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15.03.2009, 12:36


GodmodeTraderF rex
CFD
Forex & CFDs:
Das Beste aus zwei Welten
Ausgabe 0909 – 02.03.2009
GodmodeTraderF rex
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Das Beste aus zwei Welten
Ausgabe 0909 – 02.03.2009
Makrodaten-Check

Wirtschaftsdaten: Warten auf den Höhepunkt ...

Video-Check

Euro vs US-Dollar – Hält der Abwertungsdruck an?!

CFD Trading
Der GodmodeTrader Chartlehrgang

Flaggen – Fallbeispiele

Seite 8
Chartanalysen
Major Currencies: USD/JPY, GBP/USD
Devisen Galerie: EUR/ZAR
Seite 10 Neues aus dem Web

&Inhaltsverzeichnis
Seite 1 Editorial
Seite 2
Seite 4
Seite 5
Seite 7
Seite 11 Forex Snapshot

Tendenzen ausgewählter Währungspaare
Makro View: Russischer Rubel in Bedrängnis

Seite 11 Impressum/Disclaimer


Editorial

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Nach Ansicht von Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen
Bank, wird die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr noch
drastischer einbrechen als bisher angenommen.

Ein Rückgang um „nur“ fünf Prozent sei nur dann zu erwarten,
sollte es im Sommer einen deutlichen Aufschwung geben.
Bleibt der aber aus, werde das nichts mit den fünf Prozent, so
Norbert Walter. Dann wird es schlimmer.

Walter warf Unternehmen und Politikern vor, die derzeitige
Lage schönzureden. Politiker und Unternehmen ignorierten
die Wirklichkeit. Alle bisherigen Konjunkturprognosen werden
bis Ostern überholt sein.

Auch in den USA macht sich Ernüchterung breit. Eine der
letzten Bastionen des ewigen Optimismus scheint zu fallen: Die
amerikanische Wirtschaft, die im vierten Quartal 2008 wie sich jetzt
herausstellte nicht um 3,8 sondern um 6,2 Prozent geschrumpft
war, soll den Prognosen der US-Notenbank zufolge im ersten
Quartal 2009 um weitere 5,5 Prozent in die Knie gehen.

Und von wegen, es werde keine Verstaatlichungen bei den US-
Banken geben. Was man noch vor wenigen Tagen hinausposaunt
hatte, das ist schon wieder Schnee von gestern: Am Freitag gab
es gehörige Aufregung um die Citigroup: Angesichts eines
weiteren Milliardenlochs bei dem taumelnden Finanzriesen
weitet die US-Regierung ihre Beteiligung von bisher acht auf
bis zu 36 Prozent aus.

De Facto kommt das einer Teilverstaatlichung gleich. Die
Aktie rauschte um fast 40 Prozent in die Tiefe. Zudem seien
Abschreibungen auf den Goodwill in Höhe von 9,6 Milliarden
Dollar nötig. Der S&P 500 ließ sich nicht lumpen und markierte
ein Zwölf-Jahres-Tief. Man darf gespannt sein, wen es als
nächstes erwischt.

Viele Grüße

Ihr Andreas Hoose
Chefredakteur antizyklischer-boersenbrief

Seite 1

Makrodaten-Check
Wirtschaftsdaten: Warten auf den Höhepunkt ...

Börsianer haben es nicht leicht: Tag für Tag werden sie mit Wirtschaftsdaten überflutet. Um zur rechten Zeit die richtigen Entscheidungen
treffen zu können, sollte man die wichtigsten Informationen nicht nur verstehen, sondern auch einzuordnen wissen.
Wir werden Sie in Zukunft an dieser Stelle über die wichtigsten Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA informieren und erläutern, was die
Informationen für die Börsen bedeuten.


Die Nachrichtenlage ist weiterhin betrüblich: Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, der US-Immobilienmarkt, die Exporte im Japan, das
Wirtschaftswachstum in Deutschland – überall werden neue Rekordtiefs gemeldet. Einziger Trost: Auf dem Höhepunkt der Krise werden


die Aktienkurse wieder anfangen zu steigen.

Montag:

Der US-amerikanische Chicago Fed National Activity Index
notiert für Januar bei -3,45. Im Monat zuvor hatte er noch bei
-3,65 gestanden. Damit wurde der Vormonatswert von -3,26
weiter ins Minus revidiert.

Dienstag:

Der ifo Geschäftsklimaindex für Deutschland notiert für Februar
bei 82,6. Im Vormonat hatte er noch bei 83,0 gestanden.
Erwartet wurde er hingegen im Bereich 83,2.

Der Index für die Geschäftslage notiert bei 84,3 nach zuvor
86,8 und erwarteten 84,8. Der Index zur Geschäftserwartung
liegt nun bei 80,9 nach 79,5 im letzten Monat. Die Erwartung
hatte hier im Bereich 81,4 gelegen.

Unser Kommentar:

Das war so nicht geplant. Nach Ansicht hoch dotierter Prognose-
Fachleute hätte der Ifo-Index im Februar eigentlich steigen sollen.
Das tat er aber nicht. Damit ist eine Trendwende, die einige bereits
in Aussicht gestellt hatten erst einmal hinfällig. Wenigstens dreimal
in Folge hätte der Ifo-Index hierfür zulegen müssen.

Die saisonbereinigte Leistungsbilanz für die Eurozone weist
im Dezember ein Defizit in Höhe von 7,3 Mrd. Euro aus, verglichen
mit einem Minus von 13,9 Mrd. Euro im Vormonat (revidiert
von zuvor veröffentlichten -16 Mrd. Euro). Ohne Bereinigung
ergibt sich für den Berichtsmonat ein Plus in Höhe von 1,4
Mrd. Euro. Die Handelsbilanz weist ein Defizit in Höhe von 1,2
Mrd. Euro aus, die Dienstleistungsbilanz zeigt ein Plus von 3,7
Mrd. Euro, die Einkommensbilanz ein Defizit von 2,2 Mrd Euro
und die Transferbilanz von 7,6 Mrd. Euro.

