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Rohstoff Report Ausgabe 20Neues Thema eröffnenNeue Antwort erstellenDas Thema einem Freund empfehlenDas Thema druckenRohstoff Report Update Ausgabe 19
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31.12.2008, 16:36


RohstoffReport
5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 Ein Service der BörseGo AG
RohstoffReport
5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 Ein Service der BörseGo AG
Leitthema
Rohstoffhausse: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben Seite 02
Strukturelle Veränderungen am Maismarkt Seite 05
Aktueller Rohstoff-Kommentar Seite 07
Video
Amex Gold BUGS Index - CRAsH vorbei? Seite 11
Performance Tabelle Seite 14
Charts der LME Seite 12
Investieren in Rohstoffe Seite 14
Neues Rohstoff-Garantie-Duo
Passives investieren oder «Benchmarking»
Basismetalle Seite 16
Soft-Commodities Seite 17
Energie & Indizes Seite 18
Chartcheck Seite 19
Termine & Impressum Seite 21
Editorial

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Der Pleitegeier dreht seine Runden. Wir erleben

gerade die direkten Nachwehen eines histori


schen Zusammenbruchs wichtiger Teile des amerikanischen
Finanzsystems. Es war am letzten Wochenende nicht gelungen,
den gigantischen Schuldenberg von 613 Milliarden US-Dollar und die darunter
begrabene viertgrößte Investmentbank Lehman Brothers zu verkaufen.
Erst waren die Südkoreaner abgesprungen, dann die Briten, dann schließlich
auch die Bank of America. Der Dow Jones brauch zu Wochenbeginn um
über 500 Punkte ein. Zwar übernahm die Bank of America Merrill Lynch,
doch ist diese Fusion kein Vertrauensbeweis in die Zuversicht in die Zukunft
des Finanzsystems als vielmehr ein Schritt schierer Verzweiflung. Verstärkt
wurde die schlechte Stimmung durch die Nachricht, dass der größte Versicherer
der USA, die AIG, die US-Notenbank angerufen habe, um Zugriff auf
ihr Diskontfenster zu erhalten. So etwas hat es in den USA noch nie gegeben.
Die Nachwehen dieser Krise und insbesondere des Zusammenbruchs
von Lehman Brothers sind nicht quantifizierbar. Es ist weder möglich, weitere
Pleiten im Bankensektor auszuschließen, noch können die Auswirkungen
auf die Konjunkturentwicklung vorhergesehen werden. Insofern tappt jeder
gerade im Dunkeln, es herrscht das, was das giftigste für die Märkte überhaupt
ist: Unsicherheit, Planungssicherheit ist nicht mehr vorhanden. Dass in
diesem Umfeld noch keine Panik an den Märkten ausgebrochen ist, ist vor
allem darauf zurückzuführen, dass eine Rettung von oberster Stelle gehofft
wird. Die Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen ist deutlich gestiegen. Wenn
Sie dieses Editorial lesen, wissen Sie bereits mehr.

Schöne Grüße
Ihr Jochen Stanzl
Chefredakteur Rohstoff-Report.de


Leitthema: Rohstoffhausse 5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 2 Leitthema: Rohstoffhausse 5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 2
Rohstoffhausse: Aufgeschoben
ist nicht aufgehoben

Die Rohstoffpreise kommen nun deutlich zurück. Zu Wochenbeginn, als bekannt wurde, dass Lehman Brothers Gläubigerschutz anmelden muss,
fiel der Ölpreis weiter zurück, seit Wochenbeginn um 8,58 US-Dollar/Barrel auf 92,62 US-Dollar/Barrel zurück - ein neues Siebenmonatstief. Gold
notiert am Dienstagmorgen zwar bei 777 US-Dollar/Unze und damit rund 4,6 Prozent über dem Vorwochentief bei 736,40 US-Dollar/Unze, doch
scheint in diesem Umfeld derzeit alles möglich. Schieflagen bei Hedgefonds, Zwangsauflösungen von Rohstoffderivaten in den Portfolios von
Banken wie Lehman Brothers oder Merrill Lynch oder neue Sprünge beim US-Dollar haben die Rohstoffpreise derzeit in der Hand.

Führen Sie sich einmal vor Augen: Lehman Brothers hat unter dem
Gläubigerschutz nach Chapter 11 eine unglaubliche Summe von 613
Milliarden US-Dollar als seine Schulden angegeben. Lehman Brothers tritt
als Derivatebroker auch im Rohstoffbereich auf. Das heißt, jeder, der mit
Lehman-Derivaten handelte – auch große Fonds – haben ihre Positionen
schneller in Sicherheit gebracht, als die Lehman-Mitarbeiter ihre
Büroutensilien. Das heißt es finden Zwangsliquidationen statt, was die
Preise belastet. Wenig anders dürfte es bei Merrill Lynch aussehen, oder
bei allen, die irgendwie dazwischen stehen.

Diese Verkäufe am Rohstoffmarkt und bei Aktien aller Art, die aus Zwang,
nicht aus freiem Willen getrieben werden, werden noch weiter anhalten.
Das bedeutet, die Korrektur bei den Rohstoffpreisen und auch bei
Rohstoffaktien wird weiter anhalten. Das Umfeld ist viel zu unsicher, um
Käufer wieder in großen Stückzahlen an die Märkte zu locken. Wenn wir
einmal Short-Squeezes und kurzfristige technische Gegenbewegungen
ausklammern, bedeutet dies, dass die Kurse weiter fallen werden.
Zunächst dürfte sich die Weltwirtschaft weiter abkühlen. Das Erdöl wurde
durch überbordende Spekulationen auf Preisniveaus gehievt, die nicht
mehr zu halten waren, und die Seifenblase ist geplatzt. Bis der Markt
nach dieser Blase wieder bereinigt ist, wird einige Zeit ins Land gehen.

Auch beim Gold wurden Preise von Spekulanten den Terminmärkten
bezahlt, die das Gros der Nachfrager (Schmuckkäufer) nicht mehr bereit
war, zu zahlen. Die indische Nachfrage war im zweiten Quartal bei
Goldpreisen um 950 US-Dollar/Unze um über 60 Prozent eingebrochen,

ähnlich sah es auch an anderen Schmuckmärkten der Welt aus. Die
Preise waren den Leuten angesichts der hohen Inflation und angesichts
unsicherer Konjunkturaussichten einfach zu hoch. Die Schmucknachfrage
ist beim Gold weit wichtiger als die Nachfrage nach Gold als
Absicherung gegen fallende Dollarnotierungen oder gegen eine steigende
Inflation. Zwei Drittel des Goldes werden jährlich zu Schmuck verarbeitet.
Dass jetzt auch die Inflation in den offiziellen Zahlen dank gefallenem
Ölpreis zurückgeht, hilft den Perspektiven des Goldes auch nicht
weiter.

