Seite 1 von 1 [1 Beitrag] | Autor | Nachricht |
|---|
Premium-Member 

Name: Nils Geschlecht:  Anmeldedatum: 01.09.2004 Beiträge: 4516 Chats: 124 Wohnort: Hennef
|  07.10.2008, 17:06
&GodmodeTrader F rex CFD Forex & CFDs: Das Beste aus zwei Welten Inhaltsverzeichnis Ausgabe 2708 – 06. Okt. 2008 Seite 1 Editorial Seite 2 Makrodaten-Check Die negativen Signale häufen sich... Seite 4 Forex Video-Check Seite 5 CFD Trading Seite 7 Der GodmodeTrader Chartlehrgang Kerzenchart (Candlestick-Chart) Seite 8 Chartanalysen Major Currencies: EUR/USD, EUR/JPY Devisen Galerie: EUR/SEK Seite 10 Neues aus dem Web Seite 11 Forex Snapshot Tendenzen ausgewählter Währungspaare Makro View: Südafrikanischer Rand in Bedrängnis Seite 11 Impressum/Disclaimer &GodmodeTrader F rex CFD Forex & CFDs: Das Beste aus zwei Welten Inhaltsverzeichnis Ausgabe 2708 – 06. Okt. 2008 Seite 1 Editorial Seite 2 Makrodaten-Check Die negativen Signale häufen sich... Seite 4 Forex Video-Check Seite 5 CFD Trading Seite 7 Der GodmodeTrader Chartlehrgang Kerzenchart (Candlestick-Chart) Seite 8 Chartanalysen Major Currencies: EUR/USD, EUR/JPY Devisen Galerie: EUR/SEK Seite 10 Neues aus dem Web Seite 11 Forex Snapshot Tendenzen ausgewählter Währungspaare Makro View: Südafrikanischer Rand in Bedrängnis Seite 11 Impressum/Disclaimer Editorial
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
die Situation um die Hypo Real Estate zeigt, dass die Kreditkrise von den USA nach Europa geschwappt ist. Vor diesem Hintergrund konnte der US-Dollar auf den höchsten Stand seit 13 Monaten ansteigen. Trotz dieser Tatsache hält sich das Gold relativ zu den anderen Rohstoffklassen, die kräftig Federn lassen mussten, fest. Der um rund 200mal größere OTC-Markt für „Papiergold“ hat registriert, dass sich der physische Markt verknappt, da Anleger und Menschen, die um die Sicherheit ihres Geldes besorgt sind, in Goldmünzen und –barren umschichten. Lieferverzögerungen von zwei oder mehr Wochen sind die Regel. Das gilt dabei nicht nur für Deutschland, sondern auch für die USA. Gerade dort ist die Kredit- und Bankenkrise unmittelbar zu spüren. Auch wenn das 700 Milliarden Dollar schwere Rettungspaket nun verabschiedet wurde, ist noch unklar, wie es angewandt werden wird. Fest steht: Es muss um jeden Preis versucht werden, eine weitere Ausbreitung der Kreditkrise, die eine Vertrauenskrise ist, zu vermeiden.
Denn umso länger Kredite und Liquidität fehlen, umso stärker werden auch die realwirtschaftlichen Auswirkungen sein. Diese realwirtschaftlichen Auswirkungen treffen früher oder später auch den deutschen Arbeitsmarkt und den normalen Bürger, der nichts mit den Exzessen an der Wall Street zu tun hatte. In den USA gehen bereits Hunderttausende Jobs verloren. Es gilt die Faustregel, dass die makroökonomischen Trends sechs Monate benötigen, um in Europa anzukommen. Frankreich hat bereits offiziell zugegeben, in einer Rezession zu sein. Irland ebenso. Auch in Deutschland fiel das Wachstum zuletzt um 0,5 Prozent. Die realwirtschaftlichen Konsequenzen der Kreditkrise sind also bereits Realität. Es gilt nun, Schadensbegrenzung zu betreiben und die Krise einzudämmen.
Herzlichst, Ihr Jochen Stanzl
Makrodaten-Check Wirtschaftsdaten:
Die negativen Signale häufen sich...
Börsianer haben es nicht leicht: Tag für Tag werden sie mit Wirtschaftsdaten überflutet. Um zur rechten Zeit die richtigen Entscheidungen treffen zu können, sollte man die wichtigsten Informationen nicht nur verstehen, sondern auch einzuordnen wissen.
Wir werden Sie in Zukunft an dieser Stelle über die wichtigsten Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA informieren und erläutern, was die
Informationen für die Börsen bedeuten.
Montag:
Der Gesamtindex der Geschäfts- und Verbraucherstimmung für die Euro-Zone notiert im September bei 0,1 nach zuvor 0,2.
Der Geschäftsklimaindex für die Eurozone notiert im September bei -0,79. Im Vormonat hatte der Geschäftsklimaindex bei -0,33 notiert. Die erste Veröffentlichung für August ist damit -0,28 nach unten revidiert worden.
Die persönlichen Auslagen sind in den USA im August um 0,5 % gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg im Bereich von 0,2 % bis 0,3 %. Im Vormonat waren die persönlichen Auslagen um 0,1 % gestiegen. Damit wurde der Vormonatswert von 0,2 % nach unten revidiert.
Die persönlichen Einkommen sind in den Vereinigten Staaten im August um 0,5 % gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,3 %. Im Vormonat waren die Einkommen um -0,6 % gesunken. Damit wurde der Vormonatswert von zuvor veröffentlichten -0,7 % nach unten revidiert.
Dienstag:
Die Zahl der Erwerbstätigen mit Wohnort in Deutschland liegt im August in Deutschland gemäß der ILO-Arbeitsmarktstatistik bei 40,27 Mio. und damit um 1,4 % über dem Vorjahresniveau. Zum Vormonat kletterte die Zahl der Erwerbstätigen um 0,3 % nach -0,1 % im Vormonat.
Die Zahl der Erwerbslosen lag saisonbereinigt im August bei 3,10 Mio. und damit 1,5 % unter dem Juli-Stand von 3,15 Mio. Im August 2007 waren es noch 3,57 Mio. gewesen, ein Rückgang somit um 13,0 %. Die Erwerbslosenquote für August liegt bei 7,2 Mio. nach noch 7,3 im Juli bzw. 8,3 Mio. im Vorjahresmonat.
