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| Trainee Anmeldedatum: 31.12.2008 Beiträge: 43 Chats: 0 | UPDATE 2808 & GodmodeTraderF rex CFD Forex & CFDs: Das Beste aus zwei Welten Inhaltsverzeichnis Ausgabe 2808 – 13. Okt. 2008 Seite 1 Editorial & GodmodeTraderF rex CFD Forex & CFDs: Das Beste aus zwei Welten Inhaltsverzeichnis Ausgabe 2808 – 13. Okt. 2008 Seite 1 Editorial Seite 2 Makrodaten-Check Die Krise geht ihren Weg ... Seite 4 CFD Trading Seite 6 Der GodmodeTrader Chartlehrgang Kerzencharts (Candlesticks) – So lese ich sie! Seite 8 Chartanalysen Major Currencies: EUR/USD, USD/JPY Devisen Galerie: EUR/CZK Seite 10 Neues aus dem Web Seite 11 Forex Snapshot Tendenzen ausgewählter Währungspaare Makro View: Aufwärtskorrektur fällig – Stoxx-Branchenindizes nach massivem Kursverfall mit Chancen Seite 11 Impressum/Disclaimer Editorial Sehr geehrte Leserinnen und Leser, Eine Mixtur aus Verzweiflung und Faszination regierte die Marktteilnehmer die letzten Wochen seit der Pleite von Lehman Brothers. Verzweiflung, weil das Finanzsystem in seinen Grundfesten nie derart am Abgrund stand und erstmals seit Ende des Krieges kollektive Existenzängste das Geschehen beherrschten. Und eine dunkle Faszination wegen des unbestimmten Magengefühls, dass man gerade historisch einmalige Zeiten erlebt. Durch das entschlossene Auftreten der Regierungen und Notenbanken weltweit kann es jetzt gelingen, wieder ansatzweise so etwas wie Vertrauen herzustellen. Nicht KANN, sondern MUSS. Denn viele Schüsse haben wir nicht mehr. Die Menschen waren und sind, unter dem Trommelfeuer medialer Untergangsmusik, schon soweit ihre letzten Kröten zuhause unter der Matratze zu verstecken. Cash ist King in diesen Tagen – aber wie Altmeister Warren Buffett erst kürzlich wieder in einem sehenswerten Interview (_//_godmode-trader. de/de/boerse-analyse/Interview-mit-Buffett-Finanzkriseund- ihre-Folgen,a1008149,c65.html) feststellte: Cash bringt nichts, wenn man dauerhaft darauf sitzt; und schon gar nicht angesichts einer Geldpolitik, die in den kommenden Jahren fast zwangsläufig wieder zu deutlichen Infl ationstendenzen im Vermögensbereich führen wird. Es ist ein Faszinosum dieser Vertrauenskrise, dass sie zwar das Finanzsystem an sich in Frage stellt, aber trotzdem zu einer starken Liquiditätspräferenz in eben diesem Geld führt – auch wenn es teilweise zu Ausweichbewegungen kommt, wie in dem allerdings (noch) sehr kleinen physischen Goldanlagemarkt. Die Krise zeigt auch erneut sehr deutlich den fi nanzpolitischen Unterschied zwischen den USA und Europa. Die unterschiedliche Ausrichtung der Notenbankregime trat nie deutlicher zutage. Offensichtlich erst unter großen Schmerzen und wohl auch erheblichem politischen Druck konnte sich die EZB zu einer längst überfälligen Zinssenkung durchringen. Die Überbetonung der Inflationsgefahren ist angesichts der extremen Rezessionsgefahr als rein akademisch zu betrachten. Die Fed dagegen ist dem Wachstum ebenso wie der Preisstabilität verpflichtet und kann daher weit flexibler agieren. Äußerst spannend wird die weitere Entwicklung des Währungspaares US-Dollar/Euro. Die Repatriierung von US-Vermögen sorgt ebenso wie die Nachfrage von Banken, die Kredite in US- Dollar aufnahmen und nun in derselben Währung zurückzahlen müssen , für anhaltenden Druck auf den Euro. Dieser Trend ist offenbar sogar weit stärker als das gegenläufi ge Bestreben von Staaten wie China, die ihre stark dollardominierten Devisenreserven diversifizieren. Nicht wenige Stimmen stellen die Europäische Währungsunion gar mittelfristig wieder in Frage. Die Heterogenität der Staaten tritt in massiven Renditedifferenzen der Anleihen zutage. Italien z.B. muss einen Prozentpunkt mehr zahlen als Deutschland. Nicht auszudenken was passiert, wenn der erste Staat der Eurozone seine Anleihen nicht mehr an den Investor bringt… man wird sich mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass das eine oder andere Land mittelfristig wieder aus der Währungsunion ausscheidet. Und an das Aufnehmen neuer Staaten in den Währungsverbund ist derzeit überhaupt nicht zu denken. Herzlichst, Ihr Daniel Kühn Makrodaten-Check Makrodaten-Check Wirtschaftsdaten: Die Krise geht ihren Weg ... Börsianer haben es nicht leicht: Tag für Tag werden sie mit Wirtschaftsdaten überflutet. Um zur rechten Zeit die richtigen Entscheidungen treffen zu können, sollte man die wichtigsten Informationen nicht nur verstehen, sondern auch einzuordnen wissen. Wir werden Sie in Zukunft an dieser Stelle über die wichtigsten Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA informieren und erläutern, was die Informationen für die Börsen bedeuten. Montag: Der sentix-Gesamtindex fällt im Oktober auf -27,8, es ist der tiefste Stand seit Erhebungsbeginn im Jahr 2002. Unser Kommentar: Dass der sentix-Index auf den tiefsten Stand seit 2002 abgefallen ist, lässt aus antizyklischer Sicht hoff en: Die Stimmung ist off ensichtlich so schlecht, dass Besserung in Sicht sein dürfte. Sollte das G-7-Treffen greifbare Ergebnisse liefern, könnte schon die kommende Woche einen Stimmungsumschwung bringen. Dienstag: Der Auftragseingang der Industrie ist im August in Deutschland auf Monatssicht um 3,6 % gegenüber Vormonat gestiegen. Mittwoch: Das Bruttoinlandsprodukt ist in der Euro-Zone im zweiten Quartal 2008 ist BIP um 0,2 % gesunken. Im vorangegangenen Quartal hatte das Quartalswachstum bei 0,7 % gelegen. Im Jahresvergleich liegt das Wachstum bei 1,4 % nach 2,1 % im Quartal zuvor. Der US-amerikanische Index zu den anstehenden Hausverkäufen ist im August um 7,4 % auf 93,4 gefallen. Erwartet wurde hingegen ein Rückgang um 1,0 %. Im Vormonat hatte der Index revidiert bei -2,7 % gestanden. (nach zuvor -3,2 % ). Die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind in der vorangegangenen Woche um 8,1 Mio. Barrel gestiegen, nach zuvor +4,3 Mio. Barrel. Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 7,2 Mio. Barrel ausgeweitet, nach zuletzt einem Plus in Höhe von 0,9 Mio. Barrel. Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 0,5 Mio. Barrel gefallen, nach zuvor -2,3 Mio. Barrel. Donnerstag: Die deutsche Handelsbilanz weist für August einen Überschuss in Höhe von 10,6 Mrd. Euro aus nach 13,8 Mrd. Euro (revidiert von 13,9 Mrd. Euro) im Vormonat und 14,3 Mrd. Euro ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist der Gesamtumsatz im verarbeitenden Gewerbe real in Deutschland im August um 2,2 % gestiegen. Im Vormonat hatte das Minus -1,1 % betragen, im Juni wurde ein Anstieg um 1,5 % verzeichnet. Der Inlandsumsatz ist im August-Jahresvergleich um 2,8 % geklettert, der Umsatz mit dem Ausland um 1,2 % Die deutschen Großhandelspreise sind im September gegenüber dem Vormonat um 5,8 % gestiegen nach -1,8 % im Vor- Sie haben eine Frage? Wir haben die Antwort! 0800-818 30 50 Anzeige Makrodaten-Check Makrodaten-Check monat. Im Jahresvergleich ist der Preisindex des Großhandels in Deutschland um 0,6 % geklettert nach zuvor +7,4 %. Die wichtigsten Zentralbanken senken die Leitzinsen in einer konzertierten Aktion um bis zu 0,5 Prozentpunkte. Unser Kommentar: Dass die Leitzinssenkung der Notenbanken wirkungslos verpuff t, weist darauf hin, dass an den Börsen ein Punkt erreicht ist, von dem an die Krise nicht mehr ohne Weiteres zu stoppen ist. Die Ereignisse dürften sich jetzt ihren Weg bahnen, ganz gleich, was die Notenbanken tun. Die Zahl der Erstanträge ist in den USA auf 478.000 gefallen. Erwartet wurden 475.000 neue Anträge nach zuvor 498.000 (revidiert von 497.000). Der Großhandelsumsatz in den USA ist im August um 1,0 % zurückgegangen. Die US-amerikanischen Lagerbestände im Großhandel sind gleichzeitig um 0,8 % geklettert. Das Verhältnis Lagerbestände gegenüber Umsatz (Inventories/Sales Ratio) liegt in den Staaten im Berichtsmonat leicht verschlechtert bei 1.10. Die US-amerikanischen Erdgasvorräte („Nat Gas Inventories“) sind in der letzten Woche um 88 Bcf auf 3.198 Bcf gestiegen. In der vorangegangenen Woche waren die Bestände in den USA um 87 Bcf gestiegen, im Vorjahr hatten sie bei 3.315 Bcf gelegen. Der „Pending Home Sales Index“ ist in den USA von Juli bis August stärker gestiegen als erwartet. Das lässt darauf schließen, dass sich die Talfahrt am US-Häusermarkt zumindest verlangsamt. Der von der National Association of Realtors (NAR) veröffentlichte Index der Pending Home Sales – dabei handelt es sich um Absichtserklärungen, in den kommenden Monaten ein Haus zu kaufen – legte von Juli bis August um 7,4 Prozent zu. Analysten hatten mit einem Rückgang gerechnet. Damit lag der Index 8,8 Prozent höher als vor einem Jahr und auf dem höchsten Stand seit Juni 2007. Er bezieht sich auf Käufe aus dem Häuserbestand, nicht auf Neubauten. Unser Kommentar: Offensichtlich gibt es einige Antizykliker, die bei den ausgebombten Immobilienpreisen auf Schnäppchenjagd gehen. Doch man sollte die Immobilien-Krise deshalb noch nicht abhaken: Kontra- Anleger sind oftmals etwas zu früh dran. Ob jetzt tatsächlich wieder mehr Immobilien verkauft werden, muss man erst einmal abwarten. Dagegen sprechen die zunehmend schwache Verfassung des US-amerikanischen Arbeitsmarkts und die gestiegenen Bonitätsanforderungen der Banken bei der Kreditvergabe. Die Zahlen zu Hausverkäufen in den kommenden Monaten werden mehr Aufschluss darüber geben, ob sich die Immobilienkrise dem Ende zuneigt. Nach Angaben des Informationsdienstleisters Forclosures.com wurden in den USA im September insgesamt 107.500 Immobilien zwangsvollstreckt. Dies entspricht gegenüber dem Vormonat einem Plus von 6,6 Prozent. Vom zweiten zum dritten Quartal stellt sich ein Zuwachs von 25,8 Prozent ein. Es ist davon auszugehen, dass die Zahl der Zwangsvollstreckungen bis Jahresende die Schwelle von einer Million erreicht. Die Zwangsvollstreckungsanträge sind jedoch im September landesweit infolge deutlicher Rückgänge in Kalifornien, Michigan und Texas um 2,4 Prozent gesunken, heißt es weiter bei Foreclosures.com Freitag: Im Juli ist die Zahl der Insolvenzen in Deutschland insgesamt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,2 % zurückgegangen. Die US-amerikanische Handelsbilanz weist für August ein Defizit in Höhe von 59,1 Mrd. US-Dollar aus. Erwartet wurde ein Minus im Bereich von 59,5 bis 60,0 Mrd. US-Dollar. Im Vormonat hatte das Defizit noch bei 61,3 Mrd. US-Dollar gelegen. Somit wurde der Vormonatswert von zunächst veröff entlichten 62,2 Mrd. US-Dollar revidiert. Die US-amerikanischen Importpreise sind im September um -3 % gefallen nach zuletzt -2,6 %. Ohne Öl sind die Einfuhrpreise in den Vereinigten Staaten um -0,9 % gefallen nach zuvor -0,5 %. Die US-amerikanischen Exportpreise sind im September insgesamt um -1,0 % gefallen nach zuvor -1,7%. Ohne landwirtschaftliche Erzeugnisse sind die Ausfuhrpreise um -1,0% gefallen nach zuletzt -0 Wie wir die Lage jetzt einschätzen und was wir unseren Lesern raten, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs, die in Kürze erscheint. Anmeldemöglichkeit (1) : Das Drei-Monats-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs Anmeldemöglichkeit (2) : Das Jahres-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs Zum Autor: Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs und Geschäftsführer des Antizyklischen Aktienclubs. Börsenbrief und Aktienclub, das komplette Servicepaket für die Freunde antizyklischer Anlagestrategien! Informationen fi nden Sie unter _antizyklischer-börsenbrief.de und _antizyklischer-aktienclub.de Seite 3 CFD Trading CFD Trading CFD Profi -Trading Linde AG – Auf Unterstützung jetzt mit erhöhten Chancen Linde AG – Kürzel LIN (DE)– Aktuell: 64,22 Euro Charttechnische Situation: Bei Linde kam es in den vergangenen Monaten zunächst zu einer ausgedehnten Konsolidierung im Bereich einer Handelsspanne zwischen 92,20 Euro und 73,72 Euro. Der Rückfall aus dieser Zone führte dann in den beiden vergangenen Wochen zu einem massiven Abverkauf, die Aktie stürzte Senkrecht mit dem Markt ab. Auf der bei 57,59 Euro liegenden Unterstützung konnten sich die Notierungen dann fangen, so dass sich ausgehend von diesem Niveau jetzt die Chance einer größeren Erholung bietet. Trading: Der Einstieg bietet sich bei Linde zunächst direkt an. Ziel ist der Bereich 73,72 Euro, mittelfristig bei stabilerem Markt durchaus auch 80,00 Euro. Der Stopp-Loss sollte spätestens unter den 57,20 Euro gesetzt werden. Es bietet sich an, das Risiko der Position nicht über 1 % des Depotkapitals ansteigen zu lassen. Linde AG: Einstieg: Direkter Kauf Stopp-Loss gesamt: 57,20 Euro Risiko bis Stopp-Loss: - 10,93 % Möglicher Gewinn bis 73,72 Euro (CRV ca. 1,35) Möglicher Gewinn bis 80,00 Euro (CRV ca. 2,25) Linde AG – Auf Unterstützung jetzt mit erhöhten Chancen K+S AG: Einstieg: Direkter Kauf Stopp-Loss gesamt: 34,50 Euro Risiko bis Stopp-Loss: - 21,12% Möglicher Gewinn bis 53,41 Euro (CRV ca. 1,05) Möglicher Gewinn bis 62,11 Euro (CRV ca. 1,99) K+S AG – Nach dem Abverkauf vor Gegenbewegung K+S AG – Nach dem Abverkauf vor Gegenbewegung K+S AG – Kürzel SDF (DE)– Aktuell: 43,74 Euro Charttechnische Situation: K+S AG brach nach einem Zwischenhoch bei 84,02 Euro in den vergangenen Wochen massiv ein. Die Aktie hatte dabei mit dem Rückfall unter die 62,11 Euro ein weiteres großes Kaufsignal ausgelöst und fiel direkt weiter nach unten durch. In der vergangenen Woche konnten sich die Notierungen hier bereits stabilisieren, es gelang eine Seitwärtsbewegung im Bereich des langfristig maßgebenden Aufwärtstrends bei 39,20 Euro. Davon ausgehend springt die Aktie jetzt mit dem Markt an. Es eröffnet sich so die Chance einer größeren Erholung. Trading: Ein Einstieg bietet sich mit dem Überwinden von 43,15 Euro bereits direkt bei K+S AG An. Der Stopp-Loss sollte spätestens unter 34,50 Euro auf neuem Tief platziert werden. Aufgrund der Entfernung zum Stopp-Loss kann der Kapitaleinsatz nur gering gewählt werden denn mehr als 1% es verfügbaren Kapitals sollte auch hier nicht in einer Position riskiert werden. Weitere CFD Trade Vorstellungen erhalten Sie im Strategie-Report - kostenlos anmelden unter _//_godmode-trader.de/newsletter/b2c/ Weitere Informationen zu CFDs finden Sie unter _//_godmode-trader.de/cfds/overview/ Seite 4 Wissen? Das geht auch einfacher! Die Aus- und Weiterbildung liegt uns am Herzen! Deswegen erwartet Sie der neue Wissensbereich von Godmode-Trader.de mit noch besseren Funktionen! Börsenbegriffe verstehen im Video Umfassender Chartlehrgang Grundlagenwissen zu Anleihen, Steuern, Anlagezertifikaten, Hebelprodukten und Optionsscheinen Futures, Devisen, CFDs, ETFs und Rohstoffe Wissen schaffen - jetzt auch mit Wiki-Funktion: Tragen Sie Ihr Börsenwissen bei uns ein! _godmode-trader.de Noch mehr Wissen erwartet Sie auf _godmode-trader.de/wissen Der GodmodeTrader ChartlehrgangDer GodmodeTrader Chartlehrgang Der GodmodeTrader Chartlehrgang Kerzencharts (Candlesticks) – So lese ich sie! Konkretes Anwendungsbeispiel – Wie interpretiere ich einen Kerzenchart? Anbei eine dreiteilige Grafik. Oben ist der Kursverlauf vom S&P 500 Index von September 2001 bis November 2003 als Übersicht dargestellt, in der Mitte wird der blau markierte Ausschnitt des Kursverlaufs als Kerzenchart angezeigt und unten werden 4 Einzelkerzen aus dem mittleren Kerzenchart vergrößert eingeblendet. Wir zoomen uns also immer weiter in die Tiefe des Charts. Bei dem Kerzenchart in der Mitte handelt es sich um einen Tages-Kerzenchart. D.h., dass eine Kerze für einen Tag steht. Kerzenbeispiel A Es handelt sich um eine Kerze mit einem kleinen weißen Körper, mit langem unteren Schatten und ohne oberen Schatten. Da es sich um einen Tages-Kerzenchart handelt, steht diese eine Kerze für den Kursverlauf eines Tages. Der Eröff nungskurs des Tages liegt in dem Schema bei Punkt 1.), anschließend fi el der Kurs im Tagesverlauf deutlich nach unten ab, was durch den langen unteren Schatten angezeigt wird. Der lange untere Schatten zeigt an, dass es an diesem Tag intraday einen regelrechten Sell Off gegeben hatte. Bei Punkt 2.) wurde im Tagesverlauf das Tagestief ausgebildet, woraufhin die Kurse sich wieder deutlich erholen konnten. Das Tagestief wurde intraday also von Marktteilnehmern zu massiven Käufen genutzt. Nachdem die Bären anfangs dominierten, übernahmen die Bullen im Tagesverlauf das Ruder. Und zwar so deutlich, dass die gesamten Intradayverluste aufgeholt werden konnten. Der weiße Kerzenkörper zeigt an, dass sogar das Eröff nungskursniveau überschritten werden konnte. Auf Tagesschlußkursnivau konnte der Index an dem Tag also ansteigen. Der fehlende obere Schatten sagt aus, dass der S&P 500 Index an diesem Tag auf Tageshoch schließen konnte. Im Fachjargon wird diese Kerze auch „Hammer“ genannt. Es handelt sich um eine bullische Reversalkerze. Solche Hammerkerzen stehen oft am Ende einer Abwärtskursbewegung und leiten eine Aufwärtsbewegung ein. Kerzenbeispiel B Die Kerze besteht aus einem langen weißen Kerzenkörper mit winzigem oberen Schatten. Weißer Kerzenkörper heißt, dass der Schlußkurs über dem Eröffnungskurs lag. Die Bullen Den gesamten Chartlehrgang finden Sie unter _//_godmode-trader.de/wissen/chartlehrgang/ Seite 6 Der GodmodeTrader Chartlehrgang Der GodmodeTrader Chartlehrgang bestimmten das Tagesergebnis ganz maßgeblich. Der lange Kerzenkörper zeigt den Abstand zwischen Eröff nungs- und Schlußkurs an. Der Index konnte also deutlich ansteigen. Der Eröffnungskurs liegt unten bei Punkt 1). Der fehlende untere Schatten weist darauf hin, dass der S&P 500 Index an diesem Tag direkt nach Eröffnung ansteigen konnte. Eröff nung und Tagestief sind identisch. Der Index konnte nahe Tageshoch schließen bei Punkt 2.) in dem Schema. Nahe Tageshoch deswegen, weil die Kerze einen kleinen oberen Schatten aufweist. D.h., dass das Tageshoch minimal oberhalb des eigentlichen Schlußkurs liegt. Im Fachjargon heißt diese Kerze „White Marubozu“. Kerzenbeispiel C Diese Kerze ist das Gegenstück zum „White Marubozu“. Es handelt sich um einen „Black Marubozu“. Der lange schwarze Kerzenkörper zeigt an, dass der Schlußkurs deutlich unter dem Eröffnungskurs dieses Tages lag. Der Index fiel also deutlich ab. In dem Kerzenschema oben bei Punkt 1.) liegt das Eröff nungsniveau. Der fehlende obere Schatten zeigt an, dass Eröffnungskurs und Tageshoch identisch sind. Demzufolge fi elen die Kurse direkt nach Eröffnung. Der Tagesschlußkurs liegt nahe des Tagestiefs. Letzteres wird durch den kleinen unteren Schatten angezeigt. Kerzenbeispiel D Zu sehen, ist eine Kerze mit einem langen oberen Schatten und kleinem weißen Kerzenkörper. Ein unterer Schatten fehlt. Im Fachjargon wird diese Kerze „Shooting Star“ genannt. Im Zentrum dieser Kerze steht ganz klar der lange obere Schatten (Docht). Dieser lange obere Schatten besagt, dass der Index an diesem Tag intraday deutlich ansteigen, aber das hohe Niveau nicht bis zum Tagesschluß halten konnte. Es gab an diesem Tag also Marktteilnehmer, die den Intraday-Anstieg zum Verkauf nutzen. Während bei der eingangs erläuterten Hammerkerze intraday zuerst die Bären, dann die Bullen dominieren, ist es bei der Shooting Star Kerze genau umgekehrt. Zuerst steigt der Index durch die Kraft der Bullen, dann treten intraday aber die Bären auf den Plan, verkaufen und bestimmen damit das Ergebnis des Tages. Der kleine weiße Kerzenkörper zeigt an, dass der Schlußkurs leicht über dem Eröffnungskurs lag. D.h., dass der Index an diesem Tag doch noch leicht ansteigen konnte. Der Shooting Star steht am Ende einer Aufwärtskursbewegung und kann eine Abwärtsbewegung einleiten. Eine Sonderpublikation der BörseGo AG ..Alles über Krebs & die neuen Wirkstoffe ..Die Top-News vom wichtigsten Biotech Meeting 2008 (ASCO) ..Liste potenzieller Übernahmekandidaten unter den Biotechs ..Die aussichtsreichsten Aktien Hier kostenlos downloaden: _godmode-trader.de/downloads _boerse-go.ag Spezial Biotechnologie mit dem Top Thema "Krebs" Anzeige Major Currencies: EUR/USD, USD/JPY Major Currencies: EUR/USD, USD/JPY EUR/USD Kurs: 1,3623 USD Tageschart (log) seit 28.02.2008 (1 Kerze = 1 Tag) US-Dollar gegenüber japanischem Yen – Was bringt das Verkaufsignal? Rückblick: Der US-Dollar startete nach einer mittelfristigen Aufwertungsphase gegenüber dem japanischen Yen im Juni 2007 bei 124,13 JPY eine starke Abwärtsbewegung. Ein beschleunigter Kursrutsch führte zum Rückfall auf den tiefsten Stand seit 1995. Nach einem neuen Tief bei 95,74 JPY Mitte März 2008 gelang schließlich die dynamische Rückkehr über das Ausbruchslevels bei 101,26 - 101,87 JPY und eine Kurserholung bis 110,70 JPY. Aktuell kippt USD/ JPY aber wieder deutlich zurück. Mit dem Unterschreiten der Nackenlinie (schwarz) einer bärischen SKS Trendwendeformation sowie der 102,86 JPY Marke wurde nun ein Verkaufsignal aktiv. Das kurzfristige Chartbild ist jetzt bärisch zu werten. Charttechnischer Ausblick: Der Yen gewinnt seit Kurzem extrem an Stärke, sowohl gegenüber dem Euro als auch dem US-Dollar. Mit der aktiven Topformation und dem deutlichen Rückfall drohen nun weitere Abgaben bei USD/JP bis 95,74 JPY. Darüber hinaus werden auf mittelfristige Sicht weitere. Größere Kursabschläge bis 95,74 JPY und darunter 85,00 JPY werden dann auf mittelfristige Sicht möglich. Kurzfristige Rückläufe an das Ausbruchslevel bei 102,86 - 103,60 JPY wären jetzt problemlos möglich. Erst eine nachhaltige Rückkehr über 106,00 JPY würde die aktiven Verkaufsignale wieder neutralisieren und eine Kurserholung des US- Dollars ermöglichen. Ein Anstieg über 108,87 JPY würde eine Aufwärtsbewegung bis 113,70 - 114,65 und darüber langfristig 124,13 JPY einleiten. Euro gegenüber US-Dollar – Startet jetzt eine Erholung? Rückblick: Der Euro markierte nach langfristiger Aufwärtsbewegung bei 1,6019 USD ein Hoch im April 2008 und startete eine Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau. Aus dieser entwickelte sich schließlich eine obere Umkehrformation (Doppeltop), deren Aktivierung schließlich zu einem deutlichen Kursrutsch von EUR/USD bis an das Abwärtsziel bei 1,3273 USD führte. Dort prallte das Währungspaar am vergangene Freitag nach oben hin ab und vollzieht eine starke Kurserholung. Die Freitagsverluste sind wieder gut gemacht und das Chartbild nach dem neuen Jahrestief nun etwas entspannter. Dennoch dominiert der mehrwöchige, steile Abwärtstrend, das übergeordnete Chartbild bleibt bärisch zu werten. Charttechnischer Ausblick: Ob der Euro mit dem jüngsten Tief bereits ein markantes Zwischentief gesehen und eine größere Kurserholung gestartet hat, bleibt zunächst abzuwarten. Die Chancen darauf stehen jetzt zumindest besser als in der Vorwoche. Die laufende Erholung könnte jetzt noch problemlos bis 1,3745 und 1,3882 - 1,3905 USD ausgedehnt werden. Oberhalb von 1,3905 USD läge bei 1,4081 - 1,4154 USD der nächste Widerstandsbereich. Das aktuelle bullische Reversal als Ansatz einer mehrtägigen Erholung kommt jetzt erst wieder in Bedrängnis, so bald EUR/ USD signifikant unter 1,3415 USD zurückfällt. Ein erneuter Test der 1,3273 USD Marke wird dann wahrscheinlich. Unterhalb von 1,3250 USD drohen weitere Kursverluste. USD/JPY Kurs: 100,58 JPY Tageschart (log) seit 11.03.2008 (1 Kerze = 1 Tag) Seite 8 Devisen-Galerie: EUR/CZK Devisen-Galerie: EUR/CZK EUR/CZK Kurs: 24,5200 CZK Tageschart (log) seit 17.03.2008 (1 Kerze = 1 Tag) Euro gegenüber tschechischer Krone prallt zunächst nach unten ab, aber... Rückblick: Der Euro startete nach einem langfristigen Abwärtstrend im Juli nach einem neuen Mehrjahrestief bei 22,8450 CZK gegenüber der tschechischen Krone eine deutliche Aufwertungsphase. In der Folge brach das Währungspaar über den mittelfristigen Abwärtstrend aus und kletterte bis an die exp. GDL 200 (EMA200), wo es am Freitag nach unten hin abprallte. Heute setzt EUR/CZK weiter zurück, der Fehlausbruch über die exp. GDL 200 (EMA200) und das letzte Zwischenhoch bei 24,9620 CZK führt zunächst zu Verkäufen des Euro. Das kurzfristige Chartbild ist neutral zu werten. Charttechnischer Ausblick: Der Euro könnte nach dem gescheiterten Ausbruchsversuch nach oben gegenüber der tschechischen Krone nun weiter bis 24,4000 und 24,1800 - 24,2500 CZK zurücksetzen. Dort sollte EUR/ CZK idealerweise wieder nach oben drehen und einen weiteren Ausbruchsversuch über 24,9620 CZK starten. Gelingt schließlich ein Anstieg über das Septemberhoch bei 24,9620 CZK per Tagesschluss, werden steigende Kurse bis 25,3650 und 25,6480 CZK möglich. Kippt EUR/CZK hingegen signifikant unter 23,9300 CZK zurück, wird ein Verkaufsignal aktiv und fallende Kurse bis 23,4150 und darunter dann zum Jahrestief bei 22,8450 CZK wahrscheinlich. Weitere Forex-Analysen, die gerade auf Godmode-Trader.de erschienen sind: GBP/USD _//_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/BritischesPfund- jetzt-reif-fuer-eine-Erholung,a1008699,c29.html EUR/GBP _//_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/Euro-inPfund- Kurz-geschuettelt-jetzt,a1008747,c29.html USD/CAD _//_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/US-Dollar-inkanadischen- Dollar-Enorme-Rallyebewegung,a1008825,c29.html EUR/NOK _//_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/ Euro-in-NOK-Der-Norwegenurlaub-wird-immer-billigerdenn, a1004813,c29.html EUR/TRY _//_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/Euro-inLira- Ist-das-das-Comeback,a1006291,c29.html Seite 9 Neues aus dem Web Neues aus dem Web DAX – Close Short & „Rettung in letzter Sekunde?“ Das bei 5.810 ausgelöste Short-Position hat sich mit vollsten Wucht entfaltet. Nachdem das 50iger Fibonacci-Level ohne nennenswerte Gegenwehr unterschritten wurde war relativ klar, dass auch das alles entscheidende 61,8er Korrekturlevel bei 4.465 in „Angriff“ genommen wird. Nach einem doch recht volatilen und nervenaufreibendem Handel und einem intraday- Tief bei 4.308 DAX-Punkten konnte aber zumindest dieses Level (wohl auch in Erwartung einer globalen Stützungsaktion am Wochenende) dann gehalten werden. Hier geht’s weiter: _//_godmode-trader.de/de/ boerse-nachricht/DAX---Close-Short-%84Rettung-in-letzterSekunde% 93,a1008307,c64.html Die Feuerwehr löscht mit Benzin ... Jetzt haben wir den Salat: Die größte Finanz- und Wirtschaftskrise seit 100 Jahren entfaltet sich direkt vor unseren Augen. Wir werden Zeugen von Ereignissen, über die unsere Kinder und Enkel noch mit angstvoller Stimme sprechen werden, wenn wir alle längst das Zeitliche gesegnet haben. Bleibt also zumindest als schwacher Trost: So etwas ist längst nicht jeder Generation beschieden ... Hier geht’s weiter: _//_godmode-trader.de/de/boersenachricht/ Die-Feuerwehr-loescht-mit-Benzin,a1008231,c64.html GOLD – Wann kommen die 5000 $ pro Feinunze? Wir befinden uns in einer Finanzkrise historischen Ausmaßes und der Goldpreis korrigiert seit März dieses Jahres und kann sich einfach nicht nach oben lösen? Was ist da los? Das ist die Frage, die sich Anleger und Händler des Edelmetalls stellen. Hier geht’s weiter: _//_godmode-trader.de/de/boersenachricht/ GOLD-Wann-kommen-die-5000-pro-Feinunze-, a1008211,c213.html DAX – Viele reden von einem Boden ? – Und was bedeutet das ? Bereits am Freitag mehrten sich die Stimmen derer, die nach einem dermaßen drastischen Abverkauf wie wir ihn in der zurückliegenden Woche gesehen haben, einen temporären Boden sehen. Es war bekannt, dass sich am Wochenende die Finanzminister und Notenbanker der 7 führenden Industriestaaten in Washington zusammensetzen würden, es war bekannt, dass die Bundesregierung ein Rettungspaket für den deutschen Bankensektor vorbereiten werde und es war bekannt, dass sich die Eu-Mitglieder am heutigen Sonntag in Paris treff en und mögliche Maßnahmen beschließen werden. Hier geht’s weiter: _//_godmode-trader.de/de/boersenachricht/ DAX-Viele-reden-von-einem-Boden-Und-was-bedeutet- das-,a1008229,c64.html Seite 10 Forex Snapshot Forex Snapshot Tendenzen ausgewählter Währungspaare * Kurzfristige Tendenz: bis zu 2 Wochen ** Mittelfristige Tendenz: 1 Monat bis 3 Monate *** Langfristige Tendenz: 6 Monate bis 1 Jahr Der Kurs des angegebenen Währungspaares lautet immer in der zweiten Währung des Paares. Steigend _ Fallend + Neutral ) Währungspaar Kurs Tendenz kurzfristig* mittelfristig** langfristig*** EUR/USD 1,3623 _)) USD/JPY 100,58 )+) GBP/USD 1,7328 _+) USD/CHF 1,1307 +)+ USD/CAD 1,1668 )_) AUD/CAD 0,7825 )++ AUD/USD 0,6718 _)) AUD/JPY 67,47 +)+ AUD/CHF 0,7598 )++ CHF/JPY 88,8 _+) CAD/JPY 86,02 )++ EUR/JPY 136,8 )+) EUR/CHF 1,5406 )+) EUR/TRY 1,9177 ___ EUR/CZK 24,52 )_+ EUR/GBP 0,7868 ))_ EUR/HUF 252,27 _)+ EUR/NOK 8,4189 _)) EUR/PLN 3,5565 _)+ EUR/SEK 9,656 ___ EUR/ZAR 12,5698 ___ GBP/CHF 1,9604 +++ GBP/CAD 2,0207 _)) NZD/USD 0,6053 )+) USD/DKK 5,4711 +)) USD/HKD 7,7629 )+) USD/NOK 6,1804 +)+ USD/SEK 7,898 +)) SGD/USD 0,6802 )+) USD/MXN 12,6762 _)) Herausgeber: BörseGo AG, Balanstraße 73 (Haus 11 / 3. OG), 81541 München Telefon: 089/767369-0, Fax: 089/767369-290 Internet: _boerse-go.ag Handelsregister-Nr: HRB 131073 Amtsgericht München Internet: _boerse-go.ag Vorstand: Robert Abend, Thomas Waibel, Harald Weygand Aufsichtsratsvorsitzender: Theodor Petersen Aktiengesellschaft mit Sitz in München, Registergericht: Amtsgericht München, Register-Nr: HRB 169607, Umsatzsteueridentifikationsnummer gemäß § 27a UStG: DE207240211 Chefredakteur (v.i.S.d.P.): Daniel Kühn Redaktion: Jochen Stanzl, Thomas Gansneder Technischer Analyst: André Rain Head of Trading: Harald Weygand (GodmodeTrader.de) Satz & Layout: BörseGo AG Redaktionsschluss: Montag 12:00 Uhr Erscheinungsweise & Umfang: typischerweise einmal pro Woche (Mo.) Versand per E-Mail als PDF-Dokument Disclaimer: Diese Ausarbeitung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageempfehlung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Währungen oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. 