Die schwächere Konjunktur schlägt also beim Öl als auch bei den
Edelmetallen Kerben in die Nachfrageentwicklung, während Zwangsliquidationen
havarierter Banken die Preise belasten. Ein weiterer Faktor
für die zurückgehenden Rohstoffnotierungen ist der unglaubliche Anstieg
des US-Dollars. Die US-Valuta gewann in acht Wochen um 12,2 Prozent,
das ist die stärkste Rallye in 10 Jahren. Eigentlich müsste der Greenback
tiefrot sein, doch die Rettungsaktion bei den Baufinanzierern Fannie und
Freddie wiegt die Märkte in der trügerischen Sicherheit, alles sei okay.
Dass die US-Regierung durch die Verstaatlichung ihre Schuldenlast über
Nacht quasi von 9,6 auf ca. 14,6 Billionen US-Dollar erhöht hat, darum
sollen sich die künftigen Generationen kümmern. Kaum einer dürfte
ernsthaft daran zweifeln, dass es jemals möglich sein wird, eine solche
Summe zurückzuzahlen. Ich bin daher der Meinung, dass der US-Dollar
keinen nachhaltigen Boden ausgebildet hat, und wenngleich die aktuelle
Erholung der US-Valuta noch viele Monate andauern kann, sehe ich
in den nächsten Jahren neue Tiefs beim Dollar.


Leitthema: Rohstoffhausse 5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 3
Die typische Dauer von Rohstoffbullenmärkten beträgt 18-20 Jahre, die
Aufwärtsbewegung geht also bis 2018 oder 2020, wenn nicht sogar länger.
Immerhin gibt es auch für die treibende Kraft hinter dem Bullenmarkt
der Rohstoffe, dem Aufschwung der Schwellenländer und die Mehrung
des Wohlstands durch die Globalisierung, keinen historischen Vergleich.
Die Fundamentaldaten bei den Rohstoffen sind weiter intakt, die weltweite
Konjunkturschwäche ist daher nur als zeitliche Verzögerung, als
Aufschub der Rohstoffhausse zu sehen, nicht aber als deren Ende.

Ich schrieb in der Weekend Edition auf der Startseite
am Wochenende, dass es meiner Meinung
nach kein Fehler sein kann, erste Teilpositionen am Rohstoffmarkt aufzubauen.
Ich hatte im Rohstoff-Report in der ersten Jahreshälfte große
Probleme, irgendwelche Produkte zu "empfehlen", da die Kurse zu teuer
waren. Das hat sich jetzt geändert. Ich schließe dabei nicht aus, dass die
Preise in den nächsten Wochen noch deutlicher zurückkommen können,
wahrscheinlich werden sie es auch. Wenn Sie aber einen langfristigen,
auf 5 oder 10 Jahre hinaus reichenden Zeithorizont mitbringen, und keinen
Hebel (Fremdkapital) ins Depot nehmen, stehen Sie nicht unter
Zeitdruck. Gerade für Anleger aus Deutschland ist angesichts der ab

1.1.09 anstehenden Abgeltungsteuer ein Einstieg in Rohstoffaktien derzeit
attraktiv. Die Börse bietet Bluechips wie den größten Eisenerzhersteller
CVRD mit einem Discount von 50 Prozent zu den Höchstkursen an, ohne
dass sich an der fundamentalen Situation maßgeblich etwas geändert
hätte. Letztendlich sind es Einstiegschancen wie diese, die reiche Investoren
wie Warren Buffett zu dem gemacht haben, was sie heute sind.
Es gibt drei Fonds, die ich für einen Einstieg in den Rohstoffsektor für
attraktiv erachte. Zwei der drei Fonds decken die Aktienseite des
Rohstoffsektors ab, ein Fonds investiert direkt in physische Rohstoffe.

Der Fonds, der in physische Rohstoffe investiert, ist der Deutsche Bank
Platinum Commodity Euro (WKN A0D97Z). Der Fonds bildet den DBLCI MR
Rohstoffindex der Deutschen Bank nach. Der Index bildet den Index im
Verhältnis eins zu eins nach. Der Index umfasst ständig nur die sechs
Rohstoffe Öl, Heizöl, Weizen, Mais, Aluminium und Gold. Das besondere
an dem Index ist, dass er sich eine Eigenschaft der Rohstoffe zu Nutze
macht, die im Vergleich der letzten Jahrzehnte zu beobachten war:
Rohstoffpreise oszillieren über die Zeit immer um ihre Durchschnittspreise.
Rohstoffe, die sich zu weit von ihren Durchschnitten entfernen, kehren
tendenziell wieder dorthin zurück. Der aktiv gemanagte DBLCI MR
Index nimmt nun immer dann Gewinne bei einem der sechs Rohstoffe
im Index mit, wenn diese sich zu sehr nach oben im Vergleich zu ihren
Durchschnitten entfernt haben, und kauft Rohstoffe nach, die sich zu
weit nach unten relativ zu ihren Durchschnitten abgesetzt haben. Der
DBLCI hat in den letzten Jahren andere Rohstoffindizes outperformt.

Die beiden anderen Fonds, die ich für sehr attraktiv für ein Basisinvestment
in diesem Sektor ansehe, sind zwei Fonds von Blackrock (ehemals
Merrill Lynch Investment Managers). Zum einen der Blackrock World Mining
Fund (WKN 986932). Er investiert in die Bluechips im Bergbausektor.
Zum anderen der Blackrock World Energy Fund (WKN 632995), der in die
Blue Chips im Energiesektor investiert. Anleger können auch statt in den
World Energy Fund in den Blackrock New Energy Fund (WKN 630940)
investieren, der nicht in „alte“ Energieunternehmen wie die Ölkonzerne,
sondern eben in die „neuen“ Energien wie die Windenergie investiert.

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Strukturelle Veränderungen am Maismarkt 5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 5
Strukturelle Veränderungen am Maismarkt


Die Maispreise verteuerten sich von 3,21 US-Dollar/Scheffeln im August 2007 bis auf 7,67 US-Dollar/Scheffel im Juni 2008, fielen seither aber
wieder bis auf 5,63 US-Dollar/Scheffel zurück. Betrachtet man diesen Preisausschlag beim Mais im historischen Kontext, so war dies der größte
Anstieg seit dem Jahr 1995. Auch damals verteuerte sich der Maispreis, von 2 US-Dollar/Scheffeln bis auf 5,20 US-Dollar/Scheffel. Damals waren
wetterbedingte Missernten an mehreren Jahren in Folge die Ursache für die Preissprünge. Als sich dann das Wetter wieder normalisierte und die
Erntemengen wieder stabilisiert werden konnten, brachen die Preise für Mais wieder deutlich ein.

Heute sprechen viele Marktkommentatoren von einer baldigen
Wiederholung der damaligen Preisveränderung und sehen die Preise für
Mais aktuell als überhitzt an. Während nicht auszuschließen ist, dass der
Maispreis gerade in den Sommermonaten korrekturanfällig war, sprechen
strukturelle Veränderungen des Maismarktes für eine gewisse
Nachhaltigkeit der Preisanstiege. Folgende Gründe sprechen heute für
die heute teuren Maispreise:

1) Angebotsverknappung

Ungeachtet hoher Lagerbestände und guter Erntemengen in den
letzten Jahren gibt es die Erwartungshaltung einer baldigen deutlichen
Verknappung des Körnergetreides.