Die EU harmonisierte Erwerbslosenquote lag im August mit 7,2 % unter der des Vorjahres in Höhe von damals noch 8,3 %.
Der deutsche Großhandelsumsatz ist im August gegenüber
dem Vorjahresmonat um nominal 5,1 % gestiegen, real gleichzeitig um 1,6 % gesunken nach zuvor 13,5 % bzw. 5,2 %. Im kalender- und saisonbereinigten Vergleich zum Vormonat ist der Umsatz des Großhandels nominal um 0,1 % gefallen, real hat er um 0,5 % gewonnen, nach 1,7 % bzw. 1,3 % im Vormonat.
Die Einnahmen der öffentlichen Haushalte in Deutschland sind im ersten Halbjahr 2008 gegenüber dem entsprechenden Halbjahr 2007 um 4,0 % auf 506,6 Mrd. Euro gestiegen. Gleichzeitig vermehrten sich die öffentlichen Ausgaben um 2,1 % auf nun 513,5 Mrd. Euro.
Die Zahl der Arbeitslosen ist in Deutschland im September saisonbereinigt um 29.000 auf 3,081 Mio. zurückgegangen, ohne Bereinigung sinkt die Zahl um rund 3,6 % auf 3,081 Mio..
Die offizielle Vorabschätzung für die Inflation in der Eurozone für September geht von einer Jahresteuerung von 3,6 % aus. Im Monat zuvor hatte die Jahresteuerung bei 3,8 % gelegen.
Der Chicagoer Einkaufsmanagerindex notiert im September bei 56,7. Erwartet wurde er im Bereich 53 bis 54. Im Vormonat hatte der Index noch bei 57,9 gestanden.
Unser Kommentar:
Der Chicagoer Einkaufsmanagerindex signalisiert eine leichte Entspannung, zumindest ist der Wert besser ausgefallen als befürchtet. Angesichts der Börsenlage ist das erstaunlich. Man muss abwarten, ob das ein einmaliger Ausrutscher war.
Der US-amerikanische Vertrauensindex notiert im September bei 59,8. Erwartet wurde er im Bereich 55,0. Im Vormonat hatte er bei 58,5 notiert. Damit wurde die ursprüngliche Veröffentlichung von 56,9 nach oben revidiert.
Das ist wirklich bemerkenswert: Je stärker die Krise um sich greift, desto höher klettert der Vertrauensindex in den USA. Fast könnte man Zweifel an der Erhebungsmethode bekommen. Es wird interessant sein, zu beobachten, wie sich das weiter entwickelt.
Seite 2
Makrodaten-Check Der deutsche Einzelhandelsumsatz ist im August gegenüber dem Vorjahr nominal um 0,3 % gestiegen nach zuvor +3,8 % (revidiert von 3,1 %),real war ein Rückgang um 3,0 % zu verzeichnen, nach zuletzt noch +0,6 %.
Mittwoch:
Im kalender- und saisonbereinigten Vergleich zum Vormonat ist der Umsatz des Einzelhandels um nominal 3,6 % geklettert nach zuletzt noch -0,8 %, real um 3,1 % gestiegen nach -1,0 % im Vormonat.
Der deutsche Einkaufsmanagerindex für September notiert bei 47,4. Erwartet wurde der deutsche Index mit einem Stand von 48,1. Das Vormonatsniveau hatte bei 49,7 gelegen.
Die Arbeitslosenquote in der Euro-Zone steigt im August auf 7,5 %. Im Vormonat hatte sie bei 7,4 % gelegen, ein Jahr zuvor hatte sie ebenfalls 7,4 % betragen.
Der US-amerikanische ISM Index notiert im September bei 43,5 %. Erwartet wurde er im Bereich 49,5 bis 50,1 %. Im Vormonat hatte der Index noch bei 49,9 % notiert.
Unser Kommentar:
Die negativen realwirtschaftlichen Signale häufen sich. Erstmals sind kürzlich die Aufträge für die US-Industrie stark gefallen, was sie in Deutschland schon seit Anfang 2008 tun. Auch die Konsumausgaben lassen nach. Jetzt ist auch der wichtige ISM-Index erstmals seit Beginn der Finanzkrise auf ein tiefes Rezessionsniveau abgerutscht.
Zuletzt sind so viele negative Faktoren zusammengetroffen, wie noch nie seit Beginn der Finanzkrise. Die kritische Belastungsgrenze für die US-Wirtschaft scheint überschritten. Möglicherweise wird die Krise länger dauern als erwartet: Erst wenn schlechte Nachrichten keine Kursrückgänge mehr auslösen, ist aus antizyklischer Sicht das Gröbste überstanden.
Die US-amerikanischen Bauausgaben sind im August unverändert geblieben. Erwartet wurde ein Rückgang im Bereich von 0,4 bis 0,5 %. Im Vormonat waren die Bauausgaben in den USA um -1,4 % zurückgegangen. Damit wurde der Vormonatswert von zuvor veröffentlichten -0,6 % nach unten revidiert.
Die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind in der vorangegangenen Woche um 4,3 Mio. Barrel gestiegen, nach zuvor -1,5 Mio. Barrel.
Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 0,9 Mio. Barrel ausgeweitet, nach zuletzt einem Minus in Höhe von 5,9 Mio. Barrel.
Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 2,3 Mio. Barrel gefallen, nach zuvor -4,2 Mio. Barrel.
Donnerstag:
Die Erzeugerpreise der Industrie sind in der Euro-Zone im August zum Vormonat um 0,5 % gefallen nach zuvor +1,3 % (revidiert von +1,1 %). Im Jahresvergleich sind die Preise der Erzeuger in der Industrie um 8,5 % geklettert nach zuvor +9,2 %.
Unser Kommentar:
Die gesunkenen Ölpreise machen sich nun auch bei den Erzeugerpreisen bemerkbar. Für Optimismus an der Inflationsfront ist es jedoch zu früh: Mit einer Jahresrate von 8,5 Prozent bewegt sich der Preisauftrieb weiterhin auf hohem Niveau.
Die Europäische Zentralbank belässt die Zinsen erwartungsgemäß unverändert bei 4,25 %.
