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| Trainee Anmeldedatum: 31.12.2008 Beiträge: 43 Chats: 0 | RohstoffReport 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 Ein Service der BörseGo AG RohstoffReport 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 Ein Service der BörseGo AG Leitartikel: Ölpreisrallye Seite 03 Investieren in Rohstoffe Der “easy” Öl-Deal Seite 06 Aktueller Rohstoff-Kommentar Seite 08 Video und Performance Tabelle Seite 11 Charts der LME Seite 13 Basismetalle Seite 14 Soft-Commodities Seite 15 Energie & Indizes Seite 16 Chartcheck Seite 17 Impressum und Termine Seite 19 Editorial Sehr geehrte Leserinnen und Leser, Erdöl befindet sich in einer interessanten Konstellation. Der Preis scheint nach unten nun gut abgesichert zu sein, zumindest, wenn man US-Leichtöl im Februarkontrakt meint. Der Kontrakt notiert bei 33,46 US-Dollar/Barrel und hat damit schon fast die im Rohstoff-Report wiederholt genannte mögliche Zielzone von 30 US- Dollar/Barrel erreicht. Anleger, die Öl nun kaufen wollen, stoßen aber auf ein großes Problem. US-Öl für Lieferungen im März kostet schon 39,74 US-Dollar, jenes für April 46,4 US-Dollar. Am Terminmarkt wird also schon ein kräftiger Anstieg vorweggenommen. Wenn Sie nun ein Zertifikat kaufen, das den Ölpreis nachbildet, so treten unweigerlich Rollverluste ein, wenn der Kassapreis nicht stärker steigt, als der Terminmarkt schon vorweggenommen hat. Eine komplizierte Thematik, die wir in unserem heutigen Leitthema aufgegriffen und erklärt haben. Am Ende unseres Leitthemas stellen wir Ihnen ein unserer Meinung nach sehr interessantes Zertifikat auf den Spread zwischen Erdöl der Sorte Brent und der Sorte WTI vor. Mit diesem Zertifikat verdienen Sie, wenn sich der Brentölpreis wieder an den WTI-Preis annähert. Derzeit ist WTI viel günstiger, als Brent, was für ein weltweit transportierbares und qualitativ nicht stark unterschiedliches Gut nicht von Dauer sein dürfte. Die Erweiterung unserer neuen Webseite boerse-go.de geht voran. Für Sie als Rohstoffanleger besonders interessant dürften dabei die gerade erst am Dienstag dieser Woche gestarteten Sektorenseiten für Gold sowie für Öl & Gas sein. Diese beiden Seiten finden Sie unter diesen Links: Editorial 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 2 Gold: ://boerse-go.de/themen/gold Öl & Gas: ://boerse-go.de/themen/oelgas Auf beiden Seiten finden Sie in einer Übersicht die Kurse der weltweit wichtigen Unternehmen in diesem Sektor und dazu passende Nachrichten aus der Redaktion der BörseGo AG. Die Goldseite gibt Ihnen zunächst einen Überblick über die aktuellen Goldnotierungen und –nachrichten sowie die aktuellen Goldmüzen- und Goldbarrenpreise. Außerdem finden Sie dort die aktuellen Kurse der wichtigen Goldaktienindizes. Darauf folgen die Kurse der gehedgten und nicht gehedgten Goldminenaktien. Darunter haben wir Ihnen Kurslisten für australische, kanadische und südafrikanische Aktien zusammengestellt. Dazu gibt es noch ausführliche Wissensinhalte aus dem BörseGo Wiki. Die Seite Öl & Gas gibt Ihnen einen Überblick über die beiden Rohstoffe sowie Öl- und Gasindizes. Darüber hinaus finden Sie dort Aktien und Nachrichten für nordamerikanische Öl- und Gasaktien, für LNG-Aktien sowie Öl- und Gasaktien aus Asien und Russland. Für Kenner interessant sind außerdem die Energie Income Trusts, die Sie ebenfalls auf der Seite finden. Wie bei Gold geben wir Ihnen von dieser Seite aus außerdem Zugriff auf unsere Wiki-Wissensinhalte. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen des heutigen Reports, Ihr Jochen Stanzl Chefredakteur Rohstoff-Report.de Sonderthemen im Rohstoff-Report in 2009 Monat Topthemen Februar 2009 Sonderpublikation Edelmetalle Gold & Silber März 2009 Rohstoffinvestments mit CFDs April 2009 Rohstoffinvestments mit Fonds Mai 2009 Rohstoffinvestments mit Zertifikaten Für Anfragen bezüglich Anzeigen im Rohstoff-Report wenden Sie sich bitte an Herrn Robert Abend Telefon: 089 / 76 73 69 - 0 Leitartikel: Ölpreis 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 3 Leitartikel: Ölpreis 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 3 Ölpreis: Rallye in der zweiten Jahreshälfte? Morgan Stanley hat vor wenigen Tagen einen Supertanker im Golf von Mexiko gechartered, um darin Öl zu lagern. Das Erdöl wurde günstig zu derzeitigen Marktpreisen gekauft und am Terminmarkt für Lieferungen zu einem späteren Zeitpunkt wieder verkauft. Bis zum Liefertermin wird das Erdöl im Tanker gelagert. Der Gewinn ist sofort verfügbar; die Lieferung findet in der Zukunft statt. Ein gutes Geschäft. Wie Sie in beigefügter Grafik erkennen können, kostet Erdöl für Lieferungen im Februar deutlich weniger als bei weiter in der Zukunft liegenden Terminen. Der am weitesten in der Zukunft liegende Liefertermin, den die New Yorker Ölbörse NYMEX vorsieht (Dezember 2017) sieht zum Schlussstand am 19. Januar 2009 einen Lieferpreis