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»Rohstoff Report Ausgabe 02/2009

Rohstoff Report Update 01/09Neues Thema eröffnenNeue Antwort erstellenDas Thema einem Freund empfehlenDas Thema druckenRohstoff Report Update 02/09
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23.01.2009, 22:16


RohstoffReport
6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 Ein Service der BörseGo AG
RohstoffReport
6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 Ein Service der BörseGo AG
Leitartikel: Ölpreisrallye
Seite 03
Investieren in Rohstoffe
Der “easy” Öl-Deal Seite 06
Aktueller Rohstoff-Kommentar Seite 08
Video und Performance Tabelle Seite 11
Charts der LME Seite 13
Basismetalle Seite 14
Soft-Commodities Seite 15
Energie & Indizes Seite 16
Chartcheck Seite 17
Impressum und Termine Seite 19
Editorial

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
Erdöl befindet sich in einer interessanten


Konstellation. Der Preis scheint nach unten nun gut
abgesichert zu sein, zumindest, wenn man US-Leichtöl im Februarkontrakt
meint. Der Kontrakt notiert bei 33,46 US-Dollar/Barrel und hat damit schon fast
die im Rohstoff-Report wiederholt genannte mögliche Zielzone von 30 US-
Dollar/Barrel erreicht. Anleger, die Öl nun kaufen wollen, stoßen aber auf ein
großes Problem. US-Öl für Lieferungen im März kostet schon 39,74 US-Dollar,
jenes für April 46,4 US-Dollar. Am Terminmarkt wird also schon ein kräftiger
Anstieg vorweggenommen. Wenn Sie nun ein Zertifikat kaufen, das den
Ölpreis nachbildet, so treten unweigerlich Rollverluste ein, wenn der
Kassapreis nicht stärker steigt, als der Terminmarkt schon vorweggenommen
hat. Eine komplizierte Thematik, die wir in unserem heutigen Leitthema aufgegriffen
und erklärt haben. Am Ende unseres Leitthemas stellen wir Ihnen ein
unserer Meinung nach sehr interessantes Zertifikat auf den Spread zwischen
Erdöl der Sorte Brent und der Sorte WTI vor. Mit diesem Zertifikat verdienen
Sie, wenn sich der Brentölpreis wieder an den WTI-Preis annähert. Derzeit ist
WTI viel günstiger, als Brent, was für ein weltweit transportierbares und qualitativ
nicht stark unterschiedliches Gut nicht von Dauer sein dürfte.

Die Erweiterung unserer neuen Webseite boerse-go.de geht voran. Für
Sie als Rohstoffanleger besonders interessant dürften dabei die gerade erst
am Dienstag dieser Woche gestarteten Sektorenseiten für Gold sowie für Öl &
Gas sein. Diese beiden Seiten finden Sie unter diesen Links:


Editorial 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 2
Gold:

://boerse-go.de/themen/gold

Öl & Gas:

://boerse-go.de/themen/oelgas

Auf beiden Seiten finden Sie in einer Übersicht die Kurse der weltweit wichtigen
Unternehmen in diesem Sektor und dazu passende Nachrichten aus der
Redaktion der BörseGo AG. Die Goldseite gibt Ihnen zunächst einen Überblick
über die aktuellen Goldnotierungen und –nachrichten sowie die aktuellen
Goldmüzen- und Goldbarrenpreise. Außerdem finden Sie dort die aktuellen
Kurse der wichtigen Goldaktienindizes. Darauf folgen die Kurse der gehedgten
und nicht gehedgten Goldminenaktien. Darunter haben wir Ihnen Kurslisten
für australische, kanadische und südafrikanische Aktien zusammengestellt.
Dazu gibt es noch ausführliche Wissensinhalte aus dem BörseGo Wiki.

Die Seite Öl & Gas gibt Ihnen einen Überblick über die beiden Rohstoffe sowie
Öl- und Gasindizes. Darüber hinaus finden Sie dort Aktien und Nachrichten für
nordamerikanische Öl- und Gasaktien, für LNG-Aktien sowie Öl- und Gasaktien
aus Asien und Russland. Für Kenner interessant sind außerdem die Energie
Income Trusts, die Sie ebenfalls auf der Seite finden. Wie bei Gold geben wir
Ihnen von dieser Seite aus außerdem Zugriff auf unsere Wiki-Wissensinhalte.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen des heutigen Reports,

Ihr Jochen Stanzl
Chefredakteur Rohstoff-Report.de

Sonderthemen im
Rohstoff-Report in 2009

Monat Topthemen
Februar 2009 Sonderpublikation Edelmetalle
Gold & Silber
März 2009 Rohstoffinvestments
mit CFDs
April 2009 Rohstoffinvestments
mit Fonds
Mai 2009 Rohstoffinvestments
mit Zertifikaten

Für Anfragen bezüglich Anzeigen im Rohstoff-Report wenden Sie sich
bitte an Herrn Robert Abend

Telefon:

089 / 76 73 69 - 0


Leitartikel: Ölpreis 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 3 Leitartikel: Ölpreis 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 3
Ölpreis: Rallye in der zweiten Jahreshälfte?


Morgan Stanley hat vor wenigen Tagen einen Supertanker im Golf von Mexiko gechartered, um darin Öl zu lagern. Das Erdöl wurde günstig zu
derzeitigen Marktpreisen gekauft und am Terminmarkt für Lieferungen zu einem späteren Zeitpunkt wieder verkauft. Bis zum Liefertermin wird
das Erdöl im Tanker gelagert. Der Gewinn ist sofort verfügbar; die Lieferung findet in der Zukunft statt. Ein gutes Geschäft.