Die Zahl der Erstanträge ist in den USA auf 497.000 gestiegen. Erwartet wurden 440.000 bis 475.000 neue Anträge nach zuvor
493.000 (revidiert von 496.000). Die US-amerikanischen Industrieaufträge sind im August um 4,0 % gefallen. Erwartet wurde ein Rückgang im Bereich 2,0 bis 2,9 %. Im Vormonat waren die Industrieaufträge um 0,7 % gestiegen. Damit wurde der Vormonatswert von +1,3 % nach unten revidiert.
Die US-amerikanischen Erdgasvorräte („Nat Gas Inventories“) sind in der letzten Woche um 87 Bcf auf 3.110 Bcf gestiegen. Im Vorjahr hatten sie bei 3.247 Bcf gelegen.
Freitag:
Der deutsche Dienstleistungsindex für September notiert bei 40,1. Erwartet wurde der Index bei 38,7. Im Vormonat hatte er noch bei 42,8 gestanden.
Der Einzelhandelsumsatz ist in der Eurozone im August gegenüber dem Vormonat in der ersten offiziellen Schätzung um 0,3 % gestiegen. Im Jahresvergleich ist der Umsatz des Einzelhandels in der Eurzone im Berichtsmonat um 1,8 % gesunken.
Seite 3
Makrodaten-Check Die US-amerikanische Arbeitslosenquote liegt im September bei 6,1 %. Erwartet wurde die Quote mit 6,1 % nach schon 6,1 % im Vormonat. Die Zahl der Beschäftigten (ohne Landwirtschaft) ist in den USA im September um 159.000 zurückgegangen.
Die durchschnittlichen Stundenlöhne sind in den USA im September 0,2 % gegenüber dem Vormonat gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,3 %. Im Vormonat waren die Stundenlöhne um 0,4 % geklettert.
Die Zahl der durchschnittlichen Wochenstunden liegt in den USA im September bei 33,6. Damit war im Vorfeld bereits gerechnet worden. Gerechnet wurde mit 33,7 Stunden pro Arbeitswoche.
Der US-amerikanische ISM Non-Manufacturing Index (NMI) für September notiert bei 50,2 %. Erwartet wurde der NMI im Bereich 50,0 bis 50,4 % nach zuvor 50,6 %.
Wie wir die Lage jetzt einschätzen und was wir unseren Lesern raten, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs, die in Kürze erscheint.
Anmeldemöglichkeit (1) : Das Drei-Monats-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs
Anmeldemöglichkeit (2) : Das Jahres-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs
Zum Autor:
Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs und Geschäftsführer des Antizyklischen Aktienclubs. Börsenbrief und Aktienclub, das komplette Servicepaket für die Freunde antizyklischer Anlagestrategien! Informationen finden Sie unter
Forex Video-Check
BörseGo AG, Infoabend, Rene Berteit - Teil 1 - Der perfekte Start in Ihr Tradingbusiness Von uns mit Rene Berteit, Technischer Analyst Godmode-Trader.de Klicken Sie auf den Pfeil, um das Video auf der Webseite von GodmodeTrader.de anzusehen. MEDIA CENTER s Seite 4
CFD Trading CFD Trading CFD Profi-Trading
Lufthansa AG – Verkaufssignal ist bestätigt
Lufthansa AG – Kürzel LHA (DE)– Aktuell: 13,38 Euro
Charttechnische Situation: Bei der Aktie der Deutsche Lufthansa gelang nach der von 12,59 Euro ausgehenden Erholung eine Stabilisierung im Bereich des Key-Levels bei 14,83 Euro. Die Aktie lief dort mehrere Wochen seitwärts, konnte allerdings nicht weiter nach oben ausbrechen. Der schwache Gesamtmarkt drückte die Notierungen dann unter die 13,89 Euro zurück, wobei ein Verkaufssignal ausgelöst wurde. Der Pullback in der vergangenen Woche kann als Bestätigung des Verkaufsignals gesehen werden, die Aktie fällt bereits wieder unter die 13,89 Euro zurück.
Trading: Der Einstieg Short in das bestätigte Verkaufssignal bietet sich direkt an. Ziel ist zunächst der Bereich 12,59 Euro, bei sehr schwachem Markt auch 11,14 Euro. Eine Absicherung bietet sich oberhalb des Hochs der Gegenbewegung bei 14,26 Euro an.
Lufthansa: Einstieg: Short direkt Stopp-Loss gesamt: 14,26 Euro Risiko bis Stopp Loss: 6,58 % Möglicher Gewinn bis 12,59 Euro (CRV ca. 0,90) Möglicher Gewinn bis 11,14 Euro (CRV ca. 2,55) Lufthansa AG – Verkaufssignal ist bestätigt Novartis: Einstieg: Direkter Kauf Stopp-Loss gesamt: 56,75 CHF Risiko bis Stopp-Loss: - 6,51% Möglicher Gewinn bis 63,85 CHF (CRV ca. 0,80) Möglicher Gewinn bis 74,00 CHF (CRV ca. 3,37) Novartis – Trendwende vor Bestätigung Novartis – Trendwende vor Bestätigung
Novartis – Kürzel NOVN (CHF)– Aktuell: 60,70 CHF
Charttechnische Situation: Novartis löste bereits mit dem Ausbruch über die 57,00 CHF eine bullische Trendwendeformation nach oben auf. Es gelang der Aktie anschließend der Anstieg an den Widerstand bei 63,85 CHF, hier fielen die Notierungen in den Vorwochen wieder zurück. Der moderate Rückfall innerhalb einer bullischen Flagge wird auf den 57,00 CHF wieder aufgefangen, darüber gelang zuletzt die Ausbildung eines Doppelbodens. Bleibt die Aktie über den 60,40 CHF, dem Kaufsignal des Doppelbodens, dann eröffnet sich Folgepotenzial bis inn den Bereich 63,85 CHF. Darüber würde eine größere Trendwendeformation mit einem Ziel im Bereich 75,00 CHF nach oben ausgelöst.
Trading: Ein einstieg bietet sich bei Novartis relativ direkt an, gegebenenfalls kann auch eine Stopp-Buy-Order über den 61,55 CHF gesetzt werden. Der Stopp-Loss lässt sich unter dem letzten Tief spätestens setzen. Es bietet sich an, nicht mehr als 1% des verfügbaren Kapitals in einer Position zu riskieren.
Weitere CFD Trade Vorstellungen erhalten Sie im Strategie-Report - /
Seite 5
Strategie
macht sich bezahlt!