pro Barrel von 77,30 US-Dollar vor, was 131,02 Prozent über dem Preis für Lieferungen im Februar 2009 liegt. Ein Grund für die günstigen Preise für zeitnahe Lieferungen sind die hohen Ölvorräte in Cushing, Oklahoma. In der Region stehen die meisten Ölraffinerien der Staaten, die sich wegen der Konjunkturschwäche einer fallenden Nachfrage nach Mineralölprodukten gegenübersehen. Betrachten wir die Terminstrukturkurve von Erdöl (Abb. 1), so wird deutlich, dass die Handelsteilnehmer einen Rückgang der Lagerbestände in den kommenden Jahren erwarten. Investieren in Erdöl bei steigenden „Zukunftspreisen“ Anleger, die heute in Erdöl über ETCs oder Zertifikate investieren, die nicht mit einer festen Laufzeit versehen sind bzw. sich nicht auf einen bestimmten festen Futures-Kontrakt beziehen, müssen sich der Rollproblematik stellen, die besagt, dass noch vor dem Auslaufen des jeweils eingegangenen Termingeschäfts in den nächst fälligen Future gerollt werden muss, um eine physische Auslieferung zu verhindern. So müsste beispielsweise der März-Kontrakt, der Lieferungen im März 2009 vorsieht, gegen den April-Kontrakt getauscht werden, indem der März-Kontrakt verkauft und Starke Contango-Terminstruktur bei US-Leichtöl WTI 33,46 39,74 43,84 46,4 48,45 50,25 59,44 62 65,65 68,8 74 77,3 0 10 20 30 40 50 60 70 80 Feb 09 Mar 09 Apr 09 Mai 09 Jun 09 Jul 09 Jun 10 Dez 10 Dez 11 Dez 12 Dez 15 Dez 17 der April-Kontrakt gekauft wird. Da nun aber der April-Kontrakt durch die Contango-Terminstruktur mehr kostet, als sich durch den März-Kontrakt zum gleichen Transaktionszeitpunkt erzielen lässt, kann im Rahmen dieses Rollvorganges nur eine geringere Anzahl an Kontrakten zu dem höheren Preis erworben werden. Zwar ist dem Anleger allein durch das Rollen auf dem ersten Blick noch kein Verlust entstanden, da die Gesamtposition zunächst immer noch den gleichen Wert ausweist, doch liegt damit die Messlatte für den Spot-Preis in der Folgezeit entsprechend höher. So muss die bereits eingepreiste höhere Kurserwartung bis zum nächsten Rolltermin am Kassamarkt erst noch entsprechend nach oben nachvollzogen werden, da sonst im Ergebnis ein sogenannter Rollverlust entstehen würde. Der durch eine Contango-Konstellation beim Rollvorgang hervorge Leitartikel: Ölpreis 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 4 rufene Verlust an Partizipation muss also durch immer weiter steigende Preise am Kassamarkt aufgefangen werden. Um allerdings mit "Contango- Rohstoffen" überhaupt in die Gewinnzone zu gelangen, müsste der Spot- Preis in jeder Rollperiode noch stärker steigen als dies in den Futures bereits vorweggenommen wurde. Dies dürfte bei den aktuellen Aufschlägen für die aufeinander folgenden Kontrakte für Februar (33,46 USD), März (39,74 USD) und April (46,4 USD) aber nicht ganz leicht sein. Analysten sehen einen Boden im Ölpreis Jeffrey Currie von Goldman Sachs erwartet eine „entschiedene und brachiale“ Aufwärtsbewegung im Ölpreis in der zweiten Jahreshälfte. Die Ölpreise könnten bereits ihr Tief gesehen haben, nachdem US-Leichtöl in der letzten Woche bis auf 32,40 US-Dollar/Barrel gefallen ist. Bis zum Jahresende könnte sich der Preis bis auf 65 US-Dollar/Barrel erhöhen. Es bestehen gute Aussichten auf „einen neuen Bullenmarkt“ beim Öl, so der Analyst. Die Weltölnachfrage wird in diesem Jahr zwar um 1,6 Millionen Barrel/Tag fallen, so Currie, der damit einen stärkeren Rückgang als die Internationale Energieagentur (-500,000 Barrels/Tag) sieht. Eine jüngst in Mode gekommene Geschäftsmöglichkeit, bei der Supertanker als Stauraum genutzt werden, um Erdöl heute günstig einzukaufen und später im Jahr zu besseren Preisen zu liefern, sei zukünftig „schwierig“ in der Umsetzung. US-Leichtöl für Lieferungen im Dezember 2009 kosten aktuell 56 US-Dollar/Barrel, während Lieferungen im März für die gleiche Menge 15 US-Dollar/Barrel günstiger sind. Diese Terminstruktur, die unter Fachleuten „Contango“ genannt wird, verursacht für Zertifikate- und ETC- Inhaber enorme Rollverluste. Analysten rechnen allerdings damit, dass die Contango-Struktur in den kommenden Monaten abflacht, da Fördermengenkürzungen der OPEC und Ölkonzerne Wirkung zeigen wird. Die technische Analyse spricht dafür, dass die Preise beim Öl möglicherweise schon ihr Tief gesehen haben oder knapp darüber notieren. „Aufgrund des vorliegenden stark negativen Momentums besteht durchaus die Möglichkeit, dass die Notierungen zunächst nach unten durchschlagen, um dann aber im 32,50 US-Dollar/Barrel Bereich eine Stabilisierung einzuleiten, die sich wiederum zu einem echten Boden auswachsen kann. Den Spielraum für WTI Öl sehen wir in 2009 zunächst zwischen 32,50 und 60 US-Dollar/Barrel“, so Harald Weygand, Head of Trading bei Godmode-Trader.de. Preisunterschied zwischen Brent- und US-Leichtöl Aktuell notiert der Ölpreis der US-Sorte WTI bei knapp 40 US-Dollar/Barrel. Erdöl der Sorte Brent ist mehr als 10 Prozent