Wie Sie in beigefügter Grafik erkennen können, kostet Erdöl für
Lieferungen im Februar deutlich weniger als bei weiter in der Zukunft liegenden
Terminen. Der am weitesten in der Zukunft liegende Liefertermin,
den die New Yorker Ölbörse NYMEX vorsieht (Dezember 2017) sieht zum
Schlussstand am 19. Januar 2009 einen Lieferpreis pro Barrel von 77,30
US-Dollar vor, was 131,02 Prozent über dem Preis für Lieferungen im
Februar 2009 liegt. Ein Grund für die günstigen Preise für zeitnahe
Lieferungen sind die hohen Ölvorräte in Cushing, Oklahoma. In der Region
stehen die meisten Ölraffinerien der Staaten, die sich wegen der
Konjunkturschwäche einer fallenden Nachfrage nach Mineralölprodukten
gegenübersehen. Betrachten wir die Terminstrukturkurve von Erdöl (Abb.
1), so wird deutlich, dass die Handelsteilnehmer einen Rückgang der
Lagerbestände in den kommenden Jahren erwarten.

Investieren in Erdöl bei steigenden
„Zukunftspreisen“

Anleger, die heute in Erdöl über ETCs oder Zertifikate investieren, die nicht
mit einer festen Laufzeit versehen sind bzw. sich nicht auf einen bestimmten
festen Futures-Kontrakt beziehen, müssen sich der Rollproblematik
stellen, die besagt, dass noch vor dem Auslaufen des jeweils eingegangenen
Termingeschäfts in den nächst fälligen Future gerollt werden muss,
um eine physische Auslieferung zu verhindern. So müsste beispielsweise
der März-Kontrakt, der Lieferungen im März 2009 vorsieht, gegen den
April-Kontrakt getauscht werden, indem der März-Kontrakt verkauft und

Starke Contango-Terminstruktur bei US-Leichtöl WTI
33,46
39,74
43,84
46,4
48,45
50,25
59,44
62
65,65
68,8
74
77,3
0
10
20
30
40
50
60
70
80
Feb 09 Mar 09 Apr 09 Mai 09 Jun 09 Jul 09 Jun 10 Dez 10 Dez 11 Dez 12 Dez 15 Dez 17
der April-Kontrakt gekauft wird. Da nun aber der April-Kontrakt durch die
Contango-Terminstruktur mehr kostet, als sich durch den März-Kontrakt
zum gleichen Transaktionszeitpunkt erzielen lässt, kann im Rahmen dieses
Rollvorganges nur eine geringere Anzahl an Kontrakten zu dem höheren
Preis erworben werden. Zwar ist dem Anleger allein durch das Rollen
auf dem ersten Blick noch kein Verlust entstanden, da die Gesamtposition
zunächst immer noch den gleichen Wert ausweist, doch liegt damit die
Messlatte für den Spot-Preis in der Folgezeit entsprechend höher. So muss
die bereits eingepreiste höhere Kurserwartung bis zum nächsten
Rolltermin am Kassamarkt erst noch entsprechend nach oben nachvollzogen
werden, da sonst im Ergebnis ein sogenannter Rollverlust entstehen
würde. Der durch eine Contango-Konstellation beim Rollvorgang hervorge



Leitartikel: Ölpreis 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 4
rufene Verlust an Partizipation muss also durch immer weiter steigende
Preise am Kassamarkt aufgefangen werden. Um allerdings mit "Contango-
Rohstoffen" überhaupt in die Gewinnzone zu gelangen, müsste der Spot-
Preis in jeder Rollperiode noch stärker steigen als dies in den Futures
bereits vorweggenommen wurde. Dies dürfte bei den aktuellen
Aufschlägen für die aufeinander folgenden Kontrakte für Februar (33,46
USD), März (39,74 USD) und April (46,4 USD) aber nicht ganz leicht sein.

Analysten sehen einen Boden im Ölpreis

Jeffrey Currie von Goldman Sachs erwartet eine „entschiedene und brachiale“
Aufwärtsbewegung im Ölpreis in der zweiten Jahreshälfte. Die
Ölpreise könnten bereits ihr Tief gesehen haben, nachdem US-Leichtöl in
der letzten Woche bis auf 32,40 US-Dollar/Barrel gefallen ist. Bis zum
Jahresende könnte sich der Preis bis auf 65 US-Dollar/Barrel erhöhen. Es
bestehen gute Aussichten auf „einen neuen Bullenmarkt“ beim Öl, so der
Analyst. Die Weltölnachfrage wird in diesem Jahr zwar um 1,6 Millionen
Barrel/Tag fallen, so Currie, der damit einen stärkeren Rückgang als die
Internationale Energieagentur (-500,000 Barrels/Tag) sieht. Eine jüngst in
Mode gekommene Geschäftsmöglichkeit, bei der Supertanker als Stauraum
genutzt werden, um Erdöl heute günstig einzukaufen und später im
Jahr zu besseren Preisen zu liefern, sei zukünftig „schwierig“ in der
Umsetzung. US-Leichtöl für Lieferungen im Dezember 2009 kosten aktuell
56 US-Dollar/Barrel, während Lieferungen im März für die gleiche
Menge 15 US-Dollar/Barrel günstiger sind. Diese Terminstruktur, die unter
Fachleuten „Contango“ genannt wird, verursacht für Zertifikate- und ETC-
Inhaber enorme Rollverluste. Analysten rechnen allerdings damit, dass die
Contango-Struktur in den kommenden Monaten abflacht, da
Fördermengenkürzungen der OPEC und Ölkonzerne Wirkung zeigen wird.
Die technische Analyse spricht dafür, dass die Preise beim Öl möglicherweise
schon ihr Tief gesehen haben oder knapp darüber notieren.
„Aufgrund des vorliegenden stark negativen Momentums besteht durchaus
die Möglichkeit, dass die Notierungen zunächst nach unten durchschlagen,
um dann aber im 32,50 US-Dollar/Barrel Bereich eine
Stabilisierung einzuleiten, die sich wiederum zu einem echten Boden
auswachsen kann. Den Spielraum für WTI Öl sehen wir in 2009 zunächst
zwischen 32,50 und 60 US-Dollar/Barrel“, so Harald Weygand, Head of
Trading bei Godmode-Trader.de.

