 Euro Kursverlauf vom 13.06.2008 bis 10.02.2008 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)
Rückblick: Die letzten Wochen waren für die Aktionäre von Metro nach einer langen Durststrecke wieder etwas erfreulicher. Denn nach dem Tief bei 16,78 Euro von Ende Oktober zog die Aktie steil an. Bis auf ein Hoch bei 30,67 Euro kletterte der Kurs der Aktie. Diese Rallye wurde anschließend zunächst auf 23,20 Euro abverkauft. Dort zeigte sich aber wieder so starkes Kaufinteresse, dass die Aktie sogar den Widerstand bei 27,06 Euro überwand. Oberhalb dieser Marke konsolidiert die Aktie in den letzten Tagen seitwärts.
Charttechnischer Ausblick: Das Chartbild der Metro
- Aktie macht kurzfristig einen bullischen Eindruck Ein Anusbruch über 30,67 Euro ist möglich. Aber erst dieser Ausbruch kann als Startsignal für eine Rallye bis ca. 35,94 Euro gelten. Sollte die Aktie allerdings unter 27,06 Euro zurückfallen und zwar per Tagesschlusskurs, dann wären zumindest Stopp Loss Verkäufe bis ca. 23,20 Euro zu erwarten. DOUGLAS - Kurzfristig Potential bis maximal ...
Douglas Holding - WKN: 609900 - ISIN: DE0006099005, Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 30,74 Euro Kursverlauf vom 16.12.2008 bis 10.02.2008 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche)
Rückblick: Die Aktie von Douglas erreichte im Mai 2007 ein Hoch bei 50,39 Euro. Seit diesem Hoch wird der Wert deutlich abverkauft, er befindet sich also übergeordnet in einer Abwärtsbewegung. Bis Januar 2008 war hinter diesem Abverkauf viel Druck. Die Aktie fiel als unter hohem Tempo auf 30,00 Euro zurück. Seitdem hat sich das Tempo des Abverkaufs aber deutlich reduziert. Dennoch fiel der Wert Ende Oktober 2008 fast auf die Unterstützung bei 26,24 Euro zurück. Von dort aus konnte sich der Wert zwar deutlich erholen, zu einer Bodenbildung kam es aber nicht. Vielmehr wurde die Erholung an den eher kurzfristigen Abwärtstrend, der aktuell bei 34,01 Euro verläuft wieder abverkauft, allerdings nicht vollständig, sondern „nur“ auf 28,12 Euro. In den letzten beiden Wochen erholte sich der Wert wieder von diesem Rücksetzer.
Charttechnischer Ausblick: Die kurzfristige Aufwärtsbewegung der letzten Tage kann noch etwas andauern. Ein Anstieg in den Bereich um 34,01 Euro wäre sogar möglich. Sollte die Aktie aber per Wochenschlusskurs unter 26,24 Euro abfallen, dann dürfte es zu einer massiven Beschleunigung der Abwärtsbewegung kommen. Auf 20,41 Euro dürfte die Aktie sehr schnell zurückfallen.
Thomas Vittner Das Trader-Coaching So werden Sie zum Gewinner 284 Seiten, 29,90 .. ISBN 978-3-89879-483-1 Bestell-Nr. FM483 Professionelles Traden durch Coaching – hier bekommen Sie individuelle Unterstützung Trading-Wissen für Gewinner Thomas Vittner – LIVE Buchpräsentation auf der MONEYWORLD 18. 03. 2009 Salzburg »John Craciun hat das einzige relevante Buch über alte japanische Charts wie Kagi, Renko und Three Line Break geschrieben.« TradersJournal »Ohne Renko- und Kagi- Charts hätte ich die vergangenen Jahre nicht so erfolgreich traden können.