teurer und wird für die gleiche Menge bei 44,62 US-Dollar gehandelt. Erdöl ist nicht gleich Erdöl. Das weiß jeder Anleger, der einmal ein Zertifikat oder einen Optionsschein auf den Rohstoff gesucht hat. Weltweit gibt es hunderte Ölsorten – die weitaus wichtigsten sind das in New York gehandelte WTI (West Texas Intermediate) sowie das sprichwörtliche Nordsee- oder Brentöl. Weltweit gilt der Preis für WTI als Referenz für die Preisfestsetzung und in den letzten Jahren tendierten Brentöl und WTI-Öl preislich auf etwa gleicher Höhe. Das hat sich geändert. Heute kostet WTI für Lieferungen im Februar 4 US- Ölpreis erreicht wichtige technische Unterstützung Während dieser Wert keinen Rekord darstellt (dieser wurde im Jahr 2007 bei 7 US-Dollar/Barrel erreicht), ist es trotzdem ungewöhnlich. Der Ölmarkt zeigt, wie schon so oft in den letzten Jahrzehnten, sein ausgeprägtes und zugleich schwer vorhersehbares Eigenleben. WTI kostet normalerweise mehr als Brent, da es über größere Strecken vom Nahen Osten oder Afrika in die USA transportiert werden muss. Das Nordseeöl ist geographisch weit näher zur Hauptabnehmerregion Europa. Die Qualität beider Sorten unterscheidet sich kaum. Und dennoch ist WTI nun deutlich günstiger als Brent. Eine Erklärung hierfür sind die hohen US-Öllagerbestände in Cushing, Oklahoma. Cushing nähert sich seiner maximalen Lagerkapazität. Nach Schätzungen der Ölexperten von Platts hat Cushing nur noch Restkapazitäten für rund 2 Millionen Barrels. Da Öl in den Lagerhallen in Cushing gehortet wird, verliert der WTI-Preis relativ zu anderen Ölsorten weiter an Boden und entfernt sich zusehends von den realen, am Markt vorherrschenden Verhältnissen. Somit ist der Brentölpreis bis zur Normalisierung der WTI-Vorräte als Referenz für den Weltölpreis zu bevorzugen. Setzen Sie auf den Spread zwischen WTI und Brent Alpha-Zertifikate versuchen, gezielt auf den Wertunterschied zweier Basiswerte zueinander zu setzen, egal wie sich der Gesamtmarkt, das Beta, dabei entwickelt. Das marktneutrale Streben nach einer derartigen Alpha-Rendite, bestens bekannt auch aus der Hedgefonds-Szene, ist allerdings am Zertifikatemarkt nach einer stürmischen Anfangseuphorie vor ca. zwei Jahren mittlerweile völlig zum Erliegen gekommen. Zu eindeutig stellte sich der massenhaft verbriefte angebliche Vorteil einer Dividendenstrategie gegenüber dem Gesamtmarkt nachträglich als Flop heraus, speziell in der mit zahlreichen Konstruktionsfehlern behafteten Verpackung. Am Rohstoffmarkt hielt sich die „Alphamania“ dagegen von vornherein ziemlich in Grenzen und beschränkte sich zum einen auf einzelne Produkte von Merrill Lynch, die dabei den Wettstreit hauseigener Indices gegenüber Benchmarks anderer Indexanbieter wie z.B. Goldman Sachs oder FTSE suchten. Ein momentan auftretendes Phänomen liefert aber Leitartikel: Ölpreis 6. Jahrgang | Ausgabe 01 | 07.01.2009 5 gerade den Stoff, aus dem die vier ebenfalls schon im Juli 2007 aufgelegten Rohstoff-Alpha-Papiere der Société Générale gefertigt sind: Der Unterschied (Spread) zwischen dem Preis der US-Öl-Sorte West Texas Intermediate (WTI) und der Nordsee-Variante Brent. Zwar gab es zwischen den beiden schon immer eine gewisse preisliche Diskrepanz, da es das historisch etwas billigere Brent z.B. etwas näher zu seinen Abnehmerländern in Europa hatte, während das amerikanische WTI über größere Entfernungen vom Nahen Osten oder Afrika bis in die USA transportiert werden musste. Das Besondere ist jedoch aktuell, dass sich dieses Verhältnis jetzt sogar umgedreht hat und Brent plötzlich um einige Dollar höher notiert als das US-Leichtöl. Die Gründe hierfür sind vor allem in zwei Punkten zu sehen. Zum einen der Nachfrageschwäche in Verbindung mit der horrenden Zunahme der Lagerbestände am Standort Cushing, Oklahoma, wo sich die meisten Raffinerien der Vereinigten Staaten befinden. Dazu passt auch Erklärung Nummer zwei, die starke Contango-Struktur des Ölterminmarktes, die gerade induziert, dass das am Spottmarkt sehr niedrig bewertete Öl physisch gehortet wird, um es später zu erheblich höheren Preisen am Markt abzusetzen. Kein Wunder, dass die Lager in Cushing inzwischen an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, wenn beispielsweise für Lieferungen in fünf Jahren allein 100 Prozent mehr auf dem Preisschild stehen. Auf der anderen Seite wurde die Brent-Notierung durch den Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine, sowie der sibirischen Kälte in Europa zusätzlich beflügelt. Anleger können von dieser eher unnormalen Marktsituation mittels der vier Produkte der Société Générale profitieren. Das Öl-Arbitrage-Quartett lässt dabei je zweimal entweder einfach oder mit einem Hebel von drei die Spekulation in die eine oder andere Richtung zu, wobei der Wertunterschied durch die beiden Indices S&P GSCI WTI ER und S&P GSCI Brent ER umgesetzt wird. Neben der Alpha-Rendite ergibt sich für den Investor aus