Im Monatsvergleich sind die Auftragseingänge in der Euro-
Zone im Dezember um 5,2 % gefallen nach zuvor -5,4 %. Im
Jahresvergleich sind die Auftragseingänge um 22,3 % gesunken
nach -27,4 %.

Der belgische Geschäftsklimaindex ist im Februar auf -31,6
gefallen von -27,7 im Monat zuvor. Erwartet wurde der Index

hingegen bei einem Stand von -29. Dem Index wird eine große
Indikatorwirkung in Bezug auf den EU Wert zugesprochen.
Nichts Neues also: Es geht weiter abwärts..

Der US-amerikanische Vertrauensindex notiert im März bei
25,0. Erwartet wurde er im Bereich 35,5 bis 36. Im Vormonat
hatte der Index bei 37,4 notiert. Damit wurde die ursprüngliche
Veröffentlichung von 37,7 leicht nach unten revidiert.

Mittwoch:

Die Zahl der Neuzulassungen bei den leichten Nutzfahrzeugen
bis 3,5 t ist im Januar in der Euro-Zone verglichen mit dem
Vorjahr um 36,6 % gesunken. Gleichzeitig fielen die Neuzulassungen
bei den Nutzfahrzeugen über 3,5 t um 33,0 %. Bei den
Lastkraftwagen über 16 t wurde ein Rückgang der Zulassungen
um 34,7 % registriert, während bei Bussen über 3,5 t auf das Jahr
gesehen 15,8 % weniger Zulassungen zu verzeichnen waren.

Das deutsche saison- und kalenderbereinigte Quartalswachstum
war 2,1 % niedriger als im Quartal davor. Im entsprechenden
Quartal des Vorjahres hatte das Wachstum in
Deutschland +0,3 % betragen.

Gegenüber dem Vorjahresquartal ist das Bruttoinlandsprodukt
um 1,6 % gesunken. Im vorangegangenen Quartal hatte
die deutsche Jahresleistung mit 1,4 % im Plus gelegen, im
vierten Quartal des letzten Jahres bei +1,6 %.

Im Jahr 2008 ist die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe
in Deutschland im Dezember zum Vorjahr um 1,2 % auf

705.000 gefallen, die Summe der geleisteten Arbeitsstunden ist
gleichzeitig um 1,1 % auf 844,1 Mio. Stunden zurückgegangen.
Der Gesamtumsatz ist in gleicher Zeit um 6,0 % angestiegen
und betrug im Jahr 2008 86,8 Mrd. Euro, während der Index des
Auftragseingangs um 4,4 % auf 73,9 gefallen ist (2000 = 100).
Im Monatsvergleich ist die Beschäftigtenzahl jedoch um 1,6
% auf durchschnittlich 697.000 gesunken, während die geleisteten
Arbeitsstunden um 1,5 % auf 53,5 Mio. gefallen waren.
Der Gesamtumsatz ging bis dahin um 2,7 % auf 8,041 Mrd. Euro

Seite 2

Makrodaten-Check
nach oben, der Index des Auftragseingangs fiel um 11,8 % auf
im Durchschnitt 60,0.

Die Zahl der US-amerikanischen Hausverkäufe ist im Januar
auf 4,49 Mio. gefallen. Im Vorfeld war mit einem Bereich von
4,55 bis 4,91 Mio. gerechnet worden. Im Monat zuvor waren
4,74 Mio. Häuser verkauft worden.

Unser Kommentar:

So lange vom US-Immobilienmarkt keine deutlichen Entspannungssignale
kommen, ist mit einem Ende der Wirtschaftskrise
nicht zu rechnen. Einstweilen ist es so wie seit Monaten: Die Werte
sind noch schlechter als erwartet. Auch die Aktienkurse haben dem
in dieser Woche Rechnung getragen und sind weiter abgebröckelt.
Es sieht so aus, als seien immer noch nicht alle schlechten Nachrichten
in den Kursen enthalten. Bleiben Sie weiterhin vorsichtig

Donnerstag:

Die Zahl der Erwerbstätigen mit Wohnort in Deutschland
liegt im Januar in Deutschland gemäß der ILO-Arbeitsmarktstatistik
bei 39,826 Mio. und damit um 0,3 % über dem Vorjahresniveau.
Zum Vormonat sank die Zahl der Erwerbstätigen um
1,7 % nach -0,6 % im Vormonat. Auch saisonbereinigt blieb ein
Minus von 0,2 %.

#
Die Erwerbslosenquote für Januar liegt bei 7,3 % nach noch
7,2 % im Dezember bzw. 7,7 % im Vorjahresmonat.

Der für März vorausberechnete GfK Konsumklimaindex notiert
bei 2,6 Punkten nach revidierten 2,3 Punkten (revidiert von 2,2)
im Vormonat. Der Konjunkturerwartungsindex ist im Berichtsmonat
um 5 Punkte auf -27,9 angestiegen. Der Index für die Einkommenserwartung
liegt aktuell bei -11 Punkten und damit 9,5
Zähler über dem letzten Stand. Die Anschaffungsneigung war
dagegen rückläufig mit 14,6 nach zuvor noch 15,5 Punkten.

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Deutschland im Februar
saisonbereinigt um 63.000 auf 3,552 Mio. gestiegen. Das sind

66.000 weniger als noch vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote
sinkt demnach im Februar auf 8,5 %. Vor einem Jahr hatte sie
noch bei 8,6 % gelegen.
Die Geldmenge M3 ist im Januar-Jahresvergleich um 5,3 % gestiegen
nach zuvor 7,5 % (revidiert von 7,3 %). Das Dreimonatsmittel
des M3-Wachstums liegt bei 7,0 % nach zuletzt 7,9 %.