Preisunterschied zwischen Brent- und US-Leichtöl

Aktuell notiert der Ölpreis der US-Sorte WTI bei knapp 40 US-Dollar/Barrel.
Erdöl der Sorte Brent ist mehr als 10 Prozent teurer und wird für die gleiche
Menge bei 44,62 US-Dollar gehandelt. Erdöl ist nicht gleich Erdöl. Das
weiß jeder Anleger, der einmal ein Zertifikat oder einen Optionsschein auf
den Rohstoff gesucht hat. Weltweit gibt es hunderte Ölsorten – die weitaus
wichtigsten sind das in New York gehandelte WTI (West Texas
Intermediate) sowie das sprichwörtliche Nordsee- oder Brentöl. Weltweit
gilt der Preis für WTI als Referenz für die Preisfestsetzung und in den letzten
Jahren tendierten Brentöl und WTI-Öl preislich auf etwa gleicher Höhe.
Das hat sich geändert. Heute kostet WTI für Lieferungen im Februar 4 US-

Ölpreis erreicht wichtige technische Unterstützung
Während dieser Wert keinen Rekord darstellt (dieser wurde im Jahr 2007
bei 7 US-Dollar/Barrel erreicht), ist es trotzdem ungewöhnlich. Der Ölmarkt
zeigt, wie schon so oft in den letzten Jahrzehnten, sein ausgeprägtes und
zugleich schwer vorhersehbares Eigenleben. WTI kostet normalerweise
mehr als Brent, da es über größere Strecken vom Nahen Osten oder Afrika
in die USA transportiert werden muss. Das Nordseeöl ist geographisch
weit näher zur Hauptabnehmerregion Europa. Die Qualität beider Sorten
unterscheidet sich kaum. Und dennoch ist WTI nun deutlich günstiger als
Brent. Eine Erklärung hierfür sind die hohen US-Öllagerbestände in
Cushing, Oklahoma. Cushing nähert sich seiner maximalen Lagerkapazität.
Nach Schätzungen der Ölexperten von Platts hat Cushing nur noch
Restkapazitäten für rund 2 Millionen Barrels. Da Öl in den Lagerhallen in
Cushing gehortet wird, verliert der WTI-Preis relativ zu anderen Ölsorten
weiter an Boden und entfernt sich zusehends von den realen, am Markt
vorherrschenden Verhältnissen. Somit ist der Brentölpreis bis zur
Normalisierung der WTI-Vorräte als Referenz für den Weltölpreis zu bevorzugen.


Setzen Sie auf den Spread zwischen WTI und Brent

Alpha-Zertifikate versuchen, gezielt auf den Wertunterschied zweier
Basiswerte zueinander zu setzen, egal wie sich der Gesamtmarkt, das
Beta, dabei entwickelt. Das marktneutrale Streben nach einer derartigen
Alpha-Rendite, bestens bekannt auch aus der Hedgefonds-Szene, ist allerdings
am Zertifikatemarkt nach einer stürmischen Anfangseuphorie vor ca.
zwei Jahren mittlerweile völlig zum Erliegen gekommen. Zu eindeutig stellte
sich der massenhaft verbriefte angebliche Vorteil einer Dividendenstrategie
gegenüber dem Gesamtmarkt nachträglich als Flop heraus,
speziell in der mit zahlreichen Konstruktionsfehlern behafteten Verpackung.
Am Rohstoffmarkt hielt sich die „Alphamania“ dagegen von vornherein
ziemlich in Grenzen und beschränkte sich zum einen auf einzelne
Produkte von Merrill Lynch, die dabei den Wettstreit hauseigener Indices
gegenüber Benchmarks anderer Indexanbieter wie z.B. Goldman Sachs
oder FTSE suchten. Ein momentan auftretendes Phänomen liefert aber


Leitartikel: Ölpreis 6. Jahrgang | Ausgabe 01 | 07.01.2009 5
gerade den Stoff, aus dem die vier ebenfalls schon im Juli 2007 aufgelegten
Rohstoff-Alpha-Papiere der Société Générale gefertigt sind: Der
Unterschied (Spread) zwischen dem Preis der US-Öl-Sorte West Texas
Intermediate (WTI) und der Nordsee-Variante Brent. Zwar gab es zwischen
den beiden schon immer eine gewisse preisliche Diskrepanz, da es das
historisch etwas billigere Brent z.B. etwas näher zu seinen
Abnehmerländern in Europa hatte, während das amerikanische WTI über
größere Entfernungen vom Nahen Osten oder Afrika bis in die USA transportiert
werden musste. Das Besondere ist jedoch aktuell, dass sich dieses
Verhältnis jetzt sogar umgedreht hat und Brent plötzlich um einige
Dollar höher notiert als das US-Leichtöl. Die Gründe hierfür sind vor allem
in zwei Punkten zu sehen. Zum einen der Nachfrageschwäche in
Verbindung mit der horrenden Zunahme der Lagerbestände am Standort
Cushing, Oklahoma, wo sich die meisten Raffinerien der Vereinigten
Staaten befinden. Dazu passt auch Erklärung Nummer zwei, die starke
Contango-Struktur des Ölterminmarktes, die gerade induziert, dass das am
Spottmarkt sehr niedrig bewertete Öl physisch gehortet wird, um es später
zu erheblich höheren Preisen am Markt abzusetzen. Kein Wunder, dass
die Lager in Cushing inzwischen an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, wenn
beispielsweise für Lieferungen in fünf Jahren allein 100 Prozent mehr auf
dem Preisschild stehen. Auf der anderen Seite wurde die Brent-Notierung
durch den Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine, sowie der sibirischen
Kälte in Europa zusätzlich beflügelt. Anleger können von dieser
eher unnormalen Marktsituation mittels der vier Produkte der Société
Générale profitieren. Das Öl-Arbitrage-Quartett lässt dabei je zweimal entweder
einfach oder mit einem Hebel von drei die Spekulation in die eine