der aufgrund einer Long- und Short-Position fehlenden Kapitalbindung eine weitere Ertragskomponente, die immerhin rund zwei Prozent zusätzlich einspielt. Allerdings wird gleichzeitig auch eine Managementgebühr von 1,25 bzw. 3,75 Prozent bei der Hebel-Variante in Abzug gebracht. Das Währungsrisiko ist zudem durch einen Quanto-Mechanismus ausgeschaltet. Egal also, ob sich der Spread zwischen den beiden Ölsorten wieder normalisiert oder weiter erhöht, das geeignete Instrumentarium ist auf jeden Fall vorhanden, um unabhängig von der allgemeinen Ölpreisentwicklung Gewinne zu erzielen. Besteht nur noch die „kleine“ Schwierigkeit, die richtige Seite zu wählen. Denn ansonsten häufen auch die jetzt wiederentdeckten Alpha-Produkte entsprechende Verluste an und stehen ihren Aktien- Pendants in nichts nach. S&P GSCI WTI ER (long)/ S&P GSCI Brent ER (short) Alpha-Zertifikat Emittent/WKN: Société Générale / SG03N3 Laufzeit: Endlos Preis: (19.01.2009) Geld / Brief: 95,28 ¤ / 95,53 ¤ S&P GSCI Brent ER (long)/ S&P GSCI WTI ER (short) Alpha-Zertifikat Emittent/WKN: Société Générale / SG03N1 Laufzeit: Endlos Preis: (19.01.2009) Geld / Brief: 105,95 ¤ / 106,20 ¤ Anzeige Riskieren Sie schneller als der Markt zu sein... ... mit den Tradingmarken im KnockOut Traderservice von GodmodeTrader! Jetzt KOSTENLOS testen unter: ://godmodetrader.de/premium/knockout/ godmode-trader.de Jetzt investieren! Trading Profite trotz schwierigster Marktphase! Konservatives Musterdepot im Jahr 2008: +10,1%! DAX -40,7%! Spekulatives DAX Musterdepot Trading im Jahr 2008: +537 DAX Punkte Profit!* DAX - 3308 Punkte! Riskieren Sie, schneller als der Markt zu sein. 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Dafür sorgt zum einen eine einzige Schwelle, die es zu beachten gilt Der Rohstoff-Report Tipp: und zum anderen ebenfalls nur ein Stichtag am Laufzeitende, der über Anleger, die nicht mit einer extrem negativen Kursentwicklung beim das Wohl oder Wehe des jeweiligen Produktes entscheidet. Die Ölpreis auf Sicht von drei Monaten rechnen, können das Papier durch- Quintessenz daraus: Sollte der Basiswert bis dahin nicht unter die aus zeichnen. Wer dagegen innerhalb dieses Zeitraums sogar auf eine Schwelle gefallen sein, gibt es eine fixe Auszahlung incl. eines Trendwende beim schwarzen Gold nach oben spekuliert, ist mit einem Bonusanteils. Ansonsten nimmt man 1:1 an der Wertentwicklung des etwas offensiveren Produkt ohne begrenzenden Cap sicherlich besser Underlyings seit Emission teil. Kein weiterer Puffer, keine permanent aktibedient. ve Absicherungsschwelle, die einer ständigen Aufmerksamkeit seitens des Investors bedarf, da sage doch noch einer, Zertifikate wären wenig durchschaubar. S&P GSCI Crude Oil Easy Express-Zertifikat Die Commerzbank bietet diese einfache Struktur bei ihrem noch bis zum Emittent/WKN: Commerzbank / CB77UP 29. Januar zeichenbaren Papier auf den S&P GSCI Crude Oil Excess Laufzeit: 08.05.2009 Return Index, der die Wertentwicklung des West Texas Intermediate (WTI) Preis: Ausgabepreis: 100 Euro Crude Oil Futures abbildet, jetzt auch für den Rohstoff-Markt an. Da es (in Zeichnung: (Kein Agio) sich dabei um einen dreimonatigen „Kurzläufer“ bis zum 8. Mai 2009 05.01.09-29.01.09) handelt, brauchen Anleger hier keinen sehr langen Atem mitzubringen. Zudem ist die Barriere in Höhe von indikativ 60 Prozent des Auflageniveaus für diesen relativ kurzen Zeitraum auch noch reichlich großzügig bemessen, was die maximal erzielbare Rendite von fünf Prozent, zumindest wenn man sie auf das Gesamtjahr hochrechnet, mit rund 20 Prozent als durchaus attraktiv erscheinen lässt. Für das Zertifikat wird bei Zeichnung kein Ausgabeaufschlag durch den Emittenten erhoben. Sie suchen die Sie suchen dieSie suchen die Sie suchen die Börs BörsBörsenerl enerlenerleuchtung? euchtung?euchtung? Wenn Sie denken, im deutschen Finanzinternet passiert nichts mehr, dann kennen Sie Boerse-Go.de noch nicht! Das moderne Börsen- & Wirtschaftsmagazin! weltweites Börsengeschehen in Echtzeit Relevante Fakten alle Anlageregionen der Welt höchste Aktualität Insider News Innovative Web 2.0 Funktionalitäten wie z.B. Merkzettel, Diskussions- und Umfragefunktionen Top-Analysen aus eigener Redaktion und alles wie immer kostenlos Ein Service der BörseGo AG Surfen Sie auf boerse-go.de + RELAUNCH + NEU + RELAUNCH + NEU + RELAUNCH RohstoffReport 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 8 Aktueller Rohstoff-Kommentar von Jochen Stanzl Basismetalle Aktuelle Markteinschätzung Das Preisrisiko bei den Basismetallen ist nicht gleichmäßig verteilt. Aluminium galt im vierten Quartal und in den ersten Tagen des neuen Jahres als das Metall, das mit dem größten Risiko für weitere Preisrückgänge versehen war. Aluminium war weit weniger gefallen, als andere Metalle, da Handelsteilnehmer darauf gehofft haben, dass die Aluminiumschmelzer in China und anderswo auf der Erde ihre Produktionsmengen soweit