« Dr. Konstantin Hellersted Im Westen nichts Neues? Von wegen! Die alten japanischen Chartsysteme werden bei uns noch immer nicht richtig gewürdigt. Doch damit ist jetzt Schluss! John Craciun informiert den Leser detailliert über die Hintergründe dieser Methode und vermittelt ihm ideale Instrumente, um Märkte erfolgreich zu analysieren und zu bewerten. Wollen Sie ihn gewinnen, den Kampf mit Ihrem größten Feind – sich selbst? Wenn ja, dann können auch Sie ein erfolgreicher Trader werden. Thomas Vittner beschreibt in brillant einfachen Worten, worauf es beim Trading tatsächlich ankommt, wie man das Geschäft lernt, wie man Fallen umgeht. Vor allem aber zeigt die Lektüre dieses Buches eines: Gutes Trading muss nicht kompliziert sein! John Craciun Renko, Kagi, Three Line Break Erfolgreiches Trading mit japanischen Trendcharts 395 Seiten, 29,90 .. ISBN 978-3-89879-339-1 Bestell-Nr. FM339 Bestellen Sie portofrei unter: fi nanzbuchverlag .................................................................................................................. FinanzBuch Verlag .................................................................................................................................................................... NEU NEU
19 I Chartgalerie I TRADERSJournal Mehr Wissen
Chartgalerie (Teil 2)
ROTH + RAU erabeiten sich weitere Erholungschancen
Roth + Rau -WKN: A0JCZ5 - ISIN: DE000A0JCZ51, Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 14,50 Euro Kursverlauf vom 13.08.2008 bis 10.02.2009 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)
Rückblick: Stück für Stück konnten die Käufer in den vergangenen Wochen diverse bärische Faktoren in den Aktien von Roth + Rau nach oben aushebeln. So gelang Ende Januar der Ausbruch über die seit September 2008 federführende Abwärtstrendlinie. Auch die ältere Trendkanalunterkante konnte wieder zurückerobert werden und parallel dazu gelang gestern der Ausbruch über die exp. GDL 50 sowie den horizontalen Widerstand bei 14,39 Euro per Tagesschluss. Damit hat sich das Chartbild in den vergangenen Wochen sukzessive verbessert, aber noch ist die Aktie nicht aus der Gefahrenzone. Vor allem müssen diese Signale nun durch Nachhaltigkeit und weitere Kaufdynamik bestätigt werden. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund eines mittelfristig immer noch intakten Abwärtstrends wichtig, denn noch kann die aktuelle Stabilisierung nicht als vollendete Bodenformation interpretiert werden.
Charttechnischer Ausblick: Gestern gelang den Käufern in Roth + Rau ein kleines Kaufsignal, mit dem nun weitere Erholungsgewinne möglich sind. Einfach wird es aber nicht, denn im Bereich von 16,14 Euro bis 17,40 Euro warten einige Widerstände auf die Käufer. Fällt die Aktie jetzt wieder per Tagesschluss unter 21,20 Euro zurück, so muss mit einem Ende der Erholung und einer neuen Verkaufswelle gerechnet werden. Weitere Kursverluste bis auf 9,18 Euro sollten dann eingeplant werden.
E.ON - Handlungsbedarf erst, wenn ...
E.ON - WKN: ENAG99 - ISIN: DE000ENAG999, Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 24,79 Euro Kursverlauf vom 11.06.2009 bis 09.02.2008 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)
Rückblick: Die Aktie von E.ON befindet sich seit 28.10.2008 nach einem Tief bei 22,75 Euro in einer Konsolidierungsbewegung innerhalb eines übergeordneten Abwärtstrends. Am 23.01.2009 setzte die Aktie fast auf der unteren Begrenzung diese Formation auf. Seitdem bewegt sie sich seitwärts unterhalb eines kleinen Widerstands bei 26,45 Euro. Die untere Begrenzung der Konsolidierungsformation liegt bei 23,58 Euro. In den letzten Tage neigte die Aktie bereits leicht zur Schwäche. Sie konnte den Aufschwung im Dax nur bedingt mitmachen.
Charttechnischer Ausblick: Trendimpulse ergeben sich aber erst mit einem Tagesschlusskurs über 26,45 Euro (= Kaufsignal mit Ziel bei ca. 29,10 Euro) oder mit einem Tagesschlusskurs unter 23,58 - 22,75 Euro (=Verkaufssignal mit Ziel bei ca. 17,50 Euro.)