Die Geldmenge M1 ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahr
um 5,2 % geklettert nach +3,3 % im Vormonat. Der Durchschnitt
der letzten drei Monate liegt hier bei 3,6 %.

Die Kreditvergabe im privaten Sektor ist gleichzeitig gegenüber
dem Vorjahr um 5,0 % gestiegen nach einem 5,8 % Anstieg
im Monat zuvor. Mit der aktuellen Veröffentlichung liegt
das Dreimonatsmittel bei 5,9 %.

Der Gesamtindex für die Euro-Zone notiert im Februar bei
67,2 nach zuvor 68,9. Das Industrievertrauen liegt im Berichtsmonat
bei -36 nach zuvor noch -34. Das Verbrauchervertrauen
notiert zur gleichen Zeit bei -33 nach -22 im Vormonat.

Der Geschäftsklimaindex für die Eurozone notiert im Februar
bei -3,51.

Die US-amerikanischen Auftragseingänge für langlebige
Wirtschaftsgüter sind im Januar um -5,2 % gefallen. Erwartet
wurde hingegen ein Minus im Bereich von -2,3 %. Im
Vormonat waren die Auftragseingänge bei den langlebigen
Wirtschaftsgütern noch um -4,6 % zurückgegangen. Damit
wurde der Vormonatswert von zuvor veröffentlichten -2,6 %
revidiert.

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA
auf 667.000 gestiegen. Erwartet wurden 625.000 neue Anträge
nach zuvor 631.000 (revidiert von 627.000).

Die Zahl der Hausverkäufe ist in den USA im Januar auf

309.000 zurückgegangen. Erwartet wurden 328.000 bis 329.000
Hausverkäufe. Im Monat zuvor waren 344.000 Hausverkäufe
registriert worden. Damit wurde die zuvor veröffentlichte Zahl
von 331.000 nach oben revidiert.
Die US-amerikanischen Erdgasvorräte („Nat Gas Inventories“)
sind in der letzten Woche um 101 Bcf auf 1.895 Bcf zurückgegangen.


Freitag:

Die Arbeitslosenquote in der Euro-Zone steigt im Januar auf
8,2 %. Im Vormonat hatte sie bei 8,1 % gelegen, ein Jahr zuvor
hatte sie noch 7,3 % betragen.

Die Jahresteuerung in der Eurozone liegt im Januar bei 1,1
%. Die offizielle Vorabschätzung war ebenfalls von 1,1 % ausgegangen.
Im Vormonat lag die jährliche Inflationsrate bei 1,6 %.
Ein Jahr zuvor hatte die Rate bei 3,2 % gelegen. Der Monatsvergleich
wird mit -0,8 % angegeben.

Die Jahresteuerung für den gesamten Bereich der EU liegt
im Berichtsmonat bei 1,7 % nach 2,2 % im Vormonat und 3,4
% im Jahr zuvor. Auf Monatssicht liegt die Inflationsrate bei
-0,6 %.

Seite 3

Makrodaten-Check
Das US-amerikanische Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in der
vorläufigen Fassung für das vierte Quartal um -6,2 % gefallen.
Damit wurde die offizielle Vorabschätzung von - 3,8 % nach unten
revidiert. Erwartet wurde ein Rückgang um 5,4 %. Im Quartal
zuvor hatte das Wachstum noch -0,5 % betragen.

Der Chicagoer Einkaufsmanagerindex notiert im Februar bei
34,2. Erwartet wurde er im Bereich 34. Im Vormonat hatte der
Index noch bei 33,3 gestanden.

Der endgültige Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan
notiert im Februar bei 56,3. Es war erwartet worden,
dass die vorläufige Veröffentlichung von 56,2 auf 56,5 revidiert
werden würde. Im Monat zuvor hatte der Index noch bei 61,2
notiert.

Unser Kommentar:

Ein Minus im vierten Quartal beim US-Bruttoinlandsprodukt in
Höhe von 6,2 Prozent ist mehr als selbst Pessimisten erwartet hatten.
Da auch das Verbrauchervertrauen in den USA auf einem absoluten
Rekordtief verharrt, ist vorerst nicht mit einer Trendwende
zu rechnen: Fast 70 Prozent der US-amerikanischen Wirtschaftslei


stung werden von den Konsumenten getragen – und die haben im
Moment große Angst um ihre Arbeitsplätze.

Wie wir die Lage jetzt einschätzen und was wir unseren Lesern
raten, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Antizyklischen
Börsenbriefs, die in Kürze erscheint.

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Zum Autor:


Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs
und Geschäftsführer des Antizyklischen Aktienclubs.
Börsenbrief und Aktienclub, das komplette Servicepaket für die
Freunde antizyklischer Anlagestrategien! Informationen finden
Sie unter

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Forex Video-Check


Euro vs US-Dollar –
Hält der Abwertungsdruck
an?!
Von und mit Harald Weygand,
Head of Trading Godmode Trader
Klicken Sie auf den Pfeil, um das Video auf der Webseite von GodmodeTrader anzusehen.
MEDIA CENTER
s
Seite 4

CFD Trading CFD Trading
CFD Profi-Trading


HochTief AG –
Trendfortsetzung ist jetzt aktiviert


HochTief AG– Kürzel HOT (DE)– Aktuell: 21,62 Euro

Charttechnische Situation: HochTief geriet im Zuge der Wirtschaftskrise
ebenfalls sehr stark unter Druck. Es kam zu einem Abverkauf
auf 19,80 Euro, bevor sich die Notierungen in den vergangenen
Monaten stabilisieren konnten. Dabei gelang allerdings nur die Ausbildung
einer auf niedrigem Niveau angesiedelten SKS-Formation.
Diese wurde in der vergangenen Woche nach unten aufgelöst, was
nun noch weitere Abgaben nach sich ziehen sollte. Es erfolgte zunächst
der Pullback an die gebrochene Triggerlinie (schwarz), unter
der sich HochTief jetzt in Richtung neuer Tiefs aufmachen sollte.