einschränken können, dass Aluminium knapp bleiben wird. Weit gefehlt. Seit dem Hoch Anfang des Jahres 2008 bei 3380 US-Dollar/Tonne verlor Aluminium um 1958 US-Dollar/Tonne oder 58 Prozent an Wert, während beispielsweise Kupfer um 62,5 Prozent verlor. Vor einer Woche betrug der Gesamtverlust bei Aluminium 56 Prozent, bei Kupfer 62 Prozent. Im Januar betrug der Verlust bei Aluminium 51 Prozent, während Kupfer schon um 61 Prozent gefallen war. Die Handelsteilnehmer scheinen dem Umstand nun Rechnung zu tragen, dass Aluminium genauso wie jedes andere Basismetall ausreichend verfügbar ist. Während sich alle Metalle die letzte Woche mit Kursgewinnen abschließen konnten, verlor Aluminium kräftig an Boden. Das Wochenminus beträgt 4,9 Prozent. Kupfer konnte um 5,4 Prozent auf 3333 US-Dollar/Tonne an Wert gewinnen, bewegt sich aber seit rund zwei Wochen seitwärts. Wang Chiwei, leitender Manager beim größten chinesischen Kupferproduzenten Jiangxi Copper, rechnet mit einem Wachstum des chinesischen Verbrauchs an raffiniertem Kupfer in 2009 von 2 Prozent, nach geschätzten 4 Prozent im Jahr 2008. Der Gesamtverbrauch im letzten Jahr wird auf 4,96 Millionen Tonnen geschätzt. Die Produktion der chinesischen Kupferbergwerke soll im Jahr 2008 um 8,4 Prozent auf 920,000 Tonnen gewachsen sein, die Produktion von Fertigkupfererzeugnissen um 6,7 Prozent auf 3,68 Millionen Tonnen. Die Wahrscheinlichkeit sei hoch, dass die Produktionsmenge an Fertigkupfererzeugnissen in China im Jahr 2009 auf dem Niveau des Vorjahres oder sogar darunter liegen wird. China war in den Jahren 2001 bis ins erste Halbjahr 2008 hinein der größte Wachstumstreiber bei der Kupfernachfrage. Ohne China dürfte die Kupfernachfrage weltweit auf einem niedrigen Niveau bleiben, während sich die Lagerhallen an der Londoner LME weiter füllen. Edelmetalle Aktuelle Markteinschätzung Der Goldpreis hadert weiter mit der Marke von 850 US-Dollar/Unze. In der letzten Woche war dort kein Weiterkommen und der Preis fiel. Bei einem Wochentief von 801,60 US-Dollar/Unze konnten neue Käufer den Preis aber stützen. Im Wochenvergleich notiert Gold im Plus mit +1,9 Prozent. Stützend wirkte sich auf Seiten der Nachrichten die Veröffentlichung der „Gold Survey 2008“ durch das britische GFMS aus. Darin war zu lesen, dass die südafrikanische Goldproduktion im Jahr 2008 um 14 Prozent auf den niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt eingebrochen ist. Das war der größte prozentuale Rückgang seit dem Jahr 1901. Damit fällt Südafrika im Vergleich der größten Goldproduzentenländer auf den Platz 3 zurück, nach den USA und China, dessen Produktion um 3 Prozent wuchs. International Financial Services London (IFSL) meldet unterdessen, dass das Handelsvolumen mit Goldderivaten im Jahr 2008 um 58 Prozent auf 20,2 Billionen US-Dollar angewachsen ist. Das Silberhandelsvolumen an der London Bullion Market Association (LBMA) stieg um 39 Prozent auf 2,6 Billionen US-Dollar. Das Handelsvolumen war insbesondere im Bereich des neuen Hochs bei über 1000 US-Dollar/Unze sprunghaft angestiegen. „Das tatsächliche Handelsvolumen in London ist tatsächlich drei- bis fünfmal höher als offiziell ausgewiesen, da die Transaktionen, die eins-zu-eins miteinander verrechnet werden können, nicht ausgewiesen werden“, schreibt IFSL im Bericht. Börsennotierte Fonds (ETFs) waren für den Handel von Gold am beliebtesten im Jahr 2008, hieß es. Blindtext 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 9 Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen bei Gold betrug an der LBMA im Jahr 2008 20 Milliarden US-Dollar und damit 45 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Silberhandel wuchs täglich auf einen Durchschnitt von 2 Milliarden US-Dollar, +32 Prozent. Soft Commodities und tropische Rohstoffe Aktuelle Markteinschätzung Die Baumwollpreise notieren nur knapp über ihrem 6 ? Monatstief, das im November erreicht wurde (und das gleichzeitig einen Rückgang von 55 Prozent ausgehend vom 12-Jahreshoch aus dem März 2008 markierte). Das US-Landwirtschaftsministerium geht davon aus, dass die weltweite Baumwollnachfrage im Jahr 2009 um 6,1 Prozent fallen wird, auf dann 115,2 Millionen Ballen. Das ist der stärkste Rückgang seit 65 Jahren. Vor allem wird dieser Rückgang ausgelöst durch China. Die sprichwörtliche Schneiderei der Welt importiert immer weniger, im Dezember gingen die Einfuhren um 65 Prozent verglichen mit dem Vorjahr zurück. Sogar im Gesamtjahr 2008 ging die Nachfrage des größten Baumwollverbraucherlandes China zurück, das war das erste Mal seit zehn Jahren der Fall. Auch in 2009 ist das Risiko hoch, dass die Nachfrage weiter fällt. Das US-Landwirtschaftsministerium schätzt den Nachfragerückgang auf 10 Prozent. Die Baumwollexporteure, die vor allem in den USA sitzen und dort produzieren, werden in diesem Jahr 32,1 Prozent weniger ernten, weltweit soll in den 12 Monaten zum Juli 2009 7,4 Prozent weniger