oder andere Richtung zu, wobei der Wertunterschied durch die beiden
Indices S&P GSCI WTI ER und S&P GSCI Brent ER umgesetzt wird. Neben
der Alpha-Rendite ergibt sich für den Investor aus der aufgrund einer
Long- und Short-Position fehlenden Kapitalbindung eine weitere
Ertragskomponente, die immerhin rund zwei Prozent zusätzlich einspielt.
Allerdings wird gleichzeitig auch eine Managementgebühr von 1,25 bzw.
3,75 Prozent bei der Hebel-Variante in Abzug gebracht. Das Währungsrisiko
ist zudem durch einen Quanto-Mechanismus ausgeschaltet. Egal also, ob
sich der Spread zwischen den beiden Ölsorten wieder normalisiert oder
weiter erhöht, das geeignete Instrumentarium ist auf jeden Fall vorhanden,
um unabhängig von der allgemeinen Ölpreisentwicklung Gewinne
zu erzielen. Besteht nur noch die „kleine“ Schwierigkeit, die richtige Seite
zu wählen. Denn ansonsten häufen auch die jetzt wiederentdeckten
Alpha-Produkte entsprechende Verluste an und stehen ihren Aktien-
Pendants in nichts nach.

S&P GSCI WTI ER (long)/ S&P GSCI Brent ER (short) Alpha-Zertifikat

Emittent/WKN: Société Générale / SG03N3
Laufzeit: Endlos
Preis: (19.01.2009) Geld / Brief: 95,28 ¤ / 95,53 ¤

S&P GSCI Brent ER (long)/ S&P GSCI WTI ER (short) Alpha-Zertifikat

Emittent/WKN: Société Générale / SG03N1
Laufzeit: Endlos
Preis: (19.01.2009) Geld / Brief: 105,95 ¤ / 106,20 ¤

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Der „easy“ Öl-Deal 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 6 Der „easy“ Öl-Deal 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 6
Der „easy“ Öl-Deal

Easy Express-Zertifikate haben im Gegensatz zu manch anderer wohlklingender Produkt-Innovation am Zertifikatemarkt ihren Namen redlich verdient,
lässt sich deren Auszahlungsprofil doch von den meisten Anlegern problemlos nachvollziehen.

Dafür sorgt zum einen eine einzige Schwelle, die es zu beachten gilt Der Rohstoff-Report Tipp:
und zum anderen ebenfalls nur ein Stichtag am Laufzeitende, der über Anleger, die nicht mit einer extrem negativen Kursentwicklung beim
das Wohl oder Wehe des jeweiligen Produktes entscheidet. Die Ölpreis auf Sicht von drei Monaten rechnen, können das Papier durch-
Quintessenz daraus: Sollte der Basiswert bis dahin nicht unter die aus zeichnen. Wer dagegen innerhalb dieses Zeitraums sogar auf eine
Schwelle gefallen sein, gibt es eine fixe Auszahlung incl. eines Trendwende beim schwarzen Gold nach oben spekuliert, ist mit einem
Bonusanteils. Ansonsten nimmt man 1:1 an der Wertentwicklung des etwas offensiveren Produkt ohne begrenzenden Cap sicherlich besser
Underlyings seit Emission teil. Kein weiterer Puffer, keine permanent aktibedient.
ve Absicherungsschwelle, die einer ständigen Aufmerksamkeit seitens
des Investors bedarf, da sage doch noch einer, Zertifikate wären wenig
durchschaubar. S&P GSCI Crude Oil Easy Express-Zertifikat
Die Commerzbank bietet diese einfache Struktur bei ihrem noch bis zum Emittent/WKN: Commerzbank / CB77UP
29. Januar zeichenbaren Papier auf den S&P GSCI Crude Oil Excess Laufzeit: 08.05.2009
Return Index, der die Wertentwicklung des West Texas Intermediate (WTI) Preis: Ausgabepreis: 100 Euro
Crude Oil Futures abbildet, jetzt auch für den Rohstoff-Markt an. Da es (in Zeichnung: (Kein Agio)
sich dabei um einen dreimonatigen „Kurzläufer“ bis zum 8. Mai 2009 05.01.09-29.01.09)
handelt, brauchen Anleger hier keinen sehr langen Atem mitzubringen.
Zudem ist die Barriere in Höhe von indikativ 60 Prozent des
Auflageniveaus für diesen relativ kurzen Zeitraum auch noch reichlich
großzügig bemessen, was die maximal erzielbare Rendite von fünf
Prozent, zumindest wenn man sie auf das Gesamtjahr hochrechnet, mit
rund 20 Prozent als durchaus attraktiv erscheinen lässt. Für das Zertifikat
wird bei Zeichnung kein Ausgabeaufschlag durch den Emittenten erhoben.



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RohstoffReport 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 8
Aktueller Rohstoff-Kommentar


von Jochen Stanzl

Basismetalle

Aktuelle Markteinschätzung

Das Preisrisiko bei den Basismetallen ist nicht gleichmäßig verteilt.
Aluminium galt im vierten Quartal und in den ersten Tagen des neuen
Jahres als das Metall, das mit dem größten Risiko für weitere
Preisrückgänge versehen war. Aluminium war weit weniger gefallen, als
andere Metalle, da Handelsteilnehmer darauf gehofft haben, dass die
Aluminiumschmelzer in China und anderswo auf der Erde ihre
Produktionsmengen soweit einschränken können, dass Aluminium knapp
bleiben wird. Weit gefehlt. Seit dem Hoch Anfang des Jahres 2008 bei
3380 US-Dollar/Tonne verlor Aluminium um 1958 US-Dollar/Tonne oder 58
Prozent an Wert, während beispielsweise Kupfer um 62,5 Prozent verlor.
Vor einer Woche betrug der Gesamtverlust bei Aluminium 56 Prozent, bei
Kupfer 62 Prozent. Im Januar betrug der Verlust bei Aluminium 51 Prozent,
während Kupfer schon um 61 Prozent gefallen war. Die Handelsteilnehmer
scheinen dem Umstand nun Rechnung zu tragen, dass Aluminium
genauso wie jedes andere Basismetall ausreichend verfügbar ist.
Während sich alle Metalle die letzte Woche mit Kursgewinnen abschließen
konnten, verlor Aluminium kräftig an Boden. Das Wochenminus
beträgt 4,9 Prozent.