Ob Long oder Short – mit dem
Godmode-Trader.de Strategie-Report
sind Sie immer auf der richtigen Seite.
Vermögensaufbau mit Hebel- & Anlagezertifikaten
Ihr Ratgeber für jede Marktlage Striktes Money-Management & Risiko-Optimierung
Konkrete Empfehlungen und Musterdepot Neues Performance-Hoch: +75%
Anbei sehen Sie eine Kerzenchartdarstellung exakt des Kursverlaufsabschnitts, den auch der eingangs eingeblendete Linienchart Der GodmodeTrader ChartlehrgangKerzenchart (Candlestick-Chart) Der GodmodeTrader ChartlehrganguDie gesamte Länge (Höhe) des dünnen senkrechten Strichs zeigt im Tages-Kerzenchart die Schwankungsbreite des uDie gesamte Länge (Höhe) des dünnen senkrechten Strichs zeigt im Tages-Kerzenchart die Schwankungsbreite des zeigt. Es ist der Kursverlauf vom DAX seit 29.11.2005. Wie erwähnt, erfolgt die Umstellung von einem Charttyp auf den anderen mit einem Mausklick. Die Umstellung vom Linienchart auf den Kerzenchart ist ebenfalls vergleichbar mit einer Lupenfunktion. Im Kerzenchart ist der Kursverlauf durch eine Aneinanderreihung so genannter Kerzen (Candlesticks) dargestellt. Eine Tageskerze zeigt den Eröffnungs- und Schlußkurs, den Höchst- und Tiefskurs sowie die gesamte Handelsspanne des Tages an. Soweit also die gleichen Informationen, wie die des Balkencharts. Durch den Kerzenkörper und die Farbe desselben steht neben dem genannten Informationsgehalt aber ganz klar die visuelle Darstellung der „Netto-Bewegung“ des Tages im Vordergrund. Der Kerzenkörper zeigt den Abstand zwischen Eröffnungs- und Schlußkurs an. Der charttechnische Analyst kann also sehr schnell sehen, ob und in welchem Ausmaß beispielweise im Tages-Kerzenchart der Kurs am Tag gestiegen oder gefallen ist. Weltweit handelt es sich bei der Kerzenchartdarstellung um eine der gebräuchlichsten überhaupt. Auf GodmodeTrader.de nutzen wir für die charttechnische Analyse ebenfalls vornehmlich Kerzencharts. Entwickelt wurden sie in Japan, weshalb die einzelnen Figuren und Muster ursprünglich auch japanische Bezeichnungen tragen.
Anbei die schematisch Kerzendarstellung. Oben wird eine Verlustkerze, darunter eine Gewinnkerze gezeigt.
u Das untere Ende des dünnen Strichs zeigt den Tiefstkurs an, im Tages-Kerzenchart also den Tagestiefstkurs.
u Das obere Ende des dünnen Strichs zeigt den Höchstkurs an, im Tages-Kerzenchart also den Tageshöchstkurs.
Tages an.
u Der Kerzenkörper zeigt den Abstand zwischen Eröffnungs- und Schlußkurs an, demzufolge die eigentliche „Netto-Kursbewegung“.
u Bei einer Verlustkerze ist der Kerzenkörper schwarz (oder rot). Hier liegt der Schlußkurs unter dem Eröffnungskurs. Der Kurs ist in dem besagten Intervall also gefallen. Es ist eine schwache Kerze.
u Bei einer Gewinnkerze ist der Kerzenkörper weiß (oder grün). Der Schlußkurs liegt hier über dem Eröffnungskurs. Der Kurs ist also gestiegen. Es ist eine starke Kerze.
u Der dünne Strich über dem Kerzenkörper wird oberer Schatten (Docht) genannt. Beispielweise bei einer Tages- Verlustkerze heißt dies, dass der Kurs intraday über das Eröff nungskursniveau ansteigen konnte, das Tageshoch erreichte, anschließend aber wieder zurückfiel. Bei einer Tages-Gewinnkerze bedeutet dies, dass der Kurs intraday über das Schluß kursniveau ansteigen konnte, das Tageshoch ausbildete, dann aber wieder zurückfiel.
u Der dünne Strich unter dem Kerzenkörper wird unterer Schatten (Lunte) genannt. Bei einer Tages-Verlustkerze heißt dies, dass der Kurs intraday unter das eigentliche Schlußkursniveau abfiel, das Tagestief erreichte, sich dann aber wieder erholen konnte. Bei einer Tages-Gewinnkerze bedeutet dies, dass der Kurs intraday unter das Eröffnungskursniveau abfiel, das Tagestief ausbildete, dann aber wieder deutlich ansteigen konnte.
Seite 7
Major Currencies: EUR/USD, EUR/JPY Euro gegenüber US-Dollar
erreicht ein erstes Abwärtsziel, aber…
EUR/USD Kurs: 1,3568 USD Tageschart (log) seit 12.02.2008 (1 Kerze = 1 Tag)
Rückblick: Der Euro markierte nach langfristiger Aufwärtsbewegung bei 1,6019 USD ein Hoch im April 2008 und startete eine Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau. Aus dieser entwickelte sich schließlich eine obere Umkehrformation (Doppeltop), deren Aktivierung schließlich zu einem deutlichen Kursrutsch von EUR/USD bis 1,3882 USD führte. Eine anschließende Kurserholung wurde in den vergangenen Wochen wieder komplett abverkauft. Der Euro kam in den letzten Tagen wieder deutlich unter Druck und rutschte auf neue Jahrestiefs ab. Heute erreicht EUR/USD die exp. GDL 200 (EMA200) auf Wochenbasis bei 1,3567 USD als kurz- und evtl. mittelfristige Unterstützung. Das kurzfristige Chartbild zeigt sich ebenso wie das mittelfristige weiter stark angeschlagen.