2) Nachfrage aus den Schwellenländern

Mais ist Schwellenländern und Entwicklungsländern vorwiegend ein
Nahrungsmittel, in Industrieländern dagegen hauptsächlich ein Futtermittel
in der Viehhaltung. Pro einem Kilogramm Fleisch benötigt
man bis zu drei Kilogramm Mais. Nun wächst die Fleischnachfrage
gerade in den industrialisierten Teilen Asiens mit zweistelligen Wachstumsraten.
Hierdurch wird die Maisnachfrage deutlich angetrieben.

3) China wird Nettoimporteur

China ist nach den USA der zweitgrößte Maisproduzent der Erde. In
den letzten Jahrzehnten profitierten Länder auf der Erde mit einer
niedrigen Maisproduktion von den chinesischen Exporten auf den

Weltmarkt. Da die Inlandsnachfrage nach Mais in China aber deutlich
angewachsen ist (auch durch die Fleischnachfrage), wurden die
Exportmengen Chinas in den letzten Jahren immer kleiner. In diesem
Jahr kippt die Situation ganz: China wird ab diesem Jahr Mais vom
Weltmarkt zukaufen müssen. Dadurch verknappt sich das Angebot
auf dem Weltmarkt spürbar.

4) Biokraftstoffe
Ebenfalls neu im Vergleich zu Mitte der 90er Jahre ist die Verwertung
von Mais zu dem Benzinersatz Ethanol. In den USA werden, unterstützt
durch Subventionen der Regierung, ständig wachsende
Mengen an Mais zu Ethanol verarbeitet. In diesem Jahr werden 1/3
der Maisernte zu Ethanol verarbeitet.

5) Fondsnachfrage
Die Gründe von 1) bis 4) führen dazu, dass die Investmentnachfrage
kräftig anwächst. Diese Größe ist nun angesichts der Korrektur bei
den Rohstoffen zurückgegangen, dürfte aber wieder steigen, wenn
sich die Preise wieder erholen.

Der Maismarkt hat sich gewandelt. Diese strukturelle Veränderung führt
dazu, dass die Preise nachhaltig auf einem hohen Niveau bleiben werden.
Das Beispiel des Maismarktes ist exemplarisch für die Art und
Weise, wie sich die Rohstoffmärkte verändern. Dieses Beispiel ließe sich
auch auf andere Märkte übertragen.


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Korridor Bonus-Zertifikate auf WTI-Rohöl

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WTI Future SG0UZ2 19.06.2009 75,00 USD 185,00 USD 31,64% p.a. 105,52 EUR
WTI Future SG0UZ3 18.09.2009 75,00 USD 215,00 USD 26,77% p.a. 103,17 EUR

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*Stand: 15.09.2008. Rechtsverbindlich und maßgeblich sind allein die Angaben des bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hinterlegten und veröffentlichten Basisprospekts einschließlich eventueller Nachträge
samt endgültiger Bedingungen gemäß dem Wertpapierprospektgesetz. Die rechtlichen Dokumente werden bei der Société Générale S.A., Zweigniederlassung, Neue Mainzer Straße 46-50, 60311 Frankfurt am Main,


RohstoffReport 5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 7 RohstoffReport 5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 7
Aktueller Rohstoff-Kommentar


von Jochen Stanzl

Energie

Brentöl fiel in der letzten Woche um 6,1 Prozent von 105,23 US-Dollar/
Barrel auf 98,78 US-Dollar/Barrel. Damit durchbrach das Brentöl früher
als die US-Sorte WTI die Marke von 100 US-Dollar/Barrel. Am Freitag
letzter Woche schloss WTI noch bei 101,18 US-Dollar/Barrel, am Dienstagmorgen
ist die 100-Dollar-Marke bereits Vergangenheit. WTI wird bei
92,62 US-Dollar/Barrel gehandelt. Damit bricht die auf GodmodeTrader.
de genannte naheste Unterstützungsmarke von 98-100 US-Dollar/
Barrel, womit das nächste Ziel bei 80-85 US-Dollar/ Barrel aktiviert
wird.

Saisonal schwache US-Nachfrage
wird übermäßig beachtet

Dabei fokussieren sich die Marktteilnehmer weiterhin auf eine
schlechte Entwicklung der Nachfrage, obwohl ein Großteil der schlechten
Nachrichten aus diesem Bereich bereits im Ölpreis eskomptiert
sein könnte. Es ist richtig, dass die Ölnachfrage der USA kräftig zurückgegangen
ist, und auch der Verbrauch in Großbritannien, Frankreich
und Italien fällt. Die Internationale Energieagentur schätzt, dass der
Ölverbrauch der Industrieländer in der ersten Jahreshälfte 2008 gegenüber
der ersten Jahreshälfte 2007 um 1 Millionen Barrels/Tag zurückgegangen
ist. Dabei scheinen die Handelsteilnehmer am Ölmarkt derzeit
fast vollständig die Tatsache auszublenden, dass der Ölverbrauch
der Schwellenländer weiter kräftig wächst und die US-Ölnachfrage
gerade durch saisonale Gründe (Ende Reisezeit, Beginn erhöhten
Heizbedarfs steht noch bevor) überdurchschnittlich stark zurückgeht.

Kaum ein Handelsteilnehmer scheint sich vor Augen zu führen, dass
die Weltnachfrage nach Öl auch in diesem Jahr weiter wachsen wird.

Die Internationale Energieagentur rechnet mit einem Anstieg um 0,8
Prozent auf 86,8 Millionen Barrels/Tag. In 2009 sind es dann schon
87,6 Millionen Barrel/Tag, so die IEA. Das sind zwar in beiden Jahren
weniger als in der ursprünglichen Prognose (100,000 Barrels/Tag weniger
in 2008, 140,000 Barrel/Tag weniger in 2009), aber zeigt doch,
dass die Ölnachfrage nicht zurückgeht, sondern sehr wohl weiter
wächst.

Restkapazitäten nur marginal erhöht

Die OPEC-Restkapazitäten, die dem Markt im Falle von Naturkatastrophen
oder anderen Förderausfällen zur Verfügung gestellt werden können,
liegen bei 1,2 Millionen Barrels/Tag, und wurden durch die in der
letzten Woche durch die OPEC-Mitglieder beschlossene Förderquotensenkung
um 520,000 Barrels/Tag auf rund 1,7 Millionen Barrels/Tag
erhöht. Als ein Anteil des Weltverbrauchs wuchsen sie von 1,39
Prozent auf 1,95 Prozent. Ende der 90er Jahre lagen die Restkapazitäten
der OPEC noch bei über 5 Millionen Barrels/Tag. Dies entsprach
über 7 Prozent der damaligen Nachfrage. Die Lage am Ölmarkt ist ohne
Zweifel weiter angespannt. Trotzdem arbeiten Marktmechanismen
dahingehend, dass die Preise weiter unter Druck stehen könnten. Viele
Marktteilnehmer, gerade Hedgefonds, befinden sich wegen der überraschenden
Preisverschiebungen (Dollaraufwertung, Ölabwertung,
Crash bei Bankentiteln) in einer Zwangslage. Diese kann dazu führen,
dass es zu Zwangsliquidationen kommen kann. Diese könnten die
Preise noch kräftig unter Druck bringen. Erdöl bewegt sich langsam
aber wieder in einen Bereich, der als fundamental günstig bezeichnet
werden kann.