20 I Szenemonitor I TRADERSJournal Mehr Wissen Wasser in der Wüste „Überall ist etwas los, nur nicht in meiner Stadt. Weit und breit gibt es kostenlose Angebote für Trader, nur nicht dort, wo ich mich befinde und eigentlich werden andere Städte sowieso immer vorgezogen.“ FALSCH! Aber wie soll es auch funktionieren, dass ein berufstätiger Börsia- ner nach Feierabend das eine oder andere interessante Seminar besuchen kann, wenn dafür eine weite Strecke zurückgelegt wer- den muss. Nahezu unmöglich! Genau aus diesem Grund versucht kurs plus – ein Zusammenschluss zwischen dem FinanzBuch Verlag, BörseGo und der TRADERS’ – Tradingveranstaltungen bundesweit zu ermöglichen. Damit Trader nicht auf dem Trockenen sitzen steht das aktuelle Highlight schon in den Startlöchern: Kosten lose Abendseminare mit Birger Schäfermeier in Leipzig, Heidelberg, Nürnberg, Berlin und vielen weiteren Städten. TJ meint: Diese Veranstaltung mit dem Titel „Trading für Einsteiger und die Besonderheit beim Traden mit einem kleinen Konto“ ist ein MUST HAVE für jeden Trader. Mehr Information unter 20 I Szenemonitor I TRADERSJournal Mehr Wissen Wasser in der Wüste „Überall ist etwas los, nur nicht in meiner Stadt. Weit und breit gibt es kostenlose Angebote für Trader, nur nicht dort, wo ich mich befinde und eigentlich werden andere Städte sowieso immer vorgezogen.“ FALSCH! Aber wie soll es auch funktionieren, dass ein berufstätiger Börsia- ner nach Feierabend das eine oder andere interessante Seminar besuchen kann, wenn dafür eine weite Strecke zurückgelegt wer- den muss. Nahezu unmöglich! Genau aus diesem Grund versucht kurs plus – ein Zusammenschluss zwischen dem FinanzBuch Verlag, BörseGo und der TRADERS’ – Tradingveranstaltungen bundesweit zu ermöglichen. Damit Trader nicht auf dem Trockenen sitzen steht das aktuelle Highlight schon in den Startlöchern: Kosten lose Abendseminare mit Birger Schäfermeier in Leipzig, Heidelberg, Nürnberg, Berlin und vielen weiteren Städten. TJ meint: Diese Veranstaltung mit dem Titel „Trading für Einsteiger und die Besonderheit beim Traden mit einem kleinen Konto“ ist ein MUST HAVE für jeden Trader. Mehr Information unter kursplus. Termine für Trader 14.02.2009 Börsentag Nürnberg (nuernberger-boersentag) 09.03.2009 München – Die perfekten Ein- und Ausstiegssignale Tagesseminar mit Rüdiger Born und Rene Berteit 20./21.03.2009 Frankfurt – Anlegermesse (anlegermesse-frankfurt) 25.03.2009 München – So schützen Sie ihr Geld! kostenlose Abendveranstaltung 26.03.2009 Stuttgart – So schützen Sie ihr Geld! kostenlose Abendveranstaltung 30.03.2009 München – Trading für Einsteiger kostenlose Abendveranstaltung mit Birger Schäfermeier 31.03.2009 Frankfurt – Trading für Einsteiger kostenlose Abendveranstaltung mit Birger Schäfermeier 01.04.2009 Düsseldorf – Trading für Einsteiger kostenlose Abendveranstaltung mit Birger Schäfermeier 01.04.2009 Hamburg – So schützen Sie ihr Geld! kostenlose Abendveranstaltung 02.04.2009 Hannover – Trading für Einsteiger kostenlose Abendveranstaltung mit Birger Schäfermeier 02.04.2009 Düsseldorf – So schützen Sie ihr Geld! kostenlose Abendveranstaltung 18.04.2009 Düsseldorf – Trading für Berufstätige Tagesseminar mit Carl-Wilhelm Düvel und Philipp Kahler 20.04.2009 Heidelberg – Trading für Einsteiger kostenlose Abendveranstaltung mit Birger Schäfermeier 21.04.2009 Nürnberg – Trading für Einsteiger kostenlose Abendveranstaltung mit Birger Schäfermeier 22.04.2009 Leipzig – Trading für Einsteiger kostenlose Abendveranstaltung mit Birger Schäfermeier 23.04.2009 Berlin – Trading für Einsteiger kostenlose Abendveranstaltung mit Birger Schäfermeier 24. – 26.04.2009 Stuttgart – INVEST (messe-stuttgart/invest) 29.04.2009 Online-Workshop zum Tagesseminar "Trading für Berufstätige" mit Carl-Wilhelm Düvel und Philpp Kahler 15.05.2009 Frankfurt – Erfolgreich Anlegen mit Trend Following Tagesseminar mit Heiko Aschoff 15. – 20.05.2009 Playa Granada, Spanien – Trading Intensiv Coaching – Tipps und Tricks für erfolgreiches Trading. Intensivseminar mit Birger