Trading: Ein Einstieg in eine Shortposition bietet sich bei HochTief
AG an, sollte die Aktie deutlicher von den 23,18 Euro nach unten
abprallen. Entsprechend kann eine Stopp-Sell-Order bei 20,95 Euro
gesetzt werden. Der Stopp-Loss lässt sich in diesem Fall bei 23,10
Euro platzieren. Mehr als 1,00 % des Depotwertes sollten in einer
Tradingposition nicht riskiert werden.

HochTief AG: Einstieg: Short unter 20,95 Euro
Stopp-Loss gesamt: 23,10 Euro
Risiko bis Stopp-Loss: - 10,26 %
Möglicher Gewinn bis 19,80 Euro (CRV ca. 0,53)
Möglicher Gewinn bis 15,00 Euro (CRV ca. 2,77)
HochTief AG – Trendfortsetzung ist jetzt aktiviert
Metro AG.: Einstieg: Short direkt
Stopp-Loss gesamt: 24,00 Euro
Risiko bis Stopp-Loss: - 7,77%
Möglicher Gewinn bis 19,41 Euro (CRV ca. 1,65)
Möglicher Gewinn bis 16,74 Euro (CRV ca. 3,20)
Metro AG – Weitere Abgaben sind zu erwarten bis …
Metro AG –
Weitere Abgaben sind zu erwarten bis …


Metro AG – Kürzel MEO (DE)– Aktuell: 22,27 Euro

Charttechnische Situation: Die Aktien von Metro befinden sich
nach einer mehrmonatigen Erholung bereits wieder in einer Abwärtsbewegung.
Der Bereich 30,00 Euro konnte nicht überwunden werden,
anschließend rutschte die Aktie bis in den Bereich 23,20 Euro zurück.
Auf dieser Unterstützung konnten sich die Notierungen zwar fangen,
den gebrochenen Aufwärtstrend aber nicht mehr zurück erobern. Zuletzt
wurde auch die 23,20 Euro aufgegeben, was weitere Abgaben bis
in den Bereich 19,41 Euro, bei sehr schwachem Gesamtmarkt auch bis
auf 16,74 Euro möglich werden lässt.

Trading: Ein Short-Einstieg bietet sich bei Metro relativ direkt an. Es
kann eine Stopp-Loss Order im Bereich 24,00 Euro gesetzt werden,
dieses Niveau sollten die Notierungen bereits nicht mehr überschreiten,
wenn der Abverkauf fortgesetzt werden soll. Mehr als 1,00 % des
verfügbaren Kapitals sollte aber keinesfalls riskiert werden.

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Der GodmodeTrader Chartlehrgang:
Flaggen – FallbeispieleDer GodmodeTrader Chartlehrgang
Nachfolgend habe ich einige Beispiele zu Flaggen dargestellt,
wie sie beispielsweise innerhalb des Godmode Aktien
Premium Trades Paketes oder innerhalb des Godmode CFD
Trader gehandelt wurden. Genauer erläutert werden diese im
angefügten Videoblog:

United States Steel: Die Aktie bildete nach einem Rallyehoch
im Dezember unterhalb der 80 $ eine Konsolidierung aus,
übergeordnet bestand ein Aufwärtstrend. Die dabei gebildete
bullische Flagge wurde 23.01.07 aufgelöst und ein Kaufsignal
bis zunächst 83,50 $ ausgelöst.

Convergys: Innerhalb einer dynamischen Aufwärtsbewegung
kam es ab Mitte November zu einer Konsolidierung. Dabei
hielt sich der Kursverlauf auf hohem Niveau und konsolidierte
den Anstieg. Der bei hohem Volumen am 03.01.07 erfolgte
Ausbruch bildete das Einstiegssignal.

Check Point Software: Ende November kam es bei Check Point
Software nach einem Hoch bei 23,20 $ zu einer Konsolidierung.
Diese ließ sich in eine bullische Flagge eingrenzen. Der daraus
am 03.01.07 erfolgte Ausbruch bei hohem Volumen bietet das
Kaufsignal. Die aktie fiel zwar nochmals zurück, aber nicht mehr
unter das Tief der Flaggenformation. Die Rallye mit Ziel bei
28,20 $ läuft noch.

Amrep: Nach einer scharfen Rallye auf 137,50 $ bis Mitte
Dezember konsolidierte die Aktie auf hohem Niveau. Die
flach ausgebildete bullische Flagge wurde dann am 11.01.07
bei hohem Volumen ausgelöst. Das sich bietende Potenzial
bis 197,50 $ konnte allerdings nicht ausgeschöpft werden.
Bei Absicherung unter dem Tief der Formation ließen sich die
Verluste der ausgestoppten Position aber gegenüber dem
vorhandenen Potenzial in engen Grenzen halten.

Thermo Fisher Scient: Dargestellt sind bei dieser Aktie innerhalb
eines starken stabilen Aufwärtstrends gleich mehrere
Flaggenformationen. Auch aktuell löste die Aktie mit dem
Ausbruch der nach dem Hoch bei 49,43 $ gebildeten Flagge
ein Kaufsignal aus. Das jetzt mögliche Erreichen des bei 52,09
$ liegenden Ziels bleibt zu beobachten.

Im folgenden Beitrag zu diesem Thema werde ich auf
Wimpelformation in Beispielen näher eingehen. Anschließend
auf die sich bietenden verschiedenen Zeitfenster im Bezug zur
Formation sowie auf die Clusterbildung von charttechnischen
Strukturen und deren Nutzung für spezielle Tradingsetups.