RohstoffReport 5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 8
Soft-Commodities

Mais: Preis schafft Wende
in zweiter Wochenhälfte

Die Preise für Mais entwickelten sich in der letzten Woche positiv mit
einem Aufschlag von 2 Prozent auf 5,63 US-Dollar/Scheffel. Wie die
Basismetalle schaffte es der Maispreis sich von seiner Schwäche in
der ersten Wochenhälfte zu lösen. Da wurde noch ein neues
Einmonatstief erreicht. In der zweiten Wochenhälfte setzte sich Mais
dann nach oben ab, getrieben von Spekulationen über mögliche
Ernteverluste in den USA. Durch die Überflutungen am Mississippi
Anfang des Jahres wurde Mais auf großen Flächen erst spät ausgesetzt.
Marktteilnehmer fürchten, dass die nun später reifende Ernte auf
diesen Flächen dem Frost zum Opfer fallen könnte, der zu dieser
Jahreszeit immer auftreten kann. Außerdem senkte das US-
Landwirtschaftsministerium USDA die Maisernteschätzungen für die
gesamten USA, weil es im August zu wenig regnete und die
Fruchtgrößen damit nicht so groß ausfallen werden, wie ursprünglich
erwartet. Die Maispreise wurden daneben durch eine weitere USDA-
Prognose gestützt. Das Ministerium sieht in diesem Jahr einen Anstieg
des weltweiten Maisverbrauchs um 3,2 Prozent auf den höchsten
Stand in der Geschichte der Menschheit. Insgesamt 799,7 Millionen

Tonnen sollen in diesem Jahr verbraucht werden. Als belastende
Faktoren stellten sich in der letzten Woche für den Maispreis die
anhaltende Dollarstärke und die trotz Dürreschäden und möglicher
Frostgefahren immer noch sehr hohe Ernte sowie die hohen Übertragsraten
bei den Lagerbeständen aus dem letzten Jahr heraus.

Weizen: In die Lager oder nicht in die Lager,
das ist jetzt die Frage

Die Weizenpreise entwickeln weiterhin kein Eigenleben und werteten
in der letzten Woche im Zuge der Dollaraufwertung, der Schwäche des
gesamten Rohstoffkomplexes und der vom US-Landwirtschaftsministerium
USDA prognostizierten historischen weltweiten Rekordernte von
670 Millionen Tonnen in diesem Jahr weiter ab. Der Weizenpreis fiel
um 4,1 Prozent auf 7,22 US-Dollar/Scheffel. Die Weizenpreise dürften
sich in den bevorstehenden Herbstwochen vor allem an den Exportaussichten
für die US-Weizenernte orientieren. Sie werden zeigen, ob

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RohstoffReport 5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 9
die in den USA auf dem niedrigsten stand seit 60 Jahren liegenden
Lagerbestände aufgefüllt kann, oder weiter knapp bleiben, weil große
Mengen gewinnbringender ins Ausland verkauft werden können.

Sojaöl: Gemeinsam stark mit Erdöl

Sojabohnen haben ihren schon zwei Wochen alten Abwärtstrend fortgesetzt
und sind dabei auf den niedrigsten Stand seit 21 Wochen
gefallen. Die Handelsteilnehmer sind sich bewusst über die Tatsache,
dass die zu Jahresbeginn beschlossene Erhöhung der Anbauflächen
um 18 Prozent in den USA auch zu einer deutlich üppigeren Ernte führen
wird. Am 7. September wurden 57 Prozent dieser Ernte mit gut bis
sehr gut bewertet, was um einen Prozentpunkt über dem
Vergleichswert des Vorjahres liegt. Allerdings könnte es in den nächsten
Wochen zu einer Reduktion dieser Werte kommen, weil der
Monat August in den USA zu trocken war. Wie bei Mais könnte der
fehlende Regen dazu führen, dass die Erntemengen unter den bisher
erwarteten liegen werden. Das wegen seiner Biodiesel-Tauglichkeit
eng mit dem Ölpreis korrelierte Sojaöl erreichte in der letzten Woche
eine starke technische Unterstützung im Bereich von 46,90
cents/Pfund und könnte ausgehend von dieser Preismarke eine technische
Gegenbewegung starten. Das Erreichen der Unterstützung bei
Sojaöl fällt zusammen mit dem Erreichen der Unterstützung beim
Erdöl im Bereich von 98-100 US-Dollar/Barrel

Edelmetalle

Dollar steigt auf 1-Jahreshoch

Der US-Dollar setzte seine Rallye gegenüber anderen Währungen seit
seinem Tief am 17. März fort und erreichte ein neues Jahreshoch. Die
Aufwärtsbewegung seither beträgt 13,7 Prozent. Der US-Dollar wertet
dabei nicht gegenüber allen Währungen auf. Zum japanischen Yen fiel
die US-Valuta auf ein Siebenwochentief, nachdem das Währungspaar
zuvor auf ein 33-Wochenhoch angestiegen war. Dies beleuchtet die
anhaltende Risikoaversion der Handelsteilnehmer. Der japanische Yen
wird in der Regel gegenüber anderen Währungen verkauft, um von der
Zinsdifferenz Japans zu anderen Ländern zu profitieren. Kapital wird
also in Japan aufgenommen und im Land der Gegenwährung angelegt.
Angesichts der Bankenkrise, die sich in der letzten Woche durch
die Verstaatlichung der beiden Baufinanzierer Freddi Mac und Fannie
Mae sowie durch die Probleme bei der viertgrößten US-
Investmentbank Lehman Brothers verschärfte, halten taktische
Investoren wie Hedgefonds oder CTAs weiterhin einen hohen
Cashanteil oder bauen Carry-Trades wie US-Dollar-Yen weiter ab. Dieser
Trend ist dabei sogar so stark, dass er die starke US-Dollar-Rallye überlagert.


38,2 Prozent des
Gold-Bullenmarktes korrigiert

Der Euro fiel in der letzten Woche auf 1,3879 US-Dollar und damit auf
den niedrigsten Stand seit 48 Wochen, erholte sich per
Wochenschluss aber wieder bis auf 1,4228 US-Dollar. Ähnlich entwikkelte
sich der Goldpreis, der erst bis auf 734 US-Dollar/Unze fiel, dann
aber zu Wochenschluss bis auf 755,70 US-Dollar/Unze stieg. Mit erreichen
der Marke von 734 US-Dollar hat Gold exakt 38,2 Prozent der seit
April 2001 laufenden Aufwärtsbewegung von 255 US-Dollar/Unze korrigiert.
Von diesem Niveau besteht nun die Möglichkeit einer Wende,
wobei ein Risiko bis auf 644 US-Dollar/Unze einkalkuliert werden
muss. Fiele Gold bis auf 644 US-Dollar/Unze, wären 50 Prozent der
Aufwärtsbewegung korrigiert. Die Marken von 38,2 Prozent und 50
Prozent sind so genannte Fibonacci-Relationen, die von vielen taktischen
Investoren beachtet werden. Hier könnten Short-Positionen
glattgestellt und Long-Positionen aufgebaut werden.