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Wir untersuchen weder die Anbieter der Währungskurse, auf die sich unsere Prognosen beziehen, noch betrachten wir irgendwelche Finanzdaten oder andere Informationen solcher Anbieter. Daher stellen unsere Prognosen keine Analyse von kommerziellen oder finanziellen Faktoren dar, die für künftige Bewegungen der Währungskurse relevant sein können. Unsere Prognosen ziehen weder die spezifische Situation, Erfahrung und das Risikoprofil eines einzelnen Investors in Betracht, noch berücksichtigen sie die Steuerimplikationen einer Anlage. Wir können den Erfolg einer Investition, die Sie aufgrund unserer Informationen tätigen, nicht garantieren. Investitionen sind stets mir Risiko verbunden. Aufgrund von politischen, wirtschaftlichen, marktbedingten oder sonstigen Entwicklungen kann es zu Verlusten kommen, im schlimmsten Fall sogar zum Totalverlust. Die Charts im Godmode Devisen Report werden mit Teletrader Professional und Tradesignal erstellt. Seite 11 Makro View Makro View Aufwärtskorrektur fällig Stoxx-Branchenindizes nach massivem Kursverfall mit Chancen Der massive Kursverfall der vergangenen Woche, der den großen globalen Aktienindizes im Schnitt etwa 20% an Kursverlusten bescherte, scheint erst einmal gestoppt. Zum Beginn der neuen Handelswoche deuten die Zeichen auf eine gewisse Entspannung hin, was vor allem auf die neu geplanten Hilfspakete für den Finanz- und Bankensektor zurückgeht. So will die Bundesregierung ein Rettungspaket für die deutschen Banken mit einem Gesamtvolumen von 400 Milliarden EUR aufl egen, das sowohl staatliche Garantien für den Kreditfluss zwischen den Banken als auch direkte Finanzspritzen enthalten soll. Auch auf EU-Ebene wurden neue und koordinierte Stabilisierungsmaßnahmen für den Finanzsektor vereinbart. Hier einigten sich die Staats- und Regierungschefs am Wochenende in Paris darauf, den Banken Staatsgarantien nach britischem Vorbild zu gewähren sowie Staatsbeteiligungen an Kreditinstituten ausdrücklich zu erlauben. In der Konsequenz starteten die europäischen Börsen mit kräftigen Kursgewinnen in die neue Woche. Gute Chancen für Anleger, von der laufenden Aufwärtskorrektur zu profi tieren, bieten sich derzeit vor allem in den 18 europäischen Branchenindizes des Dow Jones Stoxx 600, die in der vergangenen Woche undiff erenziert unter die Räder gekommen sind. Hier wurden alle Sektorenindizes ohne Rücksicht auf die unterschiedlichen Geschäftsaussichten der einzelnen Branchen massiv verkauft. Ob Banken oder Finanzdienstleister, Bau oder Chemie, Einzelhandel oder Medien – die Kursverluste zogen sich durch alle Bereiche. Deshalb soll im Folgenden untersucht werden, welche der Branchenindizes die besten Aussichten für eine fortgesetzte Aufwärtskorrektur besitzen. Basis-Rohstoff e Der Dow Jones Stoxx Index für Basis-Rohstoffe enthält aus Deutschland so bekannte Namen wie den Chemiegiganten Bayer AG; den Düngemittelhersteller K+S sowie den Industriegas- Spezialisten Linde AG. Aus dem weiteren Euroraum sind Firmen wie Air Liquide aus Frankreich, die Solvay aus Belgien oder AKZO Nobel aus den Niederlanden vertreten. Allen diesen Firmen ist gemeinsam, dass sie im Zuge der deutlich nachgebenden Preise für Grundstoffe unter erheblichen Abgabedruck gerieten, so dass der entsprechende Sektorenindex noch unter die 300er-Marke auf ein Jahrestief von 288,2 Punkten zurückgefallen ist. Anfang September hatte der Branchenindex noch oberhalb der 600-Punkte-Marke notiert. Selbst wenn man die verschlechterten globalen Konjunkturaussichten berücksichtigt, ist eine Halbierung des Branchenindex in gerade einmal vier Wochen aus fundamentaler Sicht klar übertrieben. In seinem Ende August etablierten kurzfristigen Abwärtstrendkanal besitzt der Branchenindex für Basis- Rohstoffe deshalb Kurspotenzial zumindest bis zur 400er- Seite 12 Makro View Makro View Marke, wo derzeit die fallende Trendlinie verläuft. Positiv stimmt auch, dass der RSI Wilder (14-Tage- Einstellung) bereits den überverkauften Bereich nach oben verlassen hat. Trendfolgende Indikatoren wie der Aroon sowie der Parabolic Price/Time-Indikator dürften bald folgen. Finanzdienstleistungen Gemeinsam mit den beiden Branchenindizes für Banken sowie Versicherungen stürzte auch der Dow Jones Stoxx Index für Finanzdienstleistungen ab. Den Löwenanteil an diesem Branchenindex besitzt mit knapp 16,5% die Deutsche Börse AG. Weiter vertreten sind die London Stock Exchange sowie zahlreiche Investmentgesellschaften wie Julius Baer, Schroders oder Investec. Auch dabei ist die deutsche Hypo Real Estate mit einer Gewichtung von allerdings nur knapp über 1,1%. Der Finanzdienstleister-Index startete seine Talfahrt Anfang August bei Kursen knapp oberhalb der 320-Punkte-Marke. Der beschleunigte Abwärtstrend setzte dann Mitte September ein und führte den Branchenindex auf ein Jahrestief von 186,2 Zählern. Das bereits stark rückläufige negative Momentum sowie der aus dem überverkauften Bereich gekletterte RSI Wilder (14-Tage-Einstellung) lassen auch hier eine weitergehende Aufwärtskorrektur erwarten, die Raum bis zur 50%igen Fibonacci- Korrekturmarke der mittelfristigen Abwärtsbewegung bei 253,0 Punkten besitzt. Dort verläuft in etwa auch die fallende 20-Tage-Linie. Medien Relative Stärke im Vergleich zu den anderen Branchenindizes bewies der Dow Jones Stoxx Medien Index (ohne Abbildung), der zuletzt trotz der höchst angespannten Marktsituation drei weiße Tageskerzen in Folge verzeichnen konnte. Damit haben sich die Aussichten stark verbessert, dass der nach der Ausbildung eines Doppeltops in der 175er-Kursregion Anfang September etablierte neue Abwärtstrend zumindest kurzfristig gebrochen werden kann. Eine Zwischenerholung bis zur 155Punkte- Marke ist dem Index, der nach einem Tiefststand von 105,3 Punkten aktuell knapp über 130 Zählern notiert, allemal zuzutrauen. Für eine positive Entwicklung der drei hier betrachteten Sektorenindizes des Dow Jones Stoxx 600 ist jedoch die Voraussetzung unabdingbar, dass sich die Erleichterung über die neuen Maßnahmenpakete zur Stützung der Finanz- und Kreditmärkte als nachhaltig erweist und neue Hiobsbotschaften von Konzern- und Bankenseite ausbleiben. Für eine echte Trendwende ist es angesichts der weiter dominierenden mittel- und langfristigen Abwärtstrends sowie der zu erwartenden realwirtschaftlichen Eintrübung in der Eurozone noch viel zu früh. Volker Zenk FXdirekt Bank Seite 13 Forex Snapshot Forex Snapshot Kursveränderung ausgewählter Währungspaare Änderung in % gg. Vorwoche -12,40% -10,77% -9,97% -9,55% -6,53% -2,54% -2,46% -2,29% -2,25% -1,82% -1,40% -1,19% -1,08% -0,93% -0,80% -0,47% -0,21% -0,05% 0,41% 0,49% 0,57% 1,13% 1,63% 2,94% 5,08% 5,99% 6,12% 7,54% 10,06% 12,01% -17,00%-12,00%-7,00%-2,00%3,00%8,00%13,00% USD/MXNUSD/SEKUSD/CADEUR/ZARGBP/CADEUR/TRYEUR/PLNEUR/GBPEUR/HUFEUR/NOKUSD/NOKEUR/USDUSD/HKDUSD/DKKSGD/USDEUR/CHFUSD/CHFEUR/CZKEUR/SEKGBP/USDCHF/JPYAUD/CADGBP/CHFUSD/JPYEUR/JPYNZD/USDCAD/JPYAUD/USDAUD/CHFAUD/JPY Seite 14 Forex Snapshot Forex Snapshot Kursveränderung ausgewählter Währungspaare Änderung in % seit 01.01.2008 -30,96% -23,21% -23,16% -23,37% -20,94% -16,04% -9,93% -12,86% -10,23% -9,89% -12,65% 2,39% -7,38% -0,24% -6,84% -1,92% 7,07% -0,42% -6,56% 13,95% 6,23% -0,07% 7,25% -1,19% 13,15% 1,96% 27,92% 17,01% 22,23% 16,39% -42,00%-32,00%-22,00%-12,00%-2,00%8,00%18,00%28,00% USD/MXNUSD/SEKUSD/CADEUR/ZARGBP/CADEUR/TRYEUR/PLNEUR/GBPEUR/HUFEUR/NOKUSD/NOKEUR/USDUSD/HKDUSD/DKKSGD/USDEUR/CHFUSD/CHFEUR/CZKEUR/SEKGBP/USDCHF/JPYAUD/CADGBP/CHFUSD/JPYEUR/JPYNZD/USDCAD/JPYAUD/USDAUD/CHFAUD/JPY Seite 15 UPDATE 2908 & GodmodeTraderF rex CFD Forex & CFDs: Das Beste aus zwei Welten Inhaltsverzeichnis Ausgabe 2908 – 20. Okt. 2008 Seite 1 Editorial & GodmodeTraderF rex CFD Forex & CFDs: Das Beste aus zwei Welten Inhaltsverzeichnis Ausgabe 2908 – 20. Okt. 2008 Seite 1 Editorial Seite 2 Makrodaten-Check Wirtschaftsdaten: Man wundert sich ... Seite 3 Forex Video-Check Seite 4 CFD Trading Seite 6 Der GodmodeTrader Chartlehrgang Grundlagen der Candlestick-Chartanalyse Seite 8 Chartanalysen Major Currencies: EUR/JPY, USD/CHF Devisen Galerie: EUR/PLN Seite 10 Neues aus dem Web Seite 11 Forex Snapshot Tendenzen ausgewählter Währungspaare Makro View: Kreative Datenerfassung – Die US-Infl ationsdaten Seite 11 Impressum/Disclaimer Editorial Sehr geehrte Leserinnen und Leser, Sehr geehrte Damen und Herren, wer sich das Kursgemetzel der vergangenen Monate vor Augen hält, der kann nur zu dem Schluss kommen, dass der Weltwirtschaft noch viel Ungemach bevorsteht. Denn wie schlimm muss es um das Finanzsystem und die Weltwirtschaft stehen, wenn die großen Notenbanken in einer konzertierten Aktion ihre Leitzinsen senken und die Regierungen rund um den Globus ein milliardenschweres Rettungspaket nach dem anderen schnüren? Dieser Aktionismus signalisiert eindeutig, dass es um das Eingemachte geht. Dabei dürfte jedem klar sein, dass die Probleme nicht mit einer erneuten Ankurbelung der Kreditvergabe oder niedrigen Leitzinsen gelöst werden können. Schließlich waren es gerade zu niedrige Zinsen und ein zu einfacher Zugang zu Krediten, die uns das Überschuldungproblem und damit die Wurzel allen Übels bescherten. Die Währungen der Schwellenländer entwickeln sich entsprechend. Der brasilianische Real brach seit Jahresbeginn um 29,7% ein, der mexikanische Peso um 11,7%, der südkoreanische Won gar um 49%. Auch den südafrikanischen Rand hat es schwer gebeutelt: Er verlor um 33,7% an Wert. Der richtige Zeitpunkt zu einem längerfristigen Wiedereinstieg könnte erst dann gekommen sein, wenn sich die Risikozuschläge an den Geld- und Anleihemärkten wieder zurückbilden. Denn das wäre der beste Indikator für eine Rückkehr zur Normalität. Davon sind wir aber noch weit entfernt. Entwicklung der Währungen im Vergleich Ihr Jürgen Büttner Makrodaten-Check Wirtschaftsdaten: Man wundert sich ... Börsianer haben es nicht leicht: Tag für Tag werden sie mit Wirtschaftsdaten überflutet. Um zur rechten Zeit die richtigen Entscheidungen treffen zu können, sollte man die wichtigsten Informationen nicht nur verstehen, sondern auch einzuordnen wissen. Wir werden Sie in Zukunft an dieser Stelle über die wichtigsten Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA informieren und erläutern, was die Informationen für die Börsen bedeuten. Montag: Keine wichtigen Nachrichten. Dienstag: Der ZEW Konjunkturindex für Deutschland notiert im Oktober bei -63,0. Im Monat zuvor hatte er noch bei -41,1 gelegen. Den historische Mittelwert des Konjunkturindikators gibt das ZEW mit +27,5 Punkten an. Die aktuelle konjunkturelle Lage Deutschlands hat sich nach Angaben des ZEW auf -35,9 Zähler verringert von noch -1,0 im Monat zuvor. Die Konjunkturerwartung für die Eurozone verschlechterte sich zum Vormonat um 21,8 Punkte und notiert im Berichtsmonat bei nun -62,7 Zählern. Die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum verliert 34,7 Zähler auf nunmehr -44,7 Punkte. Die Industrieproduktion ist im saisonbereinigten Monatsvergleich im August um 1,1 % gestiegen. Im Vormonat war die Produktion der Eurozonen-Industrie um 0,2 % gefallen. Im Jahresvergleich hat die Produktion in der Industrie um 0,7 % abgenommen nach zuvor -1,2 %. Der US-amerikanische Haushalt zeigt im September einen Überschuss in Höhe von 45,726 Mrd. US-Dollar. Erwartet wurde ein Überschuss in Höhe von etwa 45 Mrd. US-Dollar. Ein Jahr zuvor hatte das Plus in den Vereinigten Staaten bei 112,9 Mrd. US-Dollar gelegen. Mittwoch: Die Verbraucherpreise in Deutschland sind zum Vormonat um 0,1 % gefallen. Die Jahresteuerung liegt bei 2,9 %. Der für Europa berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland hat sich im September gegenüber dem Vorjahr um 3,0 % erhöht. Im Monatsvergleich kletterte der harmonisierte Index um 0,1 %. Die Jahresteuerung in der Eurozone liegt im September bei 3,6 %. Im Vormonat lag die jährliche Inflationsrate bei 3,8 %. Die Jahresteuerung für den gesamten Bereich der EU liegt im Berichtsmonat bei 4,2 % nach 4,3 % im Vormonat. Auf Monatssicht liegt die Inflationsrate bei 0,3 %. Die US-amerikanischen Erzeugerpreise sind im September um 0,4 % gesunken. Damit war bereits gerechnet worden. Im Monat zuvor waren die Preise der Erzeuger um 0,9 % gefallen. Die Kernrate der US Produzentenpreise ist um 0,4 % gestiegen. Erwartet wurde hier hingegen ein Anstieg im Bereich von 0,1 bis 0,2 % nach zuletzt noch +0,2 %. Der US-amerikanische Umsatz im Einzelhandel ist im September um 1,2 % zurückgegangen. Erwartet wurde jedoch nur ein Umsatzrückgang um 0,5 bis 0,7 %. Im Vormonat war der Umsatz des Einzelhandels in den Vereinigten Staaten um 0,4 % gesunken, revidiert von zunächst veröffentlichten -0,3 %. Ohne die Autoverkäufe ist der Einzelhandelsumsatz in den USA um 0,6 % zurückgegangen. Gerechnet wurde jedoch nur mit einem Bereich von +/-0,0 bis -0,2 %. Einen Monat zuvor war ein Rückgang um 0,9 % zu verzeichnen gewesen (revidiert von -0,7 %). Der New York Empire State Index der New York Fed notiert im Oktober bei -24,62. Im Vormonat hatte er noch bei -7,41 gestanden. Erwartet wurde der Oktober im Bereich -8,5 bis -10. Die US-amerikanischen Lagerbestände sind im August um 0,3 % gewachsen. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,5 bis 0,6 %. Die Umsätze sind gleichzeitig um 1,8 % zurückgegangen. Dies war der stärkste Rückgang seit September 2006. Das Verhältnis Lagerhaltung zum Umsatz (Inventories/Sales Ratio) liegt damit in den USA bei 1,27. Donnerstag: Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Beschäftigten in Deutschland im Bereich des verarbeitenden Gewerbes insgesamt im August um 2,3 % auf 5,4 Mio. gestiegen. Gleichzeitig wurden -3,1 % weniger, nämlich insgesamt 646 Mrd., Arbeitsstunden registriert. Die Entgelte stiegen im selben Zeitraum um 4,4 % auf 17,879 Mrd. Euro. Die US-amerikanischen Verbraucherpreise sind im September unverändert geblieben. Erwartet wurde ein leichter Anstieg Seite 2 Makrodaten-Check um bis zu 0,1 %. Im Monat zuvor waren die Preise der Konsumenten um 0,1 % gefallen. Auf das Jahr gesehen kletterten die US Verbraucherpreise um 4,9 %. Die Kernrate ist in den USA um 0,1 % gestiegen. Im Vormonat hatte die Kernrate um 0,2 % zugelegt. Erwartet wurde für September ein Plus im Bereich 0,1 bis 0,2 %. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Kernrate um +2,5 % geklettert. Die Zahl der Erstanträge ist in den USA auf 461.000 gefallen. Erwartet wurden 470.000 bis 475.000 neue Anträge nach zuvor 475.000 (revidiert von 478.000). Die US-amerikanische Kapazitätsauslastung liegt im September bei 76,4 %, verglichen mit rund 78 %, die aktuell erwartet wurden. Damit wurde ein so niedriges Niveau erreicht, wie seit Oktober 2003 nicht mehr. Im Monat zuvor hatte sie bei 78,7 % gelegen. Damit wurde der zuletzt veröffentlichte Wert unre vidiert bestätigt. Die US-amerikanische Industrieproduktion ist im September um 2,8 % gefallen. Erwartet wurde ein Rückgang im Bereich von 0,8 %. Mit der aktuellen Veröffentlichung wurde der größte Rückgang seit Dezember 1974 verzeichnet. Im Vormonat war die Industrieproduktion in den Vereinigten Staaten um 1,0 % zurückgegangen. Damit wurde der im letzten Monat veröffentlichte Wert von -1,1 % leicht revidiert. Der Philly Fed Index notiert im Oktober bei -37,5. Erwartet wurde er im Bereich zwischen 0 und -5. Im Vormonat hatte er noch bei +3,8 gestanden. Die US-amerikanischen Erdgasvorräte („Nat Gas Inventories“) sind in der letzten Woche um 79 Bcf auf 3.277 Bcf gestiegen. In der vorangegangenen Woche waren die Bestände in den USA um 88 Bcf geklettert, im Vorjahr hatten sie bei 3.364 Bcf gelegen. Forex Video-Check BörseGo AG, Infoabend, Rene Berteit - Teil 1 - Der perfekte Start in Ihr Tradingbusiness Von uns mit Rene Berteit, Technischer Analyst Godmode Trader.de Klicken Sie auf den Pfeil, um das Video auf der Webseite von GodmodeTrader.de anzusehen. MEDIA CENTER s Seite 3 Makrodaten-Check Die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind in der vorangegangenen Woche um 5,6 Mio. Barrel gestiegen, nach zuvor +8,1 Mio. Barrel. Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 7,0 Mio. Barrel ausgeweitet, nach zuletzt einem Plus in Höhe von 7,2 Mio. Barrel. Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten erneut um 500.000 Barrel gefallen, nach schon zuvor -500.000 Barrel. Freitag: Die Produktion im Baugewerbe ist im Bereich der Eurozone im August um 0,1 % gestiegen. Die Handelsbilanz der Euro-Zone weist in der ersten Schätzung für August einen Defizit von -9,3 Mrd. Euro aus verglichen mit einem Überschuss in Höhe von +1,5 Mrd. Euro ein Jahr zuvor. Das Plus des Vormonats lag bei -2,0 Mrd Euro. Die Ausfuhren sind im Berichtsmonat zum Vormonat saisonbereinigt um 0,6 % gestiegen, die Einfuhren um 1,0 % zurückgegangen. Die Zahl der Wohnbaubeginne liegt in den USA im September bei 817.000 und ist damit um 6,3 % zurückgegangen. Erwartet wurden 870.000 bis 880.000 nach noch 872.000 im Vormonat. Damit wurde der Vormonatswert von zuvor veröffentlichten 895.000 nach unten revidiert. Die Zahl der US-amerikanischen Wohnbaugenehmigungen liegt im September bei 786.000, ein Minus von 8,3 % zum Vormonat. Erwartet wurden 840.000 bis 845.000. Mit der aktuellen Veröffentlichung fallen die Genehmigungen auf den niedrigsten Stand seit November 1981 zurück. Im Monat davor waren es 857.000 Wohnbaugenehmigungen in den USA gewesen. Damit wurde der Vormonatswert von ehemals veröffentlichten 854.000 leicht nach oben revidiert. Der vorläufige Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan für die USA notiert im Oktober bei 57,5. Erwartet wurde er im Bereich 65 bis 68. Im Vormonat hatte der Index noch bei 70,3 notiert. Unser Kommentar: Von der amerikanischen Wirtschaft kommen unverkennbare Rezessionssignale. Der von der Universität Michigan und Reuters erhobene Index für das Konsumentenvertrauen brach im Oktober so stark ein wie noch nie. Das Barometer sank von 70,3 auf 57,5 Punkte. Das ist der niedrigste Wert seit Juni. Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf 65,5 Punkte gerechnet. Sein Rekordtief markierte der seit 1952 berechnete Index im Mai 1980 mit 51,7 Zählern. Es ist nicht mehr weit bis dahin. Auch die Zahl der Hausbaubeginne sank im September um 6,3 Prozent auf 817.000 Einheiten und lag damit unter den Erwartungen. Die Baugenehmigungen gaben um 8,3 Prozent auf 786.000 nach. ZEW auf Rekordtief, die US-Industrieproduktion mit dem größten Einbruch seit 1974, Absturz beim Philly Fed Index und beim Verbrauchervertrauen in den USA, dazu ein stark rückläufiger US-Immobilienmarkt. Sieht man sich die Wirtschaftsdaten dieser Woche in der Gesamtheit an, dann muss man sich wundern, dass sich die Aktienkurse noch einigermaßen über Wasser halten konnten. „Katastrophal“ wäre noch eine Verniedlichung der Gemengelage. Das deutet darauf hin, dass in dem gedrückten Kursniveau ein Großteil an schlechten Nachrichten verarbeitet ist. Die nahende Abgeltungssteuer und die stark gestiegene Geldmenge könnten mittelfristig eine Erholungsrallye an den Aktienmärkten auslösen. Aber man weiß nie, was dieser Krise noch alles einfällt – sicherheitshalber würden wir deshalb alle Positionen knapp unterhalb des Oktober-Tiefs per Stopp-Loss absichern. Wie wir die Lage jetzt einschätzen und was wir unseren Lesern raten, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs, die in Kürze erscheint. Anmeldemöglichkeit (1) : Das Drei-Monats-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs Anmeldemöglichkeit (2) : Das Jahres-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs Zum Autor: Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs und Geschäftsführer des Antizyklischen Aktienclubs. Börsenbrief und Aktienclub, das komplette Servicepaket für die Freunde antizyklischer Anlagestrategien! Informationen finden Sie unter Seite 4 CFD Trading CFD Trading CFD Profi-Trading Solon AG – Bärische Stabilisierung deutet weitere Abgaben an Solon AG – Kürzel SOO1 (DE)– Aktuell: 24,91 Euro Charttechnische Situation: Die Aktie von Solon stürzte in den vergangenen Wochen mit dem Markt weiter ab. Es kam zu einem Test der bei 20,09 Euro liegenden Unterstützung nachdem die 33,50 $ nicht mehr gehalten werden konnte. Die Stabilisierung oberhalb von 20,09 Euro stellt bisher nur eine bärische Formation, einen Wimpel dar. Geht es daraus trendbestätigend zur Unterseite, dann sind Abgaben bis zunächst 18,77 Euro, bei schwachem Gesamtmarkt auch bis ind en Bereich 15,00 Euro möglich. Erst der anstieg über die 29,24 Euro würde das Chartbild wieder aufhellen. Trading: Der Short-Einstieg bietet sich bei Solon bei einem Ausbruch aus dem Aufwärtstrend der Vortage an. Eine Stopp-Sell-Order kann entsprechend bei 23,40 Euro gesetzt werden. Absichern lässt sich die Position in diesem Fall per Stopp-Loss bei 27,70 Euro. Es sollten nicht mehr als 1 % des verfügbaren Kapitals in diesem Trade riskiert werden. Solon: Einstieg: Stopp-Sell-Order: 23,40 Euro Stopp-Loss gesamt: 27,70 Euro Risiko bis Stopp-Loss: - 18,38 % Möglicher Gewinn bis 18,77 Euro (CRV ca. 1,0 Möglicher Gewinn bis 15,00 Euro (CRV ca. 1,95) Solon AG – Bärische Stabilisierung deutet weitere Abgaben an Morgan Stanley: Einstieg: Stopp-Buy Order 20,28 $ Stopp-Loss gesamt: 16,90 $ Risiko bis Stopp Loss: 16,67% Möglicher Gewinn bis 23,49 $ (CRV ca. 0,95) Möglicher Gewinn bis 26,50 $ (CRV ca. 1,84) Morgan Stanley – Zweiter Erholungsschub ist möglich Morgan Stanley – Zweiter Erholungsschub ist möglich Morgan Stanley – Kürzel MS (US)– Aktuell: 19,03 $ Charttechnische Situation: Bei Morgan Stanley kam es im Zuge der sich weiter verschärfenden Finanzkrise in den Vorwochen zu einem Einbruch auf ein neues Tief. Bis auf 6,71 $ fiel die Aktie zurück, konnte sich dann aber ebenso stark wieder erholen. Der Anstieg scheiterte an der bei 23,49 $ liegenden Retracement-Widerstandsmarke. Zum ende der vergangenen Woche kam es dann zu einem moderaten Rücksetzer, welcher bereits am Freitag wieder gekauft wurde. Eine bullische Kerzenformation wurde dabei ausgebildet, diese lässt kurzfristig noch weiter steigende Notierungen möglich werden. Geht es über das Hoch vom Freitag, dann ist ein Anstieg bis in den Bereich 23,49 $, später 26,50 $ möglich. Trading: Ein Einstieg bietet sich bei Morgan Stanley via Stopp-Buy- Order bei 20,28 $ an. Der Stopp-Loss kann unterhalb von 16,90 $ gesetzt werden. Mehr als 1 % des verfügbaren Kapitals sollten in dieser Position bei dem aktuellen Marktumfeld keinesfalls riskiert werden. Seite 5 Der GodmodeTrader Chartlehrgang Der GodmodeTrader Chartlehrgang: Grundlagen der Candlestick-Chartanalyse Es waren die Japaner, die im 16. Jahrhundert eine Methode der Technischen Analyse entwickelten, um Preise von Reiskontrakten zu analysieren, die an der Börse Osaka gehandelt wurden. Die Technik, derer sich die Japaner damals bedienten und auch noch heute benutzen, nennt sich Candlestick-Chartanalyse und entstand noch vor den heute vor allem im Westen gebräuchlichen Balken- sowie Point & Figure-Charts. Candlestick-Charts zeigen die Eröffnung, das Hoch, das Tief und die Schlusskurse in einem Format, dass den modernen Tagesbalken-Charts sehr ähnlich ist. Artikel des Autors Steve Nison, welche die Candlestick-Charts erklären, erschienen im „Futures Magazine“ im Dezember 1989 und im April 1990 – Sie sehen, dass es einige Zeit gedauert hat, bis im Westen die östlichen Analyse-Methoden einem breiteren Publikum nähergebracht wurden. Das bekannteste Buch über das Thema Candlestick-Charts ist „Japanese Candlestick Charting Techniques“ von dem eben beschriebenen Autor Steve Nison. Es ist mittlerweile auch in deutscher Sprache erschienen („Technische Analyse mit Candlesticks. Alle wichtigen Formationen und ihr Praxiseinsatz“). Manche Marktteilnehmer sind von Candlestick-Charts fasziniert. Vielleicht, weil sie das lang vergessene asiatische Geheimnis der Investment-Analyse präsentieren. Andere Investoren werden von dieser Mystik abgeschreckt. Unabhängig von ihren Gefühlen über die Mystik der Candlesticks Charts empfehlen ich Ihnen, ihren Nutzen aus der Candlestick-Chartanalyse zu ziehen. Candlestick-Charts illustrieren Angebot- und Nachfragekonzepte, die durch die klassischen Technischen Analyse-Theorien definiert werden nämlich auf eine visuell sehr ansprechende Art und Weise, dazu im weiteren Verlauf dieser Lesson mehr. Da Candlestick-Charts die Relation zwischen Eröffnungs-, Hoch-, Tief-und Schlusspreisen anzeigen, können sie nicht mit Wertpapieren verwendet werden, die nur Schlusskurse beinhalten. Sie sollten auch nicht bei solchen Wertpapieren angewendet werden, denen die Eröffnungskurse fehlen. Die Bewegung vom Eröffnungskurs zum Schlusskurs bildet den Kerzenkörper, siehe Abbildung 1. Der Kerzenkörper ist schwarz, wenn der Schlusskurs unter dem Eröffnungskurs liegt, und der Tagesverlauf somit negativ war. Liegt der Schlusskurs oberhalb des Eröffnungskurses, ist der Kerzenkörper weiß. [Die Japaner benutzen statt weisser rote Kerzen. Manchmal sehen Sie jedoch in einem Chart rote und weisse Kerzen, die roten Candlesticks nehmen in diesem Fall meistens die Stelle der schwarzen Candlesticks ein, doch lassen Sie sich nicht verwirren: Es ist aus den Trendbewegungen leicht ersichtlich, wie der jeweilige Chartanwender die Farbkennzeichnung verwendet hat]. An dieser Stelle wird schon ersichtlich, dass sowohl der Eröffnungskurs als auch der Schlusskurs für die Analyse der täglichen Kursbewegungen sehr wichtig ist. Die Kursbewegungen oberhalb und unterhalb des Kerzenkörpers werden als oberer und unterer Schatten bezeichnet. Es gibt noch andere Bezeichnungen für den Schatten. So wird die Linie von der Oberkante des Kerzenkörpers bis zum Höchstkurs auch Docht genannt. Umgekehrt wird die Linie von der Unterkante des Kerzenkörpers bis zum Tiefstkurs auch Lunte genannt. Je nachdem, wie weit die Höchst- beziehungsweise Tiefstkurse vom Kerzenkörper entfernt sind, sind die Schatten entsprechend lang oder kurz. Candlestick-Charts können auf Charts mit allen Intervallen angewendet werden, es spielt also keine Rolle, ob Sie Wochen-, Tages- oder auch Intraday-Charts für die Analyse verwenden. Im Vergleich zu den Barcharts stellen sich Candlestick-Charts wie in der nachfolgenden Abbildung 2 dar. Wichtige Candlestick-Chart Patterns und Analyse Die Candlesticks werden einzeln nach ihren Formen und gemeinsam mit anderen Kerzen analysiert und gedeutet. Dabei Seite 6 Der GodmodeTrader Chartlehrgang werden verschiedenen Kombinationen unterschiedlich gestalteter Kerzen Namen sowie Bedeutungen für den weiteren Verlauf der Kurse zugeordnet. Eine japanische Candlestick- Formation kann aus einer einzelnen Kerze oder einer Kombination aus mehreren, normalerweise nicht mehr als fünf, Kerzen