Fortsetzung des GodmodeTrader-Chartlehrgangs in der
nächsten Ausgabe des Forex & CFD-Reports.

Seite 7
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Major Currencies: USD/JPY, GBP/USD
USD/JPY Kurs: 97,16 JPY

Tageschart (log) seit 21.07.2008 (1 Kerze = 1 Tag)

Britisches Pfund gegenüber US-Dollar –
Das ist träge ...

Rückblick: Das britische Pfund startete gegenüber dem US-Dollar
im Juli 2008 eine massive Abwertungsphase. Diese führte zum
Bruch der langfristigen Aufwärtstrendlinie seit 1985 im November
2008 und zum Rückfall auf den tiefsten Stand seit September 1985
bei 1,3503 USD.
An einer flach abfallenden Pullbacklinie als langfristige Unterstützung
prallte das Pfund Ende Januar schließlich nach oben hin ab
und erholte sich bis an den Kreuzwiderstand aus exp. GDL 50 (EMA50)
und kurzfristigem Abwärtstrend bei 1,4770 -1,4870 USD. Dieser
Kreuzwiderstand stellt die kurzfristig entscheidende Hürde dar. Das
kurzfristige Chartbild ist neutral, das mittelfristige ist bärisch

Charttechnischer Ausblick: Zwei Mal scheiterte das Pfund am
zentralen Kreuzwiderstand (aktuell 1,4527 -1,4574 USD), die
Chancen der Bullenverschlechtern sich leicht. Es bleibt abzuwarten,
ob ein Ausbruch nach oben gelingt. Steigt GBP/USD per Tagesschluss
über 1,4656 USD an, wird ein kleines Kaufsignal generiert und eine
weitere Kurserholung bis 1,5379 - 1,5430 und 1,5728 USD möglich.
Das Überwinden dieses mittelfristigen Widerstandsbereichs bei
1,5373 -1,5728 USD würde schließlich ein größeres Kaufsignal
erzeugen. Dann wäre ein Kursanstieg bis 1,6600 und darüber 1,7000

-1,7200 USD möglich. Unterhalb von 1,4100 USD allerdings trübt
sich das Chartbild wieder ein, ein Test des Jahrestiefs bei 1,3503 USD
wird dann möglich.
US-Dollar gegenüber japanischem Yen –
Deutliche Rallyebewegung, jetzt ...

Rückblick: Der US-Dollar befindet sich gegenüber dem japanischen
Yen seit Juni 2007 in einem Abwärtstrend. Das letzte Jahrestief
markierte USD/JPY am 17.12.2008 bei 87,17 JPY, wo eine deutliche
Kurserholung startete. Diese Erholung wurde wieder bis ans Tief bei
87,17 JPY abverkauft, bevor eine weitere Erholung eingeleitet wurde.
Seit Ende Januar erholt sich USD/JPY wieder, wobei mit dem Bruch
des kurzfristigen Abwärtstrends Mitte Februar ein deutlicher
Aufwärtsschub bis zum EMA200 bei 98,23 JPY initiiert wurde. Das
kurzfristige Chartbild ist wieder zu werten.

Charttechnischer Ausblick: Der Yen zeigt wieder deutliche
Schwäche, wobei das kurzfristige Erholungspotenzial mit dem
jüngsten Kurssprung beinahe ausgereizt ist. Rücksetzer 95,60 und
darunter 94,60 JPY werden jetzt möglich - idealerweise nach einem
neuen Zwischenhoch im Bereich bei 99,60 - 100,40 JPY. Oberhalb von
100,40 JPY läge bei 102,86 JPY das nächste Aufwärtsziel.
Kippt USD/JPY wieder unter 92,50 JPY zurück, wäre ein direkter
Kursrutsch bis 87,17 JPY möglich. Fällt der US-Dollar dann signifikant
unter 87,17 JPY zurück, droht eine weitere Abwertung gegenüber
dem Yen bis zunächst 82,00 -83,00 JPY und darüber hinaus ans
mittelfristige Abwärtsziel der Tiefs aus 1995 bei 79,80 JPY.

GBP/USD Kurs: 1,4202 USD

Tageschart (log) seit 27.06.2008 (1 Kerze = 1 Tag)


Seite 8

Devisen-Galerie: EUR/ZAR
EUR/ZAR Kurs: 13,0240 ZAR

Tageschart (log) seit 28.07.2008 (1 Kerze = 1 Tag)


Euro gegenüber südafrikanischem Rand –
Startet jetzt eine Rallye?

Rückblick: Der Euro befindet sich seit 2006 in einer dynamischen
Aufwertungsphase gegenüber dem südafrikanischen Rand und
markierte im Oktober 2008 ein Mehrjahreshoch bei 15,2115 ZAR.
Dort startete eine mittelfristige Zwischenkorrektur, welche sich nach
einem ersten steilen Rücksetzer und seitwärts einpendelt.
Nach unten hin bieten der Bereich bei 12,2900 ZAR sowie seit Januar
die exp. GDL 200 (EMA200) gute Unterstützung. Nach oben hin zeigen
sich Widerstände bei kurzfristig 13,0534 und mittelfristig 13,4068
ZAR. Aktuell zeigt EUR/ZAR Stärke und versucht einen Ausbruch
über den erstgenannten Widerstand. Das kurzfristige Chartbild ist
weiterhin neutral zu werten.