Fundamentaldaten aufgehellt

Die fundamentalen Voraussetzungen haben sich zuletzt weiter aufgehellt.
Die stark wachsende Geldmenge bei negativer Realverzinsung
infolge steigender Inflationsraten spricht vom aktuellen Niveau von
755,70 US-Dollar/Unze für langfristig steigende Edelmetallpreise.
Weitere Zwischenverluste müssen einkalkuliert werden, Schnäppchenjäger
sind aber bereits unterwegs. Die Gold-Nachfrage der Schmuck-
Hersteller aus Indien ist zuletzt deutlich angesprungen. Die Goldimporte
sind im August zum ersten Mal in diesem Jahr deutlich gestiegen.
Im Vorjahresvergleich legten die Gold-Importe um 45 Prozent auf
100 Tonnen zu. Im Juli dieses Jahres wurden nur 22 Tonnen importiert.
Goldkäufe sind für all jene jetzt äußerst attraktiv, die zwischenzeitliche
Verluste aussitzen können und auf Sicht von 5-10 Jahren investiert
bleiben wollen.

Basismetalle

Basismetalle belegen Spitzenplätze
in der Wochenperformance

Die Basismetalle sind Gewinner der Woche. Zink zeigte die stärkste
Performance im Vergleich mit anderen Rohstoffen in der letzten Woche
und verteuerte sich um 6 Prozent von 1771 US-Dollar/Tonne auf 1877
US-Dollar/Tonne. Auf Platz Zwei der Performanceliste steht Blei mit
einem Aufschlag um 4,3 Prozent von 1851 US-Dollar/Tonne auf 1930
US-Dollar/Tonne. Zinn, Nickel und Kupfer komplettieren die Top Fünf


RohstoffReport 5. Jahrgang | Ausgabe 16 | 05.08.2008 10
der Performancespitzenreiter mit Preiszuwächsen von 2,9 Prozent, 2,6
Prozent und 2,1 Prozent.

Kupferhändler begegnen
Dollar-Aufwertung mit Misstrauen

Kupfer hat seinen bereits neun Wochen alten Abwärtstrend fortgesetzt
und dabei das niedrigste Preisniveau seit 29-Wochen erreicht. Die
Abwärtsbewegung wurde beschleunigt durch die Meldung eines vierprozentigen
Rückgangs der chinesischen Kupfereinfuhren im August
im Vergleich zum Vormonat, die anhaltende Aufwertung des US-
Dollars, den Anstieg der Lagerbestände an der Londoner Metallbörse
LME auf den höchsten Stand seit eineinhalb Jahren, die
Abschwächung des Weltwirtschaftswachstums sowie die Vorhersage
des internationalen Kupferverbandes ICSG, dass die weltweite
Kupferraffineriekapazität bis 2012 jährlich um 5,2 Prozent wachsen
wird. Kupfer fiel während der Handelswoche an der LME unter 7000
US-Dollar/Tonne, eroberte diese Marke aber zum Wochenschluss wieder
zurück. Käufer wurden durch die Nachricht über ein Erdbeben in
Chile bestärkt, welches Schäden an den dortigen Kupfererzminen verursacht
haben könnte. Außerdem scheint eine wachsende Zahl von
Handelsteilnehmern der starken Aufwertung des US-Dollars zunehmend
misstrauisch gegenüber zu stehen und positioniert sich für eine
Fortsetzung des übergeordneten Abwärtstrends in der US-Valuta.

Aluminium: Handelsteilnehmer
fokussieren Nachfrageentwicklung

Wie die anderen Basismetalle setzte auch Aluminium bis zur
Wochenmitte seinen bereits die neunte Woche andauernden
Abwärtstrend fort, stagnierte dann aber im Preis. Zu Wochenschluss
notierte das Metall 0,2 Prozent höher bei 2661 US-Dollar/Tonne. Die
Aluminiumlager an der Londoner LME sind so reich gefüllt, wie seit
März 2004 nicht mehr. Dies belastet den Aluminiumpreis und verhinderte
in der letzten Woche, dass er sich der Rallye der anderen
Basismetalle anschließen konnte. Analysten von Deutsche Bank
Commodities Research mahnen aber dazu an, die Lagerbestände bei
Aluminium in Relation zum weltweiten Verbrauch zu setzen. Das
Verhältnis zwischen Konsum und Lagerhaltung sei schon seit Jahren
auf einem historisch niedrigen Niveau. Daran habe auch die jüngste
Auffüllung der Lager in London, USA und Asien nichts geändert. Im
Zuge gestiegener Produktionskosten bei der energieintensiven
Aluminiumproduktion dürfte es in den nächsten Wochen zu weiteren
Ankündigungen verschiedener Hersteller kommen, die ihre Produktion
senken müssen. Trotzdem dürfte der Aluminiumpreis weiter unter
Druck stehen, da Handelsteilnehmer die Angebotsseite aktuell fast
komplett ausblenden und sich vorwiegend auf die Nachfrageentwicklung
konzentrieren, welche weiter schwach bleibt.

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Video & Wochenperformance 5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 11

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Video & Wochenperformance 5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 11
Klicken Sie auf den Pfeil, um das Video auf der Webseite von
GodmodeTrader.de anzusehen.
MEDIA CENTER
Amex Gold BUGS Index -
CRASH vorbei ?
Von und mit Harald Weygand
Head of Trading, Godmode-Trader.de
..
Rohstoffvideo
der Woche

Charts an der LME 5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 12
630000
730000
830000
930000
1030000
1130000
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Mai. 06 Nov. 06 Mai. 07 Nov. 07 Mai. 08
Aluminium
Aluminium Lagerbestände
80000
100000
120000
140000
160000
180000
200000
220000
Mai. 06 Nov. 06 Mai. 07 Nov. 07 Mai. 08
Kupfer
Kupfer Lagerbestände
50000
100000
150000
200000
250000
06 06 07 07 08
Zink
Zink Lagerbestände
0
20000
40000
60000
80000
100000
120000
140000
Mai. 06 Nov. 06 Mai. 07 Nov. 07 Mai. 08
Blei
Blei Lagerbestände
0
10000
20000
30000
40000
50000
Mai. 06 Nov. 06 Mai. 07 Nov. 07 Mai. 08
Nickel
Nickel Lagerbestände
5500
7500
9500
11500
13500
15500
Mai. 06 Nov. 06 Mai. 07 Nov. 07 Mai. 08
Zinn
Zinn Lagerbestände