bestehen. Die meisten Candlestick-Formationen deuten den Stillstand eines Trends oder eine Trendumkehr an. Candlestick-Formationen, die auf die Fortsetzung eines Trends hindeuten, sind relativ selten. Die Interpretationen einer Trendumkehr in einem Candlestick-Chart hängt sehr mit dem Chartmuster einer Trendumkehr in der Barchart-Analyse zusammen. So kann beispielsweise ein Key-Reversal-Day in einem Barchart auch von einem Bullish-Belt-Hold beziehungsweise einem Bearish-Belt-Hold in einem Candlestick-Chart dargestellt werden, siehe Abbildung 3. Ein wichtiger zu beachtender Punkt bei der Beurteilung, ob eine Formation bullish oder bearish ist, ist die Trendrichtung des Marktes vor Ausbildung der Formation. So können zum Beispiel in einem Aufwärtstrend keine bullishen Umkehrformation entstehen. Zwar können die Candlesticks einer bullishen Formation gleichen, doch wenn der Trend abwärts gerichtet ist, handelt es sich nicht um eine bullishe japanische Candlestick-Formation. Genauso können Candlesticks in einem Abwärtstrend keine bearishe Formation besitzen. Aufgrund dessen müssen Sie den Trend bestimmen, bevor Sie eine japanische Candlestick-Formation effektiv nutzen können. Grundsätzlich dürfen von der Chandlestick-Charttechnik keine unumstößlichen Gesetzmäßigkeiten erwartet werden, denen der Kurs folgen muss. Vielmehr liefert die Technik der Candlestick-Charts ein momentanes Stimmungsbild der Börsenteilnehmer. Und darin besteht auch die große Beliebtheit von Candlestick-Charts. Sie kommt nämlich ohne eine zeitliche Verzögerung bei der Bestimmung von Signalen aus und stellt auf eine sehr plastische Weise das Anlegerverhalten inklusive einer entsprechenden Voraussage über zukünftige Kursrichtungen dar - ausgedrückt durch das Verhältnis von Eröffnung, Hoch, Tief und Schluss. In diesem Sinne ist die Candlestick-Chartanalyse ein wichtiges, visuell ansprechendes Trading-Tool, das sich auch sehr gut mit anderen Analyseinstrumenten kombinieren lässt. Die japanische Literatur verweist konstant auf zirka 40 Candlestick- Umkehrformationen. Sie variieren von einzelnen Kerzen bis hin zu komplexeren Formationen von bis zu fünf Kerzen, die weniger beziehungsweise sehr signifikant sein können. Eine Sonderpublikation der BörseGo AG ..Alles über Krebs & die neuen Wirkstoffe ..Die Top-News vom wichtigsten Biotech Meeting 2008 (ASCO) ..Liste potenzieller Übernahmekandidaten unter den Biotechs ..Die aussichtsreichsten Aktien Spezial Biotechnologie mit dem Top Thema "Krebs" Anzeige Major Currencies: EUR/JPY, USD/CHF Euro gegenüber japanischem Yen – Weiterhin anfällig für ... EUR/JPY Kurs: 137,64 JPY Tageschart (log) seit 14.03.2008 (1 Kerze = 1 Tag) Rückblick: Der Euro markierte gegenüber dem Yen nach einer langfristigen Aufwertungsphase ein Mehrjahreshoch bei 169,96 JPY im Juli 2008 und startete eine deutliche Abwärtskorrektur. An der Kreuzunterstützung bei 147,73 JPY vollzog EUR/JPY im September eine kurze Kurserholung, bevor mit dem anschließenden Rückfall unter 147,73 JPY und dem damit verbundenen Verkaufsignal ein extremer Kursrutsch startete. EUR/JPY verlor in den letzten Wochen massiv an Wert und rutschte unter die 140,92 JPY Marke zurück. Damit ist ein weiteres Verkaufsignal aktiv. Aktuell konsolidiert das Währungspaar unterhalb dieser Marke seitwärts. Das kurzfristige Chartbild ist bärisch zu werten, das mittelfristige ist ebenfalls stark angeschlagen. Charttechnischer Ausblick: So lange der Euro gegenüber dem Yen unterhalb der mittelfristig zentralen Schlüsselstelle bei 140,92 JPY notiert, bleibt er anfällig für weitere Kursrücksetzer. Prinzipiell könnte die Kurserholung in Kürze beendet und eine weitere Abwärtswelle gestartet werden. Unterhalb von 132,00 JPY werden Abgaben bis 125,68 und darunter ggf. 119,60 JPY wahrscheinlich. Geht es hingegen wieder signifikant über 142,00 JPY, wäre eine Erholung bis 145,27 und darüber ggf. 147,73 JPY möglich. Neue Kaufsignale würden aber erst bei einer Rückkehr über 151,00 JPY entstehen. US-Dollar gegenüber Schweizer Franken – Kommt noch ein Kaufsignal oder ... Rückblick: Der US-Dollar befindet sich gegenüber dem Schweizer Franken in einer langfristigen Abwertungsphase, welche nach heftigen Abschlägen Mitte März 2008 bei 0,9614 USD/CHF Kurs: 1,1357 CHF CHF ihr vorläufiges Ende fand. Dort bei 0,9614 CHF startete eine Tageschart (log) seit 12.03.2008 (1 Kerze = 1 Tag) Kurserholung in zwei Etappen, welche das Währungspaar bis auf ein Zwischenhoch bei 1,1419 CHF im Bereich einer langfristigen Pullbacklinie sowie des langfristigen Abwärtstrends ansteigen ließ. Nach einem Kursrücksetzer an die EMAs (EMA200, EMA50) im September tendierte das Währungspaar wieder aufwärts und konsolidiert jetzt unterhalb der Widerstandselemente bei 1,1385 - 1,1477 CHF. Das kurzfristige Chartbild hat bullische Tendenz. Charttechnischer Ausblick: Kurzfristig stellt sich beim US- Dollar in Franken weiterhin die Frage, ob der aktuelle Kursanstieg nur ein bärischer Rücklauf an das letzte Ausbruchslevel der langfristigen Pullbacklinie (grün) darstellt oder ob es sich um den Start einer mittelfristigen Aufwärtsbewegung handelt. Aktuell notiert USD/CHF am Schlüsselbereich. Gelingt jetzt eine nachhaltige GodmodeTraderF rex CFD Forex & CFDs: Das Beste aus zwei Welten Ausgabe 0109 – 05.01.2009 GodmodeTraderF rex CFD Forex & CFDs: Das Beste aus zwei Welten Ausgabe 0109 – 05.01.2009 Makrodaten-Check Ruhe zwischen den Jahren... Video-Check Ölpreis: Rallye bereits übertrieben? CFD Trading Der GodmodeTrader Chartlehrgang Chartintervalle (Chartperioden) Seite 8 Chartanalysen Major Currencies: USD/CHF, EUR/USD Devisen Galerie: EUR/HUF &Inhaltsverzeichnis Seite 1 Editorial Seite 2 Seite 3 Seite 4 Seite 5 Seite 10 Neues aus dem Web Seite 11 Forex Snapshot Tendenzen ausgewählter Währungspaare Makro View: EUR/USD-Ausblick 2009 (Teil 1) Seite 11 Impressum/Disclaimer Editorial Sehr geehrte Leserinnen und Leser, Wie jedes Jahr haben Anfang Januar allerlei Propheten Hochkonjunktur. Und natürlich wird dabei wieder sagenhafter Unsinn verbreitet. Deshalb an dieser Stelle ein bescheidener Hinweis: Die allermeisten Prognosen liegen so dermaßen daneben, dass es der Mühe nicht lohnt, sie überhaupt zu lesen. Sparen Sie sich deshalb die Zeit und machen Sie sich ihre eigenen Gedanken, vielleicht bei einem Glas Glühwein oder einem gemütlichen Winter- Spaziergang. Sonst geht es Ihnen womöglich so ähnlich wie den zahllosen Anlegern im gerade zu Ende gegangenen Jahr: Erst im Herbst nahmen viele Börsianer erstaunt zur Kenntnis, dass wir tatsächlich so etwas wie eine Krise haben. Zu Jahresbeginn 2008 war davon leider so gut wie nirgends die Rede. So wie die Dinge liegen, werden sich die Propheten diesmal tendenziell vorsichtig optimistisch zu Wort melden. Getreu dem Motto, dass nach einem katastrophalen Börsenjahr die Kurse zur Abwechslung ja auch einmal nach oben klettern könnten. Um den schlauen Sprüchen nicht erneut auf den Leim zu gehen, sehen wir uns einige Fakten an. Erstens: 2008 war aus Anlegersicht weitaus schlimmer als 1929. Am Ende des ersten Jahres der ersten großen weltweiten Depression notierte der Dow Jones bescheidene zehn Prozent im Minus. 2008 hat der DAX rund 40 Prozent verloren. Zweitens: Fakt ist auch, dass der „Spaß“ nach 1929 erst so richtig losgegangen ist: Bis 1933 rauschte der Dow Jos um 90 Prozent in die Tiefe. Übrigens war im Herbst 1929 angesichts erster Schwächesignale der Konjunktur von einer „Wachstumsdelle“ die Rede. Die verniedlichende Aussage ist eines von zahllosen Beispielen dafür, wie lange die Menschen brauchen, bis sie Entwicklungen akzeptieren und sich darauf einstellen. Das, und diese Prognose können wir guten Gewissens abgeben, wird diesmal genauso sein: Die Menschen, und nicht nur die Börsianer, werden einige Zeit brauchen, Jahre vermutlich, bis sie erkennen, dass diese Krise anders ist als alles, was es in den vergangenen Jahrzehnten gegeben hat. Bislang ist dieser Gedanke nur eine Ahnung einiger weniger. Damit verknüpft ist allerdings die Schlussfolgerung, dass auch die Konsequenzen einzigartig sein werden. Wie diese aussehen werden, das allerdings kann Ihnen niemand sagen – glauben Sie deshalb am besten nichts von dem, was Sie jetzt wieder überall vorgesetzt bekommen. Wir sehen daher von einer Prognose für 2009 ab, und formulieren eine erste Vorahnung für die kommenden Jahre: Wir halten die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise für schwerwiegender und dauerhafter als die Weltwirtschaftskrise nach 1929. Was das für uns alle noch bedeuten wird, das werden wir sehen, wenn weitere Wahrheiten im gerade beginnenden Jahr ans Licht kommen. Doch warten Sie einen Moment, bevor Sie jetzt alle Ihre Aktien verkaufen: Von Dezember 1929 bis April 1930 schnellte der Dow Jones um 50 Prozent nach oben... Schöne Grüße Ihr Andreas Hoose Chefredakteur Antizyklischer-Boersenbrief.de Weitere Informationen unter _antizyklischer-boersenbrief.de Makrodaten-Check Wirtschaftsdaten: Ruhe zwischen den Jahren... Börsianer haben es nicht leicht: Tag für Tag werden sie mit Wirtschaftsdaten überflutet. Um zur rechten Zeit die richtigen Entscheidungen treffen zu können, sollte man die wichtigsten Informationen nicht nur verstehen, sondern auch einzuordnen wissen. Wir werden Sie in Zukunft an dieser Stelle über die wichtigsten Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA informieren und erläutern, was die Informationen für die Börsen bedeuten. Nur wenige Wirtschaftstermine gab es in der vergangenen Woche. Die Börsianer bereiten sich auf den Januar vor: Der erste Monat des Jahres ist oftmals ein wichtiger Frühindikator für die weitere Entwicklung des Börsenjahres... Montag: Zum Vorquartal ist die Wirtschaftsleistung in Frankreich um 0,1 % gestiegen. Damit war bereits gerechnet worden. Im Quartal zuvor hatte das Wachstum bei -0,3 % gelegen. Dienstag: Die Einnahmen der öffentlichen Haushalte in Deutschland sind in den ersten drei Quartalen 2008 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 3,2 % auf 760,2 Mrd. Euro gestiegen. Gleichzeitig kletterten die öffentlichen Ausgaben um 2,5 % auf nun 774,8 Mrd. Euro. Der Saldo aus den Einnahmen und Ausgaben führt zu einem kassenmäßigen Finanzierungsdefizit der öffentlichen Haushalte in Höhe von 14,6 Mrd. Euro. Verglichen mit dem Vorjahresquartal ist das Defizit somit um rund 4,2 Mrd. Euro gesunken. Lag die Nettokreditaufnahme in 2007 noch bei -18,4 Mrd. Euro, so stand sie in diesem Jahr bei -15,6 Mrd. Euro. Der Stand der Kreditmarktschulden betrug zum Ende des Quartals 1.498,1 Mrd. Euro. Noch vor einem Jahr hatten diese bei 1.481,8 Mrd. Euro gelegen. Die Geldmenge M3 ist im November-Jahresvergleich in der Euro- Zone um 7,8 % gestiegen nach zuvor 8,7 %. Das Dreimonatsmittel des M3-Wachstums liegt bei 8,4 % nach zuletzt 8,7%. Die Geldmenge M1 ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 % geklettert nach +3,7 % im Vormonat. Der Durchschnitt der letzten drei Monate liegt hier bei 2,4 %. Die Kreditvergabe im privaten Sektor ist gleichzeitig gegenüber dem Vorjahr um 7,1 % gestiegen nach einem 7,8 % Anstieg im Monat zuvor. Mit der aktuellen Veröffentlichung liegt das Dreimonatsmittel bei 7,8 %. Der Chicagoer Einkaufsmanagerindex notiert im Dezember bei 34,1. Erwartet wurde er im Bereich 33. Im Vormonat hatte der Index noch bei 33,8 gestanden. Der US-amerikanische Vertrauensindex notiert im Dezember bei 38,0. Erwartet wurde er hingegen deutlich höher im Bereich 45,2. Im Vormonat hatte er bei 44,7 notiert. Damit wurde die ursprüngliche Veröffentlichung von 44,9 nach unten revidiert. Unser Kommentar: Das Verbrauchervertrauen in den USA befindet sich weiterhin im freien Fall. Mittlerweile dürfte zwar ein Großteil negativer Erwartungen in den Kursen enthalten sein, doch das Vertrauen der Verbraucher spielt eine Schlüsselrolle in den USA: Rund 70 Prozent der Wirtschaftsleistung werden von den Konsumenten bestimmt. Das werden aufregende Monate... Freitag: Der US-amerikanische ISM Index notiert im Dezember bei 32,4 %. Erwartet wurde er im Bereich 35,4 %. Im Vormonat hatte der Index noch bei 36,2 % notiert. Unser Kommentar: Der ISM-Index basiert auf einer monatlichen Umfrage des Institute for Supply Management (ISM) bei Einkaufsmanagern (Supply Managers) von 350 Unternehmen aus 20 repräsentativen Industriebereichen der USA, die ihre derzeitige und künftige wirtschaftliche Lage beurteilen. Ein Wert über 50 Punkten deutet auf eine Expansion im verarbeitenden Gewerbe hin, während ein Wert unter 50 Punkten auf einen Rückgang hinweist. Ein Indexstand von 50 weist auf ein Nullwachstum hin und Werte unter 40 lassen auf eine längere Rezession schließen. Der aktuelle Wert von 32,4 verheißt demnach nichts Gutes. Wie wir die Lage jetzt einschätzen und was wir unseren Lesern raten, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs, die in Kürze erscheint. Anmeldemöglichkeit (1) : Das Drei-Monats-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs Anmeldemöglichkeit (2) : Das Jahres-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs Zum Autor: Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs und Geschäftsführer des Antizyklischen Aktienclubs. Börsenbrief und Aktienclub, das komplette Servicepaket für die Freunde antizyklischer Anlagestrategien! Informationen finden Sie unter _antizyklischer-börsenbrief.de und _antizyklischer-aktienclub.de Seite 2 Video-Check Forex Video-Check Ölpreis: Rallye bereits übertrieben? Von und mit Jochen Stanzl Chefredakteur von Rohstoff-Report.de (Dauer: 3min.) Klicken Sie auf den Pfeil, um das Video auf der Webseite von GodmodeTrader.de anzusehen. MEDIA CENTER s Riskieren Sie schneller als der Markt zu sein... ... mit den Tradingmarken im KnockOut Traderservice von GodmodeTrader! Jetzt KOSTENLOS testen unter: http://_godmodetrader.de/premium/knockout/ _godmode-trader.deGodmodeTraderGodmodeTraderJetzt investieren! 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Leoni AG: Einstieg: Stopp-Buy Order: 13,46 Euro Stopp Loss gesamt: 12,20 Euro Risiko bis Stopp Loss: 9,36 % Möglicher Gewinn bis 16,72 Euro (CRV ca. 2,59) Leoni AG – Kaufsignal vor Bestätigung Demag Cranes: Einstieg: Stopp-Buy Order: 18,95 Euro Stopp Loss gesamt: 17,14 Euro Risiko bis Stopp Loss: 9,55 % Möglicher Gewinn bis 21,91 Euro (CRV ca. 1,64) Demag Cranes – Bullische Formationslage ist bestätigt Demag Cranes – Bullische Formationslage ist bestätigt Demag Cranes AG – Kürzel D9C (DE)– Aktuell: 18,03 Euro Charttechnische Situation: Auch bei Demag Cranes gelang in den vergangenen Monaten eine Stabilisierung. Unterhalb von 17,61 Euro bildete die Aktie dabei eine steigende Dreiecksformation aus, welche mit dem Ausbruch zur Oberseite in der Vorwochen aufgelöst wurde. Weitrer steigende Notierungen sollten hier die Folge sein, Potenzial bietet sich bis in den Bereich 21,91 Euro. Zunächst läuft ein Pullback auf das Ausbruchsniveau, welcher abgewartet werden kann. Nennenswert unter die 17,61 Euro sollte die Aktie im Idealfall nicht mehr rutschen. Trading: Ein Einstieg bietet sich auch bei Demag Cranes an, sollte das Hoch der Vortage durchbrochen werden. Entsprechend lässt sich eine Stopp-Buy-Order bei 18,95 Euro setzen. Der Stopp-Loss kann in diesem Fall bei 17,14 Euro platziert werden. Mehr als 1,00 % des Depotwertes sollten in einer Tradingposition nicht riskiert werden. Weitere CFD Trade Vorstellungen erhalten Sie im Strategie-Report - kostenlos anmelden unter http://_godmode-trader.de/newsletter/b2c/ Weitere Informationen zu CFDs finden Sie unter http://_godmode-trader.de/cfds/overview/ Seite 4 Der GodmodeTrader Chartlehrgang Der GodmodeTrader Chartlehrgang: Chartintervalle (Chartperioden) Anbei sind Monats-, Wochen-, Tages-und 60 Minutenchart Darstellungszeitraum von diesem S&P 500 Index Chart: März 2002 bis April 2006 Chartintervall: Monatschart Anbei ist der Kursverlauf vom S&P 500 Index ebenfalls seit März 2002 dargestellt. Allerdings wurde hier ein anderes Chartintervall gewählt; nämlich ein Wochenchart. In diesem Wochenchart steht jede Kerze für eine Woche. Sie erkennen die feinere Auflösung des Kursverlaufs gegenüber dem zuvor gezeigten Monatschart. Im Wochenchart lassen sich mehr Einzelheiten erkennen. Es handelt sich quasi um eine stärkere Vergrößerungsstufe der Lupe. Es würde keinen Sinn machen diesen mehrjährigen Kursverlaufsabschnitt im Tageschart anzuzeigen, weil man dann die einzelnen Kerzen nicht mehr erkennen könnte. Beispiel 2 - Aktie der Deutschen Telekom im 4-fach Zoom von der Aktie der Deutschen Telekom zu sehen. Farblich ist der Kursverlaufsabschnitt umrahmt, den der Chart mit dem nächstfeineren Chartintervall anzeigt. Die 4 Monatskerzen, die im Monatschart (A) umrahmt sind, zeigen im darunter dargestellten Wochenchart (B) eine schräg verzogene so genannte inverse SKS Bodenformation, wobei die letzte der Wochenkerzen nachrichtenbedingt mit einem gewaltigen Gap Up (Kurslücke nach oben) über der Buy Triggerlinie (Nackenlinie) der Formation eröffnete und damit ein sauberes mittelfristiges Kaufsignal auslöste. Ein klarer Mehrwert an Information für den charttechnischen Analysten. Im Monatschart (A) ist zu erkennen, dass der Aktienkurs seit 2-3 Monaten wieder steigen kann. Schön und gut. Aber die Frage, die sich stellt ist die, ob der Anstieg weiter gehen kann. Und wenn ja, wie weit. Im Wochenchart (B) zeigt sich eine charttechnisch bullische Signallage, die die Prognose zuläßt, dass die Aktie mittelfristig mindestens bis 15,50-16,00 Euro ansteigen dürfte. Tageschart (C) zeigt, wie die Wochenkerze „innen“ aussieht. Der erste Tag der Woche mit einem Gap Up und anschließendem Anstieg (weißer Kerzenkörper), anschließend Ausbildung eines Wimpels und dann Ausbruch aus diesem nach oben. Also eine schwache Bestätigung der Aussage, die durch Prüfung des Wochencharts getätigt werden konnte. Der 60 Minutenchart (D) zeigt den Kursverlauf nach dem Gap Up in noch einer feineren Auflösung. Im 60 Minutenchart ist ein Rechteck (Rectangle) zu erkennen, aus dem es am letzten Tag der Woche zu einem Ausbruch nach oben gekommen war. Für kurzfristig ausgerichtete Trader ist Chart (D) sehr wichtig. Ein Rückfall auf 14,17 Euro könnte auf Sicht einiger Stunden gehebelt (über Hebelzertifikate, Optionsscheine, CFDs) gekauft werden. Bei 14,17 Euro liegt eine gute Unterstützung, die mindestens eine mehrstündige Gegenbewegung einleiten würde. Das protektive Stopp für einen gehebelten Trade könnte außerdem sehr eng gesetzt werden. In dem Beispiel ging es darum, die Bedeutung und den Mehrwert durch das Umschalten von Chartintervallen hervorzuheben. Seite 5 Der GodmodeTrader Chartlehrgang Beispiel 2 - Aktie der Deutschen Telekom im 4-fach Zoom Anbei der Linienchart vom Nasdaq100 Index von 2003 bis Juli 2005 als Übersichtsdarstellung. Zu erkennen, ist die Rallye in 2003 und anschließend in 2004 die volatile Konsolidierungsphase. Anbei nun der Kerzenchart vom Nasdaq100 im Wochenintervall mit Darstellung des gleichen Kursverlaufsabschnitt. . In einen Chart lassen sich sehr viele Trendlinien einzeichnen. Einen guten charttechnischen Analysten zeichnet es aus, dass er die wirklich dominanten Linien sondiert und den gesamten restlichen Wirrwarr als zumindest temporär irrelevant klassifizieren und exkludieren kann. Im vorliegenden Chart sind 2 Trendlinien als die maßgeblichen für den Kursverlauf in 2004 und 2005 eingezeichnet. Das Konsolidierungsmuster in 2004 läßt sich als relativ angeordneter Doppelboden und als symmetrisches Dreieck interpretieren. Aus beiden gab es im August 2004 einen Fehlausbruch nach unten, der jedoch in wenigen Wochen durch ein „Rebreak“ wieder ausgebügelt werden konnte. Um die Bedeutung der Darstellungsmöglichkeit in unterschiedlichen Chartintervallen zu verdeutlichen, soll es im Folgenden um den Punkt gehen, wo der Index auf Trendlinie A aufsetzt und nach oben abprallt. Die 3 Wochenkerzen, die auf der Trendlinie A zustande kamen, zeigen kein wirklich durchschlagend bullisches Muster. Fortsetzung des GodmodeTrader- Chartlehrgangs in der nächsten Ausgabe des Forex - CFD - Reports. Seite 6 AUFGEPASST! Denn hier kommt das Musterdepot mit 65% Trefferquote! _godmode-trader.deGodmodeTraderGodmodeTrader Performance seit Auflegung: 96,28% (DAX in der gleichen Zeit: -30,18%) Striktes Money Management: 0,5% Verlust pro Trade Jetzt! 2 Wochen kostenlos testen Performance-Power mit dem CFD Trading Paket Ein Service der BörseGo AG © Jetzt! Zwei Wochen kostenlos testen: http://_godmode-trader.de/premium/cfdtrader/ Major Currencies: USD/CHF, EUR/USD US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken – Erholung trifft auf Widerstand bei… USD/CHF Kurs: 1,0998 Tageschart (log) seit 28.05.2008 (1 Kerze = 1 Tag) Euro gegenüber US-Dollar – Noch ein Stück tiefer, dann… Rückblick: Der Euro vollzog im Spätsommer eine massive Abwertung gegenüber dem US-Dollar und rutschte um über 20% ab. Nach einem Jahrestief bei 1,2328 USD im Oktober startete zunächst eine Seitwärtsbewegung auf tiefem Niveau, bevor es im Dezember zu einer massiven Kursrallye kam. Nach einem Rallyehoch bei 1,4717 USD kam es in den vergangenen Wochen zu einer Korrektur des starken Anstiegs, es läuft eine zweite, abwärts gerichtete Korrekturwelle seit dem Dezemberhoch. Dabei nähert sich EUR USD der Kreuzunterstützung aus exp. GDL 50 (EMA50) auf Tages- und exp. GDL 200 (EMA200) auf Wochenbasis bei 1,3517 -1,3524 USD. Das sehr kurzfristige Chartbild ist leicht bärisch zu werten. Charttechnischer Ausblick: Der Euro sollte jetzt idealerweise weiter bis 1,3517 - 1,3524 USD zurückfallen. Dort bei 1,3500 - 1,3524 USD könnte die Zwischenkorrektur enden und EUR/USD wieder signifikant nach oben drehen. Unterhalb von 1,3500 USD läge im Falle eines Rückfalls per Tagesschluss bei 1,3273 USD das tiefe Abwärtsziel. Geht es nach Abschluss des Kursrücksetzers oder alternativ direkt wieder über 1,3970 USD, werden steigende Notierungen von EUR/USD bis 1,4300 und 1,4717 - 1,4967 USD möglich. Unter 1,3080 USD sollte das Währungspaar jetzt aber möglichst nicht mehr zurückfallen um einen erneuten Rutsch an das Tief aus 2008 bei 1,2328 USD zu verhindern. Rückblick: Der US-Dollar markierte gegenüber dem Schweizer Franken nach einer langfristigen Abwertungsphase Mitte März 2008 bei 0,9614 CHF ein Mehrjahrestief und startete eine mittelfristige Kurserholung. Bei 1,2301 CHF endete diese Erholung im November 2008, im Dezember startete eine deutliche Abwärtsbewegung. Bis in den Bereich bei 1,0405 CHF rutschte das Währungspaar USD/CHF ab, bevor kurz vor Jahreswechsel eine spürbare Erholung auf die Verluste startete. Aktuell nähert sich die Erholung dem Widerstandsbereich bei 1,1140 - 1,1200 CHF. Charttechnischer Ausblick: Der US-Dollar ist gegenüber dem Franken im übergeordneten Chartbild jetzt wieder leicht kritisch zu betrachten. Es gilt wieder, sehr kurzfristig zu agieren. Bei 1,1140 - 1,1200 CHF und 1,1310 - 1,1385 CHF trifft das Währungspaar jetzt auf harten Widerstand. So lange diese Preisbereiche nicht wieder nachhaltig überwunden werden, bleibt das kurzfristige Bild kritisch. Geht es wieder signifikant unter 1,0400 CHF, könnte es zu einem weiteren Kursrutsch bis 1,0009 und ggf. sogar 0,9614 CHF kommen. Eine Rückkehr über 1,1400 CHF hingegen würde wieder die Chance auf Kursgewinne bis 1,1923 und 1,2301 CHF eröffnen. EUR/USD Kurs: 1,36843 USD Tageschart (log) seit 16.05.2008 (1 Kerze = 1 Tag) Seite 8 Devisen-Galerie: EUR/HUF EUR/HUF Kurs: 265,98 HUF Wochenchart (log) seit 18.06.2008 (1 Kerze = 1 Woche) Euro gegenüber ungarischem Forint – Mittelfristig weiter hoch, wenn… Rückblick: Der Euro befindet sich gegenüber dem ungarischen Forint in einer langfristigen Seitwärtsbewegung. Das letzte Mehrjahreshoch markierte EUR/HUF bei 285,00 HUF im Juni 2006 und startete eine Abwärtsbewegung bis 227,57 HUF. Dort startete im Juli 2008 eine starke Aufwertungsphase des Euro, die Turbulenzen auf Grund der Finanzkrise ließen EUR/HUF steil bis an das Hoch aus 2006 bei 285,00 HUF ansteigen. Aktuell wird diese Kursrallye korrigiert, wobei sich das Währungspaar auf hohem Niveau in einer dreiecksförmigen Handelsspanne einpendelt. Das kurzfristige Chartbild ist neutral zu werten. Charttechnischer Ausblick: Der Euro die Chance, nach Beendigung der laufenden Dreieckskonsolidierung auf hohem Niveau weiter aufzuwerten gegenüber dem Forint. Geht es wieder über 270,00 HUF, wird eine Aufwärtsbewegung bis an das Hoch aus 2006 bei 285,00 HUF und darüber hinaus ca. 300,00 - 320,00 HUF auf mittelfristige Sicht möglich. Fällt EUR/HUF hingegen wieder signifikant unter 257,00 HUF zurück, könnte es zu einer Abwärtskorrektur bis 252,84 und ggf. 246,00 - 249,00 HUF kommen. Weitere Forex-Analysen, die gerade auf Godmode-Trader.de erschienen sind: EUR/GBP http://_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/Euro-inPfund- laesst-etwas-Luft-ab-aber,a1098145,c29.html USD/MXN http://_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/USDollar- in-Peso-Die-Bullen-auf-der-Lauer,a1098141,c29.html EUR/CZK http://_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/ Euro-gg-tschechischer-Krone -Die -Bullen-bleibendran, a1098123,c29.html EUR/NOK http://_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/ Euro -gg-norwegischer-Krone-Ruecksetzer-alsKaufchance, a1098067,c29.html EUR/SEK http://_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/ Euro -gegenueber-schwedischer-Krone -Ende -derRallye, a1096529,c29.html Seite 9 Neues aus dem Web Superreiche verlieren 30 Prozent ihres Vermögens Düsseldorf (BoerseGo.de) - Einem Medienbericht zufolge haben die reichsten Deutschen durch die Finanzkrise persönliche Verluste in Milliardenhöhe erlitten. Joachim Paul Schäfer, einer der dienstältesten Vermögensbetreuer für reiche Privatleute, schätzt die Verluste der reichsten deutschen Familien seit Sommer 2007 auf „durchschnittlich 30 Prozent“,... Weiter gehts auf: http://_boerse-go.de/artikel/zeigen/ articleId/1098303 Dollar wird Experten zufolge in 2008 gegenüber Euro und Yen zulegen New York (BoerseGo.de) -Der Dollar, Yen und Schweizer Franken dürfte in diesem Jahr Strategen und Investoren zufolge gegenüber den schwächsten Währungsmärkten in 2008 an Wert verlieren. Weiter gehts auf: http://_boerse-go.de/artikel/zeigen/ articleId/1097995 Jim Rogers kauft wieder chinesische Aktien New York (BoerseGo.de) -Der bekannte Buchautor und internationale Investor Jim Rogers sagte gestern in einem Interview in Hongkong, dass er auf dem chinesischen Aktienmarkt wieder als Käufer unterwegs ist. Der 66jährige Investor begann mit dem Kauf chinesischer Aktien im Jahr 1988 und sieht nun die größten Chancen bei Aktien, die in Hongkong und Singapur gelistet sind... Weiter gehts auf: http://_boerse-go.de/artikel/zeigen/ articleId/1096909 2009: Wie das Wetterphänomen “La Nina”unsere Ernte bedroht Rio de Janero (BoerseGo.de) -Die Getreide- und Ölsaaternte auf unserem Globus könnte im Jahr 2009 durch das Wetterphänomen “La Nina” bedroht werden. In den letzten Wochen hat sich das Wetterphänomen, welches durch kälter als normale Temperaturen für der Westküste Südamerikas ausgelöst wird, schnell verstärkt. Diese sogenannte Klima- Anomalie wirkt sich nachhaltig auf die Te.. . Weiter gehts auf: http://_boerse-go.de/archiv/display/ extended/seite/3/boxId/191 Seite 10 Forex Snapshot Tendenzen ausgewählter Währungspaare * Kurzfristige Tendenz: bis zu 2 Wochen ** Mittelfristige Tendenz: 1 Monat bis 3 Monate *** Langfristige Tendenz: 6 Monate bis 1 Jahr Der Kurs des angegebenen Währungspaares lautet immer in der zweiten Währung des Paares. Steigend _ Fallend + Neutral ) Währungspaar Kurs Tendenz kurzfristig* mittelfristig** langfristig*** EUR/USD 1,3684 +_) USD/JPY 93,5 ))) GBP/USD 1,4502 ))) USD/CHF 1,0998 _)) USD/CAD 1,2101 )_) AUD/CAD 0,8557 _)+ AUD/USD 0,7074 _)) AUD/JPY 66,17 _++ AUD/CHF 0,7847 _)+ CHF/JPY 84,25 ++) CAD/JPY 76,98 )++ EUR/JPY 126,81 ))) EUR/CHF 1,5063 _)) EUR/TRY 2,0864 )__ EUR/CZK 26,731 __) EUR/GBP 0,9361 )__ EUR/HUF 265,98 ___ EUR/NOK 9,4017 +__ EUR/PLN 4,131 _)) EUR/SEK 10,692 )__ EUR/ZAR 12,842 ))_ GBP/CHF 1,6098 _++ GBP/CAD 1,7574 +)) NZD/USD 0,5825 )++ USD/DKK 5,4923 ))) USD/HKD 7,7532 _+) USD/NOK 6,9188 __) USD/SEK 7,8823 ))) SGD/USD 0,6789 )+) USD/MXN 13,6258 ___ Herausgeber: BörseGo AG, Balanstraße 73 (Haus 11 / 3. OG), 81541 München Telefon: 089/767369-0, Fax: 089/767369-290 E-Mail: kundenservice_boerse-go.de Internet: _boerse-go.ag Handelsregister-Nr: HRB 131073 Amtsgericht München Internet: _boerse-go.ag Vorstand: Robert Abend, Thomas Waibel, Harald Weygand Aufsichtsratsvorsitzender: Theodor Petersen Aktiengesellschaft mit Sitz in München, Registergericht: Amtsgericht München, Register-Nr: HRB 169607, Umsatzsteueridentifikationsnummer gemäß § 27a UStG: DE207240211 Chefredakteur (v.i.S.d.P.): Daniel Kühn Redaktion: Jochen Stanzl, Thomas Gansneder Technischer Analyst: André Rain Head of Trading: Harald Weygand (GodmodeTrader.de) Satz & Layout: BörseGo AG Redaktionsschluss: Montag 12:00 Uhr Erscheinungsweise & Umfang: typischerweise einmal pro Woche (Mo.) Versand per E-Mail als PDF-Dokument Disclaimer: Diese Ausarbeitung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageempfehlung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Währungen oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. 