geerntet werden – so das US-Landwirtschaftsministerium in seinem Schätzbericht weiter. Die Preise für den an der New Yorker Nybot gehandelten Arabica Kaffee kletterten gestern auf ein Zweimonatshoch, nachdem sie im letzten Monat auf ein 1 ? Jahrestief gefallen waren. Stützend wirkte sich der Rückgang der Arabicabestände an der Terminbörse ICE in Atlanta auf ein Siebenmonatstief aus. Besonders kolumbianischer Kaffee war im Jahr 2008 bei niedrigen Preisen gefragt: Die Lagerbestände fielen an der ICE um 68 Prozent. Der Internationale Kaffeeverband rechnet im Wirtschaftsjahr 2009/10 mit einem Defizit von 5 Millionen Sack Kaffee, da Produzenten Probleme haben werden, ihre Pflanzen zu pflegen und Düngemittel über Kredite zu erhalten. Belastend wirkt sich hingegen weiterhin der Winterschlussverkauf in Brasilien aus. Die dortigen Kaffeeproduzenten nutzen die gestiegenen Preise und gleichzeitig am Boden liegenden Kurse der brasilianischen Währung, um ihre Ernte und ihre Lagerbestände ans Ausland zu verkaufen. Dieses Spiel hält schon seit Monaten an und belastet die Weltmarktpreise für Kaffee. Das Resultat der Verkaufswut ist ein Anstieg der Weltmarktbestände um 1,8 Prozent auf zuletzt 4,55 Millionen Sack Kaffee. Die Preise für Orangensaftkonzentrat schlossen sich der allgemeinen Erholung der Rohstoffpreise in den letzten Wochen nicht an und notieren nur knapp über dem in der Vorwoche erreichten 4 1/3-Jahrestief. Die Orangenernte in Florida und Kalifornien lief sehr gut, was den Weiterverarbeitern zu gefrorenem Orangensaftkonzentrat (dieses wird an der Börse gehandelt) die Möglichkeit gibt, ihre Lagerbestände aufzufüllen. Diese sprangen im November um 84 Prozent an. Während die Lager bestände wachsen, fällt die Nachfrage. In den vier Wochen zum 20. Dezember ging sie in den USA im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um 4 Prozent zurück. Auf Seiten der positiven Faktoren können nur Spekulationen gefunden werden. So könnte die Kälte in den letzten Wochen Schäden an den Orangenhainen in Florida angerichtet haben. Außerdem könnte eine Baumerkrankung dazu führen, dass noch mehr Bäume in Florida abgeholzt werden müssen, was die Produktionskapazität des für die Versorgung des US-amerikanischen Marktes wichtigen Bundesstaats Florida negativ beeinflussen könnte. Sichthaltige Kaufgründe sind derzeit jedoch nicht zu finden. Getreide Aktuelle Markteinschätzung Die Preise für Sojabohnen gaben in der letzten Woche ihr 3 1/4- Monatshoch auf und fielen leicht zurück. Die Preise notieren aber immer noch kräftig über ihrem im Dezember erreichten 1 ?-Jahrestief, das gleichzeitig 53 Prozent unter dem Hoch aus dem Juli 2008 lag. Es gehört in den letzten Wochen für das US-Landwirtschaftsministerium fast schon zum guten Ton, dass es die Schätzungen für die Lagerbestände, die aus dem letzten Jahr ins neue Jahr übertragen werden, nach oben korrigiert. So auch am 12. Januar. Das belastete die Preise wie schon in den Vorwochen auch und rief Verkäufer auf den Plan. Ein maßgeblicher Grund für die andauernden Prognosenrevidierungen ist die Nachfrage, die zurückgeht. Die Sojaverarbeiter meldeten in den USA um Dezember einen Rückgang ihrer Produktion um 14 Prozent, da sie ihrerseits weniger Bestellungen von Sojamehl- und Tierfutterherstellern erhielten. Zu allem Übel sind nun auch die Ölpreise wieder deutlich von ihren Hochs zurückgekommen, was die Phantasie für die künftige Biodieselnachfrage eintrübt. Die Preise für Mais sind in der letzten Woche auf ein Einmonatstief gefallen und notieren nun nur noch knapp über dem 2-Jahrestief, das im Dezember erreicht worden war. Wie bei Soja meldete auch bei Mais das US-Landwirtschaftsministerium eine Aufwärtsrevidierung der Lagerübertragsmengen aus dem Jahr 2008. Die Nachfrageschwäche nach fossilem Benzin schwächt auch die Nachfrage nach dem Benzinadditiv Ethanol, das in den USA aus Mais hergestellt wird. Die Brennereien in den USA haben sich nun dazu entschlossen, mehrere Fabriken temporär zu schließen. Insgesamt steht nun eine jährliche Produktionskapzität von 583 Millionen Gallonen still. Zu allem Übel hält sich der US-Dollar auch noch auf einem hohen Niveau, wodurch der Maisexport gebremst wird. Im Zeitraum vom 1. September bis zum 8. Januar fiel der US-amerikanische Maisexport um 50 Prozent. Der größte Hoffnungsschimmer für US- Landwirte in einer solchen schlechten Zeit ist das Wetter, das in Südamerika nicht für eine gute Ernte spricht. Dort fehlt der Regen, was die Ernte schädigen könnte. Energie Aktuelle Markteinschätzung Siehe heutiges Leitthema. ://boerse-go.de/themen/automobile Die Automobilbranche steckt in der Krise. Erfahren Sie auf BoerseGo.de, wie es weiter geht. In den USA stiegen die Ausgaben für Öl vom Jahr 1999 bis 2007 von 80 auf 900 Milliarden US-Dollar – dies entspricht quasi einer Erhöhung der Besteuerung für alle Bevölkerungsschichten um 33 Prozent. Erdöl ist Auslöser der