Charttechnischer Ausblick: Der Euro hätte jetzt erneut die Chance
auf eine Wiederaufnahme der übergeordneten Aufwärtsbewegung.
Dazu müsste ein Anstieg über 13,0534 und anschließend 13,4068 -
13,5600 ZAR erfolgen. Kann EUR/ZAR jetzt mit Schwung über 13,5000
ZAR ansteigen, sollte es zu weiteren Kursgewinnen bis 14,3840 und
15,2115 ZAR kommen.
Kippt das Währungspaar hingegen wieder signifikant unter 12,2900
ZAR zurück, wird eine weitere Abwärtskorrektur bis zunächst 11,4000

-11,000 ZAR möglich. Ein signifikanter Rückfall unter 11,7900 ZAR
würde einen tiefen Rücksetzer bis ca. 11,2100 Zar ermöglichen.
Weitere Forex-Analysen, die gerade auf
Godmode-Trader erschienen sind:

USD/MXN

//godmode-trader/de/boerse-analyse/US-Dollarin-
Peso-Rallye-beschleunigt-sich,a1173831,c29.html

EUR/GBP

//godmode-trader/de/boerse-analyse/Euro-inPfund-
Baeren-noch-leicht-im-Vorteil,a1173803,c29.html

EUR/HUF

//godmode-trader/de/boerse-analyse/Euro-inForint-
Trefferserie-haelt-an-Rallye,a1173775,c29.html

EUR/CHF

//godmode-trader/de/boerse-analyse/Euro-inFranken-
Wann-kippt-er-endlich,a1172151,c29.html

USD/SEK

//godmode-trader/de/boerse-analyse/US-Dollargg-
schwedischer-Krone-Kaufdruck-haelt-an,a1172111,c29.html

EUR/NOK

//godmode-trader/de/boerse-analyse/Eurogg-
norwegischer-Krone-Ist-das-eine-Bodenbildung,a1170637,
c29.html

Seite 9

Neues aus dem Web
Ölpreis – Fundamental weiter runter vs.
charttechnisch Möglichkeit eines Bodens

Die Erdölpreise sind unter 40 US-Dollar/Barrel gefallen und
verharren nur noch knapp über dem Dezembertief bei 32,40
US-Dollar/Barrel, das 78 Prozent unter dem Hoch aus dem Juli
2008 bei 147,27 US-Dollar/Barrel lag. Das Tief im Dezember
markierte den niedrigsten Ölpreis seit 43/4 Jahren.

Hier geht’s weiter: //boerse-go/nachricht/OElpreisFundamental-
weiter-runter-vs-charttechnisch-Moeglichkeiteines-
Bodens-Brent-Crude-Oel-WTI,a1170289.html

Wohnriester lohnt sich für Gutverdiener

Beim Kauf oder Bau einer Immobilie können Besserverdiener
besonders von speziellen Wohnriester-Darlehen profitieren.
„Besserverdienende kommen in einem Zulagenzeitraum
von 20 bis 30 Jahren auf Zuschüsse von 20.000 bis 30.000
Euro. Im Gegensatz zur Eigenheimzulage werden vor allem
jene Arbeitnehmer gefördert, die sich Immobilieneigentum
aufgrund ihres Einkommens tatsächlich leisten können“, sagt Kai
Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount. Die ersten
Kreditinstitute hätten entsprechende Kredite entwickelt.

Hier geht’s weiter: //boerse-go/nachricht/
Wohnriester-lohnt-sich-fuer-Gutverdiener,a1172389.html

Gebrauchtimmobilien stark gefragt

Trotz schwachem Wohnungsneubau sind Gebrauchtimmobilien
momentan offenbar sehr gefragt, so die LBS-Bausparkassen.
Die zehn LBS-Immobiliengesellschaften (LBS-I) verzeichneten
im Jahr 2008 bei Bestandsimmobilien mit 25.900 Vermittlungen
ein Plus von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Vor allem
gebrauchte Eigenheime stehen im Mittelpunkt der Nachfrage“,
sagte LBS-Verbandsdirektor Hartwig Hamm. „11.900
Vermittlungen -ein Zuwachs von 4 Prozent gegenüber dem
Vorjahr - sind das beste Ergebnis, das die LBS-I in diesem Sektor
je erreicht haben“, so Hamm.

Hier geht’s weiter: //boerse-go/nachricht/
Gebrauchtimmobilien-stark-gefragt,a1170981.html

Immobilienkauf auch bei jungen Leuten im
Trend

Auch junge Leute interessieren sich für den Kauf von Immobilien.
28,5 Prozent aller 18- bis 29-Jährigen wollen in den nächsten
vier Jahren oder später ein Haus oder eine Wohnung erwerben,
so eine repräsentative Studie der comdirect bank, die in
Zusammenarbeit mit dem IMWF Institut für Management- und
Wirtschaftsforschung erhoben wurde. 24,2 Prozent der unter
Dreißigjährigen wollen sogar schon in den nächsten ein bis drei
Jahren in die eigenen vier Wände zu investieren.

Hier geht’s weiter: //boerse-go/nachricht/Immobilienkauf-
auch-bei-jungen-Leuten-im-Trend,a1169563.html

Seite 10

Forex Snapshot
Tendenzen ausgewählter Währungspaare


* Kurzfristige Tendenz: bis zu 2 Wochen
** Mittelfristige Tendenz: 1 Monat bis 3 Monate
*** Langfristige Tendenz: 6 Monate bis 1 Jahr
Der Kurs des angegebenen Währungspaares
lautet immer in der zweiten Währung des Paares.
Steigend _
Fallend +
Neutral )
Währungspaar Kurs Tendenz
kurzfristig* mittelfristig** langfristig***
EUR/USD 1,257 ++)
USD/JPY 97,16 _))
GBP/USD 1,4202 )))
USD/CHF 1,1795 _))
USD/CAD 1,2864 __)
AUD/CAD 0,8122 )++
AUD/USD 0,6317 +))
AUD/JPY 61,39 )++
AUD/CHF 0,7443 +)+
CHF/JPY 82,44 )+)
CAD/JPY 75,58 ))+
EUR/JPY 122,17 )))
EUR/CHF 1,4804 +))
EUR/TRY 2,1699 ___
EUR/CZK 28,453 __)
EUR/GBP 0,8924 ))_
EUR/HUF 306,85 ___
EUR/NOK 9,0469 ))_
EUR/PLN 4,75 __)
EUR/SEK 11,5904 ___
EUR/ZAR 13,024 _)_
GBP/CHF 1,6598 _)+
GBP/CAD 1,8122 __)
NZD/USD 0,4923 +++
USD/DKK 5,9297 _))
USD/NOK 7,1987 ___
USD/SEK 9,2288 _))
SGD/USD 0,643 ++)
USD/MXN 15,4217 ___
Herausgeber: BörseGo AG, Balanstraße 73
(Haus 11 / 3. OG), 81541 München
Telefon: 089/767369-0, Fax: 089/767369-290
E-Mail: kundenserviceboerse-go
Internet: boerse-go.ag
Handelsregister-Nr: HRB 131073
Amtsgericht München