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Seite 11 Makro View EUR/USD-Ausblick 2009 (Teil 1) Wohin führt der Weg im neuen Jahr? Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt, und Analysten wie Investoren zerbrechen sich den Kopf darüber, wohin der Weg von EUR/USD 2009 führen wird. Ein klarer Trend, auf den sich alle einigen können, ist bei dem sich aktuell um die 1,36er-Marke bewegenden Währungspaar nicht auszumachen. Vielmehr war der Handel bei EUR/USD zuletzt von volatilen Kursbewegungen und kurzfristigen Richtungsänderungen geprägt. Um doch eine Prognose für die Entwicklung des Wechselkurses 2009 erstellen zu können, sollen in einem zweiteiligen Artikel die wichtigsten kursbeeinflussenden Faktoren jeweils einzeln analysiert werden, um dann in der Zusammenschau zu entscheiden, ob die Mehrheit für einen steigenden oder fallenden Kurs von EUR/USD spricht. Untersucht werden die Zinspolitik, die wirtschaftlichen Fundamentaldaten, die Entwicklung der Aktienbörsen, die mit der Finanzkrise zusammenhängenden Kaptalflüsse sowie die Staatsverschuldung. Ein charttechnischer Ausblick rundet die Analyse ab. In der heutigen ersten Folge werden die Zinssituation sowie die Wirtschaftsdaten in den USA unter die Lupe genommen. Zinspolitik Gegen eine deutliche Erholung des US-Dollar zum Euro spricht auf jeden Fall die derzeitige US-Zinspolitik. Mit der Einführung des Quasi-Nullzinses in den USA durch die Absenkung der „Fed Funds Rate“ auf eine Spanne von 0,00% bis 0,25% ist die klassische Geldpolitik der Fed an ihrem Ende angelangt. Niemals in der Geschichte der Vereinigten Staaten war das Leitzinsniveau niedriger. Hinzu kommt noch die Ankündigung von Fed-Präsident Ben Bernanke, der US-Leitzins werde nun einen längeren Zeitraum auf diesem „außergewöhnlich niedrigen“ Niveau verbleiben. In der Folge historisch niedriger Leitzinsen tendiert die US-Dollar-Nachfrage von Investment-Seite gegen Null, da ein Greenback praktisch ohne Zinsen für Anleger natürlich unattraktiv ist. Manche Beobachter sprechen von einer Kapitulation der US-Notenbank, die ihren Leitzins zu schnell zu tief gesenkt hat und damit nun all ihr Pulver verschossen hat. Das eingegangene Risiko ist hoch, da das Erreichen des Hauptziels einer Ankurbelung der US-Wirtschaft fraglich bleibt. Das den Markt überschwemmende billige Geld könnte aber mit Verzögerung die gerade zurückkommende US-Inflationsrate wieder deutlich ansteigen lassen. Demgegenüber verhält sich die Europäische Zentralbank weiter eher zögerlich mit Blick auf deutliche Zinssenkungen. Ausgehend von dem aktuellen EU-Leitzinsniveau von 2,50% ist zwar noch mit einer erneuten Senkung um 50 Basispunkte im ersten Quartal 2009 zu rechnen, ein Leitzinsniveau unterhalb der historischen Untergrenze von 2,00% ist aber keinesfalls ausgemachte Sache. Zuletzt warnte auch EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, dass eine Zinssenkung im Januar alles andere als sicher sei. Andere EZB-Mitglieder wie Vizepräsident Lucas Papademos, der gleich mehrfach eine weitere Lockerung der Geldpolitik in Aussicht stellte, geben sich zinspessimistischer. Insgesamt dürfte der EU-Leitzins im gerade begonnenen Jahr bis maximal 1,50% sinken, womit eine dauerhafte und nachhaltige Zinsdifferenz zugunsten der Eurozone bestehen bleiben wird. Zusätzlich zu ihrer Bekanntgabe eines dauerhaften Leitzinses nahe der Null-Prozent-Marke kündigte die US-Notenbank an, nun zu anderen Maßnahmen zur Steuerung der Geldpolitik zu greifen. So stellte man den Rückkauf lang laufender US-Staatsanleihen in Aussicht, was die Rendite zehnjähriger Papiere, die sich derzeit um 2,3% bewegt, noch weiter absinken lassen würde. Zuvor hatte die Fed bereits hypothekenbesicherte Anleihen der großen Hypothekenfinanzierer mit einem Volumen von 500 Milliarden USD sowie Konsumenten-, Auto- und Studentendarlehen im Wert von 200 Milliarden USD erworben. Mit Seite 12 Makro View dem Aufkauf von Wertpapieren durch die Fed im großen Stil und die damit verbundene Ausweitung ihrer Bilanz ist der Übergang zum „Quantitative Easing“ vollzogen. Dieses Krisenrezept löst damit die „Fed Funds Rate“ als das wichtigste geldpolitische Instrument ab, da mit einem bereits praktisch auf Null abgesenkten Leitzins keine weitere Stimulierung der Konjunktur mehr zu erzielen ist. Durch massive Wertpapierkäufe wuchs die Bilanzsumme der Fed alleine 2008 um 149% im Jahresvergleich auf nunmehr 2.311 Milliarden USD. Da die „quantitative Lockerung“ weitergehen dürfte, ist mit einem weiteren Anschwellen der Fed-Bilanzsumme bis in die Region von 5.000 bis 6.000 Milliarden USD zu rechnen, was mit sinkenden Renditen in USD-Papieren und damit mit einer verringerten Nachfrage nach dem US-Dollar einhergehen dürfte. Von der Zinsseite her ist damit ein steigender Kurs von EUR/USD in 2009 zu favorisieren. Wirtschaftliche Fundamentaldaten Die ökonomische Situation wie auch der wirtschaftliche Ausblick für die USA sprechen ganz klar gegen neue Kursgewinne des US-Dollar. Nach der offiziellen Einschätzung des „National Bureau of Economic Research“ (NBER) befinden sich die USA bereits seit Dezember 2007 in einer Rezession, die zudem noch länger andauern dürfte. Dabei benutzt das NBER-Institut nicht die gängige Definition einer „technischen Rezession“ (zwei Quartale in Folge mit negativem Wirtschaftswachstum), sondern eine viel breiter angelegte Definition, die neben den reinen BIP-Zahlen auch die Entwicklung bei Beschäftigung, Einkommen, Absatz und Produktion berücksichtigt. Das annualisierte US-Bruttoinlandsprodukt hat im dritten Quartal 2008 ein Minus von 0,5% zu verzeichnen gehabt. Dies ist der schwächste Wert seit dem dritten Quartal 2001 (-1,4%). Im zweiten Quartal hatte sich noch ein Plus von 2,8% beim US-BIP ergeben. Zugleich ließ die US-Regierung bereits verlauten, dass für das vierte Quartal mit einem weiteren und noch stärkeren Rückgang der Wirtschaftsleistung gerechnet werden muss. Der US-Arbeitsmarktbericht für November ist mit einem Stellenabbau von 533.000 katastrophal schwach ausgefallen. Es ist der stärkste Rückgang der Beschäftigung seit Dezember 1974. Ökonomen hatten im Konsens lediglich mit einem Stellenrückgang um 333.000 gerechnet. Zudem wurde der Vormonatswert von -240.000 auf -320.000 revidiert. Die Arbeitslosenquote fiel mit 6,7% leicht besser als die im Konsens erwarteten 6,8% aus (Vormonat: 6,5%). Die US-Arbeitslosen-Erstanträge für die Woche zum 20.12. lagen mit 586.000 deutlich oberhalb der Konsensschätzung von 554.000, gingen in der Weihnachtswoche jedoch saisonbedingt auf 492.000 zurück. Damit ist am US-Arbeitsmarkt noch keinerlei Entspannung in Sicht, vielmehr dürfte es noch weiter abwärts gehen. Ähnlich schlecht sieht es am US-Immobilienmarkt aus. Hier hat der S&P/CaseShiller-Hauspreisindex für Oktober mit einem Rekordrückgang von 18,0% im Jahresvergleich aufgewartet. Die Konsensschätzung hatte mit einem Wert von -17,9% kalkuliert, nachdem der Index im Vormonat bereits um 17,4% gefallen war. Der Index misst die Entwicklung der Immobilienpreise in den 20 größten US-Metropolen und verlor auch im Monatsvergleich deutlich (-2,2%). So lange die Hauspreise weiter fallen, bleibt auch die Stimmung der US-Konsumenten am Boden. Konsequenterweise hat das US-Verbrauchervertrauen für Dezember mit einem kräftigen Rückgang auf 38,0 Zähler und damit auf ein neues Allzeittief enttäuscht. Analysten hatten im Schnitt mit einer leichten Verbesserung auf 45,7 Punkte kalkuliert, nachdem das Stimmungsbarometer im November bei 44,7 Zählern gelegen hatte. Keinen Lichtblick gibt es zudem im US-Industriesektor. Der ISM Index, das Stimmungsbarometer für das verarbeitende Gewerbe in den USA, ist im Dezember auf 32,4 Punkte gefallen und notiert damit so niedrig wie seit Juni 1980 nicht mehr. Ökonomen hatten im Konsens mit einem Rückgang auf 35,4 Zähler kalkuliert, nachdem der Index im November noch bei 36,2 Zählern gelegen hatte. Der Subindex für die neuen Auftragseingänge sank zudem auf ein neues Allzeittief von 22,7 Zählern. Der Rundumschlag über die US-Wirtschaftsdaten demonstriert, in welch schlechtem Zustand sich die US-Ökonomie befindet. Besserungstendenzen aufgrund der extrem gelockerten Geldpolitik sind bislang nicht zu erblicken, vielmehr verbleibt das Risiko auf der Unterseite. Aus Sicht der wirtschaftlichen Fundamentaldaten ist daher mit neuen Kursgewinnen von EUR/ USD zu rechnen. Volker Zenk FXdirekt Bank Seite 13 Forex Snapshot Kursveränderung ausgewählter Währungspaare Änderung in % gg. Vorwoche -6,32% -5,60% -4,38% -4,20% -3,96% -2,62% -2,05% -1,65% -1,59% -1,04% -0,82% -0,48% -0,45% -0,27% -0,25% 0,04% 0,28% 0,59% 0,65% 1,27% 1,38% 1,81% 3,01% 3,49% 4,29% 5,12% 5,13% 5,77% 6,06% 8,34% -30,00%-25,00%-20,00%-15,00%-10,00%-5,00%0,00%5,00%10,00% AUD/CHFAUD/JPYUSD/DKKGBP/CHFUSD/CHFCAD/JPYUSD/JPYUSD/SEKAUD/USDUSD/MXNAUD/CADEUR/CHFEUR/CZKSGD/USDUSD/HKDUSD/NOKEUR/HUFUSD/CADNZD/USDEUR/PLNGBP/USDGBP/CADEUR/JPYCHF/JPYEUR/SEKEUR/TRYEUR/GBPEUR/USDEUR/NOKEUR/ZAR Seite 14 Forex Snapshot Kursveränderung ausgewählter Währungspaare Änderung in % seit 01.01.2008 30,69% 18,63% -6,14% 27,60% 23,11% 13,38% -14,51% -22,17% -11,33% -26,89% 14,77% -23,92% 21,35% 5,36% 27,57% -0,55% -2,11% 0,97% -8,92% -1,84% 25,11% -19,09% 21,99% -16,27% -31,42% -2,96% -28,44% 7,49% -32,29% -20,69% -60,00%-40,00%-20,00%0,00%20,00%40,00% AUD/CHFAUD/JPYUSD/DKKGBP/CHFUSD/CHFCAD/JPYUSD/JPYUSD/SEKAUD/USDUSD/MXNAUD/CADEUR/CHFEUR/CZKSGD/USDUSD/HKDUSD/NOKEUR/HUFUSD/CADNZD/USDEUR/PLNGBP/USDGBP/CADEUR/JPYCHF/JPYEUR/SEKEUR/TRYEUR/GBPEUR/USDEUR/NOKEUR/ZAR Seite 15 &GodmodeTrader F rex CFD Forex & CFDs: Das Beste aus zwei Welten Inhaltsverzeichnis Ausgabe 0209 – 12.01.2009 Seite 1 Editorial Seite 2 Makrodaten-Check Deutsche Exporte brechen ein... Seite 4 Video-Check Gold: Wie weit geht es noch aufwärts? Seite 5 CFD Trading Seite 6 Der GodmodeTrader Chartlehrgang Chartintervalle (Chartperioden) - Teil II Seite 8 Chartanalysen Major Currencies: USD/JPY, GBP/USD Devisen Galerie: EUR/TRY Seite 10 Neues aus dem Web Seite 12 Forex Snapshot Tendenzen ausgewählter Währungspaare Makro View: EUR/USD-Ausblick 2009 (Teil 2) Seite 12 Impressum/Disclaimer &GodmodeTrader F rex CFD Forex & CFDs: Das Beste aus zwei Welten Inhaltsverzeichnis Ausgabe 0209 – 12.01.2009 Seite 1 Editorial Seite 2 Makrodaten-Check Deutsche Exporte brechen ein... Seite 4 Video-Check Gold: Wie weit geht es noch aufwärts? Seite 5 CFD Trading Seite 6 Der GodmodeTrader Chartlehrgang Chartintervalle (Chartperioden) - Teil II Seite 8 Chartanalysen Major Currencies: USD/JPY, GBP/USD Devisen Galerie: EUR/TRY Seite 10 Neues aus dem Web Seite 12 Forex Snapshot Tendenzen ausgewählter Währungspaare Makro View: EUR/USD-Ausblick 2009 (Teil 2) Seite 12 Impressum/Disclaimer Editorial Sehr geehrte Leserinnen und Leser, Neues Jahr, altes Leid: 2009 beginnt nicht gerade besser, als 2008 endete. Kaum fassbare Einbrüche bei den Auftragseingängen der Industrie, die Commerzbank hängt nun dauerhaft am Tropf des staatlichen Rettungsfonds, und zu allem Überfluss flammt der Gasstreit zwischen der Ukraine und Russland mit Vehemenz neu auf; wohl nicht zufällig zur konjunkturellen und klimatischen Unzeit. Auch ein Blick über den großen Teich lässt einen nicht warm werden. Wenn Barack Obama in einer guten Woche sein Amt als Präsident der (noch) mächtigsten Nation der Welt antritt, dann hat er einem solchen Haufen Themen zu meistern, dass sogar seine morgendlichen Trainingseinheiten im Kraftraum zeitlich unwahrscheinlich werden. Die einst stolze Autoindustrie ist nur noch ein riesiger Zombie, angewiesen auf regelmäßige Dollarinfusionen. Und die Infrastruktur des Landes ist zu großen Teilen marode und veraltet. Das ist mit ein Grund dafür, dass in den USA gerne mal regional stundenlang der Strom ausfällt. Aber Barack Obama ist ein kluger Mensch. Wenn schon massenhaft neue Schulden gemacht (zu sehr niedrigen Zinsen) und Geld gedruckt wird, warum dann nicht diese Chance nutzen und das Land grundlegend sanieren? Das macht sogar Sinn; denn immerhin wird damit der Boden bereitet für den nächsten Aufwärtsschub, der so sicher kommt wie in jeder Krise der Weltuntergang gepredigt wird. Am Ende wird es wohl auf eine Billion US-Dollar hinauslaufen, die Obama in ein riesiges Konjunkturpaket stecken kann. Damit lässt sich schon etwas anfangen. Dass die ungehemmte Schuldenorgie mittelund langfristig höchst bedenklich ist, dürfte offensichtlich sein. Aber Wirtschaft ist keine wirklich exakte Wissenschaft, und es liegt in der Natur der Sache bzw. des begrenztem Horizontes des Menschen, dass nachhaltiges Denken und Handeln kaum möglich ist. Letztlich ist diesem Ansatz aber auch der gigantische Wirtschaftsboom der letzten Jahrzehnte zu danken. In diesem Sinne: Lasst uns auch 2009 durchwursteln – irgendwie geht es ja immer weiter, das weiß sogar der Volksmund! Ich wünsche Ihnen allen ein erfolgreiches und gesundes Jahr: Lassen Sie sich nicht herunterziehen, älter und ärmer werden wir von ganz alleine. Schöne Grüße Ihr Daniel Kühn Chefredakteur TradersJournal Makrodaten-Check Wirtschaftsdaten: Deutsche Exporte brechen ein... Börsianer haben es nicht leicht: Tag für Tag werden sie mit Wirtschaftsdaten überflutet. Um zur rechten Zeit die richtigen Entscheidungen treffen zu können, sollte man die wichtigsten Informationen nicht nur verstehen, sondern auch einzuordnen wissen. Wir werden Sie in Zukunft an dieser Stelle über die wichtigsten Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA informieren und erläutern, was die Informationen für die Börsen bedeuten. Eine Woche weiterer Hiobsbotschaften liegt hinter uns: Hervorzuheben sind die Zahlen zum deutschen Export, die einen historischen Einbruch verzeichneten. Die Experten hatten sich (wieder einmal) total verrechnet... Montag: Die US-amerikanischen Bauausgaben sind im November um 0,6 % gesunken. Erwartet wurde ein Rückgang um 1,3 %. Im Vormonat waren die Bauausgaben in den USA nur um 0,4 % zurückgegangen. Ursprünglich war der Rückgang im letzten Monat mit -1,2 % angegeben worden. Der sentix-Gesamtindex für Deutschland steigt im Januar auf -34,4, von -42,25 im Vormonat. Damit kletterte der Index so stark wie seit August 2005 nicht mehr. Erwartet wurde für die aktuelle Veröffentlichung sogar mit einem weiteren Rückgang auf -44. Dienstag: Der deutsche Dienstleistungsindex für Dezember notiert bei 46,6. Erwartet wurde der Index bei 46,4. Im Vormonat hatte er noch bei 45,1 gestanden. Der Dienstleistungsindex für die Eurozone notiert in der zweiten Veröffentlichung für Dezember bei 42,1. Damit wurde die offizielle Vorabschätzung von 42,0 leicht nach oben revidiert. Im Vormonat hatte der Index noch bei 42,5 gestanden. Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone notiert in der zweiten Veröffentlichung für Dezember insgesamt bei 38,2. Die Vorabmeldung wurde damit leicht von 38,3 nach unten revidiert. Gerechnet wurde in der aktuellen revidierten Fassung mit einem unveränderten Stand von 38,3. Im Vormonat hatte er bei 38,9 gelegen. Die offizielle Vorabschätzung für die Inflation in der Eurozone für Dezember geht von einer Jahresteuerung von 1,6 % aus. Im Monat zuvor hatte die Jahresteuerung bei 2,1 % gelegen. Die US-amerikanischen Industrieaufträge sind im November um 4,6 % eingebrochen. Erwartet wurde ein Rückgang im Bereich von 2,5 %. Im Vormonat waren die Industrieaufträge bereits um 6,0 % gesunken. Damit wurde der Vormonatswert von -5,1 % weiter nach unten revidiert. Der US-amerikanische ISM Non-Manufacturing Index (NMI) für Dezember notiert bei 40,6 %. Erwartet wurde der NMI im Bereich 37,0 % nach zuvor 37,3 %. Unser Kommentar: Es ist sicherlich zu früh, beim ISM Non-Manufacturing Index von Entspannung zu sprechen. Immerhin konnte der Indikator ganz leicht zulegen. Ein erster leiser Hoffnungsschimmer – dem jetzt allerdings weitere Signale folgen müssen. Mittwoch: Die Zahl der Erwerbstätigen mit Wohnort in Deutschland liegt im November in Deutschland gemäß der ILO-Arbeitsmarktstatistik bei 40,83 Mio. und damit um 1,2 % über dem Vorjahresniveau. Zum Vormonat kletterte die Zahl der Erwerbstätigen um 12.000. Auch saisonbereinigt blieb ein Plus von 19.000 Personen. Die Zahl der Erwerbslosen lag im November bei 3,08 Mio. und damit 0,1 % unter dem Oktober-Stand. Im November 2007 waren es noch 3,44 Mio. gewesen, ein Rückgang somit um 10,6 %. Der deutsche Großhandelsumsatz ist im November gegenüber dem Vorjahresmonat um nominal 4,1 % gefallen, real gleichzeitig um 3,2 % gesunken nach zuvor +4,1 % bzw. +0,7 %. Im kalender- und saisonbereinigten Vergleich zum Vormonat ist der Umsatz des Großhandels nominal um 1,9 % gefallen, real hat er um 0,4 % gewonnen, nach -3,1 % bzw. -1,3 % im Vormonat. Die Zahl der Arbeitslosen ist in Deutschland im Dezember um 114.000 auf 3,102 Mio. gestiegen. Das sind jedoch 304.000 weniger als noch vor einem Jahr. Damit klettert die Arbeitslosenquote im Dezember um 0,3 Punkte auf 7,4 %. Vor einem Jahr hatte sie noch bei 8,1 % gelegen. Unser Kommentar: Da die Konjunktur in Deutschland der Entwicklung in den USA um zehn bis zwölf Monate hinterherläuft, haben die aktuellen Zahlen vom deutschen Arbeitsmarkt nur wenig Bedeutung. In den USA schwinden die Arbeitsplätze derzeit mit rasender Geschwindigkeit. Ähnliches ist in Deutschland gegen Ende 2009 zu erwarten. Fünf Millionen Arbeitslose ist eine Zahl, die sich im Moment niemand vorstellen kann. Wie so vieles, das in dieser Krise unvorstellbare Ausmaße annimmt... Die Erzeugerpreise der Industrie sind in der Euro-Zone im November zum Vormonat um 1,9 % gefallen nach zuvor -0,8 %. Im Jahresvergleich sind die Preise der Erzeuger in der Industrie um 3,3 % geklettert nach zuvor +6,3 %. Seite 2 Makrodaten-Check Die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind in der vorangegangenen Woche um 6,7 Mio. Barrel gestiegen, ein Plus in Höhe von 2,1 % zur Vorwoche. Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 3,3 Mio. Barrel ausgeweitet, ein Wochenplus in Höh evon 1,6 %. Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 1,8 Mio. Barrel geklettert, ein Plus von 1,3 % zuvor Vorwoche. Die deutsche Handelsbilanz weist für November einen Überschuss in Höhe von 9,7 Mrd. Euro aus nach 16,4 Mrd. Euro im Vormonat und 19,4 Mrd. Euro ein Jahr zuvor. Aufgelaufen sind im aktuellen Jahr bereits 169,0 Mrd. Euro, verglichen mit 184,9 Mrd. Euro im Vergleichszeitraum im Vorjahr. Die Leistungsbilanz in Deutschland zeigt im November per Saldo ein Plus in Höhe von 8,6 Mrd. Euro. Im Vormonat lag der Überschuss bei 14,3 Mrd. Euro (revidiert von 15,0 Mrd. Euro), im Vorjahr bei 19,7 Mrd. Euro. In den ersten elf Monaten 2008 lag der Überschuss bei 148,0 Mrd. Euro, im Vorjahr zur gleichen Zeit betrug das Plus 164,2 Mrd. Euro. Donnerstag Die Ausfuhren sind im November zum Vorjahr um 11,8 % auf 77,1 Mrd. Euro gefallen. Die Einfuhren nach Deutschland sind gegenüber dem Vorjahres-November um 0,9 % auf 67,4 Mrd. Euro gestiegen.. Unser Kommentar: Neue Hiobsbotschaft für die Konjunktur: Die deutschen Exporte erlebten wegen der weltweiten Wirtschaftskrise einen historischen Einbruch. Im November sank der Wert im Vorjahresvergleich um 11,8 Prozent. Es ist der stärkste Rückgang seit Beginn der Erhebungen im Jahr 1991. Analysten hatten lediglich ein Minus von 2,8 Prozent erwartet. Die Zahlen, insbesondere Vorabschätzungen der Experten, verdeutlichen, wie sehr selbst berufsmäßige Prognose-Spezialisten von dieser Krise überrascht werden. Einbrüche in dieser Dynamik hat fast niemand auf der Rechnung. Sicherheitshalber sollte man sich darauf vorbereiten, dass es in diesem Stil weitergehen wird. Der Gesamtindex für die Euro-Zone notiert im Dezember bei 67,1 nach zuvor 74,9. Erwartet wurde hingegen ein Stand von 72. Das Industrievertrauen liegt im Berichtsmonat bei -33 nach zuvor noch -25. Gerechnet wurde mit einem Rückgang auf nur -30. Das Verbrauchervertrauen notiert zur gleichen Zeit bei -30 nach -25 im Vormonat. Hier lagen die Erwartungen bei -26. Der Geschäftsklimaindex für die Eurozone notiert im Dezember bei -3,17. Gerechnet wurde im Vorfeld hingegen mit einem Rückgang auf -2,8. Im Vormonat hatte der Geschäftsklimaindex bei -2,10 notiert. Die erste Veröffentlichung für November ist damit von -2,14 leicht revidiert worden. Die Arbeitslosenquote in der Euro-Zone steigt im November auf 7,8 %. Im Vormonat hatte sie bei 7,7 % gelegen, ein Jahr zuvor hatte sie noch 7,2 % betragen. Das Bruttoinlandsprodukt in der Euro-Zone ist im dritten Quartal 2008 um 0,2 % gesunken. Im vorangegangenen Quartal hatte das Quartalswachstum bei -0,2 % gelegen. Im Jahresvergleich liegt das Wachstum bei 0,6 % nach 1,4 % im Quartal zuvor. Der Auftragseingang ist im November in Deutschland auf Monatssicht saison- und preisbereinigt um 6,0 % gegenüber Vormonat gesunken. Erwartet wurde hingegen ein Rückgang um nur etwa 1,6 %. Die Bank von England senkt die Zinsen um 50 Basispunkte auf nun 1,5 %. Damit war im Vorfeld mehrheitlich gerechnet worden. Seit Gründung der Notenbank im Jahre 1694 hatte der Zinssatz niemals niedriger gestanden. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA auf 467.000 gefallen. Erwartet wurden 540.000 neue Anträge nach zuvor 491.000 (revidiert von 492.000). Die US-amerikanischen Erdgasvorräte („Nat Gas Inventories“) sind in der letzten Woche um 47 Bcf auf 2.830 Bcf zurückgegangen. Im Vorjahr hatten die Vorräte bei 2.799 Bcf gelegen. Die US-amerikanischen Verbraucherkredite haben sich im November um 7,94 Mrd. US-Dollar verringert. So stark waren die Konsumentenkredite seit 1943 nicht mehr zurückgegangen. Erwartet wurde hingegen ein Bereich um -0,5 bis +0,5 Mrd. US-Dollar. Der Rückgang des Vormonats wurde auf 2,78 Mrd. Dollar revidiert von zuvor veröffentlichten -3,5 Mrd. US-Dollar. der Weltwirtschaftskrise fangen die US-Bürger an zu sparen. In normalen Zeiten wäre das eigentlich keine Katastrophe – im Gegenteil. Das Problem ist jedoch, dass die US-Konjunktur mittlerweile sehr stark von den Ausgaben der hochverschuldeten Verbraucher abhängig ist. Denen geht jetzt das Geld aus – und der Konjunktur wird abgewürgt. Freitag Der japanische Frühindikator notiert in seiner vorläufigen Veröffentlichung für November bei 81,5. Im Vormonat hatte der Index bei 85,2 gelegen. Im Oktober ist die Zahl der Insolvenzen in Deutschland insgesamt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,3 % auf 13.286 zurückgegangen. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist dabei binnen gleicher Frist um 3,4 % auf 2.457 gesunken. Im Zeitraum Januar bis Oktober 2008 ist die Zahl der Insolvenzen insgesamt verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 8,3 % auf 82.106 gesunken, während die Unternehmensinsolvenzen in Deutschland im Vergleich um 5,5 % auf 24.679 zurückgegangen sind. Der deutsche Einzelhandelsumsatz ist im November gegenüber dem Vorjahr nominal um 1,8 % gefallen nach zuvor +1,7% (revi- Seite 3 Makrodaten-Check reinigten Vergleich zum Vormonat ist der Umsatz des Einzelhandels um nominal 0,1 % geklettert nach zuletzt noch -2,3 %, real um 0,7 % gestiegen nach -2,2 % im Vormonat. Der Produktionsindex für Großbritannien ist im November auf Dreimonatssicht um 2,7 % gefallen. Im Vormonat lag der Dreimonatsvergleich mit 1,8 % im Minus. Allein im November war die Produktion zum Vormonat um 2,9 % gesunken. Der Einzelhandelsumsatz ist in der Eurozone im November gegenüber dem Vormonat in der ersten offiziellen Schätzung um 0,6 % gestiegen. Im Jahresvergleich ist der Umsatz des Einzelhandels in der Eurzone im Berichtsmonat um 1,5 % gesunken. Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe ist in Deutschland im November zum Vormonat preis- und saisonbereinigt um 3,1 % gefallen. Im Vormonat war die Produktion um revidierte 1,8 % gesunken. Auf das Jahr gesehen fiel die Produktion nach Bereinigung der Arbeitstage um 5,0 %. Die Zahl der Beschäftigten (ohne Landwirtschaft) ist in den USA im Dezember um 524.000 zurückgegangen. Erwartet wurde hingegen ein Rückgang um 520.000 bis 525.000 neue Arbeitsplätze. Der Vormonatsrückgang wurde von 533.000 auf nun -584.000 weiter nach unten revidiert. Die US-amerikanische Arbeitslosenquote liegt im Dezember bei 7,2 %. Erwartet wurde die Quote mit 6,8 bis 7,1 % nach 6,8% (revidiert von 6,7%) im Vormonat. Die Zahl der durchschnittlichen Wochenstunden liegt in den USA im Dezember bei 33,3. Gerechnet wurde erneut mit 33,5 Stunden pro Arbeitswoche nach schon 33,5 Stunden in den beiden Monaten zuvor. Die durchschnittlichen Stundenlöhne sind in den USA im Dezember um 0,05 US-Dollar bzw. 0,3 % gegenüber dem Vormonat auf 18,36 US-Dollar gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,2 %. Im Vormonat waren die Stundenlöhne um 0,4% geklettert. Wie wir die Lage jetzt einschätzen und was wir unseren Lesern raten, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs, die in Kürze erscheint. Anmeldemöglichkeit (1) : Das Drei-Monats-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs Anmeldemöglichkeit (2) : Das Jahres-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs Zum Autor: Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs und Geschäftsführer des Antizyklischen Aktienclubs. Börsenbrief und Aktienclub, das komplette Servicepaket für die Freunde antizyklischer Anlagestrategien! Informationen finden Sie unter _antizyklischer-börsenbrief.de und _antizyklischer-aktienclub.de Forex Video-Check Seite 4 Gold: Wie weit geht es noch aufwärts? Von und mit Jochen Stanzl Chefredakteur von Rohstoff-Report.de (Dauer: 4min.) Klicken Sie auf den Pfeil, um das Video auf der Webseite von GodmodeTrader.de anzusehen. MEDIA CENTER s CFD Trading CFD Trading CFD Profi-Trading ThyssenKrupp AG – Bullen behalten noch die Oberhand ThyssenKrupp AG – Kürzel TKA (DE)– Aktuell: 18,74 Euro Charttechnische Situation: ThyssenKrupp konnte sich dein den vergangenen Wochen stark erholen. Die Aktie brach dabei aus einem charttechnischen Doppelboden über die 16,98 Euro aus und stieg deutlich an. Zuletzt kam es im schwächer werdenden Markt zu einem Rücksetzer, welcher eine überwundene innere Aufwärtstrendlinie erreicht hat. Darüber kann sich ThyssenKrupp bereits wieder stabilisieren. Geht es ausgehend von diesem Aufwärtstrend wieder deutlicher nach oben, über 20,00 Euro, dann bietet sich Folgepotenzial bis auf 23,50 Euro. Trading: Ein Einstieg bietet sich bei ThyssenKrupp via Stopp-Buy-Order bei 20,00 Euro an. Der Stopp-Loss kann in diesem Bereich bereits bei 17,50 Euro platziert werden. Mehr als 1,00 % des Depotwertes sollten in einer Tradingposition nicht riskiert werden, da die Tradingposition gegen den langfristig noch intakten Abwärtstrend steht. ThyssenKrupp AG: Einstieg: Stopp-Buy Order: 20,00 Euro Stopp Loss gesamt: 17,50 Euro Risiko bis Stopp-Loss: - 12,50 % Möglicher Gewinn bis 23,50 Euro (CRV ca. 1,40) ThyssenKrupp AG – Bullen behalten noch die Oberhand Yahoo: Einstieg: Stopp-Buy Order: 13,62 $ Stopp-Loss gesamt: 12,28 $ Risiko bis Stopp Loss: 9,84 % Möglicher Gewinn bis 15,50 $ (CRV ca. 1,40) Yahoo – Explosive Situation wenn… Yahoo – Explosive Situation wenn… Yahoo – Kürzel YHOO (US)– Aktuell: 13,13 $ Charttechnische Situation: Yahoo erholte sich in den vergangenen Wochen ebenfalls von dem massiven Abverkauf nach einem Tief von hier 8,95 $. Die Aktie erreichte dabei zunächst die 13,57 $, konnte sich dann um den Jahreswechsel herum aber nur seitwärts bewegen. Gegen den Markt sprangen die Notierungen dann am Freitag an und testeten die bei 13,57 $ liegende Widerstandsmarke. Gelingt der Ausbruch über dieses Niveau, dann bietet sich direkt Folgepotenzial bis auf 15,50 $ in Richtung des mittelfristigen Abwärtstrends. Alternativ kippt die Aktie unter 11,45 $ wieder nachhaltig in Richtung der Tiefs nach unten weg. Trading: Ein Einstieg bietet sich auch bei Yahoo an, sollte das Hoch der Vortage durchbrochen werden. Entsprechend lässt sich eine StoppBuy- Order bei 13,62 $ setzen. Der Stopp-Loss kann in diesem Fall bei 12,28 $ platziert werden. Mehr als 1,00 % des Depotwertes sollten in einer Tradingposition nicht riskiert werden. Weitere CFD Trade Vorstellungen erhalten Sie im Strategie-Report - kostenlos anmelden unter http://_godmode-trader.de/newsletter/b2c/ Weitere Informationen zu CFDs finden Sie unter http://_godmode-trader.de/cfds/overview/ Seite 5 Der GodmodeTrader Chartlehrgang: Chartintervalle (Chartperioden) Der GodmodeTrader Chartlehrgang Anbei der Kerzenchart vom Nasdaq100 im Tagesintervall. Eine Anbei der Wochenchart vom Nasdaq Composite seit 1997. Die Anbei der Wochenchart vom Nasdaq Composite seit 1997. Die Kerze repräsentiert den Kursverlauf eines Tages. Durch das Umschalten vom Wochen- in das Tagesintervall wird der Kursverlauf in einer feineren Auflösung sichtbar. Unter tatsächlich läßt sich unter dieser Lupe im Tageschart auf Trendlinie A eine bullische Doppelbodenformation erkennen. Dieses Doppelbodensignal kündigte ein Rebreak von Trendlinie B und durch die Relation zum Vorgänger-Zwischenhoch und Zwischentief eine mittelfristige Aufwärtsbewegung an. Ohne die Lupenfunktion hätte man diese Prognose nicht erstellen können! steile Kursrallye Ende der 90er Jahre ist zu erkennen. Sie mündete in die Ausbildung eines Allzeithochs bei 5.132 Punkten. Im Nachhinein stellt sich die Frage, ob die Trendwende charttechnisch hätte erkannt werden können. Die Antwort lautet ja. Der mit dem hohen Rechteck markierte Chartbereich wird in dem Tageschart darunter dargestellt. Der 60 Minutenchart zeigt das Mikromuster. Eine Kerze steht hier für den Kursverlauf einer Stunde. Auf Trendlinie A hatte sich ein bärisches relatives Rounding Top ausgebildet. Es gab für einige wenige Stunden einen kleinen Fehlausbruch unter den Scheitelpunkt desselben. Das Rebreak war Basis für die Ausbildung von Leg 2 des im Tageschart gezeigten Doppelbodens. Anbei der Tageschart. In dieser Vergrößerung wird ein nachhaltig bärisches Kursmuster erkennbar, das sich im März 2000 ausbildete. Es handelt sich um eine so genannte Spidertop Trendwendeformation. Die Sell Triggerlinie (Nackenlinie) verlief bei circa 4.500 Punkten. Der Bruch dieses Kursniveaus leitete eine Korrektur ein. Zu diesem Zeitpunkt war aus charttechnischer Sicht klar, dass es zu einer mittelfristigen Korrektur kommen würde. Die anschließende Signallage in 2000 durch Ausbildung eines Doppeltops und eines hohen, „schnellen“ fallenden Dreiecks ließ aus charttechnischer Sicht die Aussage zu, dass sich ein größerer Bärenmarkt entwickeln würde. (Siehe Seite Beispiel 5 -Semiconductor Index im Monats- und Wochenchart Anbei der Semiconductor Index ($SOX) im Monatschart seit 1998 mit Wochenchartausschnitt. Das große Korrekturtief 1998 konnte über das Herunterzoomen vom Monatschart in den Wochenchart ermittelt werden. Die 3 Monatskerzen zeigen kein echtes Umkehrmuster, aber der Wochenchart. Im Seite 6 Der GodmodeTrader Chartlehrgang Wochenchart bildete sich ein klassischer Doppelboden aus. Doppelböden, bei denen die Kerzen der Tiefs lange untere Schatten aufweisen, sind besonders aussagekräftig. Beispiel 5 Beispiel 6 -DOW Jones im Wochen-und Tageschart Anbei der Wochenchart vom DOW Jones seit März 2002. Die Konsolidierung in 2004 ließ sich in einen schräg nach unten rechts abfallenden Trendkanal eingrenzen. Mindestens 2 Auflagepunkte sind im Vorfeld erforderlich, um die Linien einzeichnen zu können. Erst die dritten Auflagepunkte, oben und unten, konnten über diese Trendlinien sondiert werden. Beispiel 6 Fortsetzung des GodmodeTrader- Chartlehrgangs in der nächsten Ausgabe des Forex - CFD - Reports. Anzeige Die Automobilbranche steckt in der Krise. Erfahren Sie auf BoerseGo.de, wie es weiter geht. In den USA stiegen die Ausgaben für Öl vom Jahr 1999 bis 2007 von 80 auf 900 Milliarden US-Dollar – dies entspricht quasi einer Erhöhung der Besteuerung für alle Bevölkerungsschichten um 33 Prozent. Erdöl ist Auslöser der Kreditkrise. Verbraucher kaufen keine neuen Autos mehr. Wie die Autokonzerne darauf reagieren erfahren Sie auf der neuen Webseite zur Autokrise auf: http://_boerse-go.de/themen/automobile Ein Service der BörseGo AG _boerse-go.de Major Currencies: USD/JPY, GBP/USD US-Dollar gegenüber japanischem Yen - Kommt wieder Druck auf? USD/JPY Kurs: 89,97 JPY Tageschart (log) seit 10.06.2008 (1 Kerze = 1 Tag) Rückblick: Der US-Dollar befindet sich gegenüber dem japanischen Yen seit Juni 2007 in einem Abwärtstrend. Ein beschleunigter Kursrutsch führte zum Rückfall auf den tiefsten Stand seit 1995. Das letzte Jahrestief markierte USD/JPY am 17.12.2008 bei 87,17 JPY, wo eine deutliche Kurserholung startete. Bis an den Widerstandsbereich aus Horizontalwiderstand und EMA50 (blau) bei 93,58 -93,95 JPY konnte das Währungspaar crgangene Woche ansteigen, wo es wieder deutlich nach unten hin abprallte. Aktuell fällt USD/JPY unter die Unterstützung bei 94,94 JPY zurück. Das kurzfristige Chartbild ist neutral mit bärischer Tendenz, das übergeordnete Bild ist sehr bärisch zu werten. Charttechnischer Ausblick: Der US-Dollar bleibt charttechnisch angeschlagen und könnte auf mittelfristige Sicht weiter an Wert gegenüber dem Yen verlieren. Hat der aktuelle Rückfall unter 90,94 JPY zum Wochenschluss hin Bestand, könnte wieder deutlicher Verkaufsdruck aufkommen und eine Abwärtsbewegung bis ca. 87,17, 85,00 und darunter zu den Tiefs aus 1995 bei 79,80 JPY auf mittelfristige Sicht starten. Oberhalb von 95,00 JPY hingegen wird eine leichte Britisches Pfund gegenüber US-Dollar scheitert an zentraler Hürde Rückblick: Das britische Pfund startete gegenüber dem US- Dollar im Sommer 208 eine massive Abwertungsphase, welche zum Bruch der langfristigen Aufwärtstrendlinie seit 1985 führte. Seit dem Mehrjahrestief bei 1,4562 USD im November pendelt GBP/USD seitwärts unterhalb der gebrochenen Aufwärtstrendlinie und markiert dabei tiefer Zwischentiefs an einer leicht fallenden Pullbacklinie ausgebildet. Vergangene Woche konnte das Währungspaar ausgehend von dieser Pullbacklinie eine deutliche Erholung starten, welche den zentralen Widerstandsbereich aus langfristiger Aufwärtstrendlinie und exp. GDL 50 (EMA50) bei 1,5264 - 1,5373 USD erreichte. Heute prallt GBP/USD deutlich daran nach unten hin ab. Das sehr kurzfristige Chartbild ist neutral, das übergeordnete ist bärisch zu werten. Charttechnischer Ausblick: Das britische Pfund zeigt sich kurzfristig in einer mehrmonatigen Seitwärtskonsolidierung auf tiefem Niveau. So lange die gebrochenen Aufwärtstrendlinie nicht zurückerobert werden kann, bleibt das mittelfristige Bild kritisch zu werten. Erst das Überwinden des zentralen Widerstandsbereich 1,5264 - 1,5373 USD bei würde den Beginn einer größeren Kurserholung ermöglichen. Dann wäre ein Kursanstieg bis 1,6000 - 1,6220 USD möglich. Kippt das Pfund jetzt hingegen wieder unter 1,4730 USD zurück, werden Abgaben bis 1,4330 und darunter dann 1,4060 und 1,3737 USD möglich. Unterhalb von 1,3700 USD trübt sich das langfristige Bild weiter ein, das nächste, langfristige Abwärtsziel läge dann am Tief aus 1985 bei 1,0520 USD. Kurserholung bis 99,00 -100,00 JPY möglich. Signifikant aufgehellt wird das massiv angeschlagene Chartbild jetzt erst bei einer Rückkehr über 103,00 JPY, erst dann wären wieder deutlicher steigende Kurse möglich. GBP/USD Kurs: 1,4919 USD Tageschart (log) seit 16.05.2008 (1 Kerze = 1 Tag) Seite 8 Devisen-Galerie: EUR/TRY EUR/TRY Kurs: 2,1039 TRY Tageschart (log) seit 09.05.2008 (1 Kerze = 1 Tag) Euro gegenüber ungarischem Forint – Mittelfristig weiter hoch, wenn… Rückblick: Der Euro erreichte gegenüber der türkischen Lira nach einer Rallyebewegung im Oktober und im Dezember 2008 jeweils das Hoch aus 2006 bei 2,1965 TRY. Dort prallte EUR/TRY bislang immer nach unten hin ab, der letzte Rücksetzer endete als überschießende Korrektur am kurzfristigen Aufwärtstrend. Aktuell tendiert EUR/TRY wieder nach oben und notiert auf kurzfristig neutralem Terrain zwischen exp. GDL 50 (EMA50) bei 2,0673 TRY und dem Hoch aus 2006 bei 2,1965 TRY. Das mittelfristige Chartbild ist bullisch zu werten, die Kursmuster der letzten Monate zeigen bullischen Druckaufbau. Charttechnischer Ausblick: Die Chancen auf eine weitere, mittelfristige Aufwertungsphase des Euro gegenüber der Lira sind nach wie vor gegeben. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über den mittelfristiger BUY Trigger bei 2,1965 TRY, wird ein mittelfristiges Kaufsignal generiert. Dann könnte es zu einer beschleunigten Aufwärtsbewegung bis 2,3500 und 2,5200 - 2,5700 TRY auf Sicht der kommenden Monate kommen. Kurzfristige Kursrücksetzer bis 2,0455 -2,0673 TRY wären noch problemlos möglich. Unterhalb von 2,0455 TRY wird eine weitere Abwärtswelle bis 1,9500 -1,9632 TRY und darunter ggf. 1,8645 TRY möglich. Weitere Forex-Analysen, die gerade auf Godmode-Trader.de erschienen sind: USD/CHF http://_godmode -trader.de/de/boerse -analyse/ US-Dollar-in-Franken-Longchance-erst-wiederoberhalb, a1103111,c29.html EUR/JPY http://_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/Euro-inYen- koennte-wieder-abrutschen-denn,a1103097,c29.html AUD/USD http://_godmode -trader.de/de/boerse analyse/ Australischer-Dollar-in-USD-Erholungbeendet, a1103021,c29.html EUR/HUF http://_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/Euro-inForint- Ein-sehr-starker-Chart,a1103001,c29.html EUR/GBP http://_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/Euro-inPfund- Jetzt-wieder-eine-Longchance,a1101791,c29.html Seite 9 Neues aus dem Web Marktanalyse - Kein Auftakt nach Maß Das Börsenjahr 2009 hätte so schön beginnen können, wären die Kursavancen der letzten Tage des vergangenen Jahres fortgesetzt worden. Allerdings waren die freundlichen Jahresschlussnotierungen naturgemäß wegen der Feiertage nur von geringen Umsätzen begleitet, sodass es nur folgerichtig war, dass die Kurse zum Jahresauftakt wieder nachgeben würden. Da half es auch nicht sonderlich, dass einige Märkte Ausbrüche nach oben aufzuweisen hatten. Weiter gehts auf: http://_godmode-trader.de/de/boersenachricht/ Marktanalyse-Kein-Auftakt-nach-Mas,a1102631,c64. html DAX - Das Jahr 2009 könnte mit einem Paukenschlag beginnen! Das Team von GodmodeTrader.de / BörseGo wünscht Ihnen ein erfolgreiches, ein angenehmes Jahr 2009. Mögen Ihre Wünsche beruflicher als auch privater Natur in Erfüllung gehen. Bei Sichtung der institutionellen Researchberichte, die uns seit Wochen erreichen, zeigt sich ein Konsenspunkt. Erstaunlich viele weisen darauf hin, dass die Konjunktur weltweit ab Mitte 2009 wieder anziehen werde. Die ersten beiden Quartale könnten allerdings nochmal richtig hart werden. Weiter gehts auf: http://_godmode-trader.de/de/ boerse-nachricht/DAX-Das-Jahr-2009-koennte-mit-einemPaukenschlag- beginnen,a1102513,c64.html Vorhersagen für 2009 Die US-Wirtschaft erlebt den ersten Rückgang des nominalen BIP seit 50 Jahren.Es ist wahrscheinlich, dass das vierte Quartal 2008 den stärksten Quartalsrückgang dieser Rezession mit sich brachte. Dennoch wird das Wirtschaftswachstum für mindestens die erste Jahreshälfte 2009 negativ bleiben. In der zweiten Hälfte dürfte annähernd Nullwachstum erzielt werden, wofür Wohlstandsverluste, steigende Sparraten, straffere Kreditbedingungen und die zunehmende Arbeitslosigkeit mitverantwortlich sein werden. Weil die Inflation auf beinahe Null fallen dürfte, wird das nominale Wachstum sich über vier Quartale hinweg negativ entwickeln, die größte Delle könnte sich vom vierten Quartal 2008 bis zum dritten Quartal 2009 erstrecken. Weiter gehts auf: http://_godmode-trader.de/de/boersenachricht/ Vorhersagen-fuer-2009,a1102301,c64.html EW Analyse - Dow Jones Index - Rutschgefahr unter... Wird die Luft nach oben immer dünner oder aber steht der Markt tatsächlich, wie von vielen Marktbeobachtern erwartet, vor einer größeren Ausbruchbewegung nach oben? Weiter gehts auf: http://_godmode-trader.de/de/boersenachricht/ EW-A nalyse-D ow-Jones-Index-Rutschgefahrunter, a1102503,c64.html Seite 10 Sie SieSie Sie suchen suchensuchen die diedie Börs BörsBörsenerl enerlenerleuchtung? euchtung?euchtung? Wenn Sie denken, im deutschen Finanzinternet passiert nichts mehr, dann kennen Sie _Boerse-Go.de noch nicht! Das moderne Börsen-& Wirtschaftsmagazin! weltweites Börsengeschehen in Echtzeit Relevante Fakten alle Anlageregionen der Welt höchste Aktualität Insider News Innovative Web 2.0 Funktionalitäten wie z.B. Merkzettel, Diskussions-und Umfragefunktionen Top-Analysen aus eigener Redaktion und alles wie immer kostenlos Ein Service der BörseGo AG Surfen Sie auf _boerse-go.de + RELAUNCH + NEU + RELAUNCH + NEU + RELAUNCH Forex Snapshot Tendenzen ausgewählter Währungspaare * Kurzfristige Tendenz: bis zu 2 Wochen ** Mittelfristige Tendenz: 1 Monat bis 3 Monate *** Langfristige Tendenz: 6 Monate bis 1 Jahr Der Kurs des angegebenen Währungspaares lautet immer in der zweiten Währung des Paares. Steigend _ Fallend + Neutral ) Währungspaar Kurs Tendenz kurzfristig* mittelfristig** langfristig*** EUR/USD 1,3396 ))) USD/JPY 89,97 ++) GBP/USD 1,4919 +)) USD/CHF 1,1208 _)) USD/CAD 1,1966 )_) AUD/CAD 0,8224 ))+ AUD/USD 0,6875 +)) AUD/JPY 61,79 +++ AUD/CHF 0,77 ))+ CHF/JPY 80,31 )++ CAD/JPY 75,13 )++ EUR/JPY 120,47 +)) EUR/CHF 1,5008 _)) EUR/TRY 2,1039 ___ EUR/CZK 26,535 __) EUR/GBP 0,8952 ___ EUR/HUF 279,52 ___ EUR/NOK 9,4155 )__ EUR/PLN 4,049 __) EUR/SEK 10,7615 ___ EUR/ZAR 13,415 _)_ GBP/CHF 1,6764 _++ GBP/CAD 1,792 ))) NZD/USD 0,5796 )++ USD/DKK 5,5673 ))) USD/HKD 7,7549 _+) USD/NOK 7,0339 ___ USD/SEK 8,0498 _)) SGD/USD 0,6727 _)) USD/MXN 13,7184 ___ Herausgeber: BörseGo AG, Balanstraße 73 (Haus 11 / 3. OG), 81541 München Telefon: 089/767369-0, Fax: 089/767369-290 E-Mail: kundenservice_boerse-go.de Internet: _boerse-go.ag Handelsregister-Nr: HRB 131073 Amtsgericht München Internet: _boerse-go.ag Vorstand: Robert Abend, Thomas Waibel, Harald Weygand Aufsichtsratsvorsitzender: Theodor Petersen Aktiengesellschaft mit Sitz in München, Registergericht: Amtsgericht München, Register-Nr: HRB 169607, Umsatzsteueridentifikationsnummer gemäß § 27a UStG: DE207240211 Chefredakteur (v.i.S.d.P.): Daniel Kühn Redaktion: Jochen Stanzl, Thomas Gansneder Technischer Analyst: André Rain Head of Trading: Harald Weygand (GodmodeTrader.de) Satz & Layout: BörseGo AG Redaktionsschluss: Montag 12:00 Uhr Erscheinungsweise & Umfang: typischerweise einmal pro Woche (Mo.) Versand per E-Mail als PDF-Dokument Disclaimer: Diese Ausarbeitung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageempfehlung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Währungen oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Darüber hinaus ersetzt sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Vermögensschäden aller Art, die bei Verwendung der Ausarbeitung für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, kategorisch ausgeschlossen. Die in der Ausarbeitung enthaltenen Informationen wurden sorgfältig zusammengestellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann jedoch nicht übernommen werden. Einschätzungen und Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers zum Zeitpunkt der Erstellung. Vorhersagen zur Kursentwicklung von Währungen am Spotmarkt, die auf früheren Preisen basieren, enthalten keine Garantie für die Richtigkeit dieser Kurse. Informationen über die Währungspreise werden uns von Dritten zur Verfügung gestellt. Obwohl wir glauben, dass unsere Quellen zuverlässig und vertrauenswürdig sind, können wir deren Genauigkeit, Vollständigkeit, Rechtzeitigkeit und korrekte Reihenfolge nicht garantieren. Wir untersuchen weder die Anbieter der Währungskurse, auf die sich unsere Prognosen beziehen, noch betrachten wir irgendwelche Finanzdaten oder andere Informationen solcher Anbieter. Daher stellen unsere Prognosen keine Analyse von kommerziellen oder finanziellen Faktoren dar, die für künftige Bewegungen der Währungskurse relevant sein können. Unsere Prognosen ziehen weder die spezifische Situation, Erfahrung und das Risikoprofil eines einzelnen Investors in Betracht, noch berücksichtigen sie die Steuerimplikationen einer Anlage. Wir können den Erfolg einer Investition, die Sie aufgrund unserer Informationen tätigen, nicht garantieren. Investitionen sind stets mir Risiko verbunden. Aufgrund von politischen, wirtschaftlichen, marktbedingten oder sonstigen Entwicklungen kann es zu Verlusten kommen, im schlimmsten Fall sogar zum Totalverlust. Die Charts im Godmode Devisen Report werden mit Teletrader Professional und Tradesignal erstellt. Seite 12 Makro View EUR/USD-Ausblick 2009 (Teil 2) Börsen, Kaptalflüsse, Staatsverschuldung Im ersten Teil unseres Jahresausblicks für die Kursentwicklung von EUR/USD hatten wir die Zinspolitik sowie die US-Wirtschaftsdaten daraufhin untersucht, ob sie für fallende oder steigende Kurse des Währungspaares sprechen. Dabei hatte sich gezeigt, dass der Quasi-Nullzins in den USA sowie die überwiegend auf Rekordtiefs verharrenden US-Wirtschaftszahlen für steigende Kurse von EUR/USD plädieren. Im zweiten Teil der Analyse sollen nun die Entwicklung der Aktienbörsen, die mit der Finanzkrise zusammenhängenden Kaptalflüsse sowie die Staatsverschuldung mit Blick auf den EUR/USD-Kurs untersucht werden. Ein charttechnischer Ausblick rundet die Analyse ab. Börsen Nach Kursverlusten von im Schnitt gut 40% an allen großen globalen Börsen ist für die ersten Monate des Jahres 2009 mit einer Aufwärtskorrektur an den Aktienmärkten zu rechnen. Viele Investoren setzen darauf, dass das Schlimmste am Aktienmarkt bereits überstanden sein könnte. Dafür spricht die günstige Bewertung zahlreicher Aktien auf fundamentaler Basis bzw. in langfristiger Betrachtungsweise. Zudem sind in der massiven Abschwungphase 2008 praktisch alle Aktien ohne Rücksicht auf ihre Branchenzugehörigkeit unter die Räder geraten. Im nun begonnenen Jahr werden Investoren wieder zu differenzieren beginnen und in einzelnen Werten neue Positionen aufbauen. Auch Übernahmefantasie bei günstig bewerteten Unternehmen könnte die Kurse nach oben treiben. Im vergangenen Jahr war häufig das Phänomen zu beobachten, dass bei zulegenden Aktienbörsen EUR/USD ebenfalls nach oben strebte, während der Greenback in den Phasen hoher Kursverluste am stärksten zulegte. Eine Aufwärtskorrektur an den Aktienmärkten würde insofern für neue Kursgewinne von EUR/USD sprechen. Ob die Erholungsphase An den Börsen allerdings von Dauer sein wird, ist fraglich. Für eine nachhaltige Aufwärtsbewegung sind die Konjunkturdaten einfach noch zu schlecht, zudem bleibt das Rückschlagspotenzial auch von Seite der Unternehmensmeldungen hoch. Deshalb veranschlagen wir die Auswirkung der Börsenentwicklung auf den Kurs von EUR/USD mit neutral bis leicht positiv. Finanzkrise und Kapitalflüsse Ein ganz zentrales Element, das den Kurs von EUR/USD im abgelaufenen Jahr beeinflusste, waren die Kapitalströme in den US-Dollar. Besonders im Zuge der Zuspitzung der globalen Finanzkrise kam es zu massiven Kapitalflüssen in den Greenback, da US-amerikanische Firmen, Hedge Fonds und Investmentgesellschaften ihre Auslandsinvestitionen auflösten und die Gelder repatriierten. Gerade das aus den Emerging-Markets abgezogene Kapital wurde überwiegend in US-Dollar getauscht und war derart mitverantwortlich für den nachhaltigen Kursrutsch von EUR/USD zwischen Juli und November. Angesichts der etwas entspannten Lage am Geldmarkt und mit Blick auf die Liquiditätsbeschaffung ist für 2009 damit zu rechnen, dass Kapitalflüsse nicht mehr eine ähnlich starke Rolle für die Kursentwicklung von EUR/USD wie im Vorjahr spielen werden. Ein potenziell belastendes Element für den Kurs des Währungspaares fällt damit weg, allerdings muss auch mit einem jederzeitigen Wiederaufflammen der Finanzmarktkrise und entsprechenden Turbulenzen am Währungsmarkt gerechnet werden. Staatsverschuldung Die Hilfsprogramme der US-Regierung für den angeschlagenen Bankensektor sowie die Maßnahmenpakete zum Aufkauf von Hypotheken, Darlehen und Anleihen führen zu einem drastischen Anstieg der US-Staatsverschul- Seite 13 Makro View dung. Das Gleiche gilt für das geplante Konjunkturprogramm des künftigen US-Präsidenten Barack Obama, der in den beiden kommenden Jahren bis zu 775 Milliarden USD zur Stützung der US-Konjunktur ausgeben will. Ein Hauptelement des Maßnahmenpakets sind dabei Steuersenkungen: rund 310 Milliarden USD sollen in Form von niedrigeren Steuern Privathaushalten sowie Unternehmen zugute kommen. Zudem sind massive Investitionen zur Verbesserung der US-Infrastruktur geplant. Die bereits realisierten und noch anstehenden Programme sorgen dafür, dass sich das US-Haushaltsdefizit im gerade begonnenen Fiskaljahr mehr als verdoppeln wird. Hier ist mit einem Durchbrechen der Schallmauer von 1.000 Milliarden USD zu rechnen. Im Jahr 2009 wird die Verschuldung mit voraussichtlich 1,2 Billionen US-Dollar eine neue Rekordhöhe erreichen. Das US-Haushaltsdefizit würde in diesem Fall über 8% der Gesamtwirtschaftsleistung ausmachen. Im Jahr 2008 belief sich das Defizit noch auf 455 Milliarden US-Dollar, was ebenfalls bereits einen Rekordstand bedeutete. Das auf horrende Niveaus gestiegene Budgetdefizit schafft auf längere Sicht eine klare Inflationsproblematik für die US-Valuta. Mit Verzögerung von gut einem Jahr muss man sich darauf einstellen, dass die US-Inflation wieder deutlich zulegen wird. Neuer Abwertungsdruck auf den US-Dollar wäre damit wahrscheinlich, wobei besonders die Kombination von Rekordschulden und historisch niedrigen Renditen die Währung belasten sollte. Das massiv steigende US-Haushaltsdefizit stellt damit ein Argument für steigende Kurse von EUR/USD dar. Charttechnik EUR/USD ist nach seinem Allzeithoch von 1,6037 am 15. Juli 2008 auf ein Jahrestief von 1,2327 am 28. Oktober 2008 zurückgefallen. Mitte Dezember konnte der so ausgebildete mittelfristige Abwärtstrend überwunden werden, was dem Währungspaar eine schnelle Aufwärtsbewegung bis 1,4717 ermöglichte. Hier scheiterte EUR/ USD jedoch an der Überwindung der weiter fallenden 200-Tage-Linie bzw. der Rückeroberung des bereits seit Februar 2006 bestehenden, langfristigen Aufwärtstrends und fiel in der Folge auf die Kursregion von 1,3300-1,3400 zurück. Unterhalb der aktuell bei 1,3715 verlaufenden kurzfristigen Abwärtstrendlinie von Mitte/Ende Dezember bleibt die Charttechnik für EUR/USD angeschlagen. Etwas Halt bietet derzeit noch das untere Bollinger-Band, danach ist ein Kursrücksetzer auf die Kursregion von 1,2800-1,3000, die Oberseite der Seitwärts-Handelsspanne von November 2008, wahrscheinlich. Obwohl die Analyse der fundamentalen Einflüsse Zinspolitik, Wirtschaftsdaten, Börsen, Kapitalflüsse und Staatsverschuldung also fast unisono steigende Kurse von EUR/USD nahe legt, spricht der Chart derzeit eine andere Sprache. Dies sollte all diejenigen zur Vorsicht mahnen, die bereits jetzt deutliche Kursgewinne des Paars für 2009 vorhersagen. Viel mehr als eine moderate Aufwärtsbewegung von EUR/ USD knapp über die 1,40er-Marke, von der die Dezember- Rally zudem bereits einiges vorweggenommen hat, ist demnach für 2009 nicht zu erwarten. Volker Zenk FXdirekt Bank Seite 14 Forex Snapshot Kursveränderung ausgewählter Währungspaare Änderung in % gg. Vorwoche -6,62% -5,00% -4,68% -4,37% -3,89% -3,78% -2,81% -2,40% -2,10% -1,98% -1,87% -1,12% -0,91% -0,73% -0,50% -0,37% 0,02% 0,15% 0,65% 0,68% 0,84% 1,37% 1,66% 1,91% 1,97% 2,13% 2,88% 4,14% 4,46% 5,09% -10,00%-8,00%-6,00%-4,00%-2,00%0,00%2,00%4,00%6,00% EUR/HUFEUR/ZARGBP/CHFGBP/USDUSD/SEKGBP/CADUSD/CHFUSD/NOKUSD/DKKEUR/TRYUSD/MXNEUR/SEKEUR/NOKUSD/HKDEUR/CHFNZD/USDEUR/CZKSGD/USDUSD/CADAUD/CHFEUR/PLNEUR/USDCAD/JPYAUD/USDUSD/JPYAUD/CADEUR/GBPCHF/JPYEUR/JPYAUD/JPY Seite 15 Forex Snapshot Kursveränderung ausgewählter Währungspaare Änderung in % seit 01.01.2008 -36,77% -26,06% -18,51% 22,03% -5,66% -19,43% -21,37% -33,07% -8,11% 12,49% -22,18% 20,00% -3,00% 0,23% -24,29% -9,25% -0,52% 18,81% 14,12% 25,96% 24,14% 8,96% 29,69% -1,11% -9,58% 24,58% -24,79% -25,48% 36,52% 10,72% -60,00%-40,00%-20,00%0,00%20,00%40,00% EUR/HUFEUR/ZARGBP/CHFGBP/USDUSD/SEKGBP/CADUSD/CHFUSD/NOKUSD/DKKEUR/TRYUSD/MXNEUR/SEKEUR/NOKUSD/HKDEUR/CHFNZD/USDEUR/CZKSGD/USDUSD/CADAUD/CHFEUR/PLNEUR/USDCAD/JPYAUD/USDUSD/JPYAUD/CADEUR/GBPCHF/JPYEUR/JPYAUD/JPY Seite 16 &GodmodeTrader F rex CFD Forex & CFDs: Das Beste aus zwei Welten Inhaltsverzeichnis Ausgabe 0309 – 19.01.2009 Seite 1 Editorial Seite 3 Makrodaten-Check US-Arbeitsmarkt - noch kein Ende der Katastrophe... Seite 5 Video-Check Ölpreis in 2009 - Es wird Zeit, Shortpositionen aufzulösen! Bodenbildung möglich! Seite 6 CFD Trading Seite 7 Der GodmodeTrader Chartlehrgang Chartintervalle (Chartperioden) - Teil III Seite 9 Chartanalysen Major Currencies: EUR/USD, EUR/JPY Devisen Galerie: EUR/HUF Seite 11 Neues aus dem Web Seite 13 Forex Snapshot Tendenzen ausgewählter Währungspaare Makro View: Osteuropa-Währungen im Fokus Seite 13 Impressum/Disclaimer &GodmodeTrader F rex CFD Forex & CFDs: Das Beste aus zwei Welten Inhaltsverzeichnis Ausgabe 0309 – 19.01.2009 Seite 1 Editorial Seite 3 Makrodaten-Check US-Arbeitsmarkt - noch kein Ende der Katastrophe... Seite 5 Video-Check Ölpreis in 2009 - Es wird Zeit, Shortpositionen aufzulösen! Bodenbildung möglich! Seite 6 CFD Trading Seite 7 Der GodmodeTrader Chartlehrgang Chartintervalle (Chartperioden) - Teil III Seite 9 Chartanalysen Major Currencies: EUR/USD, EUR/JPY Devisen Galerie: EUR/HUF Seite 11 Neues aus dem Web Seite 13 Forex Snapshot Tendenzen ausgewählter Währungspaare Makro View: Osteuropa-Währungen im Fokus Seite 13 Impressum/Disclaimer Editorial Sehr geehrte Leserinnen und Leser, hoffentlich wachen die Leute bald auf und erkennen, was sich da gerade vor unseren Augen abspielt: Wir sind mitten in der schwersten Weltwirtschaftskrise seit 100 Jahren -und viele glauben immer noch, alles sei normal und werde schon bald wieder in geordneten Bahnen verlaufen. Das muss man sich vorstellen: Am Donnerstag meldete sich die US-Regierung mit einer weiteren Finanzspritze im dreistelligen Milliardenbereich zu Wort, diesmal wird die Bank of America (BAC) mit läppischen 138 Milliarden US-Dollar gerettet. Und die Anleger feiern die Meldung als ganz tolle Nachricht. Darf man in aller Bescheidenheit einmal daran erinnern, dass US- Finanzminister Henry Paulson noch vor etwa 14 Monaten tönte, es werde keine Übernahme angeschlagener Konzerne durch die US-Regierung geben? Der Platz würde nicht ausreichen, all die Kandidaten aufzuzählen, die in den USA jetzt unter staatlicher Obhut stehen. Und 100 Milliarden US-Dollar, da war sich Henry Paulson sicher, die würden ausreichen, um die Finanzkrise zu lösen. 100 Milliarden! Mit solchen Kleckerbeträgen gibt man sich heute nicht mehr zufrieden. Und so geht es weiter. Tag für Tag werden wir von Negativrekorden überrascht, die es in dieser Form noch nie gegeben hat. In dieser Woche, nur als Beispiel, musste die Deutsche Bank (WKN 514000) mit einem Minus von fast fünf Milliarden Euro den größten Quartalsverlust ihrer Firmengeschichte einräumen. Klar dürfte sein: Ein weiterer Milliardenverlust würde nach der Commerzbank auch die Deutsche Bank in die Arme des Staates treiben. Ein erster Schritt ist bereits getan: Über die Post sitzt die Bundesregierung bei der Deutschen Bank jetzt mit im Boot. Armer Josef Ackermann... Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren noch verstärken. Der Staat springt ein, weil die freien Kräfte des Marktes versagt haben. Leider zeigen die Entwicklungen bei den Landesbanken, dass die Staatsdiener auch keine besseren Banker sind. Makrodaten-Check Dass in den USA die Arbeitsplätze derzeit mit einer Geschwindigkeit verloren gehen, wie man das seit fast 100 Jahren nicht mehr gesehen hat, das sollte jeden wachrütteln: In Deutschland wird es in einigen Monaten nämlich ganz genauso sein. Die deutsche Konjunktur hinkt der US-amerikanischen um einige Monate hinterher. Nur deshalb ist es hier zu Lande im Moment noch nicht ganz so schlimm. Doch man weiß sich ja zu helfen: Rund um den Erdball schrauben die Notenbanken die Zinsen herunter. USA, England, in dieser Woche die EZB – überall das Gleiche. In heller Aufregung wird versucht, den Dampfer wieder flott zu bekommen. Bärenmarktrallye? In der Tat wäre es denkbar, dass die Maßnahmen zunächst greifen und die Börsen sich berappeln. Die Stimmung jedenfalls ist so schlecht wie selten, das zumindest spricht aus antizyklischer Sicht für eine nahende Bärenmarktrallye. Doch sollte sie irgendwann kommen, die Rallye, vielleicht schon in der kommenden Woche mit der Amtseinführung von Barack Obama, dann wird es besonders gefährlich: Sollte sich im Zuge dessen die Ansicht durchsetzen, dass die Krise ausgestanden ist, dann muss man sehr aufpassen. Eine Kreditblase, die in Jahrzehnten entstanden ist, von einer Dimension, wie sie die Welt noch nie gesehen hat, die wird nicht in ein paar Monaten abgebaut sein. Doch einstweilen ist von einer Rallye ohnehin kaum etwas zu sehen. Statt dessen gibt es jede Menge Flickschusterei. Auch die Bundesregierung mischt sich jetzt ein, mit dem größten Konjunkturpaket aller Zeiten. Doch die Probleme werden bleiben: Schon vor Jahren hätte man gegensteuern und eine Rezession auch einmal zulassen müssen. Als reinigenden Prozess, gewissermaßen. Das ist ja gerade ein wichtiges Merkmal der freien Marktwirtschaft: Dass ungesunde Entwicklungen auch von alleine korrigiert werden, wenn man es zulässt. Doch genau das man hat man versäumt. Zu groß war die Gier, zu verlockend der Reichtum auf Pump. Jetzt wird uns die Rechnung präsentiert – und zwar uns allen. Durch den Zins- und Zinseszinseffekt haben wir es mit einer exponentiellen Entwicklung bei der Verschuldung zu tun. Irgendwann fällt das Kartenhaus in sich zusammen, und genau das sehen wir jetzt. Das Problem bleibt, dass die Ursachen der in den USA entstandenen Wirtschaftskrise, (zu niedrige Realzinsen, zu geringe Ersparnisse, zu viel Konsum, privatwirtschaftliche Finanzierungsdefizite, Überschuldung und Kapitalfehlleitungen) mit genau jener Politik bekämpft werden, die Auslöser der Misere sind. Um es mit Albert Einstein zu sagen: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind“. Rund um den Erdball fluten die Regierungen die Kapitalmärkte jetzt mit Staatsanleihen und anderen Instrumenten, um ihre Konjunkturpakete zu finanzieren und ihre Haushaltslöcher zu stopfen. Und weil die Anleger der Meinung sind, dass ihr Geld in den Händen der Regierungen gut aufgehoben ist, werden diese Papiere gekauft wie noch nie: Die größte Blase aller Zeiten sehen wir derzeit bei den USamerikanischen Staatsanleihen. Doch sie wird genauso platzen, wie alle ihre Vorgänger, die sich im Vorfeld dieser Krise gebildet hatten. Und dann bleibt kein Stein mehr auf dem anderen. In der aktuellen Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs, die vor wenigen Tagen erschienen ist, hatten wir uns ausführlich mit diesem Thema beschäftigt. Zur Anmeldung klicken Sie bitte hier... Ihr Andreas Hoose Chefredakteur Antizyklischer-Boersenbrief.de Zum Autor: Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs und Geschäftsführer des Antizyklischen Aktienclubs. Börsenbrief und Aktienclub, das komplette Servicepaket für die Freunde antizyklischer Anlagestrategien! Informationen finden Sie unter: _antizyklischer-börsenbrief.de und _antizyklischer-aktienclub.de Seite 2 Makrodaten-Check Wirtschaftsdaten: US-Arbeitsmarkt - noch kein Ende der Katastrophe... Börsianer haben es nicht leicht: Tag für Tag werden sie mit Wirtschaftsdaten überflutet. Um zur rechten Zeit die richtigen Entscheidungen treffen zu können, sollte man die wichtigsten Informationen nicht nur verstehen, sondern auch einzuordnen wissen. Wir werden Sie in Zukunft an dieser Stelle über die wichtigsten Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA informieren und erläutern, was die Informationen für die Börsen bedeuten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich dem Reigen der anderen Notenbanken angeschlossen und in der vergangenen Woche die Leitzinsen ebenfalls gesenkt. Auch hier ein Rekord: Mit 2,00 Prozent sind die Zinsen in Euroland jetzt so niedrig wie noch nie. Montag: Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist der Gesamtumsatz im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland im November um 6,4 % gesunken. Im Vormonat hatte das Minus 3,2 % betragen (revidiert von -3,3 %), im September wurde ein Rückgang um 2,4 % verzeichnet. Der Inlandsumsatz ist im Januar-Jahresvergleich um 5,1 % gefallen, der Umsatz mit dem Ausland um 8,2 %. Im Saison- und arbeitstäglich bereinigten Vergleich zum Vormonat nahm der Umsatz-Volumenindex im Januar um 4,2 % ab nach 0,0 % im Vormonat und -4,2 % zwei Monate zurück. Im Inlandsgeschäft sank der Index dabei um 3,2 %, im Auslandsgeschäft fiel er um 5,5 %. Die deutsche Rohstahlproduktion ist im Dezember zum Vorjahresmonat um 5,6 % gesunken. Gegenüber dem Vormonat sank die Produktion von Rohstahl um 25,2 %. Saison- und kalenderbereinigt ergab sich allerdings ein Minus in Höhe von 27,5 %. Im Gesamtjahr 2008 sank die Rohstahlproduktion in Deutschland um 5 % auf 39,41 Mio. Tonnen. Die Roheisenproduktion ist im Dezember binnen Jahresfrist in Deutschland um 6,6 % gesunken. Dienstag: Die deutschen Großhandelspreise sind im Dezember gegenüber dem Vormonat um 3,0 % gesunken nach -3,3 % im Vormonat. Im Jahresvergleich ist der Preisindex des Großhandels in Deutschland um 3,3 % gefallen nach zuvor -0,8 %. Die britische Leistungsbilanz weist für November ein Defizit in Höhe von 4,5 Mrd. Britische Pfund aus, nach einem Minus von -3,9 Mrd. im Vormonat. Das Handelsdefizit liegt bei -8,3 Mrd. Pfund nach zuvor -7,6 Mrd. Pfund. Die Dienstleistungsbilanz weist hingegen einen Überschuss in Höhe von 3,9 Mrd. Pfund aus. Im Vormonat hatte das Plus hier noch bei 3,8 Mrd. Pfund gelegen. Die US-amerikanische Handelsbilanz weist für November ein Defizit in Höhe von 40,44 Mrd. US-Dollar aus. Erwartet wurde ein Minus im Bereich 51,5 bis 52 Mrd. US-Dollar. Im Vormonat hatte das Defizit noch bei 56,69 Mrd. US-Dollar gelegen. Somit wurde der Vormonatswert von zunächst veröffentlichten 57,2 Mrd. US-Dollar revidiert. Das US-amerikanische Haushaltsdefizit liegt im Dezember bei 83,624 Mrd. US-Dollar. Erwartet wurde ein Minus im Bereich von 33 bis 83 Mrd. US-Dollar. Ein Jahr zuvor hatte der Haushalt in den Vereinigten Staaten noch einen Überschuss in Höhe von 48,3 Mrd. US-Dollar ausgewiesen. Mittwoch: Die deutsche Wirtschaftsleistung ist in 2008 zum Vorjahr saison-, preis- und kalenderbereinigt um 1,3 % gestiegen nach +2,5 % in 2007. Unser Kommentar: Dass die Wirtschaft in 2008 noch moderat gewachsen ist, ist der relativ starken ersten Jahreshälfte zu verdanken. In 2009 weht ein anderer Wind: Derzeit brechen die Exporte und die Auftrageingänge der deutschen Industrie in noch nie gesehener Geschwindigkeit zusammen. Einige sehr pessimistische Analysten sehen die Konjunktur in Deutschland in 2009 bereits um fünf Prozent einbrechen. Die Frage wird sein, wie viel von diesen Entwicklungen bereits in den Kursen eingepreist ist. Niemand kann das im Moment sagen. Die Industrieproduktion in der Euro-Zone ist im saisonbereinigten Monatsvergleich im November um 1,6 % gesunken. Im Vormonat war die Produktion der Eurozonen-Industrie um ebenfalls 1,6 % (revidiert von -1,2 %) gefallen. Im Jahresvergleich hat die Produktion in der Industrie um 7,7 % abgenommen nach zuvor -5,7 %. Damit wurde der für den Vormonat veröffentlichte Rückgang von -5,3 % nach unten revidiert. Der US-amerikanische Umsatz im Einzelhandel ist im Dezember um 2,7 % zurückgegangen. Erwartet wurde ein leichter Umsatzrückgang von 1,0 bis 1,1 %. Im Vormonat war der Umsatz des Einzelhandels in den Vereinigten Staaten um 2,1 % gefallen, revidiert von -1,8 %. Seite 3 Makrodaten-Check Ohne die Autoverkäufe ist der Einzelhandelsumsatz in den USA um 3,1 % zurückgegangen. Gerechnet wurde mit einem Bereich von -1,1 bis -1,3 %. Einen Monat zuvor war ein Rückgang um 2,5 % zu verzeichnen gewesen (revidiert von -1,6 %). Die US-amerikanischen Importpreise sind im Dezember um 4,2 % gefallen nach zuletzt -7,0 % (revidiert von -6,7 %). Ohne Öl sind die Einfuhrpreise in den Vereinigten Staaten um 1,1 % gesunken nach zuvor -1,8 %. Die US-amerikanischen Exportpreise sind im Dezember insgesamt um 2.3 % gefallen nach zuvor -3,4 % (revidiert von -3,4 %). Ohne landwirtschaftliche Erzeugnisse sind die Ausfuhrpreise um 1,9 % gefallen nach zuletzt -2,9 %. Die US-amerikanischen Lagerbestände sind im November um 0,7 % zurückgegangen. Erwartet wurde ein Rückgang um 0,5 %. Die Umsätze sind gleichzeitig um 5,1 % gefallen. Die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind in der vorangegangenen Woche um 1,2 Mio. Barrel gestiegen, nach zuvor +6,7 Mio. Barrel. Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 2,1 Mio. Barrel ausgeweitet, nach zuletzt einem Plus in Höhe von 3,3 Mio. Barrel. Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 6,4 Mio. Barrel geklettert, nach zuvor +1,8 Mio. Barrel. Donnerstag: Die Kfz Neuzulassungen sind im Bereich der EU und der EFTA im Dezember verglichen mit dem Vorjahr um 17,8 % gefallen nach -25,8 % im Vormonat und -14,5 % im Monat davor. Im Vergleich Januar bis Dezember mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum sind die Neuzulassungen bei den Pkws um 7,8 % zurückgegangen. Die Verbraucherpreise sind zum Vormonat um 0,3 % geklettert nach zuletzt -0,5 %. Die Jahresteuerung liegt bei 2,6 % gegenüber 2,3 % in 2007. Der für Europa berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland hat sich im Dezember gegenüber dem Vorjahr um 1,1 % erhöht. Im Monatsvergleich kletterte der harmonisierte Index um 0,4 %. Die Schätzung vom 30. Dezember 2008 wurde damit bestätigt. Die Jahresteuerung in der Eurozone liegt im Dezember bei 1,6 %. Die offizielle Vorabschätzung war ebenfalls von 1,6 % ausgegangen. Im Vormonat lag die jährliche Inflationsrate bei 2,1 %. Ein Jahr zuvor hatte die Rate bei 3,1 % gelegen. Der Mo natsvergleich wird mit -0,1 % angegeben. Die Jahresteuerung für den gesamten Bereich der EU liegt im Berichtsmonat bei 2,2 % nach 2,8 % im Vormonat und 3,2 % im Jahr zuvor. Auf Monatssicht liegt die Inflationsrate bei -0,1 %. Wie erwartet senkt die EZB die Zinsen um 50 Basispunkte auf dann 2,00 % nach zuletzt 2,50 %. Die US-amerikanischen Erzeugerpreise sind im Januar um -1,9 % gesunken. Die Kernrate der US Produzentenpreise ist um +0,2 % gestiegen. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA auf 524.000 gestiegen. Erwartet wurden 500.000 neue Anträge nach zuvor 470.000 (revidiert von 467.000). Unser Kommentar: Im Oktober und November waren erstmals in der Geschichte der US-amerikanischen Arbeitsmarkt-Statistik seit 70 Jahren in zwei aufeinander folgenden Monaten mehr als 500.000 Arbeitsplätze weggefallen. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in dieser Woche deutet an, dass die Serie sogar noch weiter gehen könnte. Für die Konjunktur in den USA ist das denkbar ungünstig. Der New York Empire State Index der New York Fed notiert im Januar bei -22,20. Im Vormonat hatte er noch bei -27,88 gestanden, revidiert von zunächst veröffentlichten -25,8. Erwartet wurde der Januar im Bereich -24,5 bis -25. Der Philly Fed Index notiert im Januar bei -24,3. Erwartet wurde er im Bereich -35. Im Vormonat hatte er bei -32,9 gestanden. Die US-amerikanischen Erdgasvorräte („Nat Gas Inventories“) sind in der letzten Woche um 94 Bcf auf 2.736 Bcf zurückgegangen. In der vorangegangenen Woche waren die Bestände in den USA um 47 Bcf geschrumpft, im Vorjahr hatten sie bei 2.708 Bcf gelegen. Freitag: Im Vergleich zum Vorjahr ist in Deutschland die Zahl der Beschäftigten im Bereich des verarbeitenden Gewerbes insgesamt im November um 1,8 % auf 5,4 Mio. gestiegen. Gleichzeitig wurden 3,9 % weniger, nämlich insgesamt 700 Mio., Arbeitsstunden registriert. Die Entgelte stiegen im selben Zeitraum um 1,5 % auf 23,2 Mrd. Euro. Die Handelsbilanz der Euro-Zone weist in der ersten Schätzung für November ein Defizit von 7,0 Mrd. Euro aus verglichen mit einem Überschuss in Höhe von 2,3 Mrd. Euro ein Jahr zuvor. Das Plus des Vormonats lag bei 0,5 Mrd Euro. Die Ausfuhren sind im Berichtsmonat zum Vormonat saisonbereinigt um 4,7 % gefallen , die Einfuhren um 2,5 % gesunken. Seite 4 Makrodaten-Check Wie wir die Lage jetzt einschätzen und was wir unseren Lesern raten, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs, die in Kürze erscheint. Anmeldemöglichkeit (1) : Das Drei-Monats-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs Anmeldemöglichkeit (2) : Das Jahres-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs Zum Autor: Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs und Geschäftsführer des Antizyklischen Aktienclubs. Börsenbrief und Aktienclub, das komplette Servicepaket für die Freunde antizyklischer Anlagestrategien! Informationen finden Sie unter _antizyklischer-börsenbrief.de und _antizyklischer-aktienclub.de Forex Video-Check Seite 5 Ölpreis in 2009 - Es wird Zeit, Shortpositionen aufzulösen! - Bodenbildung möglich! von und mit Harald Weygand, Head of Trading bei Godmode Trader.de Klicken Sie auf den Pfeil, um das Video auf der Webseite von GodmodeTrader.de anzusehen. MEDIA CENTER s CFD Trading CFD Trading CFD Profi-Trading Krones AG – Bärische Ausgangslage… Krones AG – Kürzel KRN (DE)– Aktuell: 25,81 Euro Charttechnische Situation: Krones konnte sich bereits ab Oktober nach einem Abverkauf bis auf 27,45 Euro fangen. Es folgte dann eine Konsolidierung, die Aktie konnte aber nur eine Seitwärtsbewegung zwischen 27,45 Euro und 32,60 Euro etablieren. Daraus rutschten die Notierungen in der Vorwoche nach unten heraus. Zunächst kommt es zwar zu einer Gegenbewegung, dies aber bei geringer Dynamik, so dass unterhalb der 27,45 Euro bald wieder von nachgebenden Notierungen ausgegangen werden kann. Geht es unter die 25,20 Euro auf ein neues Tief, dann sind Abgaben bis auf 20,00 Euro mittelfristig zu erwarten. Trading: Ein Einstieg bietet sich bei Krones via Stopp-Sell-Order bei 25,10 Euro an. Der Stopp-Loss kann bereits bei 26,95 Euro platziert werden. Mehr als 1,00 % des Depotwertes sollten in einer Tradingposition nicht riskiert werden. Krones AG: Einstieg: Stopp-Sell-Order: 25,10 Euro Stopp Loss gesamt: 26,95 Euro Risiko bis Stopp Loss: 7,37 % Möglicher Gewinn bis 20,00 Euro (CRV ca. 2,76) Krones AG – Bärische Ausgangslage… Randgold: Einstieg: Direkter Kauf Stopp-Loss gesamt: 2.520 Pence Risiko bis Stopp Loss: 12,29% Möglicher Gewinn bis 3.400 Pence (CRV ca. 1,49) Möglicher Gewinn bis 4.000 Pence (CRV ca. 3,19) Randgold – Neues Kaufsignal ist aktiviert Randgold – Neues Kaufsignal ist aktiviert Randgold – Kürzel RRS (UK)– Aktuell: 2.873 Pence Charttechnische Situation: Zu den stärksten Aktien des Goldsektors zählt Randgold. Die Aktie rutschte im vergangenen Jahr zwar ebenfalls mit dem Sektor ab, es ging ausgehend von 2.800 Pence auf 1.390 Pence zurück, in den Vormonaten gelang aber eine umfassende Erholung. Dabei erreichte Randgold direkt ein neues Allzeithoch bei 3.130 Pence. Die Rallye wird derzeit konsolidiert, was bisher nicht negativ zu werten ist. Randgold testet zunächst nur die bei 2.500 Pence liegende starke Unterstützungszone und prallt dort nach oben ab. Mit dem Ausbruch aus der bullischen Flaggenformation sind jetzt 3.400 Pence, mittelfristig gegebenenfalls auch 4.000 Pence erreichbar. Trading: Ein Einstieg bietet sich bei Randgold direkt an. Der Stopp- Loss kann in diesem Fall relativ eng bei 2.520 Pence gesetzt werden. Mehr als 1,00 % des verfügbaren Kapitals sollte aber keinesfalls riskiert werden. Weitere CFD Trade Vorstellungen erhalten Sie im Strategie-Report - kostenlos anmelden unter ://_godmode-trader.de/newsletter/b2c/ Weitere Informationen zu CFDs finden Sie unter ://_godmode-trader.de/cfds/overview/ Seite 6 Der GodmodeTrader Chartlehrgang Der GodmodeTrader Chartlehrgang: Chartintervalle (Chartperioden) Die Tageschartdarstellung zeigt, dass es sich wieder lohnt, auf den Wochenchart mit Lupe draufzuhalten. Was die obere Begrenzungslinie der 2004er Konsolidierungsrange anbelangt, konnte hier Auflagepunkt 2 sehr wohl ermittelt werden. Es handelt sich um ein untypisches (bärisches) Spidertop. Auch der Auflagepunkt 2 der unteren Begrenzungslinie war über den Tageschart vermittelbar. Hier bildete sich nämlich eine (bullische) Doppelbodenformation. Auflagepunkt 3 der unteren Begrenzungslinie zeigt im Tageschart eine bullische Candlestickformation aus der„Morning Star“ Klasse. Es ist kein echter „Morning star“, aber der Herleitungsmechanismus ist derselbe. Sie sehen, die Hinzuziehung des Tagescharts ergab wieder einen deutlichen Mehrwert an Informationen. Beispiel 7 - Den Boden im DAX Future über Wochen- und Tageschartsichtung finden Linienchart vom DAX Future (FDAX) als Übersichtsdarstellung. Das Kursgeschehen im Jahr 2003 war durch eine ausgeprägte Kursrallye gekennzeichnet, das Kursgeschehen in 2004 durch eine volatile Konsolidierung. Ab August 2004 konnte der FDAX wieder zu einer Aufwärtsbewegung ansetzen, in deren Rahmen neue Bewegungshochs ausgebildet werden konnten. Anbei der Wochenchart mit Tageschartausschnitt. Es ist der Bereich dargestellt, der im Linienchart als Ausschnitt Chart B gekennzeichnet ist. Es geht um die Konsolidierung im Verlauf von 2004. Im August wurde ein sehr wichtiges charttechnisches Unterstützungsniveau bei 3.766 Punkten gebrochen. Damit wurde eigentlich ein Verkaufssignal generiert. In dem Tageschartausschnitt zeigt sich jedoch direkt unter dem 3.766er Niveau eine kleine inverse SKS Bodenformation, die den Future wieder zurück in die übergeordnete Konsolidierungsrang 2004 hebelte. Dieses Rebreak über 3.766 Punkte war dann auch der Startschuß für die Jahresendrallye 2004. Seite 7 Der GodmodeTrader Chartlehrgang Beispiel 8 -Die Trendwende im Goldindex über Wochen- und Tageschartsichtung sondieren Anbei der Wochenchart Gold & Silver Index ($XAU) seit Anfang 2002. Eine Kerze repräsentiert den Kursverlauf einer Woche. Der Wochenchart zeigt eindrucksvoll die mittelfristigen zyklischen Bewegungen. Im zweiten Semester des Jahres 2003 bildete sich eine (bärische) Doppeltop-Trendwendeformation aus. Sie leitete eine umfassende mehrmonatige Korrektur ein. Fortsetzung des GodmodeTrader- Chartlehrgangs in der nächsten Ausgabe des Forex - CFD - Reports. In der feineren zeitlichen Auflösung des Tagescharts ist zu erkennen, dass sich das zweite Hoch des Wochenchart- Doppeltops in Form einer hochgradig bärischen SKS Trendwendeformation darstellte. Die Auswertung des Tagescharts ermöglichte es also dem Charttechniker, noch früher seine Goldminentitel zu verkaufen bzw. short zu gehen. Anzeige Surfen Sie auf _boerse-go.de + RELAUNCH + NEU + RELAUNCH + NEU + RELAUNCH + NEU + RELAUNCH + weltweites Börsengeschehen in Echtzeit Relevante Fakten alle Anlageregionen der Welt höchste Aktualität Insider News Innovative Web 2.0 Funktionalitäten wie z.B. 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Das kurzfristige Chartbild ist leicht bärisch zu werten, das langfristige ist neutral. Charttechnischer Ausblick: Ob die Kursrallye aus dem Dezember der Auftakt zu einer größeren Aufwärtsbewegung war, bleibt zunächst abzuwarten. Ausgehend vom Unterstützungsbereich um 1,3000 USD wäre jetzt aber zumindest eine Erholung bis 1,3745 - 1,3839 und 1,3970 USD möglich. Erst ein signifikanter Anstieg über 1,4000 USD würde darüber hinaus weiter steigende Notierungen von EUR/USD bis 1,4717 - 1,4967 und 1,5286 USD werden dann möglich. Fällt die Gemeinschaftswährung allerdings nachhaltig unter 1,3000 USD zurück, besteht die Möglichkeit eines kompletten Abverkaufs der Erholung seit Oktober. Auf Sicht der kommenden Wochen oder Monate drohen dann Abgaben Euro gegenüber japanischem Yen – bis 1,2328 und ggf. 1,1641 USD. Die Handelsmarken sind gesteckt Rückblick: Der Euro markierte gegenüber dem Yen nach einer langfristigen Aufwertungsphase ein Mehrjahreshoch bei 169,96 JPY im Juli 2008 und startete eine deutliche Abwärtskorrektur. EUR/JPY Kurs: 119,73 JPY Mit dem Rückfall unter den Unterstützungsbereich bei 147,73 Tageschart (log) seit 16.05.2008 (1 Kerze = 1 Tag) JPY, wo auch der langfristige Aufwärtstrend verlief, wurde schließlich Anfang Oktober ein Verkaufsignal generiert und ein extremer Kursrutsch eingeleitet. An der Horizontalunterstützung bei 113,74 JPY endete der Preisverfall schließlich Ende Oktober. Eine Kurserholung startete, welche unterhalb der 131,59 JPY Marke seitwärts verläuft. Aktuell notiert das Währungspaar wieder in der unteren Hälfte der Seitwärtsrange, das Chartbild hat leicht bärische Tendenz. Charttechnischer Ausblick: Eine Bodenbildung zeichnet sich bei EUR/JPY weiterhin nicht ab, die trendlose Seitwärtsspanne dominiert das Geschehen. Nach dem vorangegangenen Kursrutsch wäre die mehrwöchigen Seitwärtsbewegung tendenziell bärisch zu werten und könnte eine Fortsetzungsformation im übergeordneten Abwärtstrend darstellen, zumal eine Bodenbildung weiterhin fehlt. Fällt der Euro nachhaltig unter 111,79 JPY zurück, drohen gegenüber dem Yen mittelfristig fallende Notierungen bis ca. 100,00 JPY und darunter ggf. an das Tief aus 2000 bei 88,95 JPY. Ein nachhaltiger Anstieg von EUR/JPY über 133,00 JPY würde weiteres Aufwärtspotenzial bis 141,00 und darüber ggf. 147,73 -150,72 JPY eröffnen. Er eine Rückkehr über 151,00 JPY würde neue, mittelfristige Kaufsignale generieren. Seite 9 Devisen-Galerie: EUR/HUF EUR/HUF Kurs: 283,22 HUF Tageschart (log) seit 16.06.2008 (1 Kerze = 1 Tag) Euro gegenüber dem ungarischen Forint – Ausbruch steht bevor Rückblick:Der Euro befindet sich gegenüber dem ungarischen Forint in einer langfristigen Seitwärtsbewegung. Das letzte Mehrjahreshoch markierte EUR/HUF bei 285,00 HUF im Juni 2006 und startete eine Abwärtsbewegung bis 227,57 HUF. Dort nahm im Juli 2008 eine starke Aufwertungsphase des Euro ihren Anfang, die Turbulenzen auf Grund der Finanzkrise ließen EUR/HUF steil bis an das Hoch aus 2006 bei 285,00 HUF ansteigen. Eine tiefe Korrektur der Kursrallye wird wieder stark gekauft, EUR/HUF attackiert wieder das Hoch aus 2006 bei 285,00 HUF. Das Chartbild ist auf sämtlichen Zeitebenen bullisch zu werten. Charttechnischer Ausblick: Der Euro könnte nun in Kürze einen Ausbruch über das Hoch aus 2006 bei 285,00 HUF versuchen, die Chancen auf eine weitere Aufwertung gegenüber dem Forint stehen sehr gut. Geht es nachhaltig über 286,50 HUF, wird eine weitere Aufwärtsbewegung bis ca. 302,00 - 308,00 und darüber ca. 330,00 HUF auf mittelfristige Sicht möglich. Kurzfristige Rücksetzer bis 270,00 - 273,00 HUF wären jetzt noch problemlos möglich. Fällt EUR/HUF allerdings wieder signifikant unter 267,00 HUF zurück, könnte es zu einer Abwärtskorrektur bis 252,84 - 255,69 HUF und ggf. 246,00 - 248,00 HUF kommen. Weitere Forex-Analysen, die gerade auf Godmode-Trader.de erschienen sind: GBP/USD ://_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/Pfundin- US-Dollar-Die-Schwaeche-bleibt,a1108961,c29.html EUR/PLN ://_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/Euro-inZloty- Da-laeuft-eine-starke-Rallye,a1108953,c29.html USD/CAD ://_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/US- Dollar-konsolidiert-gegenueber-kanadischem-Dollarnoch, a1108623,c29.html EUR/ZAR ://_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/Euro-inRand- Neue-Rallyeimpulse-durch-,a1108563,c29.html EUR/CHF ://_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/Euro-inFranken- Kurzfristige-Erholung-moeglich-aber,a1107441,c29. html EUR/CZK ://_godmode -trader.de/de/boerse -analyse/ Euro-zieht-gg-tschechischer-Krone-auf-neue-Hochshinaus, a1106391,c29.html Seite 10 Neues aus dem Web Obamas Berater wollen Rettungspaket für Konsumkredite heranziehen Washington, D.C. (Boerse-Go.de) -Die ranghöchsten Berater des künftigen US-Präsidenten Barack Obama haben auf die Bedeutung der Unterstützung von Konsumenten und Unternehmen hingewiesen. Diesen müsse mit Krediten unter die Arme gegriffen werden. Gemäß dem Top-Regierungsberater Lawrence Summers ist der Fokus nicht auf die Bedürfnisse der Banken zu richten. Es gehe vor allem darum, die Wirtschaft mit Kredite zu versorgen. Für die neue Regierung sei bei der Verteilung der zweiten Hälfte des insgesamt 700 Milliarden Dollar schweren Finanz-Rettungspakets sogar eine Bevorzugung von Privaten gegenüber den Banken angeraten. Summers erklärte sich weiters zuversichtlich, dass der Kongress das von Barack Obama vorgeschlagene 825 Milliarden Dollar schwere Konjunkturprogramm genehmigen wird. “Ich gehe davon aus, dass das Paket innerhalb eines Monats zur Verabschiedung gelangt. Es ist zu tun was nötig ist, um uns aus diesem konjunkturellen Loch herauszuholen”. Weiter gehts auf: ://_boerse-go.de/artikel/zeigen/ articleId/1108911 BASF: Geschäft bricht im Dezember ein Ludwigshafen (BoerseGo.de) -Das weltweite Geschäft von BASF ist im Dezember 2008 deutlich eingebrochen. Die Nachfrage nach chemischen Produkten habe sich in allen Regionen auch in der ersten Januarhälfte nicht belebt, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Hambrecht sieht zurzeit auch keine Trendwende zum Positiven: „Die Lage ist weiterhin angespannt und schwer einzuschätzen. Wir rechnen in den kommenden Monaten nicht mit einer konjunkturellen Besserung.“ Der Geschäftseinbruch sei stärker als noch im November erwartet und belastet das Ergebnis, fügte der BASF-Chef hinzu. Weltweit seien bereits seit Mitte November 2008 an den sechs Verbundstandorten von BASF die Auslastung chemischer Großanlagen zurückgenommen worden. Durchschnittlich seien dadurch zurzeit weniger als 75 Prozent der Produktionskapazität der BASF-Gruppe ausgelastet. Um die Auswirkungen der Produktionskürzungen aufzufangen, reichen flexible Arbeitszeitinstrumente nicht überall aus, betonte der Vorstand. Im Februar müssten am Coatings-Standort Münster daher rund 1.500 Mitarbeiter und am Standort Schwarzheide 180 Mitarbeiter mit Kurzarbeit beginnen. Rund 150 Mitarbeiter an zwei kleineren Coatings-Standorten in Italien hätten bereits ihre Arbeitszeit reduziert. BASF schließt auch für weitere Standorte Kurzarbeit nicht aus. Weiter gehts auf: ://_boerse-go.de/artikel/zeigen/ articleId/1108813 Warren Buffet: USA befindet sich in Konjunktur“ Pearl Harbor“ Omaha (BoerseGo.de) -Der Milliarden-Investor Warren Buffet sieht die USA mit einem wirtschaftlichen “Pearl Harbor” konfrontiert. Wie der Chairman und CEO der Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway Inc. gegenüber dem Nachrichtensender NBC erklärte, ist die wirtschaftliche Lage des Landes zwar nicht so schlecht wie zu Zeiten der großen Depression und des zweiten Weltkriegs, die Lage gestalte sich dennoch als sehr hart. Die Amerikaner seien in einer Spirale der Angst. Weiter gehts auf: ://_boerse-go.de/artikel/zeigen/ articleId/1108811 Banken-ETFs: Jahrhundertchance oder Griff ins fallende Messer? Frankfurt (BoerseGo.de) - Wer wagt, der gewinnt, behauptet der Volksmund. Wagemutige denken vielleicht ausgerechnet jetzt über eine Investition in Bankaktien nach. Das ist sich sicherlich krass, angesichts der Krise und den deswegen abstürzenden Bankkursen. Doch in vielleicht zwei oder drei Jahren, wenn die Krise wieder längst vorbei ist, weint man vermutlich der Jahrhundertchance nach, die man verpasst hat. Außerdem kann man nicht übersehen, dass die Regierungen weltweit massiv gegen die Krise ankämpfen und den wackelnden Kredithäusern immer wieder auf die Beine helfen. Weiter gehts auf: ://_boerse-go.de/artikel/zeigen/ articleId/1107625 Seite 11 AUFGEPASST! Denn hier kommt das Musterdepot mit 65% Trefferquote! _godmode-trader.deGodmodeTraderGodmodeTrader Performance seit Auflegung: 96,28% (DAX in der gleichen Zeit: -30,18%) Striktes Money Management: 0,5% Verlust pro Trade Jetzt! 