Schäfermeier 28.05.2009 Düsseldorf – Daytrading LIVE Tagesseminar mit Birger Schäfermeier 29.05.2009 Düsseldorf – Trading für Einsteiger – Das Aufbauseminar Tagesseminar mit Birger Schäfermeier 08.06.2009 München – Daytrading LIVE Tagesseminar mit Birger Schäfermeier 09.06.2009 München – Trading für Einsteiger – Das Aufbauseminar Tagesseminar mit Birger Schäfermeier 18.06.2009 Frankfurt – Daytrading LIVE Tagesseminar mit Birger Schäfermeier 19.06.2009 Frankfurt – Trading für Einsteiger – Das Aufbauseminar Tagesseminar mit Birger Schäfermeier 27.06.2009 Berlin – Kurzfristige Tradingstrategien für den Dax. Tagesseminar mit Rene Berteit und Rocco Gräfe 06.07.2009 Berlin – Daytrading LIVE Tagesseminar mit Birger Schäfermeier 07.07.2009 Berlin – Trading für Einsteiger – Das Aufbauseminar Tagesseminar mit Birger Schäfermeier Szenemonitor Top-Picks 2009 kostenlos! Die globalen Top-Empfehlungen der führenden US-Börsenbriefe. Diesen Service präsentiert die BörseGo AG in Zusammenarbeit mit dem US-Finanzdienst „Thestockadvisors“. Der Top Pick Report 2009 repräsentiert die besten Aktien-Tipps der führenden Köpfe der US-Finanznewsletter-Branche. Lesen Sie hier, was Ihnen die Gurus aus den USA für das Jahr 2009 ans Herz legen wollen. An- leger finden bereits seit gut zwei Jahren jedes Wochenende 3-4 aktuelle Top Picks der besten US Börsenbriefe auf der Startseite der Webseite boerse-go Die Studie „Top-Picks 2009“ können Sie kostenlos nach erfolgter Registrierung herunterladen unter boerse-go/down- loads
21 I Szenemonitor I TRADERSJournal Mehr Wissen Szenemonitor Traden als zweites Standbein Zwei Seminare zum Preis von einem Sie müssen Ihren sicheren Job nicht aufgeben, um an der Börse kontinuierlich profitabel zu handeln. Denn auch nach Feierabend können Sie von den Kursschwankungen an den Märkten profi tie- ren. Dafür müssen Sie optimal vorbereitet sein, denn das Traden am Feierabend läuft nach etwas anderen Regeln. Die bekannten Tradingansätze wie z.B. Ausbrüche aus der opening range kom- men für Sie nicht in Frage, während der Eröffnung sitzen Sie ja noch im Büro. Die optimalen Tradingansätze und wie Sie diese in der Praxis umsetzen, gehören zu den Inhalten des Seminars „Trading für Berufstätige“, welches am 18. April 2009 in Düsseldorf stattfi ndet. Die Referenten Carl-Wilhelm Düvel und Philipp Kahler, selbst aktive Trader, zeigen Ihnen den für Ihr Zeit- und Geldkonto geeigneten Handelsansatz und machen Sie fit für die Börse – unabhängig von der Marktphase und immer mit dem klaren Ziel: Börsengewinne beim Trading am Abend. Zwei Wochen nach dem Seminar findet der dazugehörige Online- Workshop statt, in dem Sie die Möglichkeit haben, alle nach dem Präsenzseminar aufkommenden Fragen zu klären. Außerdem werden die Referenten live handeln und zeigen Ihnen damit das praktische Vorgehen beim Traden nach Feierabend. Die Chat-Themen ab Februar: //premium.godmode-trader/chat 12.02. – 19:00 LIVE Tradingchat – DOW Jones intraday kurzfristig sowie Soft Commodities Moderator: André Tiedje - Trader bei GodmodeTrader 16.02. – 19:00 21 I Szenemonitor I TRADERSJournal Mehr Wissen Szenemonitor Traden als zweites Standbein | | Nach oben | profil pn | | Gast
|  15.03.2009, 11:53
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Bewerbungsmuster... | Albwald | 0 | 434 | 11.07.2009, 21:30  Albwald |  | PKV als Student Hallo,
wollte mal nachfragen, wo man sich konkret über die PKV für Studenten informieren kann. Habe folgende Seiten gefunden, die Infos bieten:
http://www.monetos.de/versicherung/private-krankenversicherung/studentenversicherung/... | Ignacius | 0 | 229 | 18.05.2009, 07:34  Ignacius |  | Auspuff-DK als Soundkiller Moinsens,
geht um folgendes:
Werde mir wahrscheinlich im Sommer ne Cat Back von Sebatop zulegen. Wie bekannt, ist diese ohne jeglichen Gutachten. Wird glaube ich mit einer Eintragungskopie geliefert.
Damit ich sie auch eingetragen bekomme, dachte ich,... [  Seite: 2 ] | DriV3r | 16 | 306 | 08.02.2010, 11:11  DriV3r |
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