Charttechnischer Ausblick: Der Euro trifft hier im Bereich bei 1,3530 - 1,3567 USD auf mögliche Unterstützung, von wo aus eine Kurserholung initiiert werden könnte. Allerdings zeigt sich im sehr kurzfristigen Bild eine beschleunigte Abwärtsbewegung, welche sich auch problemlos durchsetzen und das Währungspaar direkt weiter abrutschen lassen könnte. Gelingt heute und morgen keine nachhaltige Stabilisierung im Bereich bei 1,3530 -1,3567 USD, wären direkt weitere Kursverluste bis 1,3470 und darunter 1,3373 USD möglich. Gelingt hingegen hier bei 1,3530 - 1,3567 USD eine Stabilisierung und anschließend ein Anstieg über 1,3882 USD, wäre eine Kurserholung bis 1,4081 und ggf. sogar 1,4282 - 1,4307 USD möglich. Erst ein nachhaltiger Anstieg über 1,4307 USD würde eine größere Erholung bis 1,4568
Euro gegenüber japanischem Yen
USD nach sich ziehen.
mit massivem Kurseinbruch
Rückblick: Der Euro markierte gegenüber dem Yen nach einer langfristigen Aufwertungsphase ein Mehrjahreshoch bei 169,96 JPY im Juli 2008 und startete eine deutliche
EUR/JPY Kurs: 140,37 JPY Abwärtskorrektur. Im September erreichte das Währungspaar Tageschart (log) seit 09.01.2004 (1 Kerze = 1 Woche) die Kreuzunterstützung bei 147,73 JPY zurück, wo auch eine flache, langfristige Aufwärtstrendlinie verläuft. Dort prallte EUR/JPY zunächst nach oben hin ab. Diese erste Erholung wurde aber wieder komplett abverkauft, mit dem Rückfall unter 150,72 JPY startete ein extremer Kursrutsch. EUR/JPY verlor in den letzten Tagen massiv an Wert. Das kurzfristige Chartbild ist bärisch zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Der Euro hat gegenüber dem Yen die mittelfristig zentrale Schlüsselstelle bei 147,73 JPY nachhaltig gebrochen, was mit einer heftigen Abwärtsbewegung quittiert wird. Aktuell erreicht EUR/ JPY die Horizontalunterstützung bei 140,92 JPY. Hier bei 140,92 JPY oder auf Grund der extremen Abwärtsdynamik ggf. erst bei 137,00 -137,77 JPY sollte EUR/JPY eine Kurserholung starten und bis 144,00 -145,00 und ggf. 147,73 JPY ansteigen. Ob darüber hinaus eine weitere Aufwärtsbewegung möglich wird, bleibt abzuwarten. Das mittelfristige Chartbild ist jetzt massiv angeschlagen.
Erst eine nachhaltige Rückkehr über 150,72 JPY würde das Chartbild wieder aufhellen und dem Währungspaar eine größere Kurserholung ermöglichen. Unter 137,00 JPY drohen mittelfristig weitere Abgaben bis ca. 126,00 JPY.
Seite 8
Devisen-Galerie: EUR/SEK EUR/SEK Kurs: 9,7726 SEK
Tageschart (log) seit 03.03.2008 (1 Kerze = 1 Tag)
Euro gegenüber schwedischer Krone - Rallyebewegung geht weiter bis…
Rückblick: Der Euro startete gegenüber der schwedischen Krone Ende im Mai eine Aufwärtsbewegung, welche nach vier erfolglosen Ausbruchsversuchen in den letzten Monaten im September schließlich zum dynamischen Anstieg über den Widerstand bei 9,4900 SEK führte. Es folgte eine steile Rallyebewegung, das erste Zwischenziel bei 9,6460 SEK wurde schnell überwunden. Aktuell steigt EUR/SEK wieder in Richtung neues Jahreshochs bei 9,8019 SEK an. Das Chartbild ist auf sämtlichen Zeitebenen bullisch zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Der Euro sollte die laufende Rallyebewegung gegenüber der schwedischen Krone in den kommenden Wochen und Monaten weiter fortsetzen. Kursgewinne bis an den Widerstand des Hochs aus 2001 bei 9,9975 SEK werden jetzt bei einem Anstieg über 9,8019 SEK möglich.
Unter 9,6000 SEK sollte das Währungspaar jetzt idealerweise aber nicht mehr zurückfallen, eine Abwärtskorrektur bis 9,4900 - 9,5160 SEK wird dann wahrscheinlich.
Weitere Forex-Analysen, die gerade auf Godmode-Trader.de erschienen sind:
GBP/USD
EUR/CHF
EUR/CZK
EUR/GBP
Seite 9
Neues aus dem Web GOLD - Hier wird eine riesen Schlacht geschlagen!
Gold glänzt im Rohstoffsektor mit enormer relativer Stärke. Gold hält sich auf relativ hohem Niveau, während ringsherum um das Edelmetall das Gros der Basiswerte aus dem Rohstoffsektor in Grund und Boden gestampft wird.
Gold weg -- Geld weg ?
Der Titel dieser Analeptember 2008 kann man wohl als den bislang dramatischsten der bisherigen Weltwirtschaftskrise beschreiben. Man kam kaum hinterher, die sich zuspitzende Lage zu erfassen. Besonders interessant war der enorme Anstieg bei Gold an einem Tag von über 100 $. Dieses Zeichen führte mit dazu, dass der Gold und Silbermarkt für handliche Größen fast ausgetrocknet ist. Die amerikanische und kanadischen Prägeanstalten nehmen bis Januar 2009 keine Bestellungen mehr entgegen -- und bis Januar ist noch ein langer Weg - der American Buffalo wird nun auch erst mal nicht weiter geprägt.
Die Kernschmelze, der Dominoeffekt, das Platzen der Rohstoffblase
DIn der zurückliegenden Woche ist der Goldindex um sage und schreibe -19% eingebrochen. Der Amex Oil Index gab um -14% ab, der Oil Service Sector Index sogar um -20%, der Amex Natural Gas Index gab um -14% ab. Unter den Aktien des Rohstoffsektors stehen die Goldminen (bezogen auf die gesamte bisher abgelaufene Korrektur) bemerkenswerterweise besonders stark unter Abgabedruck. Die Aktien aus dem Energiesektor werden nun mit nicht unerheblicher zeitlicher Verzögerung ebenfalls gnadenlos abverkauft. Und seit vergangener Woche gehen sogar die absoluten Lieblinge der Rohstoffinvestoren, die Agraraktien wie Monsanto und Potash, in Sell Offs über.
Kann der Ölpreis auf 60 $ fallen ? - „Yes, we can“
Der Titel dieser Analyse lautet „Kann der Ölpreis auf 60 $ fallen ? - „Yes, we can ...“ . Das kommt davon, wenn man zwischenzeitlich Wahlkampfvideos der US Präsidentschaftskandidaten sichtet. Kleiner Spaß am Rande.