Kupfer konnte um 5,4 Prozent auf 3333 US-Dollar/Tonne an Wert gewinnen,
bewegt sich aber seit rund zwei Wochen seitwärts. Wang Chiwei, leitender
Manager beim größten chinesischen Kupferproduzenten Jiangxi
Copper, rechnet mit einem Wachstum des chinesischen Verbrauchs an raffiniertem
Kupfer in 2009 von 2 Prozent, nach geschätzten 4 Prozent im
Jahr 2008. Der Gesamtverbrauch im letzten Jahr wird auf 4,96 Millionen
Tonnen geschätzt. Die Produktion der chinesischen Kupferbergwerke soll
im Jahr 2008 um 8,4 Prozent auf 920,000 Tonnen gewachsen sein, die
Produktion von Fertigkupfererzeugnissen um 6,7 Prozent auf 3,68
Millionen Tonnen. Die Wahrscheinlichkeit sei hoch, dass die

Produktionsmenge an Fertigkupfererzeugnissen in China im Jahr 2009 auf
dem Niveau des Vorjahres oder sogar darunter liegen wird. China war in
den Jahren 2001 bis ins erste Halbjahr 2008 hinein der größte
Wachstumstreiber bei der Kupfernachfrage. Ohne China dürfte die
Kupfernachfrage weltweit auf einem niedrigen Niveau bleiben, während
sich die Lagerhallen an der Londoner LME weiter füllen.

Edelmetalle

Aktuelle Markteinschätzung

Der Goldpreis hadert weiter mit der Marke von 850 US-Dollar/Unze. In der
letzten Woche war dort kein Weiterkommen und der Preis fiel. Bei einem
Wochentief von 801,60 US-Dollar/Unze konnten neue Käufer den Preis
aber stützen. Im Wochenvergleich notiert Gold im Plus mit +1,9 Prozent.
Stützend wirkte sich auf Seiten der Nachrichten die Veröffentlichung der
„Gold Survey 2008“ durch das britische GFMS aus. Darin war zu lesen,
dass die südafrikanische Goldproduktion im Jahr 2008 um 14 Prozent auf
den niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt eingebrochen ist. Das war der
größte prozentuale Rückgang seit dem Jahr 1901. Damit fällt Südafrika im
Vergleich der größten Goldproduzentenländer auf den Platz 3 zurück, nach
den USA und China, dessen Produktion um 3 Prozent wuchs. International
Financial Services London (IFSL) meldet unterdessen, dass das
Handelsvolumen mit Goldderivaten im Jahr 2008 um 58 Prozent auf 20,2
Billionen US-Dollar angewachsen ist. Das Silberhandelsvolumen an der
London Bullion Market Association (LBMA) stieg um 39 Prozent auf 2,6
Billionen US-Dollar. Das Handelsvolumen war insbesondere im Bereich
des neuen Hochs bei über 1000 US-Dollar/Unze sprunghaft angestiegen.
„Das tatsächliche Handelsvolumen in London ist tatsächlich drei- bis fünfmal
höher als offiziell ausgewiesen, da die Transaktionen, die eins-zu-eins
miteinander verrechnet werden können, nicht ausgewiesen werden“,
schreibt IFSL im Bericht. Börsennotierte Fonds (ETFs) waren für den Handel
von Gold am beliebtesten im Jahr 2008, hieß es.


Blindtext 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 9
Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen bei Gold betrug an der
LBMA im Jahr 2008 20 Milliarden US-Dollar und damit 45 Prozent mehr
als im Jahr zuvor. Der Silberhandel wuchs täglich auf einen Durchschnitt
von 2 Milliarden US-Dollar, +32 Prozent.

Soft Commodities und tropische Rohstoffe

Aktuelle Markteinschätzung

Die Baumwollpreise notieren nur knapp über ihrem 6 ? Monatstief, das
im November erreicht wurde (und das gleichzeitig einen Rückgang von 55
Prozent ausgehend vom 12-Jahreshoch aus dem März 2008 markierte).
Das US-Landwirtschaftsministerium geht davon aus, dass die weltweite
Baumwollnachfrage im Jahr 2009 um 6,1 Prozent fallen wird, auf dann
115,2 Millionen Ballen. Das ist der stärkste Rückgang seit 65 Jahren. Vor
allem wird dieser Rückgang ausgelöst durch China. Die sprichwörtliche
Schneiderei der Welt importiert immer weniger, im Dezember gingen die
Einfuhren um 65 Prozent verglichen mit dem Vorjahr zurück. Sogar im
Gesamtjahr 2008 ging die Nachfrage des größten Baumwollverbraucherlandes
China zurück, das war das erste Mal seit zehn Jahren
der Fall. Auch in 2009 ist das Risiko hoch, dass die Nachfrage weiter fällt.
Das US-Landwirtschaftsministerium schätzt den Nachfragerückgang auf 10
Prozent. Die Baumwollexporteure, die vor allem in den USA sitzen und
dort produzieren, werden in diesem Jahr 32,1 Prozent weniger ernten,
weltweit soll in den 12 Monaten zum Juli 2009 7,4 Prozent weniger geerntet
werden – so das US-Landwirtschaftsministerium in seinem
Schätzbericht weiter.