Kreditkrise. Verbraucher kaufen keine neuen Autos mehr. Wie die Autokonzerne darauf reagieren erfahren Sie auf der neuen Webseite zur Autokrise auf: ://boerse-go.de/themen/automobile Ein Service der BörseGo AG Video & Wochenperformance 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 11 Video & Wochenperformance 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 11 Rohstoffvideo der Woche Ölpreis in 2009 - Es wird Zeit, Shortpositionen aufzulösen! - Bodenbildung möglich! Von und mit Harald Weygand, Head of Trading bei Godmode-Trader.de Klicken Sie h hhi iie eer rr, um das Video auf der Webseite von GodmodeTrader.de anzusehen. Performancetabelle (Wertveränderungen seit 15. Dezember) godmode-trader.de GodmodeTraderGodmodeTraderMEDIA CENTER 6,1% 5,6% 5,4% 4,7% 4,6% 4,6% 4,3% 2,3% 2,0% 1,9% 1,8% 1,5% 0,8% 0,7% 0,1% -0,3% -3,0% -4,6% -4,9% -5,5% -10% -8% -6% -4% -2% 0% 2% 4% 6% 8% NickelMaisKupferBleiSojabohnenSilberZuckerKakaoWeizenGoldBaumwolleZinkPlatinZinnKaffeePalladiumOrangensaftHolzAluminiumBrentöl AUFGEPASST! 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Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 13 630000 830000 1030000 1230000 1430000 1630000 1830000 2030000 2230000 2430000 Mai. 06 Nov. 06 Mai. 07 Nov. 07 Mai. 08 Nov. 08 Aluminium Aluminium Lagerbestände 80000 130000 180000 230000 280000 330000 380000 Mai. 06 Nov. 06 Mai. 07 Nov. 07 Mai. 08 Nov. 08 Kupfer Kupfer Lagerbestände 50000 100000 150000 200000 250000 06 06 07 07 08 08 Zink Zink Lagerbestände 0 20000 40000 60000 80000 100000 120000 140000 Mai. 06 Nov. 06 Mai. 07 Nov. 07 Mai. 08 Nov. 08 Blei Blei Lagerbestände 0 10000 20000 30000 40000 50000 60000 70000 80000 Mai. 06 Nov. 06 Mai. 07 Nov. 07 Mai. 08 Nov. 08 Nickel Nickel Lagerbestände 0 2000 4000 6000 8000 10000 12000 14000 16000 Mai. 06 Nov. 06 Mai. 07 Nov. 07 Mai. 08 Nov. 08 Zinn Zinn Lagerbestände Basismetalle 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 14 Aluminium - Klicken, um Profichart zu laden Kupfer - Klicken, um Profichart zu laden Zink - Klicken, um Profichart zu laden Blei - Klicken, um Profichart zu laden Nickel - Klicken, um Profichart zu laden Zinn - Klicken, um Profichart zu laden Trackbox Rohstoffe Trackbox Rohstoffe Soft-Commodities 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 15 Kaffee - Klicken, um Profichart zu laden Mais - Klicken, um Profichart zu laden Weizen - Klicken, um Profichart zu laden Kakao - Klicken, um Profichart zu laden Sojabohnen - Klicken, um Profichart zu laden Zucker - Klicken, um Profichart zu laden Trackbox Rohstoffe Trackbox Rohstoffe Energie & Indizes 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 16 Amex Gold Index - Klicken, um Profichart zu laden Brent - Klicken, um Profichart zu laden RICI Absolute Return - Klicken, um Profichart zu laden Amex Oil Index - Klicken, um Profichart zu laden Henry Hub Erdgas - Klicken, um Profichart zu laden S&P GSCI Total Return - Klicken, um Profichart zu laden Trackbox Rohstoffe Trackbox Rohstoffe Commodities im Chartcheck 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 17 KUPFER – Bullische Formierung - Ausbruch ab... HG WKN: 720321 ISIN: XC0007203216 Börse: NYMEX Kursstand: 152,55 US-Cent je Pfund Kursverlauf vom 27.04.2008 bis 19.01.2009 (log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Tag) Rückblick: Eine sich immer weiter verschärfende Abwärtsbewegung führte Kupfer bis Ende 2008 auf ein Korrekturtief bei 125,50 US-Cent je Pfund. Es folgte anschließend eine ausgedehnte Aufwärtsbewegung in der sich der Preis des Metalls innerhalb einer dynamischen Ausbruchsbewegung bis auf ein Bewegungshoch bei 162,25 US-Cent je Pfund vorarbeiten konnte. Aus formationstechnischer Sicht besteht jetzt die Möglichkeit, dass der Basiswert innerhalb einer billischen Flagge konsolidiert. Charttechnischer Ausblick: Für einen regelkonformen Ausbruch sollte der Basiswert jetzt über 162,25 US-Cent je Pfund ansteigen. In dem Fall wäre die exp. GDL (EMA50/blau) und der benannte Horizontalwiderstand nach oben ausgehebelt. Erst dann wird weiteres Ausbruchspotenzial wahrscheinlicher. Sollte der Basiswert jetzt kurzfristig unter 143,35 US-Cent je Pfund rutschen, dann sollte ein weiterer Belastungstest der 125,50er Unterstützung in Betracht gezogen werden. MAIS - Ausbruch wird vorbereitet C Future auf Mais im Endloskontrak ISIN: XC000A0AEZE1 Börse: CBOT in US-Cent pro Scheffel Kursstand: 391,00 US-Cent pro Scheffel Kursverlauf vom 22.05.2008 bis 19.01.2009 (log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Tag) Rückblick: Der Future auf Mais im Endloskontrakt konnte noch im Juli letzten Jahres ein Rallyehoch bei 779,00 US-Cent pro Scheffel ausbilden. Ausgehend davon halbierte sich der Wert. Innerhalb einer massiven Abverkaufswelle entstand demzufolge ein wichtiges Korrekturtief bei 305,40 US-Cent pro Scheffel. Im Bereich des beschriebenen Korrekturtiefs entstand ein Nachfrageüberhang. Dieser bewirkte