Internet: boerse-go.ag
Vorstand: Robert Abend, Thomas Waibel,
Harald Weygand
Aufsichtsratsvorsitzender: Theodor Petersen
Aktiengesellschaft mit Sitz in München,
Registergericht: Amtsgericht München,
Register-Nr: HRB 169607,
Umsatzsteueridentifikationsnummer gemäß §
27a UStG: DE207240211
Chefredakteur (v.i.S.d.P.): Daniel Kühn
Redaktion: Jochen Stanzl, Thomas Gansneder
Technischer Analyst: André Rain
Head of Trading: Harald Weygand
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Satz & Layout: BörseGo AG

Redaktionsschluss: Montag 12:00 Uhr
Erscheinungsweise & Umfang:
typischerweise einmal pro Woche (Mo.)

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stellt weder eine Anlageempfehlung noch eine Aufforderung zum Kauf
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Darüber hinaus ersetzt sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte
Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Vermögensschäden
aller Art, die bei Verwendung der Ausarbeitung für die eigene Anlageentscheidung
unter Umständen auftreten, kategorisch ausgeschlossen.
Die in der Ausarbeitung enthaltenen Informationen wurden sorgfältig
zusammengestellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit
kann jedoch nicht übernommen werden. Einschätzungen und
Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers zum Zeitpunkt
der Erstellung. Vorhersagen zur Kursentwicklung von Währungen am
Spotmarkt, die auf früheren Preisen basieren, enthalten keine Garantie
für die Richtigkeit dieser Kurse. Informationen über die Währungspreise
werden uns von Dritten zur Verfügung gestellt. Obwohl wir glauben,
dass unsere Quellen zuverlässig und vertrauenswürdig sind, können
wir deren Genauigkeit, Vollständigkeit, Rechtzeitigkeit und korrekte
Reihenfolge nicht garantieren. Wir untersuchen weder die Anbieter der
Währungskurse, auf die sich unsere Prognosen beziehen, noch betrachten
wir irgendwelche Finanzdaten oder andere Informationen solcher
Anbieter. Daher stellen unsere Prognosen keine Analyse von kommerziellen
oder finanziellen Faktoren dar, die für künftige Bewegungen der
Währungskurse relevant sein können. Unsere Prognosen ziehen weder
die spezifische Situation, Erfahrung und das Risikoprofil eines einzelnen
Investors in Betracht, noch berücksichtigen sie die Steuerimplikationen
einer Anlage. Wir können den Erfolg einer Investition, die Sie aufgrund
unserer Informationen tätigen, nicht garantieren. Investitionen sind
stets mir Risiko verbunden. Aufgrund von politischen, wirtschaftlichen,
marktbedingten oder sonstigen Entwicklungen kann es zu Verlusten
kommen, im schlimmsten Fall sogar zum Totalverlust. Die Charts im
Godmode Devisen Report werden mit Teletrader Professional und Tradesignal
erstellt.

Seite 11

Makro View
Russischer Rubel in Bedrängnis


Sinkende Rohstoffpreise belasten


Der russische Rubel (RUB) ist im laufenden Jahr unter erheblichen
Abgabedruck geraten und hat 2009 bislang etwa 12% zum Euro und
20% zum US-Dollar verloren. Mit seinen Kursverlusten befindet sich
der Rubel in guter Gesellschaft der anderen osteuropäischen Währungen
wie Zloty, Tschechenkrone und Forint, die ebenfalls zweistellige
Kursverluste zu den Hauptwährungen aufzuweisen haben. Während
die Kursrückgänge dieser Valuten überwiegend auf die enge
Verknüpfung der dortigen exportorientierten Volkswirtschaften mit
der immer stärker in die Rezession abgleitenden Ökonomie der Eurozone
zurückgeht, stellt sich die Lage beim Rubel etwas anders dar.
Neben der die Refinanzierung von Unternehmen und Banken massiv
erschwerenden Finanzkrise sind es vor allem die eingebrochenen
Rohstoffpreise, die der russischen Währung zusetzen.

So decken die Einnahmen aus Öl- und Gasexporten den Löwenanteil
des russischen Haushalts ab. Der derzeitige Rohölpreis von gut 40
USD pro Barrel liegt aber nicht nur himmelweit entfernt von den im
Juli 2008 erreichten Höchstständen knapp unterhalb der 150-USD-
Marke, sondern auch deutlich unter den Notierungen, die von Russland
für einen ausgeglichenen Haushalt benötigt werden. Aufgestellt
bei Ölpreisen um die 95 USD, basiert die Budgetplanung auf einem
Rohölpreis von 70 USD, so dass die aktuelle Kursentwicklung des
„schwarzen Goldes“ ein ständig wachsendes Haushaltsloch bewirkt.