Wissen? Das geht auch einfacher! Die Aus- und Weiterbildung liegt uns am Herzen! Deswegen erwartet Sie der neue Wissensbereich von Godmode-Trader.de mit noch besseren Funktionen! Börsenbegriffe verstehen im Video Umfassender Chartlehrgang Grundlagenwissen zu Anleihen, Steuern, Anlagezertifikaten, Hebelprodukten und Optionsscheinen, Futures, Devisen, CFDs, ETFs und Rohstoffe Wissen schaffen - jetzt auch mit Wiki-Funktion:
Anzeige
Forex Snapshot Tendenzen ausgewählter Währungspaare
* Kurzfristige Tendenz: bis zu 2 Wochen ** Mittelfristige Tendenz: 1 Monat bis 3 Monate *** Langfristige Tendenz: 6 Monate bis 1 Jahr Der Kurs des angegebenen Währungspaares lautet immer in der zweiten Währung des Paares. Steigend _ Fallend + Neutral ) Währungspaar Kurs Tendenz kurzfristig* mittelfristig** langfristig*** EUR/USD 1,3568 +)) USD/JPY 103,12 )_) GBP/USD 1,7574 ++) USD/CHF 1,1413 _)+ USD/CAD 1,085 _)) AUD/CAD 0,8005 +++ AUD/USD 0,7462 +)) AUD/JPY 77,02 +)) AUD/CHF 0,8515 ++) CHF/JPY 90,45 ++) CAD/JPY 95,1 +++ EUR/JPY 140,37 )__ EUR/CHF 1,553 )+) EUR/TRY 1,825 ___ EUR/CZK 24,788 _)+ EUR/GBP 0,7742 +)_ EUR/HUF 249,46 _)+ EUR/NOK 8,3711 _)) EUR/PLN 3,455 _)+ EUR/SEK 9,7726 ___ EUR/ZAR 11,845 _)_ GBP/CHF 2,0063 +++ GBP/CAD 1,9065 )+) NZD/USD 0,6476 ++) USD/DKK 5,4824 _)) USD/HKD 7,7671 ++) USD/NOK 6,1503 _)+ USD/SEK 7,1762 _)) SGD/USD 0,6834 +)) USD/MXN 11,3169 _)+ Herausgeber: BörseGo AG, Balanstraße 73 (Haus 11 / 3. OG), 81541 München Telefon: 089/767369-0, Fax: 089/767369-290 E-Mail: kundenservice ( a t ) boerse-go.de Handelsregister-Nr: HRB 131073 Amtsgericht München
Vorstand: Robert Abend, Thomas Waibel, Harald Weygand Aufsichtsratsvorsitzender: Theodor Petersen Aktiengesellschaft mit Sitz in München, Registergericht: Amtsgericht München, Register-Nr: HRB 169607, Umsatzsteueridentifikationsnummer gemäß § 27a UStG: DE207240211 Chefredakteur (v.i.S.d.P.): Daniel Kühn Redaktion: Jochen Stanzl, Thomas Gansneder Technischer Analyst: André Rain Head of Trading: Harald Weygand (GodmodeTrader.de) Satz & Layout: BörseGo AG
Redaktionsschluss: Montag 12:00 Uhr Erscheinungsweise & Umfang: typischerweise einmal pro Woche (Mo.)
Versand per E-Mail als PDF-Dokument
Disclaimer:
Diese Ausarbeitung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageempfehlung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Währungen oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Darüber hinaus ersetzt sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Vermögensschäden aller Art, die bei Verwendung der Ausarbeitung für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, kategorisch ausgeschlossen. Die in der Ausarbeitung enthaltenen Informationen wurden sorgfältig zusammengestellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann jedoch nicht übernommen werden. Einschätzungen und Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers zum Zeitpunkt der Erstellung. Vorhersagen zur Kursentwicklung von Währungen am Spotmarkt, die auf früheren Preisen basieren, enthalten keine Garantie für die Richtigkeit dieser Kurse. Informationen über die Währungspreise werden uns von Dritten zur Verfügung gestellt. Obwohl wir glauben, dass unsere Quellen zuverlässig und vertrauenswürdig sind, können wir deren Genauigkeit, Vollständigkeit, Rechtzeitigkeit und korrekte Reihenfolge nicht garantieren. Wir untersuchen weder die Anbieter der Währungskurse, auf die sich unsere Prognosen beziehen, noch betrachten wir irgendwelche Finanzdaten oder andere Informationen solcher Anbieter. Daher stellen unsere Prognosen keine Analyse von kommerziellen oder finanziellen Faktoren dar, die für künftige Bewegungen der Währungskurse relevant sein können. Unsere Prognosen ziehen weder die spezifische Situation, Erfahrung und das Risikoprofil eines einzelnen Investors in Betracht, noch berücksichtigen sie die Steuerimplikationen einer Anlage. Wir können den Erfolg einer Investition, die Sie aufgrund unserer Informationen tätigen, nicht garantieren. Investitionen sind stets mir Risiko verbunden. Aufgrund von politischen, wirtschaftlichen, marktbedingten oder sonstigen Entwicklungen kann es zu Verlusten kommen, im schlimmsten Fall sogar zum Totalverlust. Die Charts im Godmode Devisen Report werden mit Teletrader Professional und Tradesignal erstellt.
Seite 11
Makro View Südafrikanischer Rand in Bedrängnis
Innenpolitische Probleme und
hohe Inflation belasten
Der südafrikanische Rand ist im laufenden Jahr erheblich unter die Räder gekommen und hat gegenüber dem US-Dollar nahezu 30%, gegenüber dem Euro knapp 20% an Wert verloren. USD/ZAR legte bis in Sichtweite der 8,80er-Marke zu, während EUR/ZAR nach Höchstkursen oberhalb der 13,00 aktuell um die 11,90 pendelt. Belastend für Südafrikas Valuta wirkten sich vor allem die innenpolitischen Probleme und die hohe Inflationsrate aus.
Die Abwertungswelle des Rand gewann zuletzt nochmals erheblich an Kraft, nachdem der südafrikanische Präsident Thabo Mbeki auf Druck seiner eigenen Partei, des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC), seinen Rücktritt eingereicht hatte. Der in der Wirtschaft hoch angesehene Finanzminister Trevor Manuel sowie neun weitere Minister haben sich dem Rücktritt von Mbeki angeschlossen und damit für massive Verunsicherung unter ausländischen Investoren gesorgt.