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Welche Zertifikate-Typen gibt es und welche eignen sich für mich?
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„Das Wissen, das bei Zertifikaten zählt, vermittle ich Ihnen gern.“
Herbert Wüstefeld, Referent, ABN AMRO Bank N.V.
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Stuttgart
09.09.2008
Neu-Ulm
10.09.2008
Heidelberg
16.09.2008
Frankfurt am Main
17.09.2008
Düsseldorf
18.09.2008
München
24.09.2008
Nürnberg
25.09.2008
Dresden
30.09.2008
Erfurt
01.10.2008
Leipzig
02.10.2008
Hamburg
07.10.2008
Bremen
08.10.2008
Hannover
09.10.2008
Wiesbaden
14.10.2008
Würzburg
21.10.2008
Freiburg
23.10.2008
Dortmund
28.10.2008
Köln
29.10.2008
Berlin
30.10.2008
Jeweils von 18.30 Uhr
bis ca. 22:30 Uhr
Die Termine der Fortgeschrittenen-
Seminare
finden Sie auf unserer
Internetseite.
Die Zertifikate-Akademie Partner:



Investieren in Rohstoffe 5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 14 Investieren in Rohstoffe 5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 14
Neues Rohstoff-Garantie-Duo

Garantie-Zertifikate haben am Zertifikatemarkt derzeit Hochkonjunktur und das gleich aus zwei Gründen. Zum einen aufgrund der schlechten
Marktverfassung, die Anleger reihenweise in kapitalgeschützte Produkte treibt – andere Produkte lassen sich momentan wohl auch schwerlich
verkaufen – und zum anderen wegen der speziellen Abgeltungssteuerproblematik, die diesen Produkttyp als einen der wenigen ab dem näch


sten Jahr zumindest nicht mehr benachteiligt.

Beide Argumente gelten nicht nur für die Aktien- sondern inzwischen
auch für die Rohstoffmärkte, die seit Juli ebenfalls stark zurückgekommen
sind, was sich speziell beim Ölpreis beobachten lässt, der mittlerweile
munter der 100-US-Dollarmarke zustrebt. Aber auch die anderen
Sektoren befinden sich in einer anhaltenden Korrekturphase.

Anleger, die den Rohstoffmarkt möglichst breit aufgestellt mit einer vollständigen
Kapital- und Währungsabsicherung spielen möchten, finden
unter den Neuemissionen derzeit ein entsprechendes Papier von
Goldman Sachs, das alle vier Teilbereiche in irgendeiner Form abdeckt.
So bezieht sich der zugrundeliegende Basket auf Erd- (20%) und Heizöl
(16%) aus dem Energie-Segment, Kupfer und Nickel (je 16%) als Vertreter
der Basismetalle, sowie die Agrarrohstoffe Mais und Sojabohnen (je
12%). Zu guter Letzt darf natürlich auch der Edelmetallsektor mit einem
Anteil von acht Prozent Gold nicht fehlen. Investoren partizipieren hier an
der Entwicklung des Basiswertekorbes zu indikativ 100 Prozent, wobei
nach einer Laufzeit von drei Jahren von einer linearen zu einer durchschnittlichen
Performancemessung übergegangen wird. Das „Asianing“
erfolgt in den beiden letzten Jahren der Laufzeit monatlich, was gleichzeitig
zu einer sehr starken Glättung der Performance führt.

Ebenfalls nicht ohne Durchschnittsbildung kommt das neue auch noch
in Zeichnung befindliche Rohstoff Garant-Zertifikat der ING-Bank aus, das
dabei allerdings von vornherein auf einen vierteljährlichen Rhythmus
zurückgreift. Der Rohstoffkorb stellt sich mit 50 Prozent Rohöl (WTI), sowie
je 25 Prozent Gold und Kupfer jedoch wesentlich eingeschränkter dar,
wobei der Energiebereich eine doppelte Gewichtung erhält. Ansonsten
wird auch hier die Rückzahlung des Nennbetrages zum Laufzeitende
nach 3,5 Jahren vom Emittenten zugesichert. Die Risiken aber auch
Chancen eines abermaligen Dollarverfalls hat bei diesem Produkt wegen

der fehlenden Währungsabsicherung der Anleger zu tragen. Beide Produkte
kommen ohne einen Cap aus und erlauben insofern eine unbegrenzte
Beteiligung an der Wertentwicklung ihres jeweiligen Underlyings.

Der Rohstoff-Report Tipp:
Beide Papiere zeigen trotz 100 Prozent Kapitalschutz und Partizipation
doch zahlreiche Unterschiede hinsichtlich Basket-Zusammensetzung,
Laufzeit und Währungsrisiko. So kann das Quanto-Produkt von Goldman
Sachs aufgrund seiner ausgewogeneren und breiteren Aufstellung
punkten, während der Anleger hier allerdings wesentlich länger
gebunden ist und auch die engmaschige Durchschnittsbildung kann
deutliche

Quanto Garantie-Zertifikat auf einen Rohstoffkorb
Emittent/WKN: Goldman Sachs / GS09JP
Laufzeit: 01.10.2013
Preis: (in Zeichnung:
03.09.08-01.10.08) Ausgabepreis: 100 Euro zzgl. (kein Agio)

ING Rohstoff Garant Zertifikat
Emittent/WKN: ING-Bank / A0TZNQ

Laufzeit: 28.03.2012

Preis: (in Zeichnung
bis zum 23.09.08) Ausgabepreis: 100 Euro zzgl. (bis 2% Agio)


Autor: Armin Geier




Investieren in Rohstoffe 5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 15 Investieren in Rohstoffe 5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 15
Passives investieren oder «Benchmarking»


Passives investieren oder «Benchmarking» ist keine Modeerscheinung, sondern erfüllt eine wichtige Funktion in jeder Allokation, nämlich das
Kernportfolio abzubilden. Die meisten Produkte sind darauf ausgerichtet, den entsprechenden Index oder Aktienmarkt möglichst genau abzubilden.
Während dies bei steigenden Kursen zu erfreulichen Renditen führt, bleibt das Portfolio bei sinkenden Kursen vor Verlusten nicht verschont.

Ihre Idee

Sie möchten in einen Aktien- oder Rohstoffindex investieren, jedoch
nicht demselben Risiko ausgesetzt sein wie die Direktanlage. Gleichzeitig
aber möchten Sie auf die Chance, bessere Renditen als der Vergleichsindex
zu erwirtschaften, nicht verzichten.

Unsere Lösung

Vontobel hat zusammen mit der auf quantitative Modelle spezialisierten
swissQuant Group eine neue Generation von Indizes entwickelt, die in

Phasen höherer Volatilität – also höherer Marktrisiken – die Partizipation
an der Wertentwicklung des Vergleichsindex reduzieren. Die Strategie
zielt folglich darauf ab, ein Engagement in das Risiko einer Indexanlage
zu steuern und somit auch die Renditechancen zu erhöhen. Umgesetzt
wird die Strategie über die gleichzeitige Anlage in den dividendenbereinigten
Aktien- bzw. Rohstoffindex sowie in eine verzinste Geldanlage.