Die Preise für den an der New Yorker Nybot gehandelten Arabica Kaffee
kletterten gestern auf ein Zweimonatshoch, nachdem sie im letzten
Monat auf ein 1 ? Jahrestief gefallen waren. Stützend wirkte sich der Rückgang
der Arabicabestände an der Terminbörse ICE in Atlanta auf ein
Siebenmonatstief aus. Besonders kolumbianischer Kaffee war im Jahr
2008 bei niedrigen Preisen gefragt: Die Lagerbestände fielen an der ICE
um 68 Prozent. Der Internationale Kaffeeverband rechnet im Wirtschaftsjahr
2009/10 mit einem Defizit von 5 Millionen Sack Kaffee, da
Produzenten Probleme haben werden, ihre Pflanzen zu pflegen und
Düngemittel über Kredite zu erhalten. Belastend wirkt sich hingegen weiterhin
der Winterschlussverkauf in Brasilien aus. Die dortigen Kaffeeproduzenten
nutzen die gestiegenen Preise und gleichzeitig am Boden
liegenden Kurse der brasilianischen Währung, um ihre Ernte und ihre
Lagerbestände ans Ausland zu verkaufen. Dieses Spiel hält schon seit
Monaten an und belastet die Weltmarktpreise für Kaffee. Das Resultat der
Verkaufswut ist ein Anstieg der Weltmarktbestände um 1,8 Prozent auf
zuletzt 4,55 Millionen Sack Kaffee.

Die Preise für Orangensaftkonzentrat schlossen sich der allgemeinen
Erholung der Rohstoffpreise in den letzten Wochen nicht an und notieren
nur knapp über dem in der Vorwoche erreichten 4 1/3-Jahrestief. Die
Orangenernte in Florida und Kalifornien lief sehr gut, was den Weiterverarbeitern
zu gefrorenem Orangensaftkonzentrat (dieses wird an der
Börse gehandelt) die Möglichkeit gibt, ihre Lagerbestände aufzufüllen.
Diese sprangen im November um 84 Prozent an. Während die Lager


bestände wachsen, fällt die Nachfrage. In den vier Wochen zum 20.
Dezember ging sie in den USA im Vergleich zur entsprechenden
Vorjahresperiode um 4 Prozent zurück. Auf Seiten der positiven Faktoren
können nur Spekulationen gefunden werden. So könnte die Kälte in den
letzten Wochen Schäden an den Orangenhainen in Florida angerichtet
haben. Außerdem könnte eine Baumerkrankung dazu führen, dass noch
mehr Bäume in Florida abgeholzt werden müssen, was die
Produktionskapazität des für die Versorgung des US-amerikanischen
Marktes wichtigen Bundesstaats Florida negativ beeinflussen könnte.
Sichthaltige Kaufgründe sind derzeit jedoch nicht zu finden.

Getreide

Aktuelle Markteinschätzung

Die Preise für Sojabohnen gaben in der letzten Woche ihr 3 1/4-
Monatshoch auf und fielen leicht zurück. Die Preise notieren aber immer
noch kräftig über ihrem im Dezember erreichten 1 ?-Jahrestief, das gleichzeitig
53 Prozent unter dem Hoch aus dem Juli 2008 lag. Es gehört in den
letzten Wochen für das US-Landwirtschaftsministerium fast schon zum
guten Ton, dass es die Schätzungen für die Lagerbestände, die aus dem
letzten Jahr ins neue Jahr übertragen werden, nach oben korrigiert. So
auch am 12. Januar. Das belastete die Preise wie schon in den Vorwochen
auch und rief Verkäufer auf den Plan. Ein maßgeblicher Grund für die
andauernden Prognosenrevidierungen ist die Nachfrage, die zurückgeht.
Die Sojaverarbeiter meldeten in den USA um Dezember einen Rückgang
ihrer Produktion um 14 Prozent, da sie ihrerseits weniger Bestellungen von
Sojamehl- und Tierfutterherstellern erhielten. Zu allem Übel sind nun auch
die Ölpreise wieder deutlich von ihren Hochs zurückgekommen, was die
Phantasie für die künftige Biodieselnachfrage eintrübt.

Die Preise für Mais sind in der letzten Woche auf ein Einmonatstief gefallen
und notieren nun nur noch knapp über dem 2-Jahrestief, das im
Dezember erreicht worden war. Wie bei Soja meldete auch bei Mais das
US-Landwirtschaftsministerium eine Aufwärtsrevidierung der Lagerübertragsmengen
aus dem Jahr 2008. Die Nachfrageschwäche nach fossilem
Benzin schwächt auch die Nachfrage nach dem Benzinadditiv
Ethanol, das in den USA aus Mais hergestellt wird. Die Brennereien in den
USA haben sich nun dazu entschlossen, mehrere Fabriken temporär zu
schließen. Insgesamt steht nun eine jährliche Produktionskapzität von 583
Millionen Gallonen still. Zu allem Übel hält sich der US-Dollar auch noch
auf einem hohen Niveau, wodurch der Maisexport gebremst wird. Im
Zeitraum vom 1. September bis zum 8. Januar fiel der US-amerikanische
Maisexport um 50 Prozent. Der größte Hoffnungsschimmer für US-
Landwirte in einer solchen schlechten Zeit ist das Wetter, das in
Südamerika nicht für eine gute Ernte spricht. Dort fehlt der Regen, was die
Ernte schädigen könnte.

Energie

Aktuelle Markteinschätzung

Siehe heutiges Leitthema.


://boerse-go.de/themen/automobile
Die Automobilbranche steckt in der Krise.

Erfahren Sie auf BoerseGo.de, wie es weiter geht.


In den USA stiegen die Ausgaben für Öl vom Jahr 1999 bis 2007 von 80 auf
900 Milliarden US-Dollar – dies entspricht quasi einer Erhöhung der
Besteuerung für alle Bevölkerungsschichten um 33 Prozent.

Erdöl ist Auslöser der Kreditkrise.

Verbraucher kaufen keine neuen Autos mehr.

Wie die Autokonzerne darauf reagieren erfahren Sie auf der neuen Webseite zur Autokrise auf:
://boerse-go.de/themen/automobile
Ein Service der BörseGo AG



Video & Wochenperformance 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 11 Video & Wochenperformance 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 11
Rohstoffvideo
der Woche

Ölpreis in 2009 - Es wird Zeit,
Shortpositionen aufzulösen! -
Bodenbildung möglich!