Die politischen Querelen in Südafrika erreichten mit dem erzwungenen Rücktritt von Thabo Mbeki ihren vorläufigen Höhepunkt. Der im Ausland kritisch gesehene Jacob Zuma ist der neue Vorsitzende der regierenden ANC-Partei, was viele Anleger aus Übersee bereits mit Kapitalabflüssen quittierten. Hinzu kommt die wegen der erneut verschärften globalen Finanzkrise ohnehin bestehende Neigung zur Repatriierung von Risikokapital, die sich negativ auf die Kursentwicklung des Rand auswirkt. Die Tatsache, dass die südafrikanischen Finanzmärkte eine überdurchschnittliche Abhängigkeit von ausländischen Investoren aufweisen, machte sich hier entsprechend bemerkbar.
Eine leichte Entspannung zeichnete sich ab, nachdem bereits vier Tage nach der Entmachtung des südafrikanischen Präsidenten Thabo Mbeki durch die eigene Partei mit Kgalema Motlanthe ein neuer Staatschef durch das südafrikanische Parlament gewählt wurde. Motlanthe ist stellvertretender Parteivorsitzender des regierenden ANC-Partei, dürfte aber nur ein Übergangspräsident bleiben. Politische Beobachter rechnen damit, dass Motlanthe nur bis zur spätestens im Juli 2009 anstehenden nächsten Wahl das Amt innehaben wird, danach dürfte Parteichef Jacob Zuma das Amt übernehmen, gegen den die Korruptionsvorwürfe noch längst nicht ausgeräumt sind.
Der auf Ausgleich bedachte Motlanthe versicherte, dass auch unter einem künftigen Präsidenten Zuma keine radikalen Wirtschaftsexperimente geplant seien. Die Wirtschaftspolitik der Vorgängerregierung wolle er weiterführen, hieß es. Zudem setzte er den im In- und Ausland beliebten Finanzminister Trevor Manuel wieder in sein Amt ein, der aus Solidarität zu Mbeki seinen Rücktritt eingereicht hatte. Manuel leitete das Finanzressort bereits seit zwölf Jahren und wird mit dem langandauernden Wirtschaftsaufschwung Südafrikas in dieser Periode identifiziert.
Während die politische Unsicherheit bleibt, ihren Höhepunkt aber überschritten haben dürfte, richtet sich der Blick auf die gleichfalls eingetrübte wirtschaftliche Situation Südafrikas. Als zentrale Problematik stellt sich hier die zweistellige Inflationsrate dar, die im August auf satte 13,7% im Jahresvergleich zulegte. Die Konsensschätzung von 13,6% wurde damit nochmals übertroffen, auch gegenüber dem Vormonatswert von 13,4% ergibt sich ein sattes Plus. Untypisch für die Industriestaaten liegt die Teuerung in der Kernrate sogar höher: hier gab es im August einen Preisanstieg von 14,3% nach zuvor 13,7% zu verzeichnen.
Bislang hat die südafrikanische Notenbank mit kräftigen Zinsanhebungen gegengesteuert und den heimischen Leitzins auf 12,00% nach oben geschraubt. Die Amtszeit des für eine entschlossene Inflationsbekämpfung stehenden Notenbankchefs Tito Mboweni endet jedoch im nächsten Jahr, wobei angesichts der geänderten politischen Situation völlig unklar ist, wer ihm nachfolgen wird. Somit bleibt auch an der Zinsfront eine gesteigerte Unsicherheit, zumal die bisherigen Leitzinsanhebungen nicht verhindern konnten, dass die Inflation weiter deutlich zulegte.
Des Weiteren zeigt die südafrikanische Ökonomie angesichts global sinkender Rohstoffnachfrage nachhaltige Abschwächungstendenzen. Das Minus in der August-Handelsbilanz lag mit 5,1 Milliarden ZAR noch höher als der geschätzte Fehlbetrag von 4,9 Milliarden ZAR, im Juli wurde mit -14,3 Milliarden ZAR der Konsens von -3,8 Milliarden ZAR völlig verfehlt. Das BER-Geschäftsklima brach im dritten Quartal von 45,0 auf 34,0 Punkte ein, während sich die Tendenz rückläufiger Einzelhan-
Seite 12
Makro View delsumsätze mit einem Juli-Minus von 4,6% nach zuvor -1,5% beschleunigt fortsetzte.
Praktisch alles spricht demnach für weitere Kursverluste des südafrikanischen Rand: eine an Schwung verlierende Wirtschaft, ein unsicherer Zinsausblick, innenpolitische Probleme sowie die im Zuge der Finanzkrise anhaltende Tendenz zum Verkauf von Hochzinswährungen. EUR/ZAR sollte bald wieder die 12,50er-Marke anvisieren und damit den seit Oktober 2007 etablierten langfristigen Aufwärtstrend trotz des jüngsten Kursrücksetzers verteidigen können, während USD/ZAR angesichts
der aktuellen Dollar-Stärke noch größeres Aufwärtspotenzial besitzt. Der Sprung über den Widerstandsbereich von 8,2500 lässt hier mittelfristig Kursgewinne bis zur 9,30er-Marke erwarten.