Gleichzeitig steht der Rubel als Emerging-Markets- wie auch als
Rohstoffwährung im Zuge der sich weiter zuspitzenden Finanzkrise
unter Abwertungsdruck. Kapitalrückflüsse ins Ausland haben die
Währung massiv an Boden verlieren lassen, so dass die russische
Zentralbank seit Jahresmitte 2008 bereits etwa ein Drittel ihrer
Devisenreserven zur Stützung der einheimischen Währung verbraucht
hat. Ausgehend von Fremdwährungsreserven im Wert von
600 Milliarden USD sind die Bestände zu Jahresanfang auf unter
400 Milliarden USD zusammengeschmolzen, ohne dass durch die
fortwährenden Interventionen am Devisenmarkt aber eine Stabilisierung
der eigenen Valuta erreicht worden wäre.

Ganz im Gegenteil hat sich die Abwertung des Rubel zu Euro und
US-Dollar immer mehr beschleunigt, so dass die russische Zentralbank
ihre Politik der allmählichen Anpassung des Wechselkurses,
der nach wie vor nicht frei schwanken darf, zugunsten einer einmaligen
stärkeren Abwertung aufgegeben hat. Gegenüber dem zu
55% aus US-Dollar und 45% aus Euro bestehenden Währungskorb,
der die Kursentwicklung des Rubels misst, sind nun seit Ende Januar
Schwankungen von bis zu 30% erlaubt. Zugleich wurde die
Untergrenze des Korbes auf 41,00 gesenkt. Der deutlichen Ausweitung
der erlaubten Schwankungsbreite waren insgesamt 20
kleinere Abwertungen des Rubels vorausgegangen, die aber allesamt
verpufften. Erst die Aussicht auf die Verabschiedung eines
realistisch kalkulierten Haushaltes sowie sich stabilisierende Staatseinnahmen
könnten die Abwärtsspirale des Rubels stoppen, sind
sich Ökonomen sicher.

Das Ende der Politik, den Kurs des Rubels durch die Verschleuderung
der Devisenreserven zu stützen, hat dabei ganz praktische

Gründe. Denn die dahin schmelzenden Währungsreserven werden
an anderer Stelle dringend gebraucht. So haben die Turbulenzen
an den Kapitalmärkten die Finanzierungsbedingungen russischer
Banken und Unternehmen, aber auch diejenigen des Staates
selbst, massiv verschlechtert. Allein im laufenden Jahr steht hier
die Anschlussfinanzierung von Krediten im Volumen von 160 bis
170 Milliarden USD an, die aufgrund der angespannten Liquiditätslage
recht problematisch werden dürfte. Auch zur direkten Stützung
von Banken und Großunternehmen wird Kapital benötigt, da
Russland hier Zusammenbrüche verhindern muss, um eine weitere
Eskalation der Lage zu vermeiden. Anfang Februar beschloss die
russische Regierung, den krisengeschüttelten Banken des Landes
noch einmal Staatshilfen von insgesamt 40 Milliarden USD zur Verfügung
zu stellen. Zum einen soll damit die Kapitalausstattung der
Institute verbessert werden, zum anderen soll die Kreditvergabe
an Unternehmen angekurbelt werden. Bereits 2008 hatte die Regierung
20 Milliarden USD in die angeschlagene Bankenbranche
investiert, wo besonders die VTB Bank, die zweitgrößte des Landes,
in Bedrängnis geraten ist.

Ähnlich wie in den Ländern der Eurozone konzentriert man sich
auch in Russland auf Hilfsaktionen für den Finanzsektor und ist bei
Industrieunternehmen vorsichtiger. Hier können nur strategisch
wichtige Firmen wie Gas- und Stromversorger mit Unterstützung
rechnen. Bei der Hilfe für Unternehmen, die wegen günstigerer
Konditionen ihre Kredite im Ausland aufgenommen haben, werde
man sich hingegen zögerlicher verhalten, so die Ankündigung.
Auch wenn eine Revision der russischen Budgetplanung auf der
Grundlage des aktuellen Ölpreises in Planung ist, wird das Land
2009 nach längerer Zeit wieder ein Haushaltsdefizit von 6% bis
7% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) verzeichnen. So sollen die
Gesamtausgaben der Regierung auf dem Vorjahresniveau eingefroren
und ursprünglich für Infrastrukturprogramme vorgesehene
Ausgaben in den Bankensektor umgeleitet werden. Aufgrund der
rapide sinkenden Einnahmen bezweifeln Skeptiker jedoch, ob
diese Maßnahmen ausreichen, und sagen einen Anstieg des russischen
Haushaltsminus auf 8% bis 10% des BIPs voraus.

Da die russische Wirtschaft seit Dezember 2008 offiziell in die Rezession
eingetreten ist, bleiben die wichtigsten Belastungsfaktoren
für den Rubel auch in der näheren Zukunft erhalten. Allerdings ist
die Valuta seit einigen Wochen auf niedrigem Niveau in eine Seitwärtsbewegung
zu USD und EUR eingetreten, was Hoffnung auf
eine zeitweise Stabilisierung nährt. Mit einem aktuellen Kursniveau
von 40,46 ist die Unterseite der neu formulierten Handelsspanne
des Währungskorbes bislang nicht nachhaltig unterschritten worden,
so dass kurzfristig mit einer volatilen Seitwärtsbewegung
von USD/RUB in der Region von 34,50-36,00 sowie bei EUR/RUB
von 44,50-46,00 gerechnet werden kann. Mittelfristig ist jedoch
ein weiterer Aufwertungsschub auf 40,00-42,00 (USD/RUB) sowie
50,00 (EUR/RUB) zu erwarten.

Volker Zenk
FXdirekt Bank

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Forex Snapshot
Kursveränderung ausgewählter Währungspaare
Änderung in % gg. Vorwoche

Seite 13

Forex Snapshot
Kursveränderung ausgewählter Währungspaare
Änderung in % seit 01.01.2009

Seite 14
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Gast 

15.03.2009, 12:36


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