Von und mit Harald Weygand, Head of Trading bei Godmode-Trader.de

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GodmodeTrader.de anzusehen.

Performancetabelle (Wertveränderungen seit 15. Dezember)

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GodmodeTraderGodmodeTraderMEDIA CENTER
6,1%
5,6% 5,4%
4,7% 4,6% 4,6%
4,3%
2,3% 2,0% 1,9% 1,8% 1,5%
0,8% 0,7%
0,1%
-0,3%
-3,0%
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-5,5%
-10%
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-6%
-4%
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0%
2%
4%
6%
8%
NickelMaisKupferBleiSojabohnenSilberZuckerKakaoWeizenGoldBaumwolleZinkPlatinZinnKaffeePalladiumOrangensaftHolzAluminiumBrentöl

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Performance seit Auflegung: 96,28% (DAX in der gleichen Zeit: -30,18%)
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Charts an der LME 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 13
630000
830000
1030000
1230000
1430000
1630000
1830000
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2230000
2430000
Mai. 06 Nov. 06 Mai. 07 Nov. 07 Mai. 08 Nov. 08
Aluminium
Aluminium Lagerbestände
80000
130000
180000
230000
280000
330000
380000
Mai. 06 Nov. 06 Mai. 07 Nov. 07 Mai. 08 Nov. 08
Kupfer
Kupfer Lagerbestände
50000
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150000
200000
250000
06 06 07 07 08 08
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Zink Lagerbestände
0
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Mai. 06 Nov. 06 Mai. 07 Nov. 07 Mai. 08 Nov. 08
Blei
Blei Lagerbestände
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Mai. 06 Nov. 06 Mai. 07 Nov. 07 Mai. 08 Nov. 08
Nickel
Nickel Lagerbestände
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Mai. 06 Nov. 06 Mai. 07 Nov. 07 Mai. 08 Nov. 08
Zinn
Zinn Lagerbestände

Basismetalle 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 14
Aluminium - Klicken, um Profichart zu laden
Kupfer - Klicken, um Profichart zu laden
Zink - Klicken, um Profichart zu laden
Blei - Klicken, um Profichart zu laden
Nickel - Klicken, um Profichart zu laden
Zinn - Klicken, um Profichart zu laden
Trackbox Rohstoffe Trackbox Rohstoffe

Soft-Commodities 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 15
Kaffee - Klicken, um Profichart zu laden
Mais - Klicken, um Profichart zu laden
Weizen - Klicken, um Profichart zu laden
Kakao - Klicken, um Profichart zu laden
Sojabohnen - Klicken, um Profichart zu laden
Zucker - Klicken, um Profichart zu laden
Trackbox Rohstoffe Trackbox Rohstoffe

Energie & Indizes 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 16
Amex Gold Index - Klicken, um Profichart zu laden
Brent - Klicken, um Profichart zu laden
RICI Absolute Return - Klicken, um Profichart zu laden
Amex Oil Index - Klicken, um Profichart zu laden
Henry Hub Erdgas - Klicken, um Profichart zu laden
S&P GSCI Total Return - Klicken, um Profichart zu laden
Trackbox Rohstoffe Trackbox Rohstoffe

Commodities im Chartcheck 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 17
KUPFER – Bullische
Formierung - Ausbruch ab...

HG

WKN: 720321

ISIN: XC0007203216
Börse: NYMEX


Kursstand: 152,55 US-Cent je Pfund

Kursverlauf vom 27.04.2008 bis 19.01.2009
(log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)

Rückblick: Eine sich immer weiter verschärfende Abwärtsbewegung führte
Kupfer bis Ende 2008 auf ein Korrekturtief bei 125,50 US-Cent je Pfund.
Es folgte anschließend eine ausgedehnte Aufwärtsbewegung in der sich der
Preis des Metalls innerhalb einer dynamischen Ausbruchsbewegung bis auf
ein Bewegungshoch bei 162,25 US-Cent je Pfund vorarbeiten konnte.

Aus formationstechnischer Sicht besteht jetzt die Möglichkeit, dass der
Basiswert innerhalb einer billischen Flagge konsolidiert.

Charttechnischer Ausblick: Für einen regelkonformen Ausbruch sollte der
Basiswert jetzt über 162,25 US-Cent je Pfund ansteigen. In dem Fall wäre die
exp. GDL (EMA50/blau) und der benannte Horizontalwiderstand nach oben
ausgehebelt. Erst dann wird weiteres Ausbruchspotenzial wahrscheinlicher.

Sollte der Basiswert jetzt kurzfristig unter 143,35 US-Cent je Pfund rutschen,
dann sollte ein weiterer Belastungstest der 125,50er Unterstützung in
Betracht gezogen werden.

MAIS - Ausbruch wird
vorbereitet

C

Future auf Mais im Endloskontrak

ISIN: XC000A0AEZE1
Börse: CBOT in US-Cent pro Scheffel


Kursstand: 391,00 US-Cent pro
Scheffel

Kursverlauf vom 22.05.2008 bis 19.01.2009
(log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)

Rückblick: Der Future auf Mais im Endloskontrakt konnte noch im Juli letzten
Jahres ein Rallyehoch bei 779,00 US-Cent pro Scheffel ausbilden.
Ausgehend davon halbierte sich der Wert. Innerhalb einer massiven
Abverkaufswelle entstand demzufolge ein wichtiges Korrekturtief bei 305,40
US-Cent pro Scheffel.

Im Bereich des beschriebenen Korrekturtiefs entstand ein
Nachfrageüberhang. Dieser bewirkte steigende Notierungen, sodass der
Basiswert in der Lage war bis in den Bereich des vorgeschalteten
Horizontalwiderstands bei 433,00 US-Cent pro Scheffel vorzudringen. In
einem ersten Anlauf scheiterte Mais an diesem Bereich.