Volker Zenk FXdirekt Bank
Jens Lüders FXdirekt Bank
Seite 13
Forex Snapshot Kursveränderung ausgewählter Währungspaare Änderung in % gg. Vorwoche
-10,97% -8,37% -7,74% -6,89% -5,92% -5,60% -5,48% -5,41% -4,08% -4,06% -2,76% -2,73% -2,52% -2,09% -1,95% -0,01% 0,62% 0,70% 0,73% 0,86% 1,10% 1,16% 1,87% 2,81% 3,29% 4,22% 4,31% 5,45% 6,29% 6,61% -30,00%-25,00%-20,00%-15,00%-10,00% -5,00% 0,00% 5,00% 10,00% USD/NOK USD/SEK USD/DKK USD/CAD USD/MXN USD/CHF EUR/HUF EUR/PLN EUR/TRY EUR/NOK EUR/SEK GBP/CHF EUR/ZAR EUR/CZK USD/HKD SGD/USD EUR/CHF GBP/USD EUR/GBP USD/JPY NZD/USD GBP/CAD AUD/CHF EUR/USD AUD/CAD CHF/JPY CAD/JPY EUR/JPY AUD/USD AUD/JPY Änderung in % gg. V Seite 14
Forex Snapshot Kursveränderung ausgewählter Währungspaare Änderung in % seit 01.01.2008
-21,19% -14,65% -13,85% -15,28% -8,22% -8,17% -6,93% -13,94% -3,80% -15,41% -7,66% 5,53% -11,41% -6,10% -1,46% -0,37% -6,37% 20,54% -10,82% 3,63% 5,63% 7,68% -4,01% -1,18% 0,70% 3,91% 8,80% 7,30% 11,06% 13,40% -50,00% -40,00% -30,00%-20,00% -10,00% 0,00% 10,00% 20,00% 30,00% USD/NOK USD/SEK USD/DKK USD/CAD USD/MXN USD/CHF EUR/HUF EUR/PLN EUR/TRY EUR/NOK EUR/SEK GBP/CHF EUR/ZAR EUR/CZK USD/HKD SGD/USD EUR/CHF GBP/USD EUR/GBP USD/JPY NZD/USD GBP/CAD AUD/CHF EUR/USD AUD/CAD CHF/JPY CAD/JPY EUR/JPY AUD/USD AUD/JPY Seite 15
| | Nach oben | profil pn icq | | Gast
|  07.10.2008, 17:06
Mach mit!Wenn Dir die Beiträge zum Thema "Forex Report 27-08" gefallen haben oder Du noch Fragen hast oder Ergänzungen machen möchtest, solltest Du Dich gleich bei uns anmelden:
» Anmelden
Registrierte Mitglieder genießen die folgenden Vorteile: - kostenlose Mitgliedschaft - keine Werbung - direkter Austausch mit Gleichgesinnten - neue Fragen stellen oder Diskussionen starten - schnelle Hilfe bei Problemen - Bilder und Videos hochladen - und vieles mehr... | Verwandte Suchbegriffe |
| | Nach oben | | |
Seite 1 von 1 [1 Beitrag]
| Ähnliche Beiträge | Autor | Antworten | Aufrufe | Letzter Beitrag |
|---|
 | Forex Report fortlaufend UPDATE 2808
& GodmodeTraderF rex
CFD
Forex & CFDs:
Das Beste aus zwei Welten
Inhaltsverzeichnis
Ausgabe 2808 – 13. Okt. 2008
Seite 1 Editorial & GodmodeTraderF rex
CFD
Forex & CFDs:
Das Beste aus zwei Welten... | infoman | 4 | 244 | 04.02.2009, 19:18  infoman |  | Forex Invest Hallo zusammen!
Ich möchte Euch ein neues Unternehmen vorstellen. Es ist ein autorisiertes, unabhängiges Finanzinstitut (Broker House) mit Sitz in Norditalien, welches Strategien entwickelt und Serviceleistungen auf höchstem Niveau anbietet, die einen... | Dietl76 | 0 | 114 | 16.11.2009, 14:20  Dietl76 |  | CB1100 Video Report Ein Video Report der Tokyo Motor... | mgutt | 0 | 76 | 29.10.2009, 12:28  mgutt |  | Rohstoff Report Update 02/09 RohstoffReport Update
6. Jahrgang | Ausgabe 02 vom 20. bis 27. JanuarEin Service der BörseGo AG
Wochenkommentar
von Jochen Stanzl
Monat Topthemen
Februar 2009 Sonderpublikation Edelmetalle
Gold & Silber
März 2009 Rohstoffinvestments... | infoman | 0 | 87 | 04.02.2009, 19:16  infoman |  | Rohstoff Report Update 01/09 RohstoffReport Update
6. Jahrgang | Ausgabe 01 vom 06. bis 13. Januar Ein Service der BörseGo AG
Wochenkommentar
von Jochen Stanzl
Monat Topthemen
Februar 2009 Sonderpublikation Edelmetalle
Gold & Silber
März 2009 Rohstoffinvestments... | infoman | 0 | 99 | 23.01.2009, 22:11  infoman |  | Rohstoff Report Ausgabe 18 RohstoffReport
5. Jahrgang | Ausgabe 18 | 03.09.2008 Ein Service der BörseGo AG
RohstoffReport
5. Jahrgang | Ausgabe 18 | 03.09.2008 Ein Service der BörseGo AG
Leitthema
Auch Russland hat seinen Peak überschritten Seite 02
Wie stark geht die... | infoman | 0 | 107 | 31.12.2008, 16:37  infoman |  | Rohstoff Report Ausgabe 19 RohstoffReport
5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 Ein Service der BörseGo AG
RohstoffReport
5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 Ein Service der BörseGo AG
Leitthema
Rohstoffhausse: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben Seite 02
Strukturelle... | infoman | 0 | 118 | 31.12.2008, 16:36  infoman |  | Rohstoff Report Ausgabe 20 RohstoffReport
5. Jahrgang | Ausgabe 20 | 30.09.2008 Ein Service der BörseGo AG
Leitthema
Mexiko: Das Ende des Ölzeitalters Seite 02
Eisenerz: CVRDs Milliardenpoker mit China Seite 05
Aktueller Rohstoff-Kommentar Seite 07
Video
Measuring... | infoman | 0 | 116 | 31.12.2008, 16:34  infoman |  | Rohstoff Report Ausgabe 21 RohstoffReport
5. Jahrgang | Ausgabe 21 | 14.10.2008 Ein Service der BörseGo AG
Leitthema
Ist der Kohlebom vorbei? Seite 02
Aktueller Rohstoff-Kommentar Seite 05
Video
Professioneller CFD Handel und Money Management Seite 10
Performance... | infoman | 0 | 131 | 03.01.2009, 09:56  infoman |  | Rohstoff Report Update Ausgabe 20 Wochenkommentar
von Jochen Stanzl
RohstoffReport Update
5. Jahrgang | Ausgabe 20 vom 07. bis 14. Oktober 2008 Ein Service der BörseGo AG
Wir verlosen 30 Ehrenkarten für das europäische Rohstoffforum 2008 mit Rohstoff-Legende Jim Rogers.... | infoman | 0 | 63 | 31.12.2008, 16:31  infoman |
|