Underlying VT Managed VT Managed VT Managed VT Managed VT Managed
Risk Index Risk Index Risk Index Risk Index Risk Index
TR "Switzerland" TR "Europe" TR "USA" TR "Italy" TR "Commodity"
Benchmark SMIC TR DJ EuroSTOXX 50 TR S&P 500 TR S&P MIB TR S&P GSCI TR
Benchmark zur Emission 10692.89 5430.12 2098.639 43659 8373.49
Kurs Benchmark 10713.01 5098.83 2043.532 39559.86 8609.5
Emissionspreis EUR 101.50 EUR 101.50 EUR 101.50 EUR 101.50 EUR 101.50
Zertifikatspreis EUR 99 EUR 99.40 EUR 103.23 EUR 98.80 EUR 107.81
Laufzeit Open End Open End Open End Open End Open End
WKN VFP427 VFP2B7 VFP2B8 VFP426 VFP2B9
Performance Indexzertifikat
seit Emission -2.46% -2.07% 1.70% -2.66% 6.22%
Performance Benchmark
seit Emission 0.19% -6.10% -2.63% -9.39% 2.82%
Allokation Index 47% 29% 50% 26% 45%
Allokation Geldmarkt 53% 71% 50% 74% 55%
Volatilität p.a. Benchmark 22.39% 21.60% 21.39% 20.76% 21.60%
Volatilität p.a. Zertifikat 10.43% 6.47% 12.02% 6.34% 6.47%

(Stand: 1. September 2008)


Basismetalle 5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 16
Aluminium - Klicken, um Profichart zu laden
Kupfer - Klicken, um Profichart zu laden
Zink - Klicken, um Profichart zu laden
Blei - Klicken, um Profichart zu laden
Nickel - Klicken, um Profichart zu laden
Zinn - Klicken, um Profichart zu laden
Trackbox Rohstoffe Trackbox Rohstoffe

Soft-Commodities 5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 17
Kaffee - Klicken, um Profichart zu laden
Mais - Klicken, um Profichart zu laden
Weizen - Klicken, um Profichart zu laden
Kakao - Klicken, um Profichart zu laden
Sojabohnen - Klicken, um Profichart zu laden
Zucker - Klicken, um Profichart zu laden
Trackbox Rohstoffe Trackbox Rohstoffe

Energie & Indizes 5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 18
Amex Gold Index - Klicken, um Profichart zu laden
Brent - Klicken, um Profichart zu laden
RICI Absolute Return - Klicken, um Profichart zu laden
Amex Oil Index - Klicken, um Profichart zu laden
Henry Hub Erdgas - Klicken, um Profichart zu laden
S&P GSCI Total Return - Klicken, um Profichart zu laden
Trackbox Rohstoffe Trackbox Rohstoffe

Commodities im Chartcheck 5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 19
SOJABOHNENÖL -
Es ist soweit! Jetzt...

Future auf Sojabohnenöl im Endloskontrakt

Kürzel: BO
ISIN: PSEUDO040262


Börse: NYBOT in US-Cent/pound
Kursstand: 46,47 US-Cent


Kursverlauf vom 21.05.2006 bis 15.09.2008
(log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)

Rückblick: Wie versprochen gehen wir im jetzigen Check auf das
übergeordnete Kursverhalten ein. Im letzten Check hatten wir dem Basiswert
bereits 100 % Aufwärtspotenzial zugesprochen, allerdings mit dem
Hinweis, dass wir auf das große Kaufsignal warten. Hangeln sie sich
gerne einmal entlang der angehängten Trendcheckserie. Hätten sie bei
Kursständen von 68,59 US-Cent einen Kursverfall bis unter 48,60 US-
Cent erwartet? Wohl eher nicht, hier wurde er ziemlich präzise vorhergesagt.
Es wurden die Gefahren, die aus Sicht der fallenden Kurse bestehen,
hingewiesen. Nach diesem Kurssturz von 100 % Aufwärtspotenzial
zu sprechen ist eine mutige Aussage, an der wir uns aber messen lassen
müssen. Was erwarten wir hier mittelfristig von diesem Future?

Charttechnischer Ausblick: Wir erwarten in Kürze eine deutliche
Stabilisierung in diesem Basiswert. Die möglichen 100 % Aufwärtspotenzial
erwarten wir zwischen dem 21.02.2009 und dem 22.05.2009. Das
präzise Kursziel notiert bei 82,41 US-Cent. Auch hier der Hinweis, dass
eine genaue Einhaltung der Kursziels, also auf den Cent genau, nur von
sekundärer Bedeutung ist. Es kommt auf die übergeordneten Bewegunen
an. Wer etwas "sicherer" einsteigen möchte, der wartet einen Kursanstieg
über 48,60 US-Cent ab. In dem Fall wäre bereits wieder charttechnische
Stärke erkennbar. Sollten jetzt keine Stabilisierungstendenzen
in diesem Bereich eintreten, dann muss alternativ von weiteren
Kursverlusten bis 32,14 US-Cent ausgegangen werden.

MAIS - Der Verkaufsdruck
hält an, aber...

Future auf Mais im Endloskontrakt

Kürzel: C
ISIN: XC000A0AEZE1


Börse: CBOT in US-Cent pro Scheffel
Kursstand: 548,50 US-Cent pro Scheffel


Kursverlauf vom 12.09.2003 bis 12.09.2009
(log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Woche)

Rückblick: Der Future auf Mais im Endloskontrakt konnte zwischen
2004 - 2006 eine umfassende Bodenbildungsphase absolvieren. Ende
2005 startete dann eine fulminante Kursrallye, die den Future bis 437,00
US-Cent führte. Ausgehend davon ging der Future in eine bullische
Abwärtskorrektur, welche in der zweiten Jahreshälfte 2007 regelkonform
nach oben aufgelöst werden konnte.

Daraus resultierte ein Rallyehoch bei 776,00 US-Cent pro Scheffel.
Ausgehend davon zeichnet sich in den letzten Handelsmonaten eine
deutliche Verkaufswelle ab, die den Basiswert bis in den Bereich der
charttechnischen Horizontalunterstützung bei 503,25 US-Cent pro
Scheffel fallen ließ.

Charttechnischer Ausblick: Der Future auf Mais verfügt unter langfristigen
Aspekten über weiteres, deutliches Aufwärtspotenzial, befindet
sich aktuell aber in einer deutlichen Korrekturphase.

Bei 437,25 US-Cent befindet sich eine charttechnische Unterstützung, in
diesem Bereich sollten einsetzende Konsolidierungsphasen beendet
werden.

Sollte der Future über 700,00 US-Cent ansteigen, dann besteht die
Möglichkeit auf eine Fortsetzung bis 775,00 US-Cent

SOJABOHNENÖL
MAIS

Commodities im Chartcheck 5. Jahrgang | Ausgabe 19 | 16.09.2008 20
ZUCKER - Die 11,73
müssen jetzt halten, sonst...

Future auf Zucker im Endloskontrakt

Kürzel: SB
ISIN: XC0002272240


Börse: NYBOT in US-Cent/pound
Kursstand: 12,15 US-Cent/pound


Kursverlauf seit 26.02.2008
(log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)

Rückblick: Das Kursgeschehen im Future auf Zucker im Endloskontrakt
konnte das im Juni 2008 erwartete Aufwärtspotenzial einlösen.
Scheiterte letztendlich aber knapp unterhalb des charttechnischen Widerstands
bei 15,07 US-Cent/pound.