Charttechnischer Ausblick: Der Future auf Mais befindet sich in einer vorbereiteten
Ausbruchsphase. In den nächsten Tagensollte ein weiterer Angriff
auf die 433,00er Marke anstehen. Gelingt ein Ausbruch darüber, dann wären
weitere Kurszuwächse bis in den Bereich bei 600,00 US-Cent pro Scheffel
möglich.

Rutscht der Basiswert im Zuge der angelaufenen Konsolidierungsphase
unter 305,40 US-Cent pro Scheffel, dann wären die bullischen Ambitionen
zu negieren.

Kupfer
Future auf Mais

Blindtext 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 18
SOJABOHNENMEHL -
Kaufdruck setzt sich durch

SM

Future auf Sojabohnenmehl im Endloskontrakt

ISIN:
PSEUDO040261

Börse: CBOT in US-Cent/bushel

Kursstand: 313,00
US-Cent/pound

Kursverlauf seit 16.01.2004
(log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Woche)

Rückblick: Nachdem der Future auf Sojabohnenmehl einen zweijährigen
bullischen Keil regelkonform nach oben verlassen konnte baut sich zunehmend
erhöhte Trenddynamik auf. Das Kaufinteresse explodiert förmlich. Als
Konsequenz daraus entstand ein Rallyehoch bei 447,80 US-Cent/pound.

Mit dem Erreichen setzte direkt Verkaufsdruck ein. Der Basiswert fiel demzufolge
unter die charttechnische Horizontalunterstützung bei 378,50 USCent/
pound und lieferte ein entsprechendes Verkaufssignal. Im letzten
Quartal in 2008 stabilisierte sich der Kurs dann im Bereich der Unterstützung
bei 238,00 US-Cent/pound. Seit dem besteht wieder zunehmendes
Kaufinteresse. Die 289,00er Marke liefert dabei eine maßgebliche
Unterstützung. Sie kann als Kaufmarke eines kleinen Doppelboden lokalisiert
werden.

Charttechnischer Ausblick: Solange der Basiswert oberhalb der 289,00er
Marke notiert sind weiter steigende Notierungen bis in den Bereich bei
378,50 US-Cent/pound möglich.

Rutscht der Basiswert hingegen unter 289,00 US-Cent/pound wären weitere
Kursverluste bis 238,00 US-Cent/pound einzukalkulieren.

CENTROTHERM - Kapitalflucht
unter 16,80 Euro zu erwarten


Centrotherm Photovoltaics

WKN: A0JMMN

ISIN: DE000A0JMMN2
Börse: NYMEX

Kursstand: 17,05 Euro

Kursverlauf vom 15.05.2008 bis 20.01.2009
(log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)

Rückblick: Die Aktien von Centrotherm kommen am heutigen frühen
Dienstag deutlich unter Druck und zählen aktuell zu den größten Verlierern
im TecDax. Dabei setzen sich die gestrigen Verkäufe weiter fort, wo die Aktie
am Widerstand bei 19,85 Euro scheiterte.

Diesen konnte die Aktie Ende letzten Jahres nach oben überwinden und so
ein kleines Kaufsignal generieren. Weiteres Kursgewinne bis auf 23,99 Euro
folgten, bevor die Aktie zu einem Pullback ansetzte. Am nun zur
Unterstützung gewordenen Bereich bei 19,85 Euro fanden sich jedoch nicht
genügend Käufer und die Aktie fiel nachhaltig unter diese zurück. Damit
wurde das vorangegangenen kurzfristige Kaufsignal negiert und die Aktie
kippte wieder in den Verkäufermarkt zurück.

Charttechnischer Ausblick: Nach der Erholung der vergangenen Wochen
deuten sich nun weitere Kursverluste in der Centrotherm Aktie an, wobei ein
Ausbruch unter 16,80 Euro per Tagesschluss dies bestätigen würde. Dies
sollte erneut zu einer Kapitalflucht führen, mit der weitere Kursverluste bis
auf 15,02 Euro und später sogar bis in den einstelligen Kursbereich einhergehen
könnten.

Auf der Gegenseite dürfte ein Tagesschlusskurs über 21,10 Euro noch einmal
die Käufer zurück ins Spiel bringen. Kursgewinne bis 26,75 Euro wären dann
möglich.

Sojabohnenmehl
Centrotherm Photovoltaics

Terminausblick & Impressum 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 19
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
16:35 Uhr US Öllagerbestände API und EIA
20:00 Uhr USDA Broiler Hatchery
16:35 Uhr EIA Erdgasbericht
13:30 Uhr US Geflügelpreise
20:30 Uhr Commitment of Traders
22:00 Uhr Crop Progress
Grain Stocks, Rice Stocks
Winterweizenauspflanzungen
22:00 Uhr Weather – Crop Summary
16:35 Uhr US Öllagerbestände API und EIA
20:00 Uhr USDA Broiler Hatchery
16:35 Uhr EIA Erdgasbericht
20:30 Uhr Commitment of Traders
WOCHE 1WOCHE 2
Terminausblick & Impressum 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 19
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
16:35 Uhr US Öllagerbestände API und EIA
20:00 Uhr USDA Broiler Hatchery
16:35 Uhr EIA Erdgasbericht
13:30 Uhr US Geflügelpreise
20:30 Uhr Commitment of Traders
22:00 Uhr Crop Progress
Grain Stocks, Rice Stocks
Winterweizenauspflanzungen
22:00 Uhr Weather – Crop Summary
16:35 Uhr US Öllagerbestände API und EIA
20:00 Uhr USDA Broiler Hatchery
16:35 Uhr EIA Erdgasbericht
20:30 Uhr Commitment of Traders
WOCHE 1WOCHE 2
Quelle: ://nass.usda.gov/Publications/Reports_By_Date/index.asp


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Gast 

23.01.2009, 22:16


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016531.12.2008, 16:21
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010831.12.2008, 16:31
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