2 Wochen kostenlos testen Performance-Power mit dem CFD Trading Paket Ein Service der BörseGo AG © Jetzt! Zwei Wochen kostenlos testen: ://_godmode-trader.de/premium/cfdtrader/ Forex Snapshot Tendenzen ausgewählter Währungspaare * Kurzfristige Tendenz: bis zu 2 Wochen ** Mittelfristige Tendenz: 1 Monat bis 3 Monate *** Langfristige Tendenz: 6 Monate bis 1 Jahr Der Kurs des angegebenen Währungspaares lautet immer in der zweiten Währung des Paares. Steigend _ Fallend + Neutral ) Währungspaar Kurs Tendenz kurzfristig* mittelfristig** langfristig*** EUR/USD 1,327 ))) USD/JPY 90,44 ++) GBP/USD 1,4526 ++) USD/CHF 1,1276 _)) USD/CAD 1,2545 __) AUD/CAD 0,841 ))+ AUD/USD 0,6695 +)) AUD/JPY 60,55 +++ AUD/CHF 0,7557 +)+ CHF/JPY 80,1 ++) CAD/JPY 72,09 +++ EUR/JPY 119,73 ))) EUR/CHF 1,487 ))) EUR/TRY 2,1642 ___ EUR/CZK 27,623 __) EUR/GBP 0,9067 ___ EUR/HUF 283,22 ___ EUR/NOK 9,1129 )__ EUR/PLN 4,324 __) EUR/SEK 10,8187 )__ EUR/ZAR 13,2386 _)_ GBP/CHF 1,6419 +++ GBP/CAD 1,821 ))) NZD/USD 0,5431 )++ USD/DKK 5,6642 _)) USD/HKD 7,7588 _)) USD/NOK 6,9336 )__ USD/SEK 8,2222 _)) SGD/USD 0,6688 ))) USD/MXN 13,926 ___ Herausgeber: BörseGo AG, Balanstraße 73 (Haus 11 / 3. OG), 81541 München Telefon: 089/767369-0, Fax: 089/767369-290 E-Mail: kundenservice_boerse-go.de Internet: _boerse-go.ag Handelsregister-Nr: HRB 131073 Amtsgericht München Internet: _boerse-go.ag Vorstand: Robert Abend, Thomas Waibel, Harald Weygand Aufsichtsratsvorsitzender: Theodor Petersen Aktiengesellschaft mit Sitz in München, Registergericht: Amtsgericht München, Register-Nr: HRB 169607, Umsatzsteueridentifikationsnummer gemäß § 27a UStG: DE207240211 Chefredakteur (v.i.S.d.P.): Daniel Kühn Redaktion: Jochen Stanzl, Thomas Gansneder Technischer Analyst: André Rain Head of Trading: Harald Weygand (GodmodeTrader.de) Satz & Layout: BörseGo AG Redaktionsschluss: Montag 12:00 Uhr Erscheinungsweise & Umfang: typischerweise einmal pro Woche (Mo.) Versand per E-Mail als PDF-Dokument Disclaimer: Diese Ausarbeitung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageempfehlung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Währungen oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Darüber hinaus ersetzt sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Vermögensschäden aller Art, die bei Verwendung der Ausarbeitung für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, kategorisch ausgeschlossen. Die in der Ausarbeitung enthaltenen Informationen wurden sorgfältig zusammengestellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann jedoch nicht übernommen werden. Einschätzungen und Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers zum Zeitpunkt der Erstellung. Vorhersagen zur Kursentwicklung von Währungen am Spotmarkt, die auf früheren Preisen basieren, enthalten keine Garantie für die Richtigkeit dieser Kurse. Informationen über die Währungspreise werden uns von Dritten zur Verfügung gestellt. Obwohl wir glauben, dass unsere Quellen zuverlässig und vertrauenswürdig sind, können wir deren Genauigkeit, Vollständigkeit, Rechtzeitigkeit und korrekte Reihenfolge nicht garantieren. Wir untersuchen weder die Anbieter der Währungskurse, auf die sich unsere Prognosen beziehen, noch betrachten wir irgendwelche Finanzdaten oder andere Informationen solcher Anbieter. Daher stellen unsere Prognosen keine Analyse von kommerziellen oder finanziellen Faktoren dar, die für künftige Bewegungen der Währungskurse relevant sein können. Unsere Prognosen ziehen weder die spezifische Situation, Erfahrung und das Risikoprofil eines einzelnen Investors in Betracht, noch berücksichtigen sie die Steuerimplikationen einer Anlage. Wir können den Erfolg einer Investition, die Sie aufgrund unserer Informationen tätigen, nicht garantieren. Investitionen sind stets mir Risiko verbunden. Aufgrund von politischen, wirtschaftlichen, marktbedingten oder sonstigen Entwicklungen kann es zu Verlusten kommen, im schlimmsten Fall sogar zum Totalverlust. Die Charts im Godmode Devisen Report werden mit Teletrader Professional und Tradesignal erstellt. Seite 13 Makro View Osteuropa-Währungen im Fokus Polnischer Zloty: Schwäche dürfte anhalten Der im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise stark angeschwollene Abwertungsdruck auf Emerging-Markets- Währungen hat auch die osteuropäischen Valuten nicht verschont. Der ungarische Forint, die Tschechenkrone sowie der polnische Zloty verbuchten deutliche Kursverluste zu den etablierten Währungen Euro oder US-Dollar, da Investoren aufgrund der massiv gestiegenen Risikoaversion Hochzinswährungen auf breiter Front verkauften. Hinzu kamen Bedenken um die finanzielle Solidität des Banken- und Finanzsystems (besonders Ungarn) sowie die Befürchtung, dass die gerade begonnene Rezession in Euroland länger und schwerwiegender ausfallen werde, als zuerst erwartet. Hierunter dürften die exportorientierten, bereits sehr eng mit der Wirtschaft der Eurozone verknüpften osteuropäischen Volkswirtschaften besonders leiden. In Teil 1 unserer Osteuropa-Serie wollen wir die Kursaussichten des polnischen Zloty für 2009 genauer unter die Lupe nehmen. Allein im gerade begonnen Jahr 2009 hat der Zloty bereits Kursverluste von knapp 5% zum Euro hinnehmen müssen. EUR/PLN startete das neue Jahr zu Kursen um die 4,1500, testete kurz vergeblich die 4er-Marke auf der Unterseite und drehte dann massiv bis 4,3457 in der Spitze nach oben. Damit wurde der seit September 2008 bestehende kurzfristige Aufwärtstrendkanal von EUR/PLN nochmals nach oben verlassen und durch einen noch steileren Aufwärtstrend ersetzt. Prinzipiell ist mit einem Andauern der Zloty-Schwäche weit ins laufende Jahr hinein zu rechnen, wofür eine ganze Reihe von Faktoren sprechen. Kurzfristig wird der Kurs der polnischen Valuta von den Entwicklungen am Geldmarkt belastet. So haben sich zahlreiche Unternehmen des Landes nicht ausreichend gegen einen fallenden Zloty abgesichert und müssen nun, da die Währung in recht kurzer Zeit deutliche Kursverluste hinnehmen muss, ihre Europositionen zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt hedgen. Händler be richten, dass die Kursgewinne von EUR/PLN zu Jahresbeginn bereits Züge eines „Short Squeeze“ trugen. Polnische Unternehmen sollen im Zuge der seit September 2008 andauernden beschleunigten Aufwertungsbewegung des Währungspaars bereits Verluste von über einer halben Milliarde PLN mit Optionsgeschäften angehäuft haben, hieß es aus dem polnischen Finanzministerium. Besonders das Überwinden der auch psychologisch bedeutsamen 4er-Marke und die daraus resultierenden Stopp-Käufe zur Verlustbegrenzung hievten EUR/PLN noch über die 4,3000 nach oben, womit das Währungspaar ein neues Vierjahreshoch erreichte. Längerfristig leidet die Notierung des Zloty darunter, dass sich die polnische Ökonomie mit Blick auf die erheblich an Fahrt verlierende globale Ökonomie hochgradig verwundbar zeigt. Strukturelle Probleme treten in der Abschwungphase wieder deutlich zutage, wobei die enge Ankoppelung der sehr exportabhängigen Wirtschaft an die Konjunktur des Euroraums die Achillesferse darstellt. Das Defizit in der polnischen Handelsbilanz hat sich im November auf 1,60 Milliarden EUR erhöht, nachdem es im Vormonat noch bei 1,53 Milliarden EUR gelegen hatte. Zugleich stieg die Arbeitslosenquote von zuvor 8,8% auf 9,1% deutlich an (erwartet 9,0%). Besonders schwach präsentierten sich die polnischen Einzelhandelsumsätze für November, die mit einem Plus von lediglich 2,7% im Jahresvergleich weniger als halb so stark zulegten, wie von Analysten im Schnitt mit 6,1% erwartet (Vormonat: +7,9%). Die polnische Vize-Finanzministerin Katarzyna Zajdel-Kurowska betonte, sie sei „überrascht“ über die schwachen Einzelhandelsdaten. Man habe zwar schlechte Daten erwartet, aber nicht so einen deutlichen Rückgang. Dies gelte vor allem, da sich das Lohnwachstum fortgesetzt habe, betonte sie. Der an Fahrt gewinnende konjunkturelle Rücksetzer in Polen hat die Notenbank bereits auf Zinssenkungskurs einschwenken lassen, der allerdings noch nicht so ausge- Seite 14 Makro View prägt wie bei den großen Zentralbanken ist. Selbst nach der deutlichen Senkung im Dezember 2008 um 75 Basispunkte liegt das polnische Leitzinsniveau mit 5,00% weiter relativ hoch. Damit ist mit einer fortgesetzten geldpolitischen Lockerung im ersten und zweiten Quartal 2009 zu rechnen, was wiederum neuen Abwertungsdruck für den polnischen Zloty mit sich bringt. Die an Schwung verlierende polnische Wirtschaft sowie die Aussicht auf weiter sinkende Zinsen lassen fortgesetzte Kursgewinne von EUR/PLN erwarten. Unruhe bringen zudem die Spekulationen darüber, ob die polnische Regierung an ihrem Zeitplan zur Euro-Einführung am 1. Januar 2012 festhalten wird. Polens Premierminister Donald Tusk ließ kürzlich in einem Interview verlauten, man wäre bereit, dieses Ziel zu überdenken, falls sich die Konditionen als ungünstig erweisen sollten. Zudem deutete die polnische Regierung an, dass man möglicherweise den für Juni 2009 geplanten Beitritt zum EUR-Wechselkursmechanismus II (ERM II) nach hinten verschieben werde. Auch wenn kurzfristige Gegenbewegungen immer möglich bleiben, sind die charttechnischen Aussichten für EUR/PLN klar bullisch. Oberhalb der 3,96er-Marke bleibt der kurzfristige Aufwärtstrend intakt, zudem dient die 4,0000 als solide Haltemarke. Bei aktuellen Kursen um die 4,30er-Marke hat EUR/PLN kurzfristig Luft bis 4,5000 nach oben, wo das Verlaufshoch von August 2004 angesiedelt ist. Danach rücken die 4,8000 sowie das 2004er- Jahreshoch bei 4,9404 in den Fokus. Volker Zenk FXdirekt Bank Seite 15 Forex Snapshot Kursveränderung ausgewählter Währungspaare Änderung in % gg. Vorwoche -6,30% -4,05% -3,21% -2,63% -2,62% -2,06% -2,01% -1,86% -1,43% -1,31% -0,94% -0,92% -0,61% -0,58% -0,26% 0,05% 0,52% 0,53% 0,61% 1,28% 1,32% 1,51% 1,62% 1,74% 2,14% 2,26% 2,87% 4,10% 4,84% 6,79% -10,00%-5,00%0,00%5,00%10,00% EUR/PLNUSD/CADEUR/CZKEUR/TRYAUD/CADUSD/SEKUSD/DKKGBP/CADUSD/MXNEUR/HUFEUR/GBPUSD/CHFEUR/SEKUSD/JPYUSD/HKDCHF/JPYSGD/USDEUR/JPYEUR/CHFEUR/USDEUR/ZARUSD/NOKAUD/CHFAUD/JPYGBP/CHFAUD/USDGBP/USDEUR/NOKCAD/JPYNZD/USD Seite 16 Forex Snapshot Kursveränderung ausgewählter Währungspaare Änderung in % seit 01.01.2008 -29,06% -35,78% 14,99% -26,77% -23,42% -27,01% -38,04% -23,62% 27,84% 34,72% -8,98% -10,09% -26,51% -3,56% -18,72% -0,47% -19,01% 14,72% -0,51% 23,60% 12,19% 27,86% -8,12% 10,85% 27,25% -3,52% 27,70% 4,34% 25,80% 20,13% -60,00%-40,00%-20,00%0,00%20,00%40,00% EUR/PLNUSD/CADEUR/CZKEUR/TRYAUD/CADUSD/SEKUSD/DKKGBP/CADUSD/MXNEUR/HUFEUR/GBPUSD/CHFEUR/SEKUSD/JPYUSD/HKDCHF/JPYSGD/USDEUR/JPYEUR/CHFEUR/USDEUR/ZARUSD/NOKAUD/CHFAUD/JPYGBP/CHFAUD/USDGBP/USDEUR/NOKCAD/JPYNZD/USD Seite 17 &GodmodeTrader F rex CFD Forex & CFDs: Das Beste aus zwei Welten Inhaltsverzeichnis Ausgabe 0509 – 02.02.2009 Seite 1 Editorial Seite 4 Makrodaten-Check Krise erreicht den deutschen Arbeitsmarkt... Seite 6 Video-Check Kostenlose Research-Studien und Wirtschaftsdaten-E-Mails: Wo gibt es das? Seite 7 CFD Trading Seite 8 Der GodmodeTrader Chartlehrgang Chartformationen professionell getradet - Teil 2 Seite 11 Chartanalysen Major Currencies: EUR/USD, USD/CHF Devisen Galerie: AUD/USD Seite 14 Neues aus dem Web Seite 15 Forex Snapshot Tendenzen ausgewählter Währungspaare Makro View: Osteuropa-Währungen im Fokus (Teil 2) Tschechenkrone unter der Lupe Seite 15 Impressum/Disclaimer &GodmodeTrader F rex CFD Forex & CFDs: Das Beste aus zwei Welten Inhaltsverzeichnis Ausgabe 0509 – 02.02.2009 Seite 1 Editorial Seite 4 Makrodaten-Check Krise erreicht den deutschen Arbeitsmarkt... Seite 6 Video-Check Kostenlose Research-Studien und Wirtschaftsdaten-E-Mails: Wo gibt es das? Seite 7 CFD Trading Seite 8 Der GodmodeTrader Chartlehrgang Chartformationen professionell getradet - Teil 2 Seite 11 Chartanalysen Major Currencies: EUR/USD, USD/CHF Devisen Galerie: AUD/USD Seite 14 Neues aus dem Web Seite 15 Forex Snapshot Tendenzen ausgewählter Währungspaare Makro View: Osteuropa-Währungen im Fokus (Teil 2) Tschechenkrone unter der Lupe Seite 15 Impressum/Disclaimer Editorial Sehr geehrte Leserinnen und Leser, Warnung: Dow Jones 3.000! In Dänemark hat ein findiger Unternehmer seinen Mitarbeitern in dieser Woche kurzerhand verboten, das Wort „Krise“ noch länger in den Mund zu nehmen. Damit soll erreicht werden, dass die Menschen weiterhin kräftig Geld ausgeben, anstatt sich Sorgen um ihren Arbeitsplatz zu machen. Ein wirklich guter Trick, wie wir finden. Und einige Medien haben das natürlich sofort aufgegriffen: Ab sofort ist nicht mehr der jahrzehntelange Konsum auf Pump schuld daran, dass jetzt alles den Bach runter geht, sondern das Gerede über die Krise. Nach dem Motto: Bei einem Kälteeinbruch mit Schnee und Graupel sollen die Leute künftig gefälligst barfuß vor die Türe gehen. Wer Schuhe anhat, gefütterte womöglich, der verstärkt nur unnötig den Eindruck, dass gerade Winter ist. Anstatt die Tatsachen zu verdrehen und den Leuten Sand in die Augen zu streuen, beides wird ja auch hier zu Lande gerne und ausgiebig praktiziert, erscheint es uns sinnvoller, an diesem Wochenende einmal einen Blick auf den Januar-Indikator zu werfen. Erst am vergangenen Samstag hatten wir gewarnt, dass sich das Jahr 2009 für die Analystengilde gänzlich unerwartet, womöglich ein Beispiel am Katastrophenjahr 1931 nehmen könnte. Seinerzeit rauschte der Dow Jones ziemlich genau 53 Prozent in die Tiefe – nach einem Verlust von 38 Prozent im Jahr 1930. Unseren Kommentar finden Sie hier: //godmode-trader/de/boerse-nachricht/Fettfaul- und-gefraesig,a1114643,c563.html 33 Prognosen für das Jahr 2009: Das umfangreiche PDF bringt Ihnen alle DAX- und Konjunkturprognosen für das Jahr 2009 - kostenlos! Erfahren Sie, was die Experten, die schon die Kreditkrise vorhergesehen haben, jetzt für das Jahr 2009 erwarten! //boerse-go/service/downloads Editorial Nun hat der Dow Jones die seltsame Angewohnheit, bereits im Januar die Marschrichtung für den Rest des Jahres ziemlich exakt vorzugeben. Angeblich bestimmt der erste Börsenmonat mit einer Trefferquote von 90 Prozent den Verlauf des restlichen Börsenjahres. Sehen wir uns das einmal etwas genauer an: Vor Jahresfrist hatte der Dow Jones am letzten Handelstag im Januar einen Verlust von 4,6 Prozent eingefahren. Bis zum Jahresende 2008 wurde daraus ein Minus von 38 Prozent (übrigens fast auf die Kommastelle der gleiche Verlust wie 1930). Mit dem letzten Handelstag des Januar 2009 weist der Dow Jones seit Jahresbeginn einen Abschlag von 8,7 Prozent aus. Nimmt man 2008 als Maßstab, dann käme man bis Ende Dezember auf einen anzupeilenden Jahresverlust von unglaublichen 66 Prozent. Das wäre ein Index-Stand von weniger als 3.000 Punkten. Da diese Krise seit Monaten an Schärfe und Dynamik alles bisher da gewesene in den Schatten stellt, würde ein Einbruch von derart historischer Größenordnung ganz gut ins Bild passen. Vollkommen auszuschließen sind an der Börse ja vor allem jene Dinge, die von der Mehrheit erwartet werden. Und einen Dow Jones im Bereich von 3.000 Punkten bis Dezember, den hat garantiert niemand auf der Rechnung. Insbesondere die Fonds-Industrie nicht, die in diesen Tagen Zweckoptimismus verbreitet. Das muss auch so sein: Sollte es nach dem Katastrophenjahr 2008 in diesem Jahr erneut zu zweistelligen Verlusten kommen, wäre das für viele Finanzprodukte das Aus. Doch die Börse ist ja immer wieder für Überraschungen gut. Ob demnächst womöglich doch noch eine Bärenmarktrallye startet? Leider trübt sich die Lage immer stärker ein: Der Transportindex hat das Tief vom November vergangenen Jahres mittlerweile wieder erreicht, auf Schlusskursbasis bereits unterschritten. Beim MACD haben sich leicht positive Divergenzen gebildet, die jedoch alles andere als überzeugend aussehen (rote Linien): Wenn der Transport-Index jetzt nicht schleunigst in die Hufe kommt, dann dürfte es sehr ungemütlich werden. Die einzigen Anlageklassen, die momentan wirklich überzeugen können, sind Gold und Silber. Nachfolgend der Silber ETF mit dem US-Kürzel SLV. Achten Sie auf das starke Aufwärtsvolumen, so sieht eine saubere Trendwende aus (blaue Markierung): Seite 2 Editorial Unsere Leser sind seit Monaten massiv in Gold und Silber investiert. Wir haben uns vom jüngsten Ausverkauf nicht rauskegeln lassen, sondern darin das gesehen, was sich jetzt immer stärker abzeichnet: Die beiden Edelmetalle hatten nochmals eine historisch einmalige Kaufgelegenheit geboten und wir haben zugegriffen. Auch bei den Edelmetall- Produzenten übrigens, die wir unseren Lesern im November und im Dezember zum Kauf empfohlen hatten. Späteinsteiger können mit etwas Glück darauf hoffen, dass es beim Silber im Bereich des Kreuzwiderstands knapp unterhalb von 14 US-Dollar (schwarze Linie) nochmals zu einem Rücksetzer kommt. Darauf verlassen sollte man sich aber besser nicht: Silber ist für seine wilden Kursprünge berüchtigt. Wenn das Edelmetall erst einmal in Fahrt kommt, ist es kaum noch aufzuhalten. Viel wird davon abhängen, wie sich die Lage an der Krisenfront entwickelt. Es passt ins Bild, dass die Konjunkturdaten den gruseligen Eindruck bestätigen, den fast alle Indizes derzeit bieten. Nur einige Beispiele: Die Wirtschaft in den USA ist so stark geschrumpft wie zuletzt 1982. Die Auftragseingänge für langlebige Güter sind den fünften Monat in Folge gefallen. Toyota rutscht im laufenden Geschäftsjahr tiefer in die Verlustzone als bislang angekündigt, es ist der erste Verlust in der Firmengeschichte. Der ehemalige Dow Jones-Titel Eastman Kodak ist auf dem Weg zum Pennystock, die Hypo Real Estate wird demnächst verstaatlicht, in Frankreich fliegen die Steine und in Island dürfte nach der Herabstufung der Bonität der Staatsbankrott schon bald Realität werden. Warten Sie noch ein wenig, dann ist es auch in Großbritannien so weit. Die Signallage ist eindeutig: Die Krise schaltet einen Gang höher, das Ende ist offen. Wir warnen unsere Leser bereits seit geraumer Zeit vor der sich immer weiter verschärfenden Weltwirtschaftskrise. In der aktuellen Ausgabe, die am kommenden Mittwoch erscheint, haben wir dem Thema Krisenvorsorge eine eigene Rubrik gewidmet. Denn eines muss klar sein: Antizyklisches Investieren bedeutet eben gerade nicht, sich dabei gegen einen gerade vorherrschenden Trend zu stellen -und die nächste Hausse auszurufen, wenn ringsherum alles auseinander fliegt. Es bedeutet vielmehr, künftige Entwicklungen so rechtzeitig wie möglich zu erkennen und sich entsprechend vorzubereiten. Und derzeit stehen die Zeichen auf Sturm in Orkanstärke... In der aktuellen Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs, die am kommenden Mittwoch erscheint, haben wir diesmal auch wichtige Informationen für Anleger vorbereitet, die vor leergefegten Lagerräumen der Edelmetallhändler stehen, aber noch dringend physisches Gold und Silber kaufen wollen. Zur Anmeldung klicken Sie bitte hier. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass einige konjunkturelle Nachrichten aus der Wirtschaft endlich wieder einmal besser ausgefallen waren als erwartet. Doch niemand interessierte sich dafür: In den USA etwa stieg der Index der Frühindikatoren im Dezember gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent. Volkswirte waren von einem Rückgang um 0,2 Prozent ausgegangen. Außerdem kletterte die Zahl der wiederverkauften bestehenden Eigenheime im Dezember überraschend stark um 6,5 Prozent gegenüber dem Vormonat. Auch die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Januar überraschend, nun ja, „aufgehellt“ wäre das falsche Wort, „minimal verbessert“ trifft es wohl eher: Wie das ifo-Institut mitteilte, stieg der Geschäftsklimaindex von 82,6 Punkten im Vormonat auf 83,0 Punkte. Volkswirte hatten im Mittel mit einem Rückgang auf 81,0 Punkte gerechnet. Ein Grund für den leichten Anstieg dürfte das zweite Konjunkturpaket der Bundesregierung sein. Mal sehen, wie lange es diesmal dauert, bis wieder Ernüchterung einkehrt... Wie wir die Lage jetzt einschätzen und was wir unseren Lesern raten, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs, die in Kürze erscheint. Anmeldemöglichkeit (1) : Das Drei-Monats-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs Anmeldemöglichkeit (2) : Das Jahres-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs Zum Autor: Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs und Geschäftsführer des Antizyklischen Aktienclubs. Börsenbrief und Aktienclub, das komplette Servicepaket für die Freunde antizyklischer Anlagestrategien! Informationen finden Sie unter antizyklischer-börsenbrief und Seite 3 Makrodaten-Check Wirtschaftsdaten: Krise erreicht den deutschen Arbeitsmarkt... Börsianer haben es nicht leicht: Tag für Tag werden sie mit Wirtschaftsdaten überflutet. Um zur rechten Zeit die richtigen Entscheidungen treffen zu können, sollte man die wichtigsten Informationen nicht nur verstehen, sondern auch einzuordnen wissen. Wir werden Sie in Zukunft an dieser Stelle über die wichtigsten Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA informieren und erläutern, was die Informationen für die Börsen bedeuten. Die äußerst schwache Entwicklung amerikanischen Wirtschaft hinterlässt jetzt auch auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland erste Spuren: Im Dezember stieg die Arbeitslosenquote auf 8,3 Prozent. Montag: Der US-amerikanische Chicago Fed National Activity Index notiert für Dezember bei -3,26. Im Monat zuvor hatte er noch bei -2,78 gestanden. Die Zahl der US-amerikanischen Hausverkäufe ist im Dezember auf 4,74 Mio. gestiegen. Im Vorfeld war mit einem Bereich von 4,40 Mio. gerechnet worden. Im Monat zuvor waren 4,45 Mio. Häuser verkauft worden. Damit wurde der Vormonatswert von 4,49 Mio. nach unten revidiert. Die US-amerikanischen Frühindikatoren sind im Dezember um 0,3 % gesunken . Erwartet wurde ein Bereich von -0,3 %. Dienstag: Die deutschen Einfuhrpreise sind im Dezember zum Vorjahr um 5,1 % gesunken nach zuletzt -1,3 %. Im Monatsvergleich sind die Preise auf der Importseite um 4,0 % gefallen nach zuvor -3,4 %. Ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse ist der Index der deutschen Einfuhrpreise auf Jahresbasis um 1,4 % gestiegen. Gegenüber dem Vormonat fiel der Index um 1,7 %. Die Ausfuhrpreise sind in Deutschland zum Vorjahresmonat unverändert geblieben nach zuletzt +1,0 %. Auf Monatssicht sanken die deutschen Exportpreise mit 1,0 % zu nach -0,9 % im Monat zuvor. Der ifo Geschäftsklimaindex für Deutschland notiert für Januar bei 83,0. Im Vormonat hatte er noch bei 82,7 gestanden. Erwartet wurde er hingegen im Bereich 81. Der Index für die Geschäftslage notiert bei 86,8 nach zuvor 88,8. Der Index zur Geschäftserwartung liegt nun bei 79,4 nach 76,9 im letzten Monat. Die saisonbereinigte Leistungsbilanz für die Eurozone weist im November einen Defizit in Höhe von 16,0 Mrd. Euro aus, verglichen mit einem Defizit von 6,0, Mrd. Euro im Vormonat (revidiert von zuvor veröffentlichten -6,4 Mrd. Euro). Ohne Bereinigung ergibt sich für den Berichtsmonat ein Minus in Höhe von 13,9 Mrd. Euro. Die Handelsbilanz weist ein Defizit in Höhe von 6,0 Mrd. Euro aus, die Dienstleistungsbilanz zeigt ein Plus von 3,4 Mrd. Euro, die Einkommensbilanz ein Defizit von 4,0 Mrd Euro und die Transferbilanz ein Defizit von 9,5 Mrd. Euro. Der US-amerikanische Vertrauensindex notiert im Januar bei 37,7. Erwartet wurde er im Bereich 38 bis 38,9. Im Vormonat hatte er bei 38,6 notiert. Damit wurde die ursprüngliche Veröffentlichung von 38 nach oben revidiert. Mittwoch: Der für Februar vorausberechnete GfK Konsumklimaindex notiert bei 2,2 Punkten nach revidierten 2,2 Punkten (revidiert von 2,1) im Vormonat und damit unverändert zu den beiden Vormonaten. Der Konjunkturerwartungsindex ist im Berichtsmonat um 0,5 Punkte auf -32,9 zurückgegangen. Der Index für die Einkommenserwartung liegt aktuell bei -20,5 Punkten und damit 5 Zähler unter dem letzten Stand. Die Anschaffungsneigung war dagegen um 22 Zähler verbessert mit 15,5 Stellen. Die US-Notenbank lässt die Leitzinsen unverändert n einem Bereich zwischen null und 0,25 Prozent. Die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind in der vorangegangenen Woche um 6,2 Mio. Barrel gestiegen, nach zuvor +6,1 Mio. Barrel. Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 3,1 Mio. Barrel ausgeweitet, nach zuletzt einem Plus in Höhe von 6,5 Mio. Barrel. Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 1 Mio. Barrel gefallen, nach zuvor +0,8 Mio. Barrel. Donnerstag: Die Zahl der Erwerbstätigen mit Wohnort in Deutschland liegt im Dezember in Deutschland gemäß der ILO-Arbeitsmarkt- Seite 4 Makrodaten-Check statistik bei 40,53 Mio. und damit um 0,9 % über dem Vorjahresniveau. Zum Vormonat sank die Zahl der Erwerbstätigen um 0,6 % nach -0,1 % im Vormonat. Auch saisonbereinigt blieb ein Minus von 0,1 %. Die Zahl der Arbeitslosen ist in Deutschland im Januar um 387.000 auf 3,489 Mio. erhöht, mit Bereinigung steigt die Zahl um rund 56.000 auf Mio.. Die Arbeitslosenquote steigt demnach im Dezember auf 8,3 %. Nach Angaben von Frank-Jürgen Weise, Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, erreicht „der konjunkturelle Abschwung nun auch den Arbeitsmarkt“. Unser Kommentar: Der Arbeitsmarkt reagiert erst ganz allmählich auf die sich verschärfende Rezession in den USA. Da die Konjunktur in Deutschland den US-amerikanischen Vorgaben mit einer Verzögerung von acht bis zehn Monaten folgt, ist noch in diesem Jahr mit einer deutlichen Beschleunigung des jüngsten Trends zu rechnen. Die Geldmenge M3 ist im Dezember-Jahresvergleich in Deutschland auf 7,3 % gefallen nach zuvor 7,7 % (revidiert von 7,8 %). Das Dreimonatsmittel des M3-Wachstums liegt bei 7,9 % nach zuletzt 8,4 %. Die Geldmenge M1 ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 % geklettert nach +2,2 % im Vormonat. Der Durchschnitt der letzten drei Monate liegt hier bei 3,0 %. Die Kreditvergabe im privaten Sektor in Deutschland ist gleichzeitig gegenüber dem Vorjahr auf 5,8 % gesunken nach einem 7,1 % Anstieg im Monat zuvor. Mit der aktuellen Veröffentlichung liegt das Dreimonatsmittel bei 6,9 %. Der Gesamtindex für die Euro-Zone notiert im Januar bei 68,9 nach zuvor 70,4. Das Industrievertrauen liegt im Berichtsmonat bei -34 nach zuvor noch -33. Das Verbrauchervertrauen notiert zur gleichen Zeit bei -22 nach -17 im Vormonat. Der Geschäftsklimaindex für die Eurozone notiert im Januar bei -3,16. Im Vormonat hatte der Geschäftsklimaindex bei -3,09 notiert. Die US-amerikanischen Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter sind im Dezember um 2,6 % gefallen. Erwartet wurde hingegen ein Minus im Bereich von 1,8 bis 2,0 %. Überraschend die Revision des Vormonats, hier waren die Auftragseingänge bei den langlebigen Wirtschaftsgütern sogar um 3,7 % zurückgegangen. Damit wurde der Vormonatswert von zuvor veröffentlichten -1,5 % deutlich weiter ins Minus revidiert. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA auf 588.000 gestiegen. Erwartet wurden 585.000 neue Anträge nach zuvor 585.000 (revidiert von 589.000). Die Zahl der Hausverkäufe ist in den USA im Dezember um 14,7 % auf 331.000 zurückgegangen. Erwartet wurden 400.000 Hausverkäufe. Im Monat zuvor waren 388.000 Hausverkäufe registriert worden. Damit wurde die zuvor veröffentlichte Zahl von 407.000 nach unten revidiert. Die Krise verfährt weiterhin nach der Holzhammer-Methode: Dass die Auftragseingänge in den USA erneut derart einbrechen würden, kam nach den katastrophalen Zahlen seit Oktober vergangenen Jahres für die meisten Experten völlig überraschend. Doch die Fallgeschwindigkeit hat sich leicht verringert. Wenigstens etwas. Dafür beschleunigt sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung jetzt wieder, wenn auch nur leicht. Am Immobilienmarkt bleibt alles beim Alten: Auch die aktuellen Zahlen sind ein einziges Desaster. Trotz rekordtiefer Zinsen ist keine Trendwende in Sicht. Solange sich daran nichts ändert, gibt es keinen Grund zur Entwarnung. Die US-amerikanischen Erdgasvorräte („Nat Gas Inventories“) sind in der letzten Woche um 186 Bcf auf 2.374 Bcf zurückgegangen. Im Vorjahr hatten sie bei 2.340 Bcf gelegen. Freitag: Der deutsche Großhandelsumsatz ist im Dezember gegenüber dem Vorjahresmonat nominal um 1,4 % gestiegen, real gleichzeitig um 6,0 % geklettert nach zuvor -5,6 % bzw. -4,5 %. Im kalender- und saisonbereinigten Vergleich zum Vormonat ist der Umsatz des Großhandels nominal um 1,7 % gefallen, real hat er um 0,2 % verloren, nach schon -3,4 % bzw. -0,8 % im Vormonat. Die Arbeitslosenquote in der Euro-Zone steigt im Dezember auf 8,0 %. Bereits im Vormonat hatte sie bei 7,9 % gelegen, ein Jahr zuvor hatte sie noch 7,2 % betragen. Die offizielle Vorabschätzung für die Inflation in der Eurozone für Januar geht von einer Jahresteuerung von 1,1 % aus. Iim Monat zuvor hatte die Jahresteuerung bei 1,6 % gelegen. Die Sparraten der privaten Haushalte in er Euro-Zone sind im dritten Quartal 2008 auf 14,4 % gestiegen. Im Quartal zuvor hatte das Wachstum noch bei 14,0 % gelegen. Im Bereich aller EU- Mitglieder lag die Sparrate bei 10,7 % verglichen mit 10,6 % im vorangegangenen Quartal. Unser Kommentar: Man kann es den Menschen nicht verdenken, dass sie anfangen zu sparen. Da nützen auch die gebetsmühlenartig vorgetragenen Appelle der Politiker nichts, die Bürger mögen doch bitte Geld ausgeben um die Konjunktur zu unterstützen. Die Bitten werden nichts nützen: Der jahrzehntelange Konsum auf Pump wird jetzt auf ein vertretbares Maß zurecht gestutzt. Das US-amerikanische Bruttoinlandsprodukt ist nach erster offizieller Schätzung im vierten Quartal um 3,8 % gefallen. Erwartet Seite 5 Makrodaten-Check wurde ein Rückgang im Bereich 5,2 %. Im Quartal zuvor hatte das Wachstum bei -0,5 % gelegen. Die persönlichen Ausgaben für den Konsum („Personal Consumption Expenditures“, PCE) sind laut erster öffentlicher Schätzung in der Jahresrate um 3,5 % gesunken nach -3,8 % im Quartal zuvor. Der Chain Deflator hat um 0,1 % abgenommen. Gerechnet wurde mit einem Plus im Bereich 0,5 % nach zuvor noch 3,9 %. Der aktuelle Einbruch beim US-amerikanischen Bruttosozialprodukt ist nicht ganz so schlimm ausgefallen wie erwartet. Für die Börsen aber offenbar schlimm genug: Die Kurse gingen unmittelbar nach Bekanntgabe der Zahlen auf Taustation. Das lässt nichts Gutes ahnen. Trotz des Kursdebakels sind offenbar immer noch nicht alle schlechten Nachrichten verarbeitet. Der US-amerikanische Arbeitskostenindex ist im vierten Quartal um 0,5 % gestiegen nach zuvor 0,7 %. Gerechnet worden war mit einem erneuten Anstieg in Höhe von 0,7 %. Der Chicagoer Einkaufsmanagerindex notiert im Januar bei 33,3. Erwartet wurde er im Bereich 34,2. Im Vormonat hatte der Index noch bei 35,1 gestanden. Der endgültige Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan notiert im Januar bei 61,2 nach 61,9 in der vorläufigen Fassung. Es war erwartet worden, dass die vorläufige Veröffentlichung von unrevidiert belassen würde. Im Monat zuvor hatte der Index bei 60,1 notiert. Wie wir die Lage jetzt einschätzen und was wir unseren Lesern raten, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs, die in Kürze erscheint. Anmeldemöglichkeit (1) : Das Drei-Monats-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs Anmeldemöglichkeit (2) : Das Jahres-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs Zum Autor: Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs und Geschäftsführer des Antizyklischen Aktienclubs. Börsenbrief und Aktienclub, das komplette Servicepaket für die Freunde antizyklischer Anlagestrategien! Informationen finden Sie unter antizyklischer-börsenbrief und antizyklischer-aktienclub Forex Video-Check Kostenlose Research-Studien und Wirtschaftsdaten-E-Mails: Wo gibt es das? von und mit Jochen Stanzl, Chefradakteur Rohstoffe rohstoff-report Klicken Sie auf den Pfeil, um das Video auf der Webseite von GodmodeTrader anzusehen. MEDIA CENTER s Seite 6 CFD Trading CFD Trading CFD Profi-Trading BB Biotech – Zweiter Erholungsschub in Vorbereitung BB Biotech – Kürzel BBZA (DE)– Aktuell: 46,00 Euro Charttechnische Situation: BB Biotech löste sich im Dezember nach einem Abverkauf bis auf 37,50 Euro massiv nach oben. Die Aktie brach daraufhin aus dem mittelfristigen Abwärtstrend nachhaltig aus und konsolidierte diese Rallye. Die Konsolidierung verlief in den Vorwochen in einer bullischen Keilformation, welche ausgehend von der bei 45,50 Euro liegenden Retracementunterstützung jetzt nach oben aufgelöst wird. Ein weiterer Erholungsschub bis auf 50,59 Euro ist damit jetzt möglich. Trading: Ein Einstieg bietet sich bei BB Biotech direkt in den laufenden Ausbruch an. Der Stopp-Loss kann bereits bei 44,40 Euro platziert werden. Mehr als 0,50 % des Depotwertes sollten in einer Tradingposition nicht riskiert werden, dafür bietet sich allerdings ein günstiges Chance/Risiko-Potenzial. BB Biotech: Einstieg: Direkter Kauf Stopp Loss gesamt: 44,40 Euro Risiko bis Stopp-Loss: - 3,48% Möglicher Gewinn bis 50,59 Euro (CRV ca. 3,4 Möglicher Gewinn bis 58,98 Euro (CRV ca. 8,11) BB Biotech – Zweiter Erholungsschub in Vorbereitung BMW AG: Einstieg: Direkter Short Stopp-Loss gesamt: 19,52 Euro Risiko bis Stopp-Loss: - 8,50% Möglicher Gewinn bis 16,00 Euro (CRV ca. 1,30) Silver Wheaton – Neues Kaufsignal ist aktiviert BMW AG – Korrekturtiefs rücken in Reichweite BMW AG – Kürzel BMW (DE)– Aktuell: 17,99 Euro Charttechnische Situation: BMW befindet sich in einer mittelfristig intakten Abwärtsbewegung. Seit Oktober gelang dem Kursverlauf nach einem Tief bei 16,00 Euro eine Stabilisierung, allerdings konnte die bei 23,20 Euro liegende Widerstandszone dabei mehrfach nicht überwunden werden. BMW rutschte dann auch in den Vorwochen wieder deutlicher unter dem Widerstand zurück. Der letzte Erholungsschub scheiterte bereits unterhalb der bei 19,46 Euro liegenden Widerstandsmarke, so dass kurzfristig ein Test der 16,00 Euro innerhalb des Abwärtstrendkanals der Vorwochen wahrscheinlich wird. Trading: Ein Einstieg auf der Shortseite bietet sich bei BMW direkt an. Der Stopp-Loss kann in diesem Fall bei 19,52 Euro gesetzt werden. Mehr als 1,00 % des verfügbaren Kapitals sollte aber keinesfalls riskiert werden. Weitere CFD Trade Vorstellungen erhalten Sie im Strategie-Report - kostenlos anmelden unter //godmode-trader/newsletter/b2c/ Weitere Informationen zu CFDs finden Sie unter //godmode-trader/cfds/overview/ Seite 7 Der GodmodeTrader Chartlehrgang: Chartformationen professionell getradet - Das erklärt vieles! (Teil 2) Der GodmodeTrader Chartlehrgang Für längerfristige Charts spielt die Wahl der Skalierung der Preisachse eine sehr wichtige Rolle. Eine arithmetische Skalierung reflektiert denselben Preisbetrag für jede identische vertikale Distanz. So repräsentiert zum Beispiel ein Zentimeter 10 Euro. Eine logarithmische Skalierung hingegen, repräsentiert die gleiche proportionale Distanz. In diesem Fall würde beispielsweise jeder Zentimeter eine zehnprozentige Preisbewegung repräsentieren, egal wo er im Chart auftritt. In den Abbildungen 4 und 5, sehen wir ein Beispiel einer Kurszielbemessung für zwei Rechtecke , die sich beide in einer Range zwischen 4 und 10 formen. Abbildung 4: Arithmetische Skalierung. Bei dieser Skalierung führt unser Kursziel im Beispiel unter Null. In diesem Fall sollten wir eine logarithmische Skalierung bevorzugen. gleitung ist aber auch wichtig. Eine Regel besagt, dass das Volumen am höchsten ist, wenn die linke Seite einer Formation ausgebildet wird. Umgekehrt ist das Volumen am niedrigsten, während sich die rechte Seite der Formation bildet. Dies bedeutet aber nicht, das jeder nachfolgende Handelstag von einem niedrigeren und noch niedrigerem Volumen begleitet wird. Sondern hier geht es um den gesamten Trend des Volumens, wie in Abbildung 6 schematisch dargestellt. Abbildung 5: Logarithmische Skalierung. Das Problem, das wir in Abbildung 4 betrachten können, existiert bei dieser Skalierung nicht mehr. Bei längerfristigen Charts sollte man zur logarithmischen Skalierung tendieren. Abbildung 4: Arithmetische Skalierung. Bei dieser Skalierung führt unser Kursziel im Beispiel unter Null. In diesem Fall sollten wir eine logarithmische Skalierung bevorzugen. Das Kursziel im logarithmischen Chart ist weitaus realistischer, weil sich die Kurszielprojektion auf proportionale Swings stützt. Der Unterschied zwischen der arithmetischen und der logarithmischen Skalierung ist nicht immer so signifikant wie im Beispiel der Abbildungen 4 und 5. Dies gilt insbesondere für kurzfristige Charts, aber es ist sehr empfehlenswert eine logarithmische Skalierung für längerfristige Charts zu wählen – so kann die oben beschriebene Verzerrung in Abbildung 4 vermieden werden. • Volumenbegleitung von Formationen. Bis jetzt haben wir nur den Preis beschrieben. Die Volumenbe- Abbildung 6: Volumenbegleitung einer Konsolidierung (Schema).Typischerweise fällt das Volumen während einer Konsolidierung. Käufer und Verkäufer befinden sich während der Formationsausbildung in einem Gleichgewicht. Beim Breakout steigt das Volumen gewöhnlich. Seite 8 Der GodmodeTrader Chartlehrgang Vergegenwärtigen wir uns, dass Käufer und Verkäufer bei ihrer gemeinsamen Schlacht quasi eingeschlossen sind, während sich die Formation ausbildet. Nach einer gewissen Zeit ist das Pattern soweit, dass es bald vollendet wird. Die Balance zwischen Angebot und Nachfrage ist zu diesem Zeitpunkt gleich, sodass es relativ einfach für die eine oder andere Seite ist, die Oberhand zu behalten. Jede Transaktion hat einen Käufer und einen Verkäufer, sodass sowohl Angebot und Nachfrage als auch der Clearing Preis jederzeit gleich sind. Dem Volumen kommt bei einem Upside Breakout eine entscheidende Bedeutung zu, weil das Volumen normalerweise mit dem Trend geht. Ein Upside Breakout, dass nicht von einer expandierenden Aktivität begleitet wird, ist suspekt, denn es besitzt keine Kaufkraft, um einen anhaltenden Trend zu unterstützen. In Abbildung 6 sehen wir, dass der Volumentrend anfängt zu steigen als der Preis seine Ausbruchsrallye beginnt. Das eigentliche Level des Volumens mag eventuell nicht spektakulär sein, jedoch sollte eine definitive Veränderung des vorherigen abwärtsgerichteten Trends offensichtlich sein. Downside Breakouts (auch „Breakdowns“ genannt) sind ein ganz anderes Thema, denn der Preis kann durch einen Mangel an Nachfrage sehr leicht zusammenbrechen. Das Volumen kann bei einem Downside Breakout sowohl niedrig als auch hoch sein. Ein niedriges Volumen ist normal, denn das Volumen geht mit dem Trend. Wenn Preise fallen, ist es wahrscheinlich, dass sich auch das Volumen zusammenzieht. Ein expandierendes Volumen und fallende Preise hingegen reflektieren „schwache Hände“ und einen stärkeren Angebotsdruck, was darauf hindeutet, dass ein Downside Breakout nahe bevorstehen sollte. Valides Breakout? Wenn wir auf unsere Chartbeispiele sehen, dann stellen wir fest, dass sich der Preis gewöhnlich aus der Formation bewegt, sowohl nach unten als auch nach oben. Aber wie entscheiden wir, ob es sich um ein gültiges Breakout handelt? In den vergangenen Jahren, als Marktteilnehmer Position für Wochen oder Monate hielten, war es allgemein akzeptiert, dass eine Bewegung, die den Preis 3% aus den Formationsbegrenzungen führte ein valides Breakout sei. In den heutigen schnellen Intraday-Charts kann sich eine solche Regel jedoch nicht lange halten, denn nur allzu oft„überlegt“ es sich der Preis nach der beschriebenen 3%-Bewegung wieder anders und kehrt um. Leider gibt es keine unumstößlichen und schnell anzuwendenden Regeln in den schnellen Märkten von heute, weil die Gültigkeit eines Breakouts nur mit Erfahrung und dem Urteil der Erfahrung beurteilt werden kann. Ein marginales Breakout, bei dem sich der Preis lediglich nur ein bisschen von seinem Ausbruchspunkt bewegt, muss sich erst noch als valide beweisen. Einige Trader verlangen, dass der Preis für zwei aufeinanderfolgende Handelstage über beziehungsweise unter der Formation schließt – erst dann gehen sie den Trade ein. [Im Falle des intraday tradings ließe sich ein solcher Zeitraum auf ungefähr zwei Fünf-Minuten- oder 30Minuten- Bars übertragen (je nach Tradingstil)]. Falls der Preis ausbrechen sollte, es aber nicht schaffen sollte, außerhalb der Formation zu bleiben, so müssen wir definitiv die Gültigkeit des Ausbruchs in Zweifel ziehen. Unter solchen Umständen ist es zwingend notwendig, den schon vor dem Trade entworfenen „Fluchtplan“ einzuhalten. Das heißt, dass wir vorzeitig einen Stop unter ein Minor Low, welches vor dem ungültigen Ausbruch in Erscheinung getreten ist, siehe Abbildung 7, gesetzt haben, für den Fall, dass sich das Breakout als nicht gültig erweisen sollte. Denn es ist unsinnig, ein Breakout als gültig zu betrachten, wenn der Preis nach dem Breakout wieder innerhalb der Formationsgrenzen gehandelt wird. Verlustbegrenzung. Auf einem falschen Breakout sollte man nicht lange sitzen bleiben. Wir platzieren sofort (wenn nicht schon vorher geschehen) einen Stop unter ein Minor Low/High vor dem Aufwärtsbreak/Abwärtstbreak. Falls diese Art des „Fluchtplans“ ein zu großes Risiko darstellen sollte, können wir dem ungültigen Breakout auch mit der 50%-Regel zu Leibe rücken. Nach dem ungültigen Upside Breakout, siehe Abbildung 8, würde die Position geschlossen werden, wenn der Preis die Mitte des Patterns durchkreuzt. Fortsetzung des GodmodeTrader- Chartlehrgangs in der nächsten Ausgabe des Forex - CFD - Reports. Seite 9 //godmodetrader/premium/knockout/ Riskieren Sie schneller als der Markt zu sein... ... mit den Tradingmarken im KnockOut Traderservice von GodmodeTrader! Jetzt investieren! //godmodetrader/premium/knockout/ Riskieren Sie schneller als der Markt zu sein... ... mit den Tradingmarken im KnockOut Traderservice von GodmodeTrader! Jetzt investieren! Trading Profite trotz schwierigster Marktphase! Konservatives Musterdepot im Jahr 2008: +10,1% seit 01.01.2008! 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Erholungsversuche endeten ab Mitte Januar an der exp. GDL 50 (EMA50, blau), womit die Bären in ihrem Trend bestätigt wurden. Seit Ende letzter Woche gerät der Euro wieder deutlich unter Druck und setzt die Abwärtsbewegung auch heute zunächst weiter fort. Dabei nähert sich EUR/USD der flachen Aufwärtstrendlinie seit Oktober 1,2683 USD. Es ist erheblicher Verkaufsdruck zu spüren, ein steiler Abwärtstrend dominiert das kurzfristig bärische Chartbild. Charttechnischer Ausblick: Der Euro könnte im Bereich bei 1,2670 - 1,2690 USD eine kurzfristige Kurserholung bis 1,2770 - 1,2790 und darüber ggf. 1,2830 - 1,2850 USD starten. Bereits dort könnten wieder Verkäufer parat stehen und ein weiterer Abverkauf starten. Letztlich wäre ein Rückfall unter 1,2670 USD nur eine Frage der Zeit, alternativ erfolgt er jetzt direkt. Abgaben bis 1,2550 und darunter auf Sicht mehrerer Wochen das Tief aus 2008 bei 1,2328 USD werden dann möglich. Ein kurzfristiger Anstieg über 1,2850 USD würde eine kleine Kurserholung bis 1,2990 -1,3028 USD ermöglichen. Eine nachhaltige Rückkehr über 1,3078 USD würde nochmals eine Erholung bis zur exp. GDL 50 (EMA50) bei 1,3285 und ggf. 1,3260 USD ermöglichen. Erst oberhalb von 1,3380 würde sich das Chartbild aber wesentlich aufhellen. Dann wären Kursgewinne bis 1,3551 und darüber 1,3745 und 1,3839 - 1,3970 USD möglich. US-Dollar gegenüber Schweizer Franken – Bullen wieder im Aufwind USD/CHF Kurs: 1,1653 CHF Rückblick: Der US-Dollar markierte gegenüber dem Schweizer Tageschart (log) seit 25.06.2008 (1 Kerze = 1 Tag) Franken nach einer langfristigen Abwertungsphase Mitte März 2008 bei 0,9614 CHF ein Mehrjahrestief und startete eine mittelfristige Kurserholung. Bei 1,2301 CHF endete diese extrem steile Erholung im November 2008, im Dezember startete eine deutliche Abwärtsbewegung. Bis 1,0366 CHF rutschte das Währungspaar USD/CHF erneut ab, bevor kurz vor Jahreswechsel eine spürbare Erholung auf die Verluste startete. Aktuell steigt das Währungspaar weiter an in Richtung 1,1923 CHF Marke. Das kurzfristige Chartbild ist bullisch zu werten. Charttechnischer Ausblick: Der US-Dollar könnte kurzfristig weiter bis 1,1923 und 1,2301 CHF aufwerten gegenüber dem Franken. Ob darüber hinaus ein weiterer Kursanstieg von USD/ CHF bis 1,2561 und 1,3207 CHF möglich ist, bleibt abzuwarten und wäre aktuell nicht unbedingt das bevorzugte Szenario. Kursrücksetzer sollten jetzt idealerweise oberhalb von 1,1100 -1,1230 CHF verlaufen. Unterhalb von 1,1100 CHF besteht die Möglichkeit einer tiefen Abwärtskorrektur bis 1,0870 und darunter 1,0366 CHF. Seite 11 Devisen-Galerie: AUD/USD AUD/USD Kurs: 0,6253 USD Tageschart (log) seit 05.06.2008 (1 Kerze = 1 Tag) Australischer Dollar gegenüber US-Dollar - Droht der Absturz? Rückblick: Der australische Dollar erreichte im Sommer 2008 fast die Parität gegenüber dem US-Dollar, bei 0,9850 USD wurde Mitte Juli 2008 ein neues Mehrjahreshoch markiert. Danach setzte ein massiver Absturz ein, das Währungspaar rutschte unter diverse Unterstützungen zurück und brach Anfang September den langfristigen Aufwärtstrend seit September 2001. Die Folge war ein steiler Kursrutsch bis 0,6007 USD, wo Ende Oktober eine ausgedehnte Kurserholung startete. An der 0,7262 USD Marke prallte das Währungspaar zu Jahresbeginn wieder nach unten ab und glänzt seit dem durch Schwäche. Aktuell nähert sich AUD/USD wieder dem Tief aus 2008 bei 0,6007 USD. Das Chartbild ist auf sämtlichen Zeitebenen bärisch zu werten. Charttechnischer Ausblick: Der australische Dollar sollte kurzfristig weiter bis zum Tief bei 0,6007 USD abrutschen. Dort wäre nochmals ein Abprallen nach oben mit anschließender Erholung möglich, aber nicht mehr nötig. Fällt AUD/USD per Tages- und Wochenschluss auch unter 0,6000 USD zurück, drohen weitere Kursverluste bis 0,5249 -0,5390 USD auf mittelfristige Sicht. Oberhalb von 0,6805 USD wäre ein weiterer Angriff auf die 0,7262 USD Marke möglich. Erst oberhalb davon wird eine weitere Erholung bis 0,7700 und darüber ggf. 0,8002 USD möglich. Neue, große Kaufsignale ergeben sich erst bei einer nachhaltigen Rückkehr über 0,8500 USD. Weitere Forex-Analysen, die gerade auf Godmode-Trader erschienen sind: EUR/GBP //godmode-trader/de/boerse-analyse/Euro-inPfund- Es-wird-ernst,a1148707,c29.html EUR/HUF //godmode-trader/de/boerse-analyse/Euro-inForint- Steile-Rallye-nach-Plan,a1148747,c29.html USD/DKK //godmode -trader/de/boerse -analyse/ US-Dollar-gg-daenischer-Krone-Da-sollte-noch-mehrkommen, a1147383,c29.html USD/MXN //godmode-trader/de/boerse-analyse/USDollar- in-Peso-Es-knistert-im-Gebaelk,a1147323,c29.html EUR/PLN //godmode-trader/de/boerse-analyse/Euro-inZloty- Bullen-wurden-bestaetigt-jetzt,a1147309,c29.html EUR/CAD //godmode-trader/de/boerse-analyse/Eurokurzfristig- kritisch-gg-kanadischem-Dollar,a1145233,c29. html Seite 12 Neues aus dem Web USA: Kfz-Nutzung fällt New York (BoerseGo) - Die unten stehende Grafik zeigt die Entwicklung der gefahrenen Autokilometer in den USA. Zu sehen sind drei Zeiträume, in denen die Zahl der Kilometer zurückging: 1) Dezember 1973 bis Oktober 1974: Elf Monate mit Rückgängen im Vergleich zum Vorjahr in der Gesamtzahl der gefahrenen Kilometer Weiter gehts auf: //boerse-go/artikel/zeigen/ boxId/47/articleId/1146437 Gold: ETF-Besicherungen steigen steil an Singapur (BoerseGo) -Der weltweit größte physisch besicherte Gold-ETF, der SPDR Gold Trust, meldet am 29. Januar, 843,59 Tonnen Gold zur Besicherung zu halten. Dies entspricht einem Anstieg um 10,71 Tonnen gegenüber dem 27. Januar. Die Nachfrage der Investoren nach Gold steigt im Zuge einer weiteren Eintrübung der Lage am Banken- und Kreditmarkt steil an. Auf der Gold-Sektorenseite finden Sie weitere, spannende Nachrichten zu dem begehrten Edelmetall Weiter gehts auf: //boerse-go/themen/gold UN: Nahrungsmittelproduktion muss bis 2050 verdoppelt werden London (BoerseGo) – Die weltweite Nahrungsmittelproduktion muss in den nächsten vier Jahrzehnten verdoppelt werden, um eine Unterernährung der Menschheit zu vermeiden. Davon geht die Nahrungsmittel- und Agrarorganisation FAO der Vereinten Nationen aus. Weiter gehts auf: //boerse-go/artikel/zeigen/ boxId/47/articleId/1116397 China: Auswertung des Rohstoffhandels im Dezember; leichte Erholung im Stahlsektor? Beijing (Boerse-Go) – Analysten von Barclays die Rohstoffhandelsdaten Chinas des Monats Dezember ausgewertet. Die Daten seien gemischt: Obwohl das makroökonomische Gesamtbild im Dezember sehr schwach war, gab es starke Nachfrage bei einzelnen Rohstoffen. Weiter gehts auf: //read.boerse-go/artikel/zeigen/ articleId/1114001 Seite 13 AUFGEPASST! 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Steigend _ Fallend + Neutral ) Währungspaar Kurs Tendenz kurzfristig* mittelfristig** langfristig*** EUR/USD 1,2714 )+) USD/JPY 88,99 ++) GBP/USD 1,423 +)) USD/CHF 1,1653 _)) USD/CAD 1,2309 __) AUD/CAD 0,7784 +++ AUD/USD 0,6253 +)) AUD/JPY 56 +++ AUD/CHF 0,732 +)+ CHF/JPY 76,51 ++) CAD/JPY 71,93 +++ EUR/JPY 113,61 +)) EUR/CHF 1,4834 +)) EUR/TRY 2,112 )__ EUR/CZK 28,063 )_) EUR/GBP 0,8946 )__ EUR/HUF 295,48 ___ EUR/NOK 8,9141 )__ EUR/PLN 4,4367 __) EUR/SEK 10,6418 )__ EUR/ZAR 12,999 ))_ GBP/CHF 1,6485 )++ GBP/CAD 1,7572 +)) NZD/USD 0,5 +++ USD/DKK 5,8363 _)) USD/NOK 6,9869 ___ USD/SEK 8,3327 ))) SGD/USD 0,6598 +)) USD/MXN 13,3748 ___ Herausgeber: BörseGo AG, Balanstraße 73 (Haus 11 / 3. OG), 81541 München Telefon: 089/767369-0, Fax: 089/767369-290 E-Mail: kundenserviceboerse-go Internet: boerse-go.ag Handelsregister-Nr: HRB 131073 Amtsgericht München Internet: boerse-go.ag Vorstand: Robert Abend, Thomas Waibel, Harald Weygand Aufsichtsratsvorsitzender: Theodor Petersen Aktiengesellschaft mit Sitz in München, Registergericht: Amtsgericht München, Register-Nr: HRB 169607, Umsatzsteueridentifikationsnummer gemäß § 27a UStG: DE207240211 Chefredakteur (v.i.S.d.P.): Daniel Kühn Redaktion: Jochen Stanzl, Thomas Gansneder Technischer Analyst: André Rain Head of Trading: Harald Weygand (GodmodeTrader) Satz & Layout: BörseGo AG Redaktionsschluss: Montag 12:00 Uhr Erscheinungsweise & Umfang: typischerweise einmal pro Woche (Mo.) Versand per E-Mail als PDF-Dokument Disclaimer: Diese Ausarbeitung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageempfehlung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Währungen oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. 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Wir untersuchen weder die Anbieter der Währungskurse, auf die sich unsere Prognosen beziehen, noch betrachten wir irgendwelche Finanzdaten oder andere Informationen solcher Anbieter. Daher stellen unsere Prognosen keine Analyse von kommerziellen oder finanziellen Faktoren dar, die für künftige Bewegungen der Währungskurse relevant sein können. Unsere Prognosen ziehen weder die spezifische Situation, Erfahrung und das Risikoprofil eines einzelnen Investors in Betracht, noch berücksichtigen sie die Steuerimplikationen einer Anlage. Wir können den Erfolg einer Investition, die Sie aufgrund unserer Informationen tätigen, nicht garantieren. Investitionen sind stets mir Risiko verbunden. Aufgrund von politischen, wirtschaftlichen, marktbedingten oder sonstigen Entwicklungen kann es zu Verlusten kommen, im schlimmsten Fall sogar zum Totalverlust. Die Charts im Godmode Devisen Report werden mit Teletrader Professional und Tradesignal erstellt. Seite 15 Makro View Osteuropa-Währungen im Fokus (Teil 2) Tschechenkrone unter der Lupe Auch die Tschechenkrone bekam den im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise stark angeschwollenen Abwertungsdruck auf Emerging-Markets-Währungen spüren. Ausgehend von der 26,50er-Marke zu Jahresbeginn kletterte EUR/CZK bis 28,23 im Hoch nach oben, was einer Abwertung der osteuropäischen Valuta zum Euro um 6,5% innerhalb nur eines Monats entspricht. Die Befürchtung, dass die nun grassierende Rezession in Euroland länger andauern und schwerwiegender ausfallen dürfte als zuerst erwartet, ließ der Währungen der exportorientierten, bereits eng mit der EU-Wirtschaft verknüpften osteuropäischen Volkswirtschaften einbrechen. Eine baldige Trendwende ist nicht in Sicht. Ein weiterer zentraler Grund für den Kursverfall der tschechischen Krone ist die Tatsache, dass die Notenbank des Landes (CNB) mittlerweile auf einen massiven Zinssenkungspfad eingeschwenkt ist. Zuletzt wurde der tschechische Leitzins im Dezember um 50 Basispunkte auf 2,25% gesenkt, was aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange bedeuten dürfte. Bereits beim nächsten geldpolitischen Treffen am 5. Februar sollte es erneut um 50 oder gar 75 Basispunkte abwärts gehen, womit ein neues Allzeittief beim tschechischen Leitzins erreicht wäre. Bis Mitte des Jahres ist dann ein Leitzinsniveau von 1,25% zu erwarten. Basis der notwendigen weiteren geldpolitischen Lockerung ist der plötzliche und sehr scharfe Rückgang der Inflation. So ist der Anstieg der tschechischen Verbraucherpreise im Dezember mit 3,6% bereits wieder in die von der CNB angepeilte Zielspanne zwischen 2,0% und 4,0% zurückgekehrt, obwohl die Prognose der Notenbank mit 5,7% deutlich darüber lag. Mit dem Fortschreiten der Disinflation erhöht sich der Zinssenkungsspielraum für die CNB weiter, die selbst überrascht zu sein scheint, wie schnell sie ihrem Ziel einer stabilen Teuerungsrate wieder nahe kommt. Zugleich setzt sie das Ausmaß des heimischen konjunkturellen Abschwungs unter Druck, mit einer geldpolitischen Lockerung gegenzusteuern. Im Zuge des wirtschaftlichen Einbruchs ist damit zu rechnen, dass der Trend der sich seit dem Jahre 2003 fortwährend verbessernden Handelsbilanz nun an seinem Wendepunkt angekommen ist. Die Nachfrage nach den tschechischen Exportprodukten, bei denen ein Schwerpunkt im Automobilsektor liegt, ist deutlich zurückgegangen und wird auch für längere Zeit niedrig bleiben. Der Einbruch in Tschechiens Wirtschaft hat sich schnell und intensiv vollzogen und wird an den jüngsten Wirtschaftszahlen sehr deutlich. So hat die Industrieproduktion im November ein horrendes Minus von 17,4% zu vermelden gehabt. Die Konsensschätzung hatte bei lediglich -8,8% gelegen, nachdem im September ein Wert von -7,6% erzielt worden war. Die tschechischen Einzelhandelsumsätze sind im selben Zeitraum um 6,3% zum Vorjahr gesunken, womit sie klar schlechter als der erwartete Wert von -3,7% sowie die im Vormonat verzeichneten -3,3% ausgefallen sind. In dieselbe Richtung weist das im Zuge des heftigen Konjunkturabschwungs auf ein neues Zehnjahrestief zurückgefallene Konsumenten- und Unternehmensvertrauen. Der kombinierte Index ist im Dezember von -1,5 auf -10,4 Punkte kräftig abgerutscht. Während die Verbraucherstimmung von -17,6 auf -26,3 Zähler nachgab, verschlechterte sich die Stimmung bei den Unternehmen von 2,5 auf -6,4 Punkte. Entsprechend schlecht fallen die neuesten Prognosen für die Entwicklung des tschechischen Bruttoinlandsproduktes (BIP) im laufenden Jahr aus. Zentralbankgouverneur Zdenek Tuma musste zuletzt die ursprüngliche Re- Seite 16 Makro View gierungsprognose von 3,0% Wachstum zurücknehmen und zugeben, dass es 2009 voraussichtlich überhaupt keine positive BIP-Entwicklung geben werde. Auch hier ist der Umfang der Abwärtsrevision der Prognosen dramatisch. Das tschechische BIP war im dritten Quartal noch um 4,2% im Jahresvergleich gestiegen (Vorquartal 4,6%). Mit Blick auf den aktuell um die 28er-Marke pendelnden und damit nur minimal unter den Jahreshöchstständen notierenden Wechselkurs von EUR/CZK sind damit fortgesetzte Kursgewinne zu erwarten. Oberhalb der Kursmarke von 27,25 bleibt der kurzfristige Aufwärtstrend intakt, der das Währungspaar bald in Richtung der 30,00 ansteigen lassen sollte. Als Zwischenziel dient die 28,80, das Verlaufshoch von Juli 2007. Der globale Wirtschaftsabschwung, der die Emerging-Markets-Länder überproportional stark trifft, sowie die Notwendigkeit weiterer kräftiger Zinssenkungen durch die CNB sprechen klar für eine Shortpositionierung in der Tschechenkrone. Von kurzfristigen Gegenbewegungen sollte sich der Anleger dabei nicht beirren lassen, zumal die Volatilität bei EUR/ CZK mittlerweile auf ein Zehnjahreshoch geklettert ist. Mittel- bis langfristig dürfte die CZK-Schwäche andauern, wobei bis zum Jahresende 2009 ein Kursniveau von 31,50 erreichbar ist. Volker Zenk FXdirekt Bank Seite 17 Forex Snapshot Kursveränderung ausgewählter Währungspaare Änderung in % gg. Vorwoche Seite 18 Forex Snapshot Kursveränderung ausgewählter Währungspaare Änderung in % seit 01.01.2009 Seite 19 |
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