steigende Notierungen, sodass der Basiswert in der Lage war bis in den Bereich des vorgeschalteten Horizontalwiderstands bei 433,00 US-Cent pro Scheffel vorzudringen. In einem ersten Anlauf scheiterte Mais an diesem Bereich. Charttechnischer Ausblick: Der Future auf Mais befindet sich in einer vorbereiteten Ausbruchsphase. In den nächsten Tagensollte ein weiterer Angriff auf die 433,00er Marke anstehen. Gelingt ein Ausbruch darüber, dann wären weitere Kurszuwächse bis in den Bereich bei 600,00 US-Cent pro Scheffel möglich. Rutscht der Basiswert im Zuge der angelaufenen Konsolidierungsphase unter 305,40 US-Cent pro Scheffel, dann wären die bullischen Ambitionen zu negieren. Kupfer Future auf Mais Blindtext 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 18 SOJABOHNENMEHL - Kaufdruck setzt sich durch SM Future auf Sojabohnenmehl im Endloskontrakt ISIN: PSEUDO040261 Börse: CBOT in US-Cent/bushel Kursstand: 313,00 US-Cent/pound Kursverlauf seit 16.01.2004 (log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Woche) Rückblick: Nachdem der Future auf Sojabohnenmehl einen zweijährigen bullischen Keil regelkonform nach oben verlassen konnte baut sich zunehmend erhöhte Trenddynamik auf. Das Kaufinteresse explodiert förmlich. Als Konsequenz daraus entstand ein Rallyehoch bei 447,80 US-Cent/pound. Mit dem Erreichen setzte direkt Verkaufsdruck ein. Der Basiswert fiel demzufolge unter die charttechnische Horizontalunterstützung bei 378,50 USCent/ pound und lieferte ein entsprechendes Verkaufssignal. Im letzten Quartal in 2008 stabilisierte sich der Kurs dann im Bereich der Unterstützung bei 238,00 US-Cent/pound. Seit dem besteht wieder zunehmendes Kaufinteresse. Die 289,00er Marke liefert dabei eine maßgebliche Unterstützung. Sie kann als Kaufmarke eines kleinen Doppelboden lokalisiert werden. Charttechnischer Ausblick: Solange der Basiswert oberhalb der 289,00er Marke notiert sind weiter steigende Notierungen bis in den Bereich bei 378,50 US-Cent/pound möglich. Rutscht der Basiswert hingegen unter 289,00 US-Cent/pound wären weitere Kursverluste bis 238,00 US-Cent/pound einzukalkulieren. CENTROTHERM - Kapitalflucht unter 16,80 Euro zu erwarten Centrotherm Photovoltaics WKN: A0JMMN ISIN: DE000A0JMMN2 Börse: NYMEX Kursstand: 17,05 Euro Kursverlauf vom 15.05.2008 bis 20.01.2009 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Tag) Rückblick: Die Aktien von Centrotherm kommen am heutigen frühen Dienstag deutlich unter Druck und zählen aktuell zu den größten Verlierern im TecDax. Dabei setzen sich die gestrigen Verkäufe weiter fort, wo die Aktie am Widerstand bei 19,85 Euro scheiterte. Diesen konnte die Aktie Ende letzten Jahres nach oben überwinden und so ein kleines Kaufsignal generieren. Weiteres Kursgewinne bis auf 23,99 Euro folgten, bevor die Aktie zu einem Pullback ansetzte. Am nun zur Unterstützung gewordenen Bereich bei 19,85 Euro fanden sich jedoch nicht genügend Käufer und die Aktie fiel nachhaltig unter diese zurück. Damit wurde das vorangegangenen kurzfristige Kaufsignal negiert und die Aktie kippte wieder in den Verkäufermarkt zurück. Charttechnischer Ausblick: Nach der Erholung der vergangenen Wochen deuten sich nun weitere Kursverluste in der Centrotherm Aktie an, wobei ein Ausbruch unter 16,80 Euro per Tagesschluss dies bestätigen würde. Dies sollte erneut zu einer Kapitalflucht führen, mit der weitere Kursverluste bis auf 15,02 Euro und später sogar bis in den einstelligen Kursbereich einhergehen könnten. Auf der Gegenseite dürfte ein Tagesschlusskurs über 21,10 Euro noch einmal die Käufer zurück ins Spiel bringen. Kursgewinne bis 26,75 Euro wären dann möglich. Sojabohnenmehl Centrotherm Photovoltaics Terminausblick & Impressum 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 19 Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag 16:35 Uhr US Öllagerbestände API und EIA 20:00 Uhr USDA Broiler Hatchery 16:35 Uhr EIA Erdgasbericht 13:30 Uhr US Geflügelpreise 20:30 Uhr Commitment of Traders 22:00 Uhr Crop Progress Grain Stocks, Rice Stocks Winterweizenauspflanzungen 22:00 Uhr Weather – Crop Summary 16:35 Uhr US Öllagerbestände API und EIA 20:00 Uhr USDA Broiler Hatchery 16:35 Uhr EIA Erdgasbericht 20:30 Uhr Commitment of Traders WOCHE 1WOCHE 2 Terminausblick & Impressum 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 19 Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag 16:35 Uhr US Öllagerbestände API und EIA 20:00 Uhr USDA Broiler Hatchery 16:35 Uhr EIA Erdgasbericht 13:30 Uhr US Geflügelpreise 20:30 Uhr Commitment of Traders 22:00 Uhr Crop Progress Grain Stocks, Rice Stocks Winterweizenauspflanzungen 22:00 Uhr Weather – Crop Summary 16:35 Uhr US Öllagerbestände API und EIA 20:00 Uhr USDA Broiler Hatchery 16:35 Uhr EIA Erdgasbericht 20:30 Uhr Commitment of Traders WOCHE 1WOCHE 2 Quelle: ://nass.usda.gov/Publications/Reports_By_Date/index.asp |
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