Seit einigen Handelstagen entsteht zunehmender Verkaufsdruck. Der
Basiswert geht in eine dynamische Abwärtsbewegung über. Im Zuge
dessen wird auch der kurzfristige Aufwärtstrend seit Juli 2008 nach unten
verlassen. Bei genauer Betrachtung des Kursverlaufs ist erkennbar, dass
sich seit August eine fallende unterstützende Linie (grün) nach unten hin
absenkt. Hier liegt also mehr Verkaufsdruck als Kaufdruck vor. Es ist die
Frage, ob die obere kurzfristige Abwärtstrendlinie (rot) nochmals erreicht
werden kann.

Charttechnischer Ausblick: Zucker sollte jetzt nicht mehr nachhaltig
unter 11,73 US-Cent/pound rutschen, um weitere Kursabgaben bis 9,44
US-Cent/pound zu unterbinden. Angesichts der vorliegenden Abwärtsbewegung
sollte dieses Szenario aber den Vorrang erhalten. Kurszfristig
dürfte der Basiswert von der 11,73er Marke nach oben abprallen und
möglicherweise eine Kurserholung bis 13,25 US-Cent/pound starten. Erst
ein Kursanstieg über 15,07 US-Cent/pound dürfte der mittelfristigen
Aufwärtsbewegung wieder Antrieb verleihen. Erst dann entsteht aus
charttechnischer Sicht ein prozyklisches Kaufsignal.

MASTRIND - Intakter
Kapitalabfluss

Future auf Mastrinder im Endloskontrakt

Kürzel: FC
ISIN: PSEUDO040209


Börse: CME in US-Cent/pound
Kursstand: 112,99 US-Cent/pound


Kursverlauf seit 11.01.2008 (log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)

Rückblick: Der Future auf MASTRIND bildete im März ein markantes
Korrekturtief bei 107,45 US-Cent/pound aus. Im Anschluss daran fanden
sich wieder Käufer und der Basiswert konnte bis auf ein Verlaufshoch
bei 117,78 US-Cent/pound ansteigen. Dieser Bereich muss im mittelfristigen
Zeitfenster als markant eingestuft werden. Hier zeichnet sich ein
wichtiger Widerstand ab.

Im Juli scheiterte der Basiswert erneut an diesem Kurslevel und gab daraufhin
wieder merklich ab. Im heutigen Handel fällt der Basiswert auf ein
neues Tief, innerhalb der Abwärtsbewegung zurück und bestätigt diesen.

Charttechnischer Ausblick: Erst sobald ein Kursanstieg über 115,00
US-Cent/pound gelingt ist ein erneutes Anlaufen an die 117,78er Marke
möglich. Ein prozyklisches Kaufsignal entsteht demzufolge erst bei
einem Kursanstieg über 11778 oder besser noch 119,57 US-Cent/pound
auf Tagesschlusskursbasis.

Ein kurz bevorstehender Kursanstieg bis 112,00 US-Cent/pound ist derzeit
möglich, allerdings sollte im Anschluss eine weitere Verkaufswelle in
Richtung 107,45 US-Cent/pound anstehen..

ZUCKER
MASTRIND

Terminausblick & Impressum 5. Jahrgang | Ausgabe 18 | 03.09.2008 21
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
22:00 Uhr Crop Progress
17:00 Uhr Weather – Crop Summary
15:30 Uhr US Öllagerbestände API und EIA
20:00 Uhr USDA Broiler Hatchery
15:30 Uhr US Öllagerbestände API und EIA
13:30 Uhr US Geflügelpreise
20:30 Uhr EIA Erdgasbericht
22:00 Uhr Crop Progress
22:00 Uhr Weather – Crop Summary
15:30 Uhr US Öllagerbestände API und EIA
20:00 Uhr USDA Broiler Hatchery
15:30 Uhr EIA Erdgasbericht
20:30 Uhr Commitment of Traders
WOCHE 1WOCHE 2
Terminausblick & Impressum 5. Jahrgang | Ausgabe 18 | 03.09.2008 21
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
22:00 Uhr Crop Progress
17:00 Uhr Weather – Crop Summary
15:30 Uhr US Öllagerbestände API und EIA
20:00 Uhr USDA Broiler Hatchery
15:30 Uhr US Öllagerbestände API und EIA
13:30 Uhr US Geflügelpreise
20:30 Uhr EIA Erdgasbericht
22:00 Uhr Crop Progress
22:00 Uhr Weather – Crop Summary
15:30 Uhr US Öllagerbestände API und EIA
20:00 Uhr USDA Broiler Hatchery
15:30 Uhr EIA Erdgasbericht
20:30 Uhr Commitment of Traders
WOCHE 1WOCHE 2


Impressum, Urheberrechtshinweis & Disclaimer

Herausgeber:

BörseGo AG, Balanstraße 73, Haus 11 / 3.OG, 81541 München
Telefon: +49 89 767369-0, Fax: +49 89 767369-29,


Aktiengesellschaft mit Sitz in München - Registergericht: Amtsgericht München - Register-Nr:
HRB 169607 - Umsatzsteueridentifikationsnummer gemäß § 27a UStG: DE207240211

Chefredakteur: Jochen Stanzl (stanzl@boerse-go.de)

Redaktion:

Marko Strehk (strehk@boerse-go.de),
Thomas Gansneder (gansneder@boerse-go.de)
Armin Geier (geier@boerse-go.de)


Vorstand: Robert Abend, Thomas Waibel, Harald Weygand

Aufsichtsratsvorsitzender: Theodor Petersen

Erscheinungsweise: 14-täglich

Bezug: kostenfreies Abonnement



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im PDF-Format.
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31.12.2008, 16:36


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Rohstoff Report Ausgabe 02/2009 
RohstoffReport 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 Ein Service der BörseGo AG RohstoffReport 6. Jahrgang | Ausgabe 02 | 20.01.2009 Ein Service der BörseGo AG Leitartikel: Ölpreisrallye Seite 03 Investieren in Rohstoffe Der “easy” Öl-Deal...
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infoman017223.01.2009, 22:16
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Rohstoff Report Ausgabe 03/2009 
RohstoffReport 6. Jahrgang | Ausgabe 03 | 03.02.2009 Ein Service der BörseGo AG ... ist das Schlimmste schon vorbei? RohstoffReport 6. Jahrgang | Ausgabe 03 | 03.02.2009 Ein Service der BörseGo AG ... ist das Schlimmste schon vorbei?...
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infoman020204.02.2009, 19:20
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Rohstoff Report Update Ausgabe 20 
Wochenkommentar von Jochen Stanzl RohstoffReport Update 5. Jahrgang | Ausgabe 20 vom 07. bis 14. Oktober 2008 Ein Service der BörseGo AG Wir verlosen 30 Ehrenkarten für das europäische Rohstoffforum 2008 mit Rohstoff-Legende Jim Rogers....
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infoman06331.12.2008, 16:31
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Rohstoff Report Update 02/09 
RohstoffReport Update 6. Jahrgang | Ausgabe 02 vom 20. bis 27. JanuarEin Service der BörseGo AG Wochenkommentar von Jochen Stanzl Monat Topthemen Februar 2009 Sonderpublikation Edelmetalle Gold & Silber März 2009 Rohstoffinvestments...
